Novellierung des EEG: Änderungen bei der Besonderen Ausgleichsregelung Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie 12. März 201212. März 2012 Elektronische Antragstellung ab 1. April 2012 Durch die Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) ergeben sich bei der Besonderen Ausgleichsregelung wesentliche Änderungen im Hinblick auf die Antragsberechtigung und das Antragsverfahren. Als Unterstützung im Vorfeld der Antragstellung stellt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) den Beteiligten des Verfahrens daher ein neues Merkblatt für Unternehmen des produzierenden Gewerbes zur Verfügung. Dieses Merkblatt enthält aktuelle und umfassende Informationen zum Antragsverfahren für das Jahr 2012 und ist auf der Internetseite des BAFA unter www.bafa.de in der Rubrik Energie -> Besondere Ausgleichsregelung -> Merkblätter -> II. A Merkblatt verfügbar. Die wesentliche Neuerung betrifft die Antragstellung im Jahr 2012. Ab dem
Verbesserung der Energieeffizienz als Gegenleistung für Vergünstigungen bei der Energiebesteuerung Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 12. März 2012 Bei Einführung der ökologischen Steuerreform im Jahr 1999 wurden Unternehmen des Produzierenden Gewerbes sowie der Land- und Forstwirtschaft Vergünstigungen bei der Strom- und Energiesteuer eingeräumt. Die Bundesregierung plant, diese Vergünstigungen auch in Zukunft beizubehalten. Dazu müssen sie nach 2012 von der EU erneut beihilferechtlich genehmigt werden, und es muss eine angemessene Gegenleistung der begünstigen Unternehmen aufgezeigt werden. Vor diesem Hintergrund untersucht eine aktuelle Studie des DIW Berlin, der Climate Policy Initiative (CPI) und des Fraunhofer- Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI), inwiefern Steuervergünstigungen künftig an Gegenleistungen geknüpft werden können. Dazu wurden Einsparpotentiale quantifiziert und vier verschiedene Varianten diskutiert, wie die Gewährung des sogenannten
Studie: Ausbau erneuerbarer Energien füllt kommunale Kassen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 12. März 201212. März 2012 Die Energiewende in Deutschland wird in den Städten und Gemeinden mit entschieden. Aber haben die Kommunen etwas vom Ausbau erneuerbarer Energien, außer das Klima zu schützen? Eine neue Studie des Berliner Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) für das baden-württembergische Umweltministerium kommt zu einem klaren Fazit: Energie aus Wind-, Sonnen- oder Wasserkraft schafft demnach nicht nur neue Arbeitsplätze vor Ort, sondern generiert auch hohe zusätzliche Steuereinnahmen. Selbst 1.000-Seelen-Dörfer können ihre Kassen so mit mehreren Tausend Euro im Jahr füllen. „Kommunen profitieren vom Ausbau erneuerbarer Energien, und das um so stärker, je mehr Schritte sie vom Bau bis zum Betrieb der Anlagen übernehmen“, sagt Steven Salecki, Energieexperte
Neuigkeiten aus der Forschung „rund um die Stadt“ Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen 12. März 201211. März 2012 Difu-Berichte - aktueller Newsletter des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu) - erschienen Der Standpunkt mit dem Titel „Energiewende - eine strategische Herausforderung“ stammt aus der Feder des Difu-Wissenschaftlers Jens Libbe (Wissenschaftler im Arbeitsbereich Mobilität und Infrastruktur). Heft 1/2012 greift viele aktuelle kommunalrelevante Themen auf. Neben Forschungsergebnissen und Neuerscheinungen des Instituts informiert die Zeitschrift u.a. über neue Difu-Forschungsprojekte, Fortbildungsberichte und Veranstaltungen rund um das Thema „Stadt“. INHALT Download des Gesamthefts als PDF: http://www.difu.de/publikationen/2012/difu-berichte-1-2012.html Auch die Einzelartikel sind hier in Kürze kostenfrei im HTML-Format abrufbar: http://www.difu.de/publikationen/2012/difu-berichte-1-2012.html Standpunkt Energiewende - eine strategische Herausforderung - Von Jens Libbe http://www.difu.de/publikationen/difu-berichte-12012/energiewende-eine-strategis... Forschungsergebnisse und Veröffentlichungen - Die Flächennutzungsplanung - Räumlicher Ordnungsrahmen - Datenlage Sucht - Wo stehen die Kommunen? -
Forschungsaufruf zum Thema: Welternährung Forschungs-Mitteilungen 12. März 201211. März 2012 Sicherung der Welternährung Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) beteiligt sich im europäischen Forschungsnetzwerk ERA-ARD an einem gemeinsamen Aufruf verschiedener europäischer Partner für transnationale Forschungsprojekte zur Sicherung der Welternährung. Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) übernimmt dabei die Projektträgerschaft. 300.000 Euro für die Forschungsprojekt Das ERA-ARD (The Agricultural Research for Development Dimension of the European Research Area) ist ein europäisches Netzwerk (European Research Area Network, ERA-NET) zur Sicherung der Welternährung. Daran beteiligt sind 14 Organisationen aus 13 europäischen Ländern. Das BMELV wird in den nächsten drei Jahren rund 300.000 Euro für die Forschungsprojekte zur Verfügung stellen. Die BLE ist zuständig für die
Staatssekretärin Quennet-Thielen prämiert Spitzencluster BioEconomy Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 12. März 20126. November 2012 Clusterkonferenz am 23. und 24. Februar 2012 in Berlin Anlässlich der Clusterkonferenz am 23. und 24. Februar 2012 in Berlin prämierte Staatssekretärin Cornelia Quennet-Thielen den Spitzencluster BioEconomy Mitteldeutschland als einen der fünf Gewinner der dritten Runde des Spitzencluster-Wettbewerbs. Zu den ersten Gratulanten gehörte Bundesforschungsministerin Annette Schavan, die Clustermanager Stephan Witt und den wissenschaftlichen Koordinator des Clusters, Professor Thomas Hirth, zu ihrem Erfolg beglückwünschte. Staatssekretärin im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Cornelia Quennet-Thielen, prämierte im Beisein der EU-Kommissarin für Forschung, Innovation und Wissenschaft, Máire Geoghegan-Quinn, den mitteldeutschen Spitzencluster BioEconomy auf der Clusterkonferenz 2012 in Berlin. Professor Thomas Hirth, wissenschaftlicher Koordinator des Spitzenclusters und Initiator
RAVE – Offshore-Windparks ersetzen Atomkraftwerke Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Offshore 12. März 201211. März 2012 Offshore-Windenergie kann einen Großteil der bisherigen Energie aus deutschen Atomkraftwerken ersetzen. Ein Jahr nach Fukushima zeigt das Forschungsprojekt RAVE das Potential der Offshore-Windenergie. „Sie ist ein unverzichtbares Standbein für einen ausgewogenen Strommix aus erneuerbaren Energien. Der erste deutsche Offshore-Windpark "alpha ventus" ist ein Meilenstein für die Nutzung der Windenergie in der Nordsee“, betonte Prof. Jürgen Schmid, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES und Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat Globale Umweltveränderungen der Bundesregierung, bei einer Veranstaltung zum BMBF-Wissenschaftsjahr „Zukunftsprojekt Erde“. Nach der Atomkatastrophe von Fukushima am 11. März 2011 hat die Bundesregierung im Sommer vergangenen Jahres beschlossen, in Deutschland deutlich schneller als zuvor
Grönlands Eismassen könnten komplett schmelzen bei 1,6 Grad globaler Erwärmung Forschungs-Mitteilungen News allgemein 11. März 2012 Die Eismassen Grönlands sind wahrscheinlich viel verletzlicher durch die Erderwärmung als bislang gedacht. Die Grenze für ein völliges Schmelzen der Eisdecke dort befindet sich im Bereich zwischen 0,8 und 3,2 Grad Celsius globaler Erwärmung, mit einem besten Schätzwert von 1,6 Grad über den Temperaturen vor Beginn der Industrialisierung. Das zeigt eine neue Studie von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und der Universidad Complutense de Madrid. Heute werden bereits 0,8 Grad globale Erwärmung beobachtet. Ein massives Schmelzen von Land-Eis könnte langfristig zu einem Anstieg des Meeresspiegels von mehreren Metern beitragen und betrifft daher möglicherweise das Leben vieler Millionen Menschen. Wie lange es dauert bis
Neue Designideen für Elektrofahrzeuge E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Nordrhein-Westfalen 11. März 201210. März 2012 Ein vom Institut für Kraftfahrzeuge der RWTH koordiniertes Projekt liefert überzeugende Gestaltungsansätze für Elektrofahrzeuge „Entwickeln Sie ein innovatives Design für ein elektrisch angetriebenes Stadtfahrzeug.“ Diese Aufgabe stand im Zentrum eines Designwettbewerbs, ausgelobt im Juli 2011 vom europäischen Verbundprojekt ELVA, das vom Institut für Kraftfahrzeuge (ika) koordiniert wird. Aus über 30 Teilnehmern wurde nun von einer Expertenjury der Gewinner ermittelt. Der Entwurf „worme“ des spanisches Automobildesigners Jorge Biosca erhält den ersten Platz. Der Entwurf „Kabuki“ des Italieners Enrico Gatto kam zusammen mit dem Konzept „Bugaboo“ des Ungarn László Fogarasi-Benkö auf Platz 2. Elektrisch angetriebene Fahrzeuge erlauben neue Wege in Gestaltung und Design. Die Partner des
Überhitzter Wasserdampf trocknet Lebensmittel Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 10. März 2012 Zur Trocknung von Lebensmitteln kommt meist energieaufwendige Heißluft zum Einsatz. Am Fraunhofer IGB wurde ein Verfahren zur Trocknung mit überhitztem Wasserdampf entwickelt und in einer kontinuierlichen Anlage realisiert, die bei Atmosphärendruck arbeitet. Damit kann der Energieverbrauch um bis zu 50 Prozent und die Trocknungszeit um bis zu 80 Prozent gesenkt werden. Das zu trocknende Gut wird zudem hygienisiert. Für die Herstellung von Trockenobst, Kartoffelchips, Instantprodukten und Trockenfutter muss den Nahrungsmitteln Wasser entzogen werden. In der Regel werden die Lebensmittel in großen Trocknungsanlagen mit Heißluft getrocknet. Doch hierbei wird viel Energie verbraucht: Allein die Trocknung kann bis zu 90 Prozent der gesamten für die
obsAIRve: Vorhersagen zur Luftqualität jetzt online Forschungs-Mitteilungen 10. März 20129. März 2012 „Wie sauber ist meine Luft?“ Bürger, Unternehmen und Behörden in ganz Europa können das ab sofort online erfahren: Das neue Serviceportal obsAIRve stellt laufend Dreitages-Prognosen sowie aktuelle Beobachtungen der Luftqualität für Orte und Regionen in Europa zur Verfügung. Sämtliche Informationen werden klar und leicht verständlich präsentiert. Smartphone-Besitzer können diese Informationen auch über eine App beziehen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) lieferte das wissenschaftliche Know-How für den frei verfügbaren Dienst und betreut das Projekt fachlich. obsAIRve ist ein Gemeinschaftsprojekt mit T-Systems, der GAF AG sowie dem Österreichischen Umweltbundesamt und ist Teil des Erdbeobachtungsprogramms GMES (Global Monitoring for Environment and Security) der Europäischen
Biokerosin bewährt sich im Flugbetrieb Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 9. März 2012 DLR-Abgasmessungen beim ersten Einsatz von bio-synthetischem Kerosin im Linienbetrieb bei Lufthansa Auf 1.187 Linienflügen testete die Lufthansa AG Biokerosin im Langzeitversuch. Dabei wurde eines der Triebwerke des Airbus A321 mit einer Treibstoffmischung mit 50 Prozent bio-synthetischem Kerosin betrieben. Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) untersuchten den Schadstoffausstoß beider Triebwerke. Das Ergebnis zeigt: Biokerosin kann problemlos im Flugbetrieb eingesetzt werden und erzeugt keinen höheren Schadstoffausstoß als marktübliches Kerosin. "Biokerosin ist mindestens gleichwertig" Zum ersten Mal wurde bei dem Langzeitversuch Biokerosin im Linienbetrieb einer Fluggesellschaft eingesetzt. Joachim Buse, Vice President Aviation Biofuel der Deutschen Lufthansa AG zieht eine positive Bilanz: "Auf den