Kongress „Lebenswelt Elektromobilität“ in Mannheim Behörden-Mitteilungen E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 9. September 2011 Gewinner des Technologiewettbewerbs „IKT für Elektromobilität II“ stellen sich vor Heute und morgen findet in Mannheim der Kongress „Lebenswelt Elektromobilität“ statt. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) hat hier die Schirmherrschaft übernommen. Über 150 Referenten aus dem In- und Ausland werden den aktuellen Entwicklungsstand und die ganze Bandbreite der technologischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen der Elektromobilität darstellen. Dabei geht es vor allem um die Schnittstellen von Energie, Fahrzeug, Verkehr sowie Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT). Der Kongress bietet gleichzeitig eine Plattform für einen branchenübergreifenden Dialog und die Vernetzung zwischen Entwicklern und Nutzern von Elektromobilität sowie Entscheidungsträgern in diesem Bereich. Im Fokus stehen
Baudenkmäler energetisch sanieren und historische Substanz erhalten Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 9. September 2011 Baudenkmäler energisch sanieren und historische Substanz erhalten DBU stärkt Expertenaustausch für „Energie-Denkmal-Projekte“ - Drei Millionen Euro für neue Förderinitiative Osnabrück. Das energetische Sanieren von Denkmälern ist schwierig, der Bedarf nach Vernetzung deshalb groß: „Mit einem neuen Förderschwerpunkt wollen wir ein zusätzliches Forum schaffen, in dem sich Forscher, Denkmalpfleger und Architekten über die Chancen und Risiken energetischer Maßnahmen in der Denkmalpflege verständigen und gemeinsam an innovativen Lösungsstrategien arbeiten können“, sagte heute Dr.-Ing. E. h. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Mit der Förderinitiative „Zukunftsweisende Weiterentwicklung denkmalgeschützter Altbausubstanz“ wolle die Stiftung einen Impuls geben, dass Architekten und Kulturschützer sich über ihre jeweiligen
Erstes Passivhaus-Hallenbad Europas in Lünen schlägt Wellen Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 9. September 2011 DBU förderte Projekt mit 125.000 Euro – Hälfte des bisherigen Energieverbrauchs und Kosten gespart. Lünen. Eine Idee ist seit heute Wirklichkeit: Im Beisein zahlreicher Ehrengäste eröffnete das Lippe-Bad in Lünen nach rund dreijähriger Planungs- und Bauphase als eines der ersten Passivhaus-Bäder Europas seine Pforten. Die neue Halle, in die auch ein ehemaliges Fernheizwerk integriert wurde, soll zukünftig 50 Prozent weniger Energie als ein normaler Neubau verbrauchen. Dr. Wulf Grimm, Abteilungsleiter Umwelttechnik der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), betonte anlässlich der Eröffnung, das Passivhaus-Bad solle „eine Initialzündung für weitere Bäder sein“. In den rund 3.500 Hallenbädern in Deutschland schlummere noch „ein enormes Energieeinsparpotenzial“,
Wissenschaftler untersuchen Lärmauswirkungen auf Wale und Robben Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Offshore Ökologie 9. September 2011 Schwerpunktheft zum Meeresnaturschutz erschienen: Überfischung hat negative Auswirkungen auf Lebensraumtypen und Arten Die Vielfalt naturschutzbezogener Themen und Aufgaben im marinen Bereich macht das neue Schwerpunktheft der Fachzeitschrift „Natur und Landschaft“ deutlich. Wissenschaftler beschreiben darin etwa die neuesten Erkenntnisse über den Einfluss von Rammgeräuschen auf das Gehör von Schweinswalen und Robben. Der Lärm entsteht bei der Gründung von Offshore-Windenergieanlagen. In den Untersuchungen wurden grundlegende Erkenntnisse zum Hörvermögen dieser Meeressäugetiere gewonnen. Erstmalig konnte ein akustischer Belastungswert für Schweinswale ermittelt und in die Genehmigungsverfahren aufgenommen werden. In der Fachveröffentlichung werden neben diesen Ergebnissen auch Schlussfolgerungen zur Vermeidung und Minimierung akustischer Belastungen dargestellt. Die zwölf Einzelbeiträge des
BDEW zur geplanten Reduzierung der Städtebauförderung: Behörden-Mitteilungen Ökologie 8. September 2011 Kürzung des Stadtumbau-Programms kontraproduktiv BDEW: Bauminister sollten sich für Rücknahme der geplanten Kürzung einsetzen Das Stadtumbau-Programm des Bundes und der Länder hat sich bei der Bewältigung des demografischen Wandels auf kommunaler Ebene bewährt und sollte daher in vollem Umfang weitergeführt werden. Die Mittel dieses Programms jetzt nochmals um über 10 Prozent zu kürzen, wäre kontraproduktiv, so der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) anlässlich der morgigen Haushalts-Debatte im Deutschen Bundestag, in der auch das Stadtumbau-Programm behandelt wird. In Gebieten mit stark rückläufigen Einwohnerzahlen seien Anpassungen der Infrastruktur insbesondere in den Bereichen Fernwärme, Wasser- und Abwasserwirtschaft nach wie vor dringend notwendig.
Festlegung von Eigenkapitalzinssätzen Strom- und Gas Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 8. September 201116. Oktober 2012 Die Bundesnetzagentur beabsichtigt in diesem Jahr, die kalkulatorischen Eigenkapitalzinssätze für Strom- und Gasnetzbetreiber für die Dauer der zweiten Regulierungsperiode festzulegen. Die Zinssätze sind Eingangsgrößen für die Ermittlung der zulässigen Erlösobergrenze eines Netzbetreibers. Die zweite Regulierungsperiode beginnt für Gasnetzbetreiber am 1. Januar 2013 und für Stromnetzbetreiber am 1. Januar 2014. Nach § 7 Abs. 6 der Netzentgeltverordnung Strom bzw. Gas entscheidet die Bundesnetzagentur über die Eigenkapitalzinssätze jeweils vor Beginn einer Regulierungsperiode. Die Festlegung der Eigenkapitalverzinsung für die erste Regulierungsperiode erfolgte erstmalig im Juli 2008. Für die Bestimmung der Eigenkapitalzinssätze hat die Bundesnetzagentur einen kapitalmarktorientierten Ansatz gewählt. Insgesamt orientiert sich die Festlegung für
Aufruf zum Wiederaufbau von 150 Millionen Hektar an Wäldern Behörden-Mitteilungen Ökologie 7. September 2011 Internationale Konferenz „Bonn Challenge“ tagte in Bonn Auf Einladung von Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen und dem Präsidenten der Internationalen Naturschutzunion (IUCN) Dr. Ashok Khosla diskutierten heute auf der Konferenz „Bonn Challenge on forests, climate change and biodiversity“ Minister und hochrangige Vertreter der Wirtschaft und Zivilgesellschaft über den weltweiten Wiederaufbau von Wäldern. Die Konferenz hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2020 in einer weltweiten Aktion 150 Millionen Hektar an verlorenen und geschädigten Wäldern wieder aufzubauen. Anlass der Konferenz ist die weltweit fortschreitende Zerstörung der Wälder mit all ihren negativen Folgen wie dem rasanten Verlust an biologischer Vielfalt, überlebenswichtigen Ökosystemdienstleistungen und alarmierenden Treibhausgasemissionen. Weltweit
2. Nationaler Energieeffizienz-Aktionsplan, das angestrebte Energieeinsparziel 2016 erreichen wird Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie Solarenergie 6. September 20116. September 2011 Bundesstelle für Energieeffizienz Das Bundeskabinett hat am 31. August den vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) vorgelegten zweiten Nationalen Energieeffizienz-Aktionsplan der Bundesregierung beschlossen. Erarbeitet wurde der Aktionsplan von der Bundesstelle für Energieeffizienz (BfEE) im BAFA. Aus diesem Bericht wird deutlich, dass Deutschland das angestrebte Energieeinsparziel eines insgesamt um neun Prozent geringeren jährlichen Durchschnittsverbrauchs bis zum Jahr 2016 erreichen wird. Das BMWi sieht in dem Bericht ein wichtiges Etappenziel auf dem Weg zu weiteren Einsparungen bestätigt. Dies war im Wesentlichen möglich durch Verbesserung der Rahmenbedingungen auf dem Markt für Energiedienstleistungen. Der Bericht zeigt auch, wie wichtig marktbasierte Elemente sind, um die Energieeffizienz
Der Energie- und Klimafonds gehört zu den zentralen Instrumenten bei der Umsetzung der Energiewende Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie Windenergie 6. September 2011 Unterfinanzierung des Energie- und Klimafonds vermeiden - energetische Gebäudesanierung fördern BDEW: Fonds muss besser finanziert werden Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) warnt vor dem Hintergrund der aktuellen Haushaltsberatungen eindringlich vor einer Unterfinanzierung des Energie- und Klimafonds, der zu den wichtigsten Elementen der Energiewende gehört. Der Fonds soll sich zukünftig vollständig aus den Einnahmen des CO2-Zertifikatehandels finanzieren. Aus Sicht des BDEW lassen sich die geplanten Einnahmen jedoch schon für 2012 nicht erreichen, da der Preis für die Zertifikate aller Voraussicht nach nicht so hoch sein wird wie von der Bundesregierung angenommen. „Der Energie- und Klimafonds gehört zu den zentralen Instrumenten bei der
Regulierung kein geeignetes Instrument für Wasserwirtschaft Behörden-Mitteilungen Ökologie 6. September 2011 BDEW zur BNetzA-Forderung nach einer Regulierung der Wasserwirtschaft Bundesregierung und Bundesrat haben sich ebenso wie Umweltverbände bereits gegen eine Regulierung ausgesprochen Berlin, 6. September 2011 - „Mit seinen Forderungen fällt Herr Kurth hinter die eindeutigen Positionierungen von Bundesregierung und Bundesrat zurück, die sich nach intensiven Diskussionen bereits gegen eine Regulierung der Wasserwirtschaft und für die kartellrechtliche Aufsicht bei Wasserpreisen in Deutschland ausgesprochen haben. Auch zahlreiche Umweltverbände in Deutschland haben pauschalen Forderungen nach regulatorischen Eingriffen eine Absage erteilt. Eine Regulierung würde den Blick auf rein ökonomische Aspekte verengen und unverzichtbare Aspekte wie Qualität, Umweltschutz und Versorgungssicherheit ausblenden. Die Fokussierung allein auf Preise greift
dena und chinesische Partner verstärken Zusammenarbeit für energieeffizientes Bauen Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Kooperationen Ökologie 5. September 2011 Grundstein für vorbildliche Bauprojekte in Harbin Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) hat Anfang September zusammen mit chinesischen Partnern den Grundstein für den Bau eines elfgeschossigen Wohngebäudes nach deutschen Energieeffizienzstandards in der Provinzhauptstadt Harbin in Nordostchina gelegt. Der Bau wurde vom chinesischen Bauministerium als Pilotprojekt für energieeffizientes Bauen anerkannt und soll als Vorbild für die Stadt und die Region dienen. Im gleichen Stadtquartier koordiniert die dena auch den Bau eines hocheffizienten Bürogebäudes. Darüber hinaus unterzeichnete die dena eine Absichtserklärung zum Bau einer energieeffizienten Schule in Harbin-West. Ein ähnliches Schulbauprojekt der dena wurde bereits im November 2010 in der Stadt Mianyang erfolgreich abgeschlossen. „Harbin
Forschungsprojekt – Green Logistics Target Costing Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 5. September 2011 IPRI-Projekt zu grüner Logistik in Maschinenbau und chemischer Industrie: Ergebnisse verfügbar Im Forschungsprojekt „Green Logistics Target Costing“ liegen die ersten Zwischenergebnisse in Form einer Methode zur kundenorientierten Gestaltung „grüner“ Logistikprozesse vor. Die Methode ermöglicht es Unternehmen des Maschinenbaus und der chemischen Industrie die CO2-Emissionen der Logistik bereits in der Produktentwicklung zu berücksichtigen und die Logistikprozesse auf der Grundlage von Kosteninformationen auszugestalten. Die Anwendung der Methode wird durch ein Software-Tool und einen Leitfaden unterstützt. Beides kann zur Validierung kostenfrei bezogen werden. Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.green-logistics.org und unter http://www.ipri-institute.com. „Grüne“ Logistik ist ein derzeit viel diskutiertes Thema. Das anwendungsorientierte Forschungsprojekt „Green Logistics