Die beste CCS-Technologie hat die Natur erfunden: Das Moor Ökologie 8. Dezember 20117. Dezember 2011 Erste Verhandlungserfolge bei der UN-Klimakonferenz in Durban: Neben der Erhaltung und Wiederherstellung von Wäldern in Entwicklungsländern sollen auch die Moore in die REDD-plus-Ausgleichszahlungen einbezogen werden. Das nützt auch der biologischen Vielfalt. Durban 07.12.2011: Wer an Kohlenstoffspeicher und -senken denkt, denkt in der Regel an Wälder. Kaum sichtbar wird in der Debatte die herausragende Rolle der Moore. Denn im Gegensatz zu den Wäldern bedecken sie nur einen Bruchteil der Erdoberfläche. Im Zeitalter des Emissionshandels könnte und sollte sich das allerdings ändern. Denn tatsächlich sind Moore die effektivsten Kohlenstoffspeicher, die es gibt. Derzeit werden sie aber im großen Stil in Ackerland für vermeintlich
Röttgen fordert Verlängerung des Kyoto-Protokolls auf dem Weltklimagipfel Ökologie 8. Dezember 20117. Dezember 2011 Röttgen muss für Glaubwürdigkeit der EU in Klimaverhandlungen kämpfen. Unwiderstehliches EU-Angebot fordert Gegenleistung der Schwellenländer heraus. Durban – „Jetzt muss Bundesumweltminister Norbert Röttgen dafür sorgen, dass aus seiner Offerte für eine Verlängerung des Kyoto-Protokolls ein unwiderstehliches Angebot der EU wird – nur so kann er die umworbenen Entwicklungs- und Schwellenländer tatsächlich für ein künftiges globales Klimaschutz-Abkommen ins Boot holen“, kommentiert NABU-Präsident Olaf Tschimpke die Rede Röttgens vor der UN-Klimakonferenz im südafrikanischen Durban. „Zur Glaubwürdigkeit der EU gehört, dass in einem Kyoto II Vertrag auch die zahlreichen Schlupflöcher bei der Berechnung der Klimagas-Emissionen geschlossen werden. Zugleich sind die Schwellenländer gefordert, als Gegenleistung ihren
Frühmenschlichen Evolution durch Klimaänderung Ökologie 8. Dezember 20117. Dezember 2011 Klimakerben im Stammbaum der Menschheit: Neue Zusammenhänge aufgedeckt Erdgeschichtliche Klimaveränderungen haben das Schicksal der Vorfahren des modernen Menschen beeinflusst – warum aber manche evolutionäre Varianten entstanden oder verschwanden, war bislang unklar. Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und der Universität Potsdam haben nun eine neuartige Betrachtungsweise für die Entwicklung der vergangenen fünf Millionen Jahre vorgelegt. Eine nichtlineare statistische Analyse von Ablagerungen auf dem Meeresboden vor Afrika deutet darauf hin, dass abrupte Änderungen der Schwankungsneigung des Klimas die Evolution des Menschen entscheidend geprägt haben könnten. Zunächst drei solcher urzeitlicher Kipp-Punkte haben die Forscher ausgemacht. „Dass Klimaänderungen für die Menschheitsgeschichte bedeutsam sind, wurde schon
Verbändevereinbarung Trinkwasser- und Mineralwasserwirtschaft unterzeichnet Ökologie 7. Dezember 2011 Verbände: Vereinbarung trägt Interessen beider Seiten Rechnung. Berlin, 7. Dezember 2011 - Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) und der Verband Deutscher Mineralbrunnen (VDM) haben gemeinsam Grundsätze zum werblichen Verhalten von Trinkwasser- und Mineralwasserwirtschaft vereinbart. Wulf Abke, BDEW-Vizepräsident Wasser/Abwasser, und Wolfgang Stubbe, Vorsitzender des VDM, unterzeichneten hierzu heute in Bonn die Neuauflage der Verbändevereinbarung „Trinkwasser und natürliches Mineralwasser“, die den wettbewerblichen Interessen beider Branchen Rechnung tragen soll. „Mit der heute vorgenommenen Bestätigung der Verbändevereinbarung bekunden beide Seiten erneut ihren Willen zu einem fairen Umgang im Wettbewerb zwischen Trinkwasser aus dem Hahn und natürlichem Mineralwasser“, so Abke und Stubbe. Beide betonten die
Insektenvernichtungsmittel ein zunehmendes Problem für Gewässer in Europa Ökologie 7. Dezember 2011 Leipzig. Europas Gewässer werden in Zukunft stärker mit Insektenvernichtungsmitteln belastet sein als bisher. Das ist das Ergebnis einer Studie des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ), für die Wissenschaftler die Situation von 1990 mit Szenarien zum Klima- und Landnutzungswandel im Jahre 2090 verglichen haben. Die Risiken für Gewässer, die durch den Einsatz von Insektiziden in der Landwirtschaft entstehen, würden in vielen Regionen Europas deutlich steigen – vor allem aber in Skandinavien, im Baltikum und in Mitteleuropa, schreiben die Wissenschaftler im Fachblatt „Ecological Applications“. Auch weite Teile Deutschlands gehören dann zu den rund 40 Prozent der Fläche Europas, in denen die Gewässer wegen Pestiziden
Juniorprofessorin für Ökologie und Umweltbildung: Prof. Dr. Jasmin Mantilla-Contreras Kooperationen Ökologie 6. Dezember 20115. Dezember 2011 Umweltwissenschaft und Naturschutz zählen zu den zukunftsweisenden Profilelementen der Stiftungsuniversität Hildesheim. Neben dem Bachelorschwerpunkt Umweltsicherung hat die Hochschule den neuen Masterstudiengang „Umweltwissenschaft und Naturschutz“ entwickelt. Der Bereich Umweltbildung wird an der Universität Hildesheim ausgebaut, zum Wintersemester wurde Dr. Jasmin Mantilla-Contreras als Juniorprofessorin für Ökologie und Umweltbildung berufen. Am Mittwoch, 07. Dezember, stellt sich die Juniorprofessorin in einer Öffentlichen Antrittsvorlesung vor. Der Fachbereich IV, Mathematik, Naturwissenschaft, Wirtschaft und Informatik, lädt am Mittwoch, 07. Dezember 2011, um 18:15 Uhr zur Öffentlichen Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Jasmin Mantilla-Contreras ein. Die Juniorprofessorin spricht zum Thema „Küstenökosysteme im globalen Wandel“. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen
Fischereisubventionen künftig nachhaltig? Ökologie 5. Dezember 20115. Dezember 2011 Die EU-Kommission hat am 2. Dezember ihren Vorschlag für den neuen Meeres- und Fischereifonds (EMFF) veröffentlicht. Der Fonds soll den bisherigen Fischereifonds ersetzen und für den Zeitraum von 2014-2020 mit 6,5 Milliarden Euro ausgestattet werden. Er soll sowohl die Ziele der neuen Gemeinsamen Fischereipolitik (GFP) als auch der Integrierten Meerespolitik umsetzen. Um die meerespolitischen Ziele zu erreichen, sollen allerdings nur knapp 7 Prozent des Fonds bereitgestellt werden. Die Mittelvergabe soll künftig an die Ziele der neuen GFP gebunden sein, also nur noch bei Einhaltung der Regeln durch Mitgliedstaaten und Unternehmen vergeben werden. Ziel des neuen Fonds ist laut Kommission die Förderung
Lösung des Energieproblems: Prof. Claus Turtur treibt Forschung zur Raumenergie voran Erneuerbare & Ökologie Ökologie 5. Dezember 2011 Die auf www.EnergiederZukunft.org (http://www.EnergiederZukunft.org) dargestellte noch unscheinbare Forschung zur Raumenergie hat weltweit das Potential zum großen Wurf. In Amerika und Australien laufen bereits Raumenergie-Motoren mit offiziellen Prüfzertifikaten. [1] [2] Bisher verschweigt Deutschland die echte Energiealternative. Raumenergieforschung wird nicht gefördert. Foto: Initiative zur Förderung und Entwicklung der Raumenergienutzung Energieerzeugung in Deutschland heute Praktisch alle Kernkraftwerke sind aufgrund ihrer Bauweise Quellen radioaktiven Mülls. Die weitere Forschung für Reaktoren mit einem kleinen Bruchteil wesentlich schwächer radioaktiven Mülls wurde vor über zehn Jahren in Deutschland verboten. Die zur Energiewende notwendigen Alternativen sind weder geplant noch auf die Schnelle realisierbar. Schon heute fehlen Überlandleitungen, um den Windstrom aus
Neues Schulbuch „Abenteuer Weltmeere“ bringt den Ozean in den Unterricht Ökologie 3. Dezember 20112. Dezember 2011 In „Abenteuer Weltmeere“ erklären Wissenschaftler aus dem Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“ und Lehrkräfte aus dem Raum Kiel Schülerinnen und Schülern der 9. und 10. Klasse naturwissenschaftliche Zusammenhänge am Beispiel der Ozeane. Wie verändern sich die Ozeane und welche Ursachen haben die Veränderungen? Was treibt die Meeresströmungen an? Warum ist das Meer der größte Kohlenstoffspeicher? – Das sind nur einige der Fragen, denen Meeresforscher und Lehrer gemeinsam auf den Grund gehen und zu diesen sie spannende Experimente und leicht verständliche Texte für den Unterricht entwickelt haben. „Physikalische Gesetze lassen sich sehr anschaulich am Beispiel der Meeresströmungen erklären, das Nahrungsnetz gibt es auch
Leitfaden für Betriebsräte: „Aktiv werden für Energieeffizienz“ Ökologie 1. Dezember 201130. November 2011 Kosten reduzieren, wettbewerbsfähig bleiben, die Umwelt schonen – Praxisleitfaden zeigt, wie Betriebsräte und Beschäftigte Energieeffizienz in Unternehmen fördern können Berlin, 30. November 2011 – Unternehmen, die beim Thema Reduktion des Energieverbrauchs aktiv ihre Mitarbeiter mit einbeziehen, können davon deutlich profitieren und gleichzeitig oft die Situation ihrer Beschäftigten verbessern. Heute hat das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) einen Leitfaden vorgelegt, der zeigt, wie sich Betriebsräte und Beschäftigte einbringen können, wenn es darum geht, ihr Unternehmen energieeffizienter zu machen. In einer Studie im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung untersuchten die Experten anhand der drei Branchen Chemieindustrie, Maschinenbau und Transport & Logistik, wie Energieeffizienz in der
Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) in Dresden positiv evaluiert Erneuerbare & Ökologie Ökologie 30. November 201129. November 2011 Das IÖR gehört zur Spitze der deutschen raumwissenschaftlichen Forschung.„Sehr gute Arbeitsergebnisse und eine überzeugende Nachwuchsförderung“ lautet - kurz gefasst - das Ergebnis der jüngsten Evaluierung des IÖR. „Es ist eine Bestätigung unserer Bemühungen und eine Anerkennung unserer Kompetenz in Sachen nachhaltiger Stadt- und Regionalentwicklung!“, sagt der Direktor des IÖR, Professor Bernhard Müller, der sich hoch zufrieden mit den Ergebnissen der Evaluierung zeigt. „Das Dresdner Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung fügt sich mit seinen Forschungsfeldern hervorragend in die sächsische Wissenschaftslandschaft ein. Mit der Nachhaltigkeit beschäftigt sich das Institut nicht nur in seinen Forschungsfeldern, sondern leistet auch - gemeinsam mit der Dresdner Leibniz Graduate
Fernöstlicher Brückenschlag für die Umwelt Ökologie 30. November 201129. November 2011 Kooperation zwischen der Universität Bremen und dem Goethe-Institut in Indien wird konkret: Bremer Professoren und Schüler nehmen an Konferenz in Indien teil Jugendliche auf der ganzen Welt lassen sich für den Umweltschutz begeistern – wenn sie erleben, dass es dabei um ihre Zukunft geht. Genau das ist der Ansatz des Projekts „Greening with Goethe“. Das Zentrum für Umweltforschung und nachhaltige Umwelttechnologien der Universität Bremen hat zusammen mit dem Goethe-Institut Bangalore (Indien) diese Idee entwickelt, an der 36 Schulen beteiligt sind. Kaum gestartet wurde das Projekt gleich als Beitrag zum UN- Dekadenprojekt 2011/2012 der Weltdekade der Vereinten Nationen anerkannt. Jetzt wird