Nahrungsmittelbedarf langfristig zu decken – Landtechnik der Zukunft Forschungs-Mitteilungen Ökologie Sachsen 26. November 201126. November 2011 TUD-Wissenschaftler konstruieren Landtechnik der Zukunft und erhalten dafür mehrere Auszeichnungen Um den weltweit gestiegenen Nahrungsmittelbedarf langfristig zu decken, ist eine Effizienzsteigerung der mobilen Landmaschinen notwendig. Schon jetzt sind die Antriebssysteme der Agrartechnik größer und komplexer als die Antriebstechnik von PKWs der Oberklasse. Die aktuelle Herausforderung besteht darin, Produktivitätssteigerung und Bedienkomfort mit alternativen Antriebssystemen zu verbinden. „Elektrische Antriebe haben einen hohen Wirkungsgrad, bieten sehr gute Steuer- und Regelungsmöglichkeiten und können damit die Funktionalität von Landmaschinen und Geräten deutlich verbessern“, äußert sich Prof. Thomas Herlitzius, Inhaber der Professur für Agrarsystemtechnik der Fakultät Maschinenwesen der Technischen Universität Dresden. Auf der „Agritechnica“ in Hannover präsentierten die
juwi fördert Spitzennachwuchs im Rahmen des Deutschlandstipendiums Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Ökologie Windenergie 25. November 201126. November 2011 300 Euro monatlich für junge Talente an rheinland-pfälzischen Hochschulen / Neuer Studiengang „Wirtschaftsingenieurwesen für erneuerbare Energien“ startet zum Wintersemester 2012 am Umwelt-Campus Birkenfeld Wörrstadt, 25. November 2011. Junge Talente aus Rheinland-Pfalz fördern – juwi ist dabei. Als einer der Top-Arbeitgeber Deutschlands unterstützt juwi seit vielen Jahren vielversprechende Talente bei Ausbildung, Studium und beim Einstieg ins Berufsleben. Seit diesem Jahr fördert juwi zusätzlich begabte Studierende der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, der Fachhochschule Bingen und des Umwelt-Campus Birkenfeld im Rahmen des Deutschlandstipendiums. „Für die Herausforderungen, die bei der Umsetzung der Energiewende noch vor uns liegen, brauchen wir kluge und kreative Köpfe. Es ist uns daher wichtig,
Vollversorgung mit erneuerbaren Energien realistisch Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 25. November 201124. November 2011 Einen Ansatz liefert das Praxisprojekt „Kombikraftwerk 2“. In Feldversuchen werden Wind- und Biogaskraftwerke sowie Solarstromanlagen verknüpft und zentral gesteuert. ... Die Wirksamkeit sogenannter Systemdienstleistungen bei einer regenerativen Vollversorgung testet das „Kombikraftwerk 2“ unter realen Wetterbedingungen. Hierbei zeichnet sich ab, dass eine Vollversorgung mit erneuerbaren Energien in einem stabilen und sicheren Netzbetrieb durchaus realistisch ist. ... „Wir werden in den nächsten Monaten in der Lage sein, auf wirklich fertigungsrelevanten Maschinen zu forschen“, so Prof. Dr. Brendel vom ISFH. „Es ist sehr wichtig, dass man neue Ideen nicht nur auf dem Papier oder ganz klein zeigt, sondern die Ergebnisse mit kurzem Zeitversatz auch in
Ökonomisch-technische Zukunftsmodelle – Wohlstand bei geringerem Ressourcenverbrauch Berlin Forschungs-Mitteilungen Ökologie 24. November 201123. November 2011 TU Berlin: 10 Mio Euro für nachhaltige Produktionsmethoden - Neuer Sonderforschungsbereich an der TU Berlin bewilligt. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Einrichtung eines neuen Sonderforschungsbereiches (Sfb 1026) zum Thema „Sustainable Manufacturing – Shaping Global Value Creation“ an der TU Berlin bewilligt. Damit wird die Stellung des Berliner Produktionstechnischen Zentrums von Technischer Universität Berlin und Fraunhofer Gesellschaft als international vernetzter Forschungsstandort weiter gestärkt. In der großen Versuchshalle auf dem Campus Charlottenburg werden ressourcenschonende Technologien und Managementprozesse im Kontext nachhaltiger Wertschöpfung entwickelt. Sprecher ist Prof. Dr.-Ing. Günther Seliger vom Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb (IWF) der TU Berlin. In den drei Projektbereichen Strategieentwicklung,
MIA – kleiner Elektrobus mit vier Sitzen für jedermann E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Nordrhein-Westfalen 23. November 2011 Präsentation des „Kunst-mia“ Unikats bei Vernissage in St. Ingbert Im Rahmen der Ausstellung „Unkown tribes“ findet am 6. Mai 2011 um 19 Uhr im Kunstforum in St. Ingbert bei Saarbrücken eine Vernissage statt, bei der erstmalig eine künstlerisch gestaltete mia präsentiert wird. Im Vorfeld wurden Nyles und Raks – vom Künstlerquartett Cone, Nyles, Raks und Retro – eingeladen, eine „Kunst-mia“ zu entwerfen und frei nach ihren Vorstellungen zu gestalten. Prof. Edwin Kohl, Gründer und Inhaber von kohlpharma und Hauptgesellschafter von mia electric, wird die „Kunst-mia“ persönlich zur Vernissage nach St. Ingbert bringen. Ebenfalls von den Werken der jungen saarländischen Künstler überzeugt, zeigt
Fraunhofer ISE und AZUR SPACE Solar Power bekräftigen langjährige Kooperation Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Solarenergie 23. November 201122. November 2011 Entwicklung von Hochleistungssolarzellen aus III-V Halbleitern für die Weltraumanwendung. Entwicklung und Produktion höchsteffizienter Mehrfachsolarzellen aus III-V Halbleitern verbinden das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und AZUR SPACE Solar Power seit mehr als 15 Jahren. Diese strategische Partnerschaft wurde nun durch einen auf weitere 20 Jahre angelegten Kooperationsvertrag bekräftigt. Das Fraunhofer ISE wird in den kommenden Jahren exklusiv mit AZUR SPACE, Heilbronn an neuen Generationen von Solarzellen für die Anwendung im Weltraum arbeiten. Mehrfachsolarzellen auf der Basis von III-V Halbleitern erzielen die höchsten Wirkungsgrade für die Umwandlung des Sonnenlichts in elektrischen Strom. Klassische Vertreter für die III-V Materialien sind Gallium-Arsenid, Aluminium-Gallium-Arsenid und Gallium-Indium-Phosid.
Vielversprechender Ansatz zur Lösung der Windenergie-Speicherproblematik Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Offshore Ökologie Windenergie Windparks 22. November 2011 Power-to-Gas - Erdgasinfrastruktur als Energiespeicher Workshop von Bundesnetzagentur und Fraunhofer-Institut IWES in Berlin Über den Beitrag des Gasnetzes zur Speicherung erneuerbarer Energien diskutierten heute in Berlin Experten aus Unternehmen und Verbänden der Energiewirtschaft, aus Wissenschaft, Politik und Verwaltung. Die Bundesnetzagentur und das Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES in Kassel hatten zu einem Workshop zum Thema „Power-to-Gas“ eingeladen. Der Begriff Power-to-Gas steht für ein Konzept, bei dem überschüssiger Strom dazu verwendet wird, per Wasserelektrolyse Wasserstoff zu produzieren und bei Bedarf in einem zweiten Schritt unter Verwendung von Kohlendioxid (CO2) in synthetisches Methan umzuwandeln. Als Speicher für dieses Methan und bis zu einem gewissen
DESERTEC-Konzept kann für alle Menschen sauberen Strom erzeugen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Wirtschaft 21. November 2011 Wüstensonne gemeinsam nutzen. DAAD fördert Partnerschaft der Universität Gießen mit west- und zentralafrikanischen Universitäten – Gießener Solarenergie-Arbeitsgruppe will DESERTEC-Konzept zum Nutzen der betroffenen Länder voranbringen Die Idee ist nach wie vor faszinierend: Seit 2007 erforscht die interdisziplinäre Gießener Arbeitsgruppe SEPA die Möglichkeiten einer Solarenergie-Partnerschaft mit Afrika, um zur Lösung der Energieprobleme der Menschheit beizutragen. Dabei sollen vor allem die Entwicklungsländer südlich der Sahara mit einbezogen werden. Auf diesem Weg ist die Arbeitsgruppe jetzt einen weiteren Schritt vorangekommen: Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) fördert ab 2012 vier Jahre lang eine „Fachbezogene Partnerschaft mit Entwicklungsländern“ mit insgesamt 250.000 Euro. Hauptpartner der JLU-Wissenschaftler wird dabei
Natura 2000-Naturschutzgebiete und die ländliche Entwicklung an Landesgrenzen Forschungs-Mitteilungen Ökologie Sachsen 19. November 201118. November 2011 Nachhaltige Regionalentwicklung im grenzübergreifenden Kontext ist Herausforderung und Chance zugleich. Ursachen dafür liegen unter anderem im unterschiedlichen Verständnis von Problemen beiderseits der Grenze, uneinheitlichen Strategien und nicht zuletzt auch Sprachbarrieren. Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung (IÖR) untersuchten im sächsisch-böhmischen Erzgebirge wie Naturschutz, Tourismus und ländliche Entwicklung zusammengehen und positive wirtschaftliche Effekte hervorbringen können. Die Ergebnisse wurden bei der Abschlusstagung vorgestellt. Das sächsisch-tschechische Projekt „Grünes Netzwerk Erzgebirge“ hatte zum Ziel, diese Fragen am Beispiel der in der Region zahlreichen europäischen Naturschutzgebiete „Natura 2000“ aufzuzeigen. Die Bereiche Landwirtschaft und Landschaftspflege, naturverträglicher Tourismus und Umweltbildung standen dabei im Mittelpunkt. Die Ergebnisse des Projekts zeigen
Ruthenium-Katalysatorpartikel für mobile Brennstoffzellen optimiert Leistungsfähigkeit Berlin Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Kooperationen 18. November 201117. November 2011 Nanometer-Tomographie: kleinste Katalysatorteilchen erblicken. Mit Elektronen und Computern die mobile Brennstoffzelle erforschen. Erstmals konnte ein Forscher-Team von BAM und Helmholtz-Zentrum-Berlin (HZB) kleinste Ruthenium-Katalysatorpartikel für Brennstoffzellen mit bis zu zwei Nanometer Durchmesser durch Elektronen-Tomographie dreidimensional vermessen, um ihre chemisch aktive Oberfläche zu bewerten. Durch die Unterscheidbarkeit der freien von der im Kohlenstoffträger verdeckten Oberfläche kann die Leistungsfähigkeit des Katalysators für den zukünftigen „Strom aus dem Autotank“ optimiert werden. Ein Katalysator begünstigt chemische Reaktionen, ohne sich selbst zu verbrauchen. Im Falle der Brennstoffzelle erzeugt er aus Wasserstoff die Ladungsträger für den elektrischen Strom. Hier ersetzt Ruthenium das bisher verwendete Platin, das für die Produktion mobiler
Ostfalia Hochschule hat neue Solaranlage eingeweiht Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 17. November 201122. Oktober 2012 Auf dem Dach des Instituts für Produktionstechnik (IPT) und der Zentralwerkstatt der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften in Wolfenbüttel wurde eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 45,6 Kilowatt Peak (Spitzenleistung) errichtet. Diese produziert zur Mittagszeit mehr Strom, als im IPT und in der Zentralwerkstatt verbraucht werden. „Damit entwickeln wir uns zu einer Null-Emmissions-Fabrik“, sagte Institutsleiter Prof. Dr. Holger Brüggemann bei der offiziellen Einweihung der Solaranlage. Diese verfügt über 240 Module mit einer Fläche von 307 Quadratmetern und wird jährlich etwa 41.000 Kilowattstunden umweltfreundlichen Strom erzeugen. Finanziert wurde die Photovoltaikanlage von zwei Investoren – einem Mitarbeiter der Ostfalia und den Stadtwerken Wolfenbüttel,
Ausgezeichneter Einsatz für erneuerbare Energien Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 17. November 201116. November 2011 Ausgezeichneter Einsatz für erneuerbare Energien: FH-Innovationspreis an Martina Klärle. Prof. Dr. Martina Klärle ist am 15. November 2011 mit dem Innovationspreis des Fördervereins der Fachhochschule Frankfurt am Main e.V. ausgezeichnet worden. Sie erhielt die Ehrung für ihre herausragenden Leistungen in Forschung und Transfer. Klärle gehört als Prodekanin dem Leitungsteam des Fachbereichs 1: Architektur, Bauingenieurwesen, Geomatik der Fachhochschule Frankfurt am Main (FH FFM) an. Lothar Herbst, Vorstand der Mainova AG, hielt den Festvortrag „Neue Energien? Eine Herausforderung für Wissenschaft, Wirtschaft und Politik.“ „Der forschungs- und transferrelevante Schwerpunkt von Prof. Dr. Klärles Wirken besteht in Potenzial- und Standortanalysen für erneuerbare Energien und Photovoltaikanlagen, in