CCS darf nicht das einzige Förderkriterium sein / Auch KWK-Anlagen sollten besser gestellt werden Erneuerbare & Ökologie Ökologie 21. Dezember 2011 BDEW zum EU-Kommissionsvorschlag zur Förderung neuer Kraftwerke: BDEW kritisiert enge Förderkriterien. Berlin - Die EU-Kommission hat heute einen Vorschlag zur Änderung der Europäischen Beihilfemaßnahmen für die Zeit zwischen 2013 und 2016 veröffentlicht. Damit sollen die Bedingungen für mögliche Fördermittel zum Bau von neuen Kraftwerken aus einem Teil der Einnahmen aus dem Emissionszertifikatehandel konkretisiert werden. „Der heute vorgelegte Entwurf ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Er ermöglicht zu Recht allen Unternehmen den Zugang zum Kraftwerksförderprogramm statt dies auf Energieversorger mit geringen Marktanteilen zu beschränken. Dies werten wir auch als Signal an die Bundesregierung, die bislang für Deutschland geplante Klausel wieder
Statistische Effekte des Kernenergieausstiegs Erneuerbare & Ökologie Ökologie 21. Dezember 2011 Einsparung von Primärenergie / Erhöhung der Energieeffizienz. Berlin/Köln - Der Ausstieg aus der Kernenergie hat Auswirkungen auf die Energiebilanz und die Ermittlung der Energieeffizienz in Deutschland. Nach Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen wird die Abschaltung der Kernkraftwerke bis 2022 zu einer rechnerischen Einsparung von Primärenergie zwischen 3 und 7 Prozent führen. Zugleich wird die gesamtwirtschaftliche Energieeffizienz leicht steigen. Die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen weist darauf hin, dass es sich bei der ausstiegsbedingten Energieeinsparung um einen statistischen Effekt handelt, der aufgrund internationaler Konventionen bei der Bilanzierung von Energieträgern ohne Heizwert nach der sogenannten Wirkungsgradmethode entsteht. Im Jahre 2010 produzierten die deutschen Kernkraftwerke rund 140,5 Milliarden Kilowattstunden Strom. Da
EU: Förderung von umweltverträglichem Wachstum durch Öko-Innovationen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 21. Dezember 201120. Dezember 2011 Die Kommission hat im Dezember einen Aktionsplans für Öko-Innovationen (Öko-Innovationsplan) veröffentlicht. Damit will sie Innovationen ankurbeln und marktfähig machen, um die Umweltbelastungen zu verringern. Der Öko-Innovationsplan baut auf dem Aktionsplan für Umwelttechnologie (ETAP) aus dem Jahr 2004 auf und ist der Leitinitiative Innovationsunion der Strategie Europa2020 zugeordnet. Der Aktionsplan setzt bei Forschung und Industrie sowie bei politischen und finanziellen Instrumenten an. Gesetzliche Bestimmungen benennt er als Triebfeder für Öko-Innovationen und sieht daher eine Überprüfung der Umweltrechtsvorschriften vor. Über gezielte Aktionen in allen Wirtschaftszweigen will der Plan die Entwicklung von Öko-Innovationen beschleunigen. Auch sollen Anreize für privates und öffentliches Beschaffungswesen oder durch
EU-Umweltminister fordern mehr Engagement der Landwirtschaft für die Artenvielfalt Erneuerbare & Ökologie Ökologie 21. Dezember 201120. Dezember 2011 NABU kritisiert Verwässerung der Beschlüsse durch Deutschland! Brüssel/Berlin – Der NABU hat die Beschlüsse des gestrigen EU-Umweltministerrats zur Rettung der biologischen Vielfalt als wichtiges Signal für die laufenden EU-Reformen begrüßt. Gleichzeitig kritisiert der Verband die Bundesregierung aber dafür, konkrete Reformempfehlungen an die Agrarpolitik verhindert zu haben, obwohl viele andere Mitgliedstaaten sich dafür stark gemacht hatten. „Es sieht nicht gut aus, wenn Deutschland den Reformwillen anderer Länder bremst“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Vor dem Hintergrund der laufenden Verhandlungen für den EU-Haushalt 2014-2020 hält es der NABU dennoch für wichtig, dass sich die Umweltminister im Namen ihrer Regierungen jetzt grundsätzlich positioniert haben. Bundesumweltminister Norbert
Öl erreicht historischen Tiefpunkt/Fotovoltaik vor Wasserkraft/Energiemix verändert! Erneuerbare & Ökologie Ökologie 20. Dezember 2011 Energieverbrauch sinkt 2011 kräftig! Berlin/Köln (20.12.2011) - Der Energieverbrauch in Deutschland wird in diesem Jahr deutlich zurückgehen und voraussichtlich eine Höhe von 13.411 Petajoule (PJ) beziehungsweise 457,6 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE) erreichen. Nach vorläufigen Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) beträgt der Rückgang voraussichtlich knapp 5 Prozent. Den größten Einfluss auf die Verbrauchsentwicklung hatte im abgelaufenen Jahr die milde Witterung, was den Bedarf an Wärmeenergie deutlich verminderte. Einen weiteren wesentlichen Einflussfaktor bildeten 2011 die hohen Energiepreise. Ein zusätzlicher statistischer Effekt ergibt sich aus dem Rückgang der Kernenergie und dem Ausbau der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien sowie Kraftwerken mit hoher
Erfolgreicher Projektabschluss 2ndVegOil-Pflanzenöle zum Einsatz in der Landwirtschaft Erneuerbare & Ökologie Ökologie Solarenergie 20. Dezember 201120. Dezember 2011 Teller und Tank – ein nachhaltiges Nutzungskonzept für reine Pflanzenöle - Erfolgreicher Projektabschluss „2ndVegOil“ zum Einsatz in modernen Traktorenmotoren. Brüssel - Die Symbiose aus modernster Motorentechnologie und einem nachhaltigem Versorgungskonzept für Kraftstoffe aus reinen Pflanzenölen funktioniert perfekt und harmonisch. Das ist das Ergebnis des EU-Projekts „Demonstration of 2nd Generation Vegetable Oil Fuels in Advanced Engines (2ndVegOil)“. In den vergangenen drei Jahren wurde die Kompatibilität von reinen, nicht verarbeiteten Pflanzenölen und Traktoren-Verbrennungsmotoren erforscht und mit größtem Erfolg bestätigt. Bei der Abschlussveranstaltung in der Vertretung des Freistaates Bayern bei der Europäischen Union in Brüssel am Montag lobten Vertreter aus Politik und Fachkreisen die
NABU fordert verbindliche Einsparziele beim Rohstoffverbrauch der EU Erneuerbare & Ökologie Ökologie 19. Dezember 2011 Mit dem NABU-Onlinerechner den eigenen ökologischen Rucksack entlasten. Berlin – Am Montag berät der Umweltministerrat in Brüssel über den neuen EU-Fahrplan für Ressourceneffizienz. Dieser soll bis zum Jahr 2020 politische Instrumente im Sinne des für Europa angestrebten intelligenten, nachhaltigen und integrativen Wachstums konkretisieren. Der NABU fordert Umweltminister Norbert Röttgen auf, sich dabei für verbindliche Einsparziele beim Rohstoff- und Materialverbrauch der europäischen Volkswirtschaft stark zu machen und eine Steuer- und Subventionspolitik zu betreiben, die dies berücksichtigt. „Umweltminister Röttgen hat versprochen Deutschland zum Ressourceneffizienzweltmeister zu machen. Als einflussreiches Mitglied des Umweltrates liegt es nun an ihm, diesen Anspruch im Sinne einer generationengerechten Ressourcenpolitik
Internationaler Forschungspreis für Tropenökologie am Museum Koenig verliehen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 17. Dezember 201116. Dezember 2011 Im Rahmen des diesjährigen Lateinamerika Symposiums in Bonn wurde am 09. Dezember 2011 der Joachim-Adis-Preis für interdisziplinäre Tropenökologie an Frau Prof. Dr. Maria Teresa Fernandez Piedade vom Nationalen Institut für Amazonasforschung (INPA) in Manaus, Brasilien, verliehen. Die Preisträgerin erhielt im zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig, Bonn, eine Urkunde, 2000 € und den signierten Kunstdruck einer international bekannten Künstlerin. Fernandez Piedade ist eine international angesehene Tropenökologin. Ihr Forschungsschwerpunkt umfasst die Anpassung von Organismen an die Überschwemmungsgebiete des größten südamerikanischen Flusssystems. Die internationale, wissenschaftliche Tagung wird jährlich vom Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig (ZFMK) und dem Interdisziplinären Lateinamerika Zentrum der Universität Bonn (ILZ) veranstaltet. Schirmherr
Forscher suchen Flächen für Urbanes Gärtnern Erneuerbare & Ökologie Ökologie 17. Dezember 201116. Dezember 2011 Berlin: Stadtfarm der Zukunft errichten! Die Landwirtschaft geht in die dritte Dimension: In der Veranstaltung „ZFarm – Städtische Landwirtschaft der Zukunft“ haben in Berlin Forscher, Städteplaner, Haus- und Flächenbesitzer sowie städtische Entscheider begonnen, gemeinsam Modelle für den Anbau von Obst und Gemüse auf Flachdächern, an Fassaden oder im Gebäudeinneren zu erarbeiten. Stadtgärtner in Berlin setzen starke Impulse für die urbane Landwirtschaft – bislang jedoch überwiegend zweidimensional in der Fläche. In Zukunft geht die Landwirtschaft in die dritte Dimension. Dafür untersuchen die Forscher des Projekts ZFarm nun Flächenpotenziale in Berlin: „Grundsätzlich ist bei gebäudegebundener Landwirtschaft jede Art von Gebäude und jede Form der
Energiewende aktiv vorantreiben – mit innovativen Konzepten Erneuerbare & Ökologie Ökologie 16. Dezember 2011 Johannes Lambertz: „Wir wollen die Energiewende flexibel und innovativ vorantreiben“ RWE Power muss erhebliche Belastungen bewältigen: Kernenergieausstieg, CO2-Vollauktionierung ab 2013 Nach Anstieg in 2011 wird Rückgang bei den Beschäftigtenzahlen erwartet BoAplus setzt Kurs der Kraftwerksmodernisierung fort „Wir wollen die Energiewende aktiv vorantreiben – mit innovativen Konzepten und flexiblen Kraftwerken.“ Das betonte Dr. Johannes Lambertz, Vorstandsvorsitzender der RWE Power, auf einer Pressekonferenz in Paffendorf bei Bergheim. Lambertz weiter: „Ein Blick auf den Primärenergieverbrauch Deutschland in den ersten neun Monaten diesen Jahres unterstreicht den hohen Stellenwert der Braunkohle für unsere Energieversorgung.“ Deshalb steigert das Unternehmen Flexibilität und Wirkungsgrad seiner Braunkohlenkraftwerke, um sie zu einem wichtigen Partner
Forum Energieeffizienz: Maßnahmen zur CO2-Vermeidung Erneuerbare & Ökologie Ökologie 16. Dezember 2011 Vorgestern fand das 1. RWE-Forum Energieeffizienz: Maßnahmen zur CO2-Vermeidung und je nach ihrer Wirtschaftlichkeit fördern, statt. Schwerpunkte waren: RWE Deutschland AG stellt neue Produkte und Dienstleistungen zum Energiesparen in Haushalten, kommunalen Gebäuden und Industrie vor Fazit: „Smart“-Technologie muss sich stärker an Kundennutzen und Wirtschaftlichkeit orientieren Podiumsdiskussion mit Pro und Contra zu Verpflichtung versus Eigeninitiative bei der energetischen Sanierung Mit einer neuen Veranstaltungsreihe belebt RWE Deutschland die Diskussion über den richtigen und schnellen Weg zu mehr Energieeffizienz in Gebäude, Wohnung und Verkehr: Das „1. RWE-Forum Energieeffizienz“ rückte am 14. Dezember 2011 mit über 100 Teilnehmern im „inHaus-Zentrum“ der Fraunhofer Gesellschaft in Duisburg zudem neue
Neues Gesetz kein Beitrag zur Verringerung von Pestizid-Einträgen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 16. Dezember 201116. Dezember 2011 Heutige Verabschiedung des Pflanzenschutzgesetztes im Bundesrat: BDEW: Novelle ist Pestizid-Zulassungsgesetz und kein Gesetz zum Schutz von Umwelt und Gewässern. Berlin - „Das neue Pflanzenschutzgesetz ist in der heute vom Bundesrat verabschiedeten Form kein Regelwerk zum Schutz von Umwelt und Gewässern, sondern sichert stattdessen die Verwendung von Pestiziden in der Landwirtschaft. Die Politik zeigt sich leider immun gegen Vorschläge, die Pestizidbelastungen ernsthaft zu senken“, sagte Martin Weyand, Hauptgeschäftsführer Wasser/Abwasser des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) heute in Berlin. Nach wie vor seien Pestizid-Einträge in die Gewässer und das Grundwasser zu verzeichnen, die als Rohwasserressource für die Trinkwassergewinnung dienen, so Weyand. Die