Fraunhofer-Medaille für außerordentliche Verdienste geht an Prof. Eckhard Beyer Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Sachsen 30. März 201230. März 2012 Prof. Eckhard Beyer wurde mit der Fraunhofer-Medaille für außerordentliche Verdienste ausgezeichnet Prof. Dr.-Ing. habil. Eckhard Beyer, Leiter des Dresdner Fraunhofer-Instituts für Werkstoff- und Strahltechnik IWS wurde von der Fraunhofer-Gesellschaft mit der Fraunhofer-Medaille ausgezeichnet. Übergeben wurde die Medaille im Rahmen der Feierlichkeiten „20 Jahre Fraunhofer in Dresden“ von Prof. Dr.-Ing. habil. Hans-Jörg Bullinger, dem Präsidenten der Fraunhofer-Gesellschaft. Die Fraunhofer-Medaille ehrt Personen, die sich um die Fraunhofer-Gesellschaft besonders verdient gemacht haben. Prof. Bullinger würdigte in seiner Laudatio vor allem das intensive Engagement von Prof. Beyer beim Aufbau des Dresdner Fraunhofer-Instituts für Werkstoff- und Strahltechnik IWS und der erfolgreichen Etablierung des Instituts in der wissenschaftlichen und
Woche der Umwelt – Das Fraunhofer IPA ist zu Gast im Schloss Bellevue Berlin Forschungs-Mitteilungen 30. März 201229. März 2012 Vom 5. bis 6. Juni ist das Fraunhofer IPA im Rahmen der »Woche der Umwelt« zu Gast im Schloss Bellevue. Energie- und Materialeffizienz in der galvanischen Beschichtung Aus insgesamt 550 Bewerbern wurde die Abteilung Galvano technik von einer vom Bundespräsidenten einberufenen Jury mit einem Projekt zum Thema »Energie- und Materialeffizienz in der galvanischen Beschichtung« ausgewählt. Werden Amtssitz des Bundespräsidenten besucht, kann sich nach vorheriger Registrierung über dieses Projekt informieren. Der Oberflächentechnik kommt als Schlüsseltechnologie für den ökologischen Wandel ganzer Wertschöpfungsketten eine hohe Bedeutung zu. Beispielhaft ist dafür ein Projekt der Abteilung Galvanotechnik, das nun für die »Woche der Umwelt« im Schloss Bellevue ausgewählt wurde:
Prüfstand: Neuer Aeroakustik-Windkanal an der Leibniz Universität Forschungs-Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 30. März 201230. März 2012 Einweihung des innovativen Prüfstands am Institut für Turbomaschinen und Fluid-Dynamik Ein neuartiges Prüffeld zur Untersuchung aeroakustischer Effekte - zum Beispiel in Gasturbinen oder Flugzeugtriebwerken - steht jetzt den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Instituts für Turbomaschinen und Fluid-Dynamik (TFD) der Leibniz Universität Hannover zur Verfügung. Der neue Aeroakustik-Windkanal-Prüfstand (AWT) wird am Donnerstag, 5. April 2012, um 11 Uhr in der Appelstraße 9 eingeweiht. Medienvertreterinnen und –vertreter sind herzlich willkommen. Der 20 Meter lange und rund zehn Tonnen schwere Windkanal ist einer der wenigen von der Industrie unabhängigen Aeroakustik-Windkanäle in Deutschland. Die Kosten des Forschungsvorhabens belaufen sich auf mehr als eine halbe Million Euro. Der Prüfstand soll
Tübingen: 75 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen sind lokal steuerbar Baden-Württemberg Forschungs-Mitteilungen Ökologie 30. März 201230. März 2012 Tübingen gewinnt internationalen Preis: Stadt und universitäre Initiativen werden ausgezeichnet Oberbürgermeister Boris Palmer hat heute in Florida den 2012 EE Visionary Award entgegen genommen. Ausgezeichnet wurden damit drei Tübinger Projekte: Die städtische Klimaschutzkampagne Tübingen macht blau, die studentische Initiative Greening the University sowie das Projekt Clear-Up, das vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Tübingen getragen wird. „75 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen sind lokal steuerbar“, sagte der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer bei der Preisübergabe in Orlando. Die Rolle der Kommunen und der lokalen Initiativen sei deshalb gar nicht hoch genug einzuschätzen. „Gerade im Kleinen kann man Großes bewirken“, betonte Palmer. Deshalb sei
Uni Kassel willl Fördertechnik von Öl- und Gasförderung sicherer machen Forschungs-Mitteilungen 29. März 2012 Neue Fördertechnik soll Öl- und Gasförderung sicherer machen Die Havarie der Bohrplattform Elgin hat erneut die erheblichen Risiken bei der Förderung von Erdöl und Erdgas verdeutlicht. Eine neue Technologie, die derzeit an der Universität Kassel entwickelt wird, soll die Förderung künftig sicherer machen. „Erdöl- und Erdgasvorkommen stehen in aller Regel unter einem gewaltigen Druck“, erklärt Prof. Dr. Andrea Luke vom Fachgebiet Technische Thermodynamik der Universität Kassel: „Diesen Druck bei der Förderung zu beherrschen ist immer noch eine technische Herausforderung.“ Werde eine neue Lagerstätte angebohrt, sei es nicht ungewöhnlich, dass ein Gemisch aus Erdöl und Erdgas mit einem Druck von 200 bar in das
Das Internationale Geothermiezentrum und die Hochschule Bochum suchen nach neuen Bodenschätzen Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Nordrhein-Westfalen Ökologie Technik 29. März 2012 Erlaubnisfeld „Zukunftsenergien“ Die Hochschule Bochum und das Internationale Geothermiezentrum dürfen im Bochumer Süden nach neuen Bodenschätzen suchen. Die Bezirksregierung Arnsberg hat als oberste Bergaufsichtsbehörde in NRW der Hochschule Bochum und dem Internationalen Geothermiezentrum (GZB) offiziell das Erlaubnisfeld „Zukunftsenergien“ zur Aufsuchung von Erdwärme zugewiesen. Erdwärme – Geothermie – unterliegt, abseits der privaten Nutzung auf und für das eigene Grundstück, denselben Regularien wie andere Bodenschätze, z.B. Kohle, Öl oder Erze. Um den Bodenschatz aufsuchen und in einem späteren Stadium auch gewinnen zu dürfen, bedarf es daher einer Genehmigung nach Bergrecht, die in ganz NRW von der zuständigen Bezirksregierung Arnsberg erteilt wird. Diese Erlaubnis haben die Hochschule
Im Wettlauf mit kristallinen Modulen – Thin-Film Industry Forum 2012 Berlin Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Veranstaltungen 29. März 2012 Über aktuelle Entwicklungen der Dünnschicht-Photovoltaik informiert das Forum "Thin-Film Industry" Berlin - Erhielt die Dünnschicht-Solarindustrie in der Vergangenheit durch Siliziumengpässe und die daraus resultierenden hohen Kosten kristalliner Module starken Auftrieb, muss sie seit einiger Zeit hart um ihre Marktanteile kämpfen. Im Wettlauf mit kristallinen Modulen wird es in Zukunft darauf ankommen, die Effizienz zu steigern, die Kosten rapide zu senken und spezielle Nischen für die Anwendung zu erschließen. Auf dem Thin-Film Industry Forum 2012, das am 19. und 20. April in Berlin stattfindet, geben zahlreiche Experten ihre Einschätzungen zum Status quo und den Zukunftsaussichten der Dünnschicht-Technologie. Themen der zweitägigen Konferenz, die im Rahmen der
UNI Harz plant Flugroboter zur universellen Erfassung von Umweltdaten Forschungs-Mitteilungen Kooperationen 29. März 201228. März 2012 Sachsen-Anhalt. Derzeit werden an der Hochschule Harz hochmoderne fliegende Roboter entwickelt. Das kürzlich gestartete Drittmittelprojekt AirMeter steht unter der Leitung von Prof. Dr. Frieder Stolzenburg vom Fachbereich Automatisierung und Informatik der Hochschule Harz in Kooperation mit der Firma „Dr. Michael GEOMATICS“ aus Wernigerode. Das Unternehmen ist im Bereich Umwelt- und Geodatenmanagement tätig und übernimmt die Einführung der entwickelten Technologie für praktische Anwendungen. Drittmittelgeber ist das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. „Innerhalb von zweieinhalb Jahren soll im Rahmen von AirMeter eine universelle Sensorplattform für Flugroboter zur Erfassung von Umweltdaten, wie z.B. Position, Lage, Luftdruck, Temperatur oder Gaskonzentration entwickelt werden“, erklärt
GEOMAR Kiel: Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung besucht von Angela Merkel Forschungs-Mitteilungen Schleswig-Holstein 28. März 201227. März 2012 Bundeskanzlerin Angela Merkel besucht GEOMAR - Kieler Meeresforschungseinrichtung erhält Ersatz für Forschungsschiff POSEIDON Hoher Besuch am GEOMAR | Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel: Bundeskanzlerin Angela Merkel und Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Peter Harry Carstensen informierten sich heute über aktuelle Themen und Herausforderungen der Meeresforschung. Zur großen Freude der Kieler Meeresforscher verkündete die Bundeskanzlerin, dass das 36 Jahre alte Forschungsschiff POSEIDON durch einen Neubau ersetzt wird. Rohstoffe aus dem Meer, innovative Meerestechnik und zukünftige Herausforderungen der Meeresforschung – das waren nur einige der Themen, über die sich Bundeskanzlerin Angela Merkel zusammen mit Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Peter Harry Carstensen heute am GEOMAR | Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel informierte. Der Besuch
Ökoenergie bestmöglich vermarkten Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Thüringen Windenergie 27. März 201216. Oktober 2012 Übertragungsnetzbetreiber müssen die Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energien für den nächsten Tag exakt abschätzen können. Um Ökostrom bestmöglich an der Strombörse EPEX zu vermarkten. Das stark fluktuierende Angebot an Sonnen- und Windenergie erschwert dabei diese Prognosen. Fraunhofer- Forscher haben daher zusammen mit der TenneT TSO GmbH eine leistungsfähige Software entwickelt, die viele Voraussagen miteinander kombiniert und daraus eine einzigartig zuverlässige macht. Strom ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Ein Knopfdruck genügt, und das Licht und der Fernseher gehen an. Tatsächlich aber steckt hinter der sicheren Stromversorgung ein enormer Aufwand. Spezialisten müssen exakt berechnen, wann wie viel Strom benötigt wird, denn der Bedarf schwankt.
Europäisches Beobachtungssystem für Umwelt und Sicherheit wird vom BSH beim Aufbau unterstützt Forschungs-Mitteilungen News allgemein 27. März 2012 Hamburg - BSH, Teilnahme an dem europäischen Meeresprojekt MyOcean2 Das am 1. April 2012 startende Projekt, wird unterstützt durch das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH). Ihr Ziel ist die Einrichtung zentraler und harmonisierter mariner Dienste und Dienstleistungen zu Umwelt und Sicherheit. Die Projekte MyOcean und MyOcean2 realisieren innerhalb von GMES den Aufbau dieser Dienste auf europäischer Ebene. Das BSH bearbeitet und stellt vor allem Beobachtungsdaten bereit, die an den Küsten und auf See gemessen werden. Darüber hinaus liefert es operationelle Vorhersagen für die Ostsee, die Nordsee und die daran angrenzenden Gewässer. „GMES ist eine wichtige Initiative, um die sehr heterogenen europäischen Daten zu den
Aachen: IPT überführt den Leichtbau deshalb mit neuen Produktionstechnologien in die Großserie Forschungs-Mitteilungen Nordrhein-Westfalen Produkte Windenergie 27. März 201226. März 2012 Die Rotorblätter leistungsstarker Windkraftanlagen bestehen bereits zu großen Teilen aus faserverstärkten Kunststoffen. Der Leichtbau hält nun auch Einzug in den Alltag: Autos und Flugzeuge aus neuen Materialien verbrauchen durch ihr geringeres Gewicht deutlich weniger Kraftstoff. Und selbst moderne Sportgeräte wie Windsurfausrüstungen oder Mountainbikes werden heute aus glas- und kohlenstofffaserverstärkten Kunststoffen oder Aluminium hergestellt. Doch die bisherigen Herstellungsverfahren für die federleichten Bauteile sind meist mit viel Handarbeit verbunden – solche Komponenten können daher wirtschaftlich nur in kleinen Stückzahlen gefertigt werden. Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT überführt den Leichtbau deshalb mit neuen Produktionstechnologien in die Großserie. Um Leichtbauteile für die Automobilbranche, die Luft- und Raumfahrt, aber