90 Millionen Euro für hochmodernen Maschinenbau-Campus in Garbsen Forschungs-Mitteilungen Kooperationen 4. April 20123. April 2012 Die Leibniz Universität kann in Kürze mit den Bauplanungen Maschinenbau-Campus in Garbsen starten HANNOVER. Das Land stärkt den Wissenschaftsstandort Niedersachsen und Hannover: Auf dem Gelände des Produktionstechnischen Zentrums (PZH) in Garbsen entsteht für mehr als 90 Millionen Euro ein hochmoderner Campus. An diesem werden alle Institute für Maschinenbau der Leibniz Universität Hannover (LUH) zusammengeführt. Wissenschaftler und Studierende sind so künftig an einem Standort vereint. Sie erhalten exzellente Bedingungen für Forschung und Lehre sowie für die praxisnahe Kooperation mit Partnern aus der Industrie in diesem MINT-Fach. Die etwa zweijährige Bauplanung wollen Land und Leibniz Universität bereits in Kürze starten. Die Bau- und Abrechnungsphase wird
Leuphana Universität Lüneburg erforscht Biokerosin für die Lufthansa Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Technik 4. April 20123. April 2012 Kooperation für eine wissenschaftlich führende Forschungsplattform in Deutschland gegründet Die Leuphana Universität Lüneburg, die Deutsche Lufthansa AG und das auf Rohstoffkonzepte spezialisierte Unternehmen INOCAS werden künftig bei der Entwicklung von Biokerosin eng zusammenarbeiten. Ein Kooperationsabkommen sieht vor, Forschungsergebnisse der Universität für anwendungsorientierte Konzepte zur wettbewerbsfähigen Produktion von Rohstoffen für alternative Kraftstoffe zu nutzen. Untersucht werden ausschließlich Rohstoffe aus nachhaltigem Anbau, die nicht in Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduk¬tion stehen und eine positive CO2-Bilanz aufweisen. Der Einsatz von Biokerosin ist Bestandteil der Lufthansa Strategie zur Senkung der CO2-Emissionen. Anhand einer Vier-Säulen-Strategie arbeitet das Unternehmen daran, operative Maßnahmen am Boden und in der Luft zu optimieren, technischen Fortschritt
Aus Schwachgasen Strom und Wärme gewinnen Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 4. April 20123. April 2012 Modifizierter Zündstrahlmotor für Kupolofengas erprobt - Strom und Wärme aus Schwachgas gewinnen In Gießereibetrieben der Metallindustrie fallen größere Mengen Schwachgase an. Diese verfügen über einen geringen Heizwert und wurden bisher nur für die reine Wärmeerzeugung genutzt. In Kupolöfen, in denen beim Metallschmelzen große Mengen an Kokskohlen eingesetzt werden, entsteht solch ein brennbares Prozessgas, das Kupolofengas. In einem Forschungsprojekt wurde ein Zündstrahlmotor modifiziert, um dieses Gas jetzt auch zur kombinierten Strom- und Wärmeversorgung verwenden zu können. Das neue BINE-Projektinfo „Strom und Wärme aus Schwachgas gewinnen“ (02/2012) gibt einen Überblick der weiteren Ergebnisse. Die Anlage für die Kraft-Wärme-Kopplung mit Kupolofengas wurde gemeinsam vom Betriebsforschungsinstitut des VDEh
Strom ohne Kabel, drahtlos mit Energie versorgt Forschungs-Mitteilungen 3. April 20122. April 2012 Handys und Laptops funktionieren problemlos per Akku. Doch viele Anwendungen aus der Medizin-, Umwelt- und Prüftechnik wie Implantate und Sensoren lassen sich aufgrund der begrenzten Lebensdauer von Batterien nicht mit solchen betreiben. Forscher haben jetzt ein Verfahren entwickelt, das diese Systeme drahtlos mit Energie versorgt. Seit mehr als 50 Jahren geben Schrittmacher dem Herzen den Takt vor. Seither ist die Entwicklung bei mikroelektronischen Implantaten rasant fortgeschritten, sie sind immer kleiner und technisch ausgefeilter geworden. Der Trend geht hin zu miniaturisierten, intelligenten Systemen, die Therapie- und Diagnosefunktionen übernehmen. Künftig werden beispielsweise implantierbare Sensoren Blutzuckerspiegel, Blutdruck oder die Sauerstoffsättigung von tumorösem Gewebe messen und die
TEEM in der Produktion – Energie effektiv und effizient einsetzen Forschungs-Mitteilungen 3. April 20122. April 2012 Hannover Messe, 23.-27.4., Halle 13, Stand C10 Steigende Preise und zahlreiche Initiativen rücken den Energieeinsatz auch in der Produktion immer stärker in den Blickpunkt. Dauerhaft kann der Energieverbrauch nur reduziert werden, wenn alte Prozesse durch neue, effektivere Verfahren ersetzt werden. Auf der Hannover Messe vom 23. bis 27. April präsentiert das Fraunhofer IPA in Halle 13, Stand C10 u. a. einen systematischen Ansatz zur Analyse und Beurteilung der Energieverwendung in der Produktion und der Steigerung der Energieeffizienz: das Total Energy Efficiency Management (TEEM). In den letzten Jahren ist das Bewusstsein für die Notwendigkeit eines sparsamen und effizienten Einsatzes von Strom und anderen Energieträgern im
Weiterentwicklung der Mikrogasturbine – Zusammenarbeit von DLR und Dürr bei dezentraler Energieversorgung Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 2. April 2012 Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Anlagenbauer Dürr aus Bietigheim-Bissingen forschen in Zukunft gemeinsam an Konzepten für die dezentrale Energieversorgung. Im Vordergrund steht die Weiterentwicklung der Mikrogasturbine. In Blockheizkraftwerken können diese kompakten Gasturbinen eingesetzt werden, um Strom, Wärme oder Kälte zu produzieren. „Das DLR hat schon bei mehreren Forschungsprojekten erfolgreich mit Dürr zusammengearbeitet. Mit der gemeinsamen Weiterentwicklung der Mikrogasturbinen-Technik wollen wir einen Beitrag für eine zuverlässige und ressourceneffiziente Energieversorgung leisten“, so der DLR-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Johann-Dietrich Wörner. Brennstoffflexibilität und weniger Schadstoffemissionen „Das Besondere an der Mikrogasturbine ist, dass wir sie mit vielen unterschiedlichen Brennstoffen betreiben können. So kommen neben Erdgas auch
3. GEOTECHNOLOGIEN Keynote Lecture – Rohstoffpolitik Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen 2. April 20121. April 2012 Das Forschungs- und Entwicklungsprogramm GEOTECHNOLOGIEN lädt ein zur 3. Keynote Lecture im Rahmen der Jahrestagung der EGU in Wien. Dr. Volker Steinbach, Leiter der Deutschen Rohstoffagentur DERA, präsentiert den Vortrag „Entwicklung und Trends der Verfügbarkeit nicht-metallischer Rohstoffe - mit einem speziellen Fokus auf High-Tech-Materialien“. Die globale Nachfrage nach Rohstoffen wächst kontinuierlich. Neben den fossilen Brennstoffen wird für unterschiedlichste industrielle Anwendungen eine Vielzahl auch nicht-metallischer Rohstoffe immer wichtiger. Aufgrund der Verknappung und der steigenden Weltmarktpreise für spezielle Minerale werden vielerorts bereits geschlossene Minen und Tagebaue wieder eröffnet. Zudem werden strategische internationale Partnerschaften geschlossen, um die Rohstoffversorgung hierzulande zu gewährleisten. Dr. Volker Steinbach, Leiter der
Forschung untersucht die Speicherkapazität von Super-Kondensatoren E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 2. April 20121. April 2012 Super-Kondensatoren sind Speichersysteme für elektrische Energie als ergänzende Komponente zu Batterien. Dank ihrer Fähigkeit zur schnellen Auf– und Entladung können sie für Anwendungen in der Luftfahrttechnik (Öffnung der Notausgänge im A380) und im Automobilbereich (Rückgewinnung von Bremsenergie) interessante Leistungsspitzen erreichen. Diese Super-Kondensatoren bestehen aus zwei in einer ionischen Lösung schwimmenden Kohlenstoffelektroden, von der jeweils eine positiv und die andere negativ geladen ist. Super-Kondensatoren sind Speichersysteme für elektrische Energie als ergänzende Komponente zu Batterien. Dank ihrer Fähigkeit zur schnellen Auf– und Entladung können sie für Anwendungen in der Luftfahrttechnik (Öffnung der Notausgänge im A380) und im Automobilbereich (Rückgewinnung von Bremsenergie) interessante Leistungsspitzen erreichen. Diese
Bergbau, Regionen mit Zukunft Forschungs-Mitteilungen News allgemein Nordrhein-Westfalen Ökologie 2. April 20121. April 2012 Beirat des chinesisch-deutschen Wissenschaftszentrums tagt in Bochum China ist der Motor der Weltwirtschaft. Deren sichere, saubere und effiziente Versorgung mit Energie und Rohstoffen ist eine globale Herausforderung. Strategien und konkrete Maßnahmen für Nachhaltigkeit, Umweltschutz und wirtschaftliche Entwicklung in ehemaligen Bergbauregionen – darüber berieten Experten und Entscheider aus Deutschland und China am 30. März in Bochum. Sie trafen sich an der Technischen Fachhochschule (TFH) Georg Agricola zur Beiratssitzung des Sino-German Center for Energy and Ecological Environment in Mining Areas Xuzhou (Chinesisch-deutsches Zentrum für Energie und ökologische Umwelt in Bergbauregionen, SGC). Das Sino-German Center in der ostchinesischen Metropole Xuzhou wurde 2008 auf Initiative von Bundeskanzler a.D.
Frankreich verbietet Anbau von GEN-Mais aus Monsanto-Produktion Forschungs-Mitteilungen News allgemein 2. April 20121. April 2012 Am 16. März 2012 hat Frankreich sein Anbauverbot für die transgene Maislinie MON810 von Monsanto erneuert. In der wissenschaftlichen Kontroverse geht es noch immer um die möglichen ökologischen Risiken, die eventuell mit dieser Kultur verbunden sind. Schädliche Auswirkungen des Bt-Proteins (Bacillus thurigensis) von MON810 auf die Larven des Zweipunkt-Marienkäfers (Adalia bipunctata). Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht heute eine Studie von Angelika Hilbeck, Forscherin am Zentrum für Integrative Biologie an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETHZ) über die schädlichen Auswirkungen des Bt-Proteins (Bacillus thurigensis) von MON810 auf die Larven des Zweipunkt-Marienkäfers (Adalia bipunctata). Am 16. März 2012 hat Frankreich sein Anbauverbot für die transgene Maislinie
Erweiterungsbau des Fraunhofer IISB, Bereich: Elektronik für Energieversorgung und Elektromobilität E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 1. April 2012 Am 30. März 2012 wird der Erweiterungsbau des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB in Erlangen offiziell eröffnet. In den neuen Laboreinrichtungen werden Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zu hoch effizienten leistungselektronischen Systemen durchgeführt, ein Fachgebiet, das gerade für die Zukunftsthemen Energieversorgung und Elektromobilität von großer Bedeutung ist. Der Erweiterungsbau wurde im Rahmen des Konjunkturpakets II von Bundesregierung und Freistaat Bayern gefördert. Durch moderne Leistungselektronik kann elektrische Energie verlustarm und bedarfsspezifisch gewandelt und verteilt werden. So lassen sich erhebliche Einsparungen im Energieverbrauch erzielen, sei es in Haushalt und Büro, in der industriellen Produktion oder beim Transport von elektrischem Strom auf den verschiedensten Netzebenen. Im
Zerstörte Moore setzen 45 Millionen Tonnen klimaschädlicher Treibhausgase im Jahr frei Forschungs-Mitteilungen Ökologie 30. März 2012 45 Millionen Tonnen schädliches Klimagas im Jahr aus zerstörten Mooren Intensive Landwirtschaft heizt unserem Klima ein Berlin – Unter dem Motto „Klimaschutz natürlich!“ fordert der NABU eine Umkehr in der bisherigen Förderpolitik und einen stärkeren Schutz unserer Moore. Wie eine NABU-Studie zum aktuellen Kenntnisstand der Forschung verdeutlicht, stammen fünf Prozent der Emissionen Deutschlands aus entwässerten und genutzten Mooren. Das sind über 45 Millionen Tonnen klimaschädlicher Treibhausgase im Jahr. Damit gehören genutzte Moore außerhalb des Energiesektors zur größten Einzelquelle von Treibhausgasen in Deutschland. „Nach wie vor werden große Moorflächen in Deutschland entwässert, umgebrochen und als Acker oder intensives Grünland genutzt. Beides heizt unserem Klima ein.