Microsol erwirbt Kernbestandteile von SOLON und gründet SOLON Energy GmbH Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Solarenergie 7. März 2012 • Strategische Übernahme von SOLON durch Microsol • Erhalt eines Großteils an Arbeitsplätzen an drei Standorten • Gemeinsames internationales Wachstum mit Schwerpunkt auf Indien, Mittlerer Osten und USA geplant Microsol, ein Hersteller von Solarzellen mit Sitz in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE), hat wesentliche Bestandteile der insolventen SOLON-Gesellschaften sowie zwei ausländische Tochterunternehmen erworben. Mit der kürzlich gegründeten SOLON Energy GmbH, als Kern der neuen Gruppe, entsteht ein integrierter Solar-Systemanbieter, der auf führenden Photovoltaikmärkten stark vertreten ist und dadurch gute Perspektiven im internationalen Wettbewerb hat. Rund 600 weltweite Arbeitsplätze sind aus der insolventen SOLON SE (inkl. Tochtergesellschaften) auf die neue SOLON Energy GmbH und ihre Schwestergesellschaften
95 Bewerber konkurrieren um den Deutschen Umweltpreis Mitteilungen 7. März 20126. März 2012 DBU vergibt Auszeichnung am 28. Oktober in Leipzig – Bundes- und Landesprominenz zum Festakt erwartet Osnabrück/Leipzig. Vom mittelständischen Unternehmer über Wissenschaftlerinnen bis hin zum Forscher – über 95 qualifizierte Vorschläge sind für den Deutschen Umweltpreis 2012 eingegangen. Am 28. Oktober verleiht die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) ihre unabhängige und mit 500.000 Euro höchstdotierte Umweltauszeichnung Europas bereits zum 20. Mal. „Die Zahl der Vorschläge hat sich im Vergleich zum Vorjahr nochmals erhöht. Darunter sind wieder viele exzellente Anwärterinnen und Anwärter, die große Verdienste im Umweltschutz haben“, unterstrich heute DBU-Generalsekretär Dr.-Ing. E. h. Fritz Brickwedde. Die Ehrung findet im Gewandhaus zu Leipzig statt. Neben zahlreichen
Startschuss für grundlegenden ökologischen Umbau bei VW Mitteilungen 7. März 20126. März 2012 Volkswagen Konzern legt sich auf 120g CO2-Ziel fest • Neue ehrgeizige Nachhaltigkeitsziele gesteckt • Reduktion der CO2-Emissionen zwischen 2006 und 2015 um 30 Prozent • 2015 wird erstmals die Marke von 120 Gramm CO2/km unterschritten • Mehr als zwei Drittel des Investitionsprogramms von 62,4 Milliarden Euro bis 2016 in immer effizientere Fahrzeuge, Antriebe und Technologien und umweltschonende Produktion • Jede neue Modellgeneration wird im Schnitt um 10 bis 15 Prozent effizienter als der Vorgänger • Produktion des Konzerns wird bis 2018 um 25 Prozent umweltfreundlicher • Verringerung der Treibhausgas-Emissionen in der Energieversorgung der Produktion bis 2020 um 40 Prozent senken • Investitionen von rund 600 Millionen Euro in
Bei RWE findet in diesem Jahr ein Chef- und Richtungswechsel zu den erneuerbaren Energien statt Mitteilungen 7. März 20126. März 2012 Der zweitgrößte deutsche Energiekonzern ist bei der Energiewende erst aufgewacht, als Wind-, Geothermie-, Bio- und Solarstromerzeuger den großen Stromanbietern schon die ersten zehn Prozent der Stromproduktion abgenommen hatten. Zu lange hatte die RWE auf Strom aus Atom- und Braunkohleenergie gesetzt, die erneuerbaren Energien wurden nicht ernst genommen. Großmann, der noch amtierende Konzernchef, setzte auf Atomkraft, doch der Atomausstieg nach Fukushima führt nun in eine Sackgasse für den Energieriesen. Peter Terium, der designierte Chef, will nun ein neues Geschäftsmodell für den Konzern. Die Zukunft liegt in den Erneuerbaren Energien, in internationaler Aufstellung und der Öffnung durch Fusionen. Der Börsenkurs, 21,20 Euro noch im September,
Ohoven mahnt Verlässlichkeit der Politik an Mitteilungen 6. März 2012 Jahresempfang des BVMW mit 2.700 Gästen aus Politik, Diplomatie und Wirtschaft „Unternehmer brauchen Planungssicherheit. Die abrupte Kürzung der Solarförderung und das Gezerre um eine steuerliche Entlastung des Mittelstands wecken Zweifel an der Verlässlichkeit der Politik.“ Das erklärte Mario Ohoven, der Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), auf dem traditionellen BVMW-Jahresempfang in Berlin. Vor rund 2.700 Unternehmern und hochrangigen Vertretern aus Diplomatie, Wirtschaft, Kultur und Politik, darunter über 100 Abgeordnete des Deutschen Bundestags, plädierte Ohoven angesichts steigender Treibstoffkosten für eine Anhebung der Pendlerpauschale. Der Mittelstandspräsident appellierte zugleich an Bund und Länder, die Steuerlast für Betriebe und Bürger zu mindern. „Wir reden hier von einer
Christoffers fordert Anreize für Systemintegration erneuerbarer Energien Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 6. März 2012 Pläne zur Kürzung der Einspeisevergütung für Solaranlagen greifen zu kurz Potsdam. Wirtschafts- und Europaminister Ralf Christoffers hat die Bundesregierung aufgefordert, Anreize zu schaffen, die die Systemintegration von erneuerbaren Energien beschleunigen. Vor dem Hintergrund der heute in Berlin stattfindenden Demonstration gegen die Pläne der Bundesministerien für Wirtschaft und Umwelt zur Kürzung der Einspeisevergütung für Solaranlagen sagte Christoffers: „Was wir brauchen, sind Gespräche zwischen Bund und Ländern über einen industriepolitischen Rahmen, der es ermöglicht, Konzepte zu entwickeln, die von der Modul-Produktion über die Stromspeicherung bis hin zum Recycling reichen. Außerdem müssen die Innovationsbemühungen der Branche unterstützt werden. Im Bundesrat wird Brandenburg eine Initiative starten, deren
Rösler: Der Energieverbrauch in Deutschland liegt auf dem niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung Behörden-Mitteilungen Mitteilungen 6. März 20125. März 2012 Wichtige Datenbasis für ersten Energie-Monitoringbericht der Bundesregierung vorgelegt Die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) hat einen umfangreichen Bericht zur Entwicklung des Energieverbrauchs in Deutschland vorgelegt. Der Bericht kommt zu dem Ergebnis, dass der Energieverbrauch gesunken ist und damit große Fortschritte im Hinblick auf die Zielsetzungen des Energiekonzepts der Bundesregierung erzielt werden konnten. Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler: "Die Bundesregierung hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt. So soll der Energieverbrauch bis zum Jahr 2020 um 20% gegenüber 2008 reduziert werden, der Stromverbrauch um 10% abgesenkt und die Energieproduktivität kräftig erhöht werden. Die jetzt vorliegenden Ergebnisse für das Jahr 2011 sind außerordentlich beeindruckend. Der Energieverbrauch in
Für die Energiewende brauchen wir dringend Energiespeicher Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Veranstaltungen 5. März 2012 Interview mit DLR-Vorstand Prof. Ulrich Wagner Bislang werden Energiespeicher vor allem in mobilen Geräten wie z.B. Handys oder Notebooks genutzt. Das wird sich in Zukunft ändern, sagen Energieexperten: Durch den Ausbau der erneuerbaren Energien wird sich unser Stromnetz verändern. Energiespeicher werden dabei eine wichtige Rolle übernehmen müssen. Wie solche Energiespeicher der Zukunft aussehen, diskutieren Forscher am 7. März 2012 beim DLR-Energiespeicher-Symposium in Stuttgart. Prof. Ulrich Wagner, DLR-Vorstand für Energie und Verkehr beschreibt, warum wir Speicher dringend brauchen und wo die Forschung heute steht. Wozu brauchen wir Energiespeicher? Wagner: Wir brauchen Energiespeicher, um das schwankende Energieangebot aus den erneuerbaren Energien auszugleichen. Der Bedarf der Verbraucher deckt
Mit Ressourceneffizienz unsere Wettbewerbsfähigkeit steigern! Behörden-Mitteilungen Mitteilungen 5. März 2012 Bundesregierung beschließt Deutsches Ressourceneffizienzprogramm (ProgRess) Das Bundeskabinett hat heute das Deutsche Ressourceneffizienzprogramm (ProgRess) beschlossen. Ziel des Programms ist es, durch Marktanreize, Forschung und Innovation und durch Beratung die Rohstroffproduktivität der deutschen Wirtschaft, das heißt die immer stärkere Entkopplung unseres Wachstums vom Ressourcenverbrauch, kontinuierlich weiter zu steigern. Mit ProgRess legt die Bundesregierung erstmals ein umfassendes Programm zur nachhaltigen Nutzung von Rohstoffen vor. Bundesumweltminister Röttgen bezeichnete das Programm als einen „Masterplan für nachhaltiges Wachstum“. Die effiziente Nutzung endlicher Ressourcen sei „eine der größten ökonomischen, ökologischen und sozialen Herausforderungen unserer Zeit“ und eine „Schlüsselkompetenz zukunftsfähiger Gesellschaften“. Sie begrenze Umweltbelastungen, stärke die globale Wettbewerbsfähigkeit und schaffe qualifizierte neue
Offshore-Stromausbeute erfreulich – Der alpha ventus Jahresrückblick 2011 Mitteilungen Offshore 5. März 20125. März 2012 Ein erfreulicher Jahresrückblick von alpha ventus: So haben die zwölf Windenergieanlagen in Deutschlands erstem Offshore-Windpark im Gesamtjahr gut 267 Gigawattstunden Strom ins deutsche Übertragungsnetz eingespeist. Damit lag die von alpha ventus erzeugte Strommenge um zirka 15 Prozent über dem prognostizierten Jahreswert. Foto: alpha ventus „Dieses Ergebnis übertrifft unsere Erwartungen“, freut sich Dr. Claus Burkhardt von EWE in seiner Funktion als DOTI-Geschäftsführer und Gesamtprojektleiter. „Die außergewöhnlich hohe Stromausbeute, die wir bei alpha ventus im Jahr 2011 erzielt haben, lag vor allem an den beinahe konstant hervorragenden Windverhältnissen im Windpark verbunden mit einer hohen Anlagenverfügbarkeit von bis zu 97 Prozent.“ Das Offshore-Testfeld alpha ventus zeige,
Wissenschaftler fordern Weltrat für Nachhaltigkeit Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 5. März 20124. März 2012 300 Nachhaltigkeitsexperten aus aller Welt wollen Trendwende – Deutschland könnte weiter Vorreiterrolle übernehmen Wissenschaftler aus aller Welt haben zunehmend Zweifel, dass sich nationale Regierungen auf eine globale Nachhaltigkeitspolitik verständigen können. Umwelt- und Nachhaltigkeitsexperten aus 50 Nationen sprachen sich jetzt beim dreitägigen Sustainability Summit an der Leuphana Universität Lüneburg übereinstimmend für die Schaffung einer durchsetzungsfähigen Weltumweltorganisation und eines Rates für globale Nachhaltigkeit aus. Sie fordern eine internationale Verständigung über Grenzen des Wachstums und die Definition von Wohlstand. Sie treten dafür ein, die Rahmenbedingungen für Weltwirtschaft und Finanzindustrie so zu verändern, dass nachhaltiges Wirtschaften verpflichtend wird. Die Wissenschaft selbst soll künftig eine aktivere Rolle
Klimawandel: aktuelle Simulationen für den nächsten IPCC-Bericht Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 5. März 20124. März 2012 Simulationen zum vergangenen und künftigen Klima im globalen Maßstab abgeschlossen Die französische Wissenschaftsgemeinschaft für Klimafragen, die hauptsächlich das CNRS, die CEA, Meteo-France und die Universitäten Pierre und Marie Curie (UPMC) und Versailles-Saint-Quentin-en-Yvelines (UVSQ) vereint, hat kürzlich wichtige Simulationen zum vergangenen und künftigen Klima im globalen Maßstab abgeschlossen. aktuellen Daten Diese aktuellen Daten bestätigen die Ergebnisse des vierten Sachstandsberichts (2007) des Weltklimarats (IPCC) über die kommenden Veränderungen bei der Temperatur und der Niederschlagsmenge. Dabei wurden 2 Extremmodelle berücksichtigt: Ein Temperaturanstieg von 3,5 bis 5°C bis 2100 oder im günstigsten Fall ein Anstieg um 2°C. Von der internationalen Wissenschaftsgemeinschaft zur Verfügung gestellt, werden diese Ergebnisse