Umweltschützer fordern von VW Konzernspitze mehr Klimaschutz Erneuerbare & Ökologie Ökologie 16. Dezember 201115. Dezember 2011 Greenpeace-Aktivisten protestieren gestern auf VW-Konferenz. Greenpeace Aktivisten fordern Volkswagen gestern in Dresden dazu auf, seinen Widerstand gegen europäischen Klimaschutz aufzugeben. „Alle reden vom Klima. VW ruiniert es!“ steht auf dem Banner, das zwölf Umweltschützer vor der Messe Dresden aufgestellt haben. Der Appell richtet sich an 2000 VW-Führungskräfte, die auf der Volkswagen Management-Konferenz 2011 versammelt sind. „Sie alle tragen die Verantwortung dafür, dass der Konzern weit hinter seinen Möglichkeiten zurückbleibt“, sagt Wolfgang Lohbeck, Verkehrsexperte von Greenpeace. „VW verkauft Autos, die vom eigenen technischen Stand in Sachen Verbrauch und CO2-Ausstoß längst überholt sind.“ VW will mit der Veranstaltung seine Führungskräfte auf die sogenannte ‚Mach 18‘-Strategie
Meeresforschung zwischen Erkenntnisgewinn und Umweltschutz – GLOMAR Best Paper Award 2011 Erneuerbare & Ökologie Ökologie 16. Dezember 20116. November 2012 Anna-Maria Hubert erhält den diesjährigen GLOMAR Best Paper Award. Im Rahmen der diesjährigen Absolventenfeier der Internationalen Bremer Graduiertenschule für Meereswissenschaften, kurz GLOMAR, erhielt Nachwuchswissenschaftlerin Anna-Maria Hubert den „GLOMAR Best Paper Award 2011“. Mit dem Preis in Höhe von 1000 Euro wird jedes Jahr die beste wissenschaftliche Veröffentlichung einer Doktorandin oder eines Doktoranden der Graduiertenschule ausgezeichnet. In ihrer preisgekrönten Publikation behandelt Anna-Maria Hubert juristische Fragen zur Regulierung der Meeresforschung zum Schutz der Umwelt. Unsere Ozeane bergen bis heute unzählige Geheimnisse. Laufend werden neue Entdeckungen aus der Meeresforschung vermeldet, die unser Verständnis der Ozeane grundlegend verändern. Dabei greifen die Meeresforscher aber auch in die
Wirtschaftliche Entwicklung und die Erhaltung der biologischen Vielfalt in Europa Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 15. Dezember 2011 Ökonomie und Ökologie: Wirtschaftliche Entwicklung und die Erhaltung der biologischen Vielfalt in Europa müssen keine Gegensätze sein. Leipzig/Helsinki/Lund. Während die europäischen Staats-und Regierungschefs darum kämpfen, eine zweite Rezession abzuwenden, zeigt eine neue Studie, dass zukünftiges Wirtschaftswachstum und die gleichzeitige Erhaltung der biologischen Vielfalt und Ökosystemdienstleistungen dann keine Gegensätze sein müssen, wenn die Politik ihre Prioritäten auf eine nachhaltige Entwicklung setzt und den Erhalt der Biodiversität gezielt fördert. Diese Ergebnisse des EU-Projektes ALARM wurden von Wissenschaftlern des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ), des Finnish Environment Institute SYKE und der Universität Lund in Schweden in einer Spezialausgabe des wissenschaftlich renommierten Journals „Global Ecology and
Der Klimawandel verändert den Wald Erneuerbare & Ökologie Ökologie 15. Dezember 201114. Dezember 2011 In der Schweiz wird sich die Baumartenzusammensetzung der Wälder langfristig stark verändern. Höhere Temperaturen und häufigere Trockenperioden werden im Mittelland vor allem Eichenarten und die Waldföhre begünstigen, im Gebirge hingegen dominieren weiterhin Fichte und Tanne. Dies zeigen neue Ergebnisse aus dem Forschungsprogramm „Wald und Klimawandel“ des Bundesamts für Umwelt BAFU und der Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL, die am 25. Oktober 2011 in Birmensdorf vorgestellt wurden. Wenn der Klimawandel die Wachstumsbedingungen für Schweizer Wälder verändert, wirkt sich dies auch auf die Forstwirtschaft aus. Denn damit der Wald die vom Menschen erwarteten Leistungen wie Holzproduktion, Biodiversität oder Schutz vor Naturgefahren
10.000 Unterschriften im Fischereiministerium Greenpeace-Kids fordern Meeresschutzgebiete Ökologie 14. Dezember 20114. November 2012 Junge Meeresbotschafter präsentieren 10.000 Unterschriften im Fischereiministerium Greenpeace-Kids fordern Meeresschutzgebiete und neue EU-Fischereipolitik. 10.000 Unterschriften für eine nachhaltige und meeresfreundliche Politik präsentieren heute neun junge Meeresschützer von Greenpeace im Fischereiministerium von Ilse Aigner in Berlin. Stellvertretend für Tausende Greenpeace-Kinder zeigen die zehn- bis 14-jährigen Umweltschützer im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz zudem ein rund vier Meter hohes Gerüst, das mit über 750 bunt angemalten Holzfischen behängt ist. Der Grund für die Protestaktion der Kids for Ocean: Die EU-Fischereiminister legen diese Woche in Brüssel die neuen Fangquoten für 2012 fest. „Wir wollen den bedrohten Meerestieren helfen und ihnen eine Stimme geben“, sagt Greenpeace-Meeresbotschafterin
Deutsche Umwelthilfe kritisiert EU-Richtlinienvorschlag zu Fahrzeuglärm Ökologie 14. Dezember 201113. Dezember 2011 EU-Kommission legt Vorschlag zur Minderung von Fahrzeuggeräuschen vor – DUH nennt Entwurf „halbherzig“ und fordert angesichts Millionen vom Straßenlärm betroffener Bürgerinnen und Bürger strengere Grenzwerte – Kommunen müssen beim Kampf gegen Fahrzeuggeräusche unterstützt werden – Richtlinienüberarbeitung auch zur Festlegung eines verbesserten Typprüfzyklus nutzen. Der in der vergangenen Woche veröffentlichte Entwurf einer neuen EU-Fahrzeuglärmrichtlinie schöpft heute bereits vorhandene Möglichkeiten zur technischen Lärmreduzierung nicht aus. Die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) begrüßte zwar grundsätzlich die erste Überarbeitung der Lärmrichtlinie seit zwanzig Jahren, kritisierte den Vorschlag der EU-Kommission jedoch gleichzeitig als halbherzig. Die Umweltschutzorganisation forderte die Bundesregierung auf, sich im Zuge der noch andauernden Verhandlungen
EU-Umweltminister bremsen bei Ressourceneffizienz Ökologie 14. Dezember 201113. Dezember 2011 Wenn Ressourceneffizienzziele ihre positiven Wirkungen für die europäische Wirtschaft entfalten sollen, müssen nach Ansicht der EU-Umweltminister auch die „negativen Nebenwirkungen“ diskutiert werden. So heißt es in einem Entschließungsentwurf für das Ratstreffen am 19. Dezember. Das Papier benennt als mögliche Risiken Arbeitsplatzverluste in bestimmten Sektoren, Rebound-Effekte sowie Carbon Leakage - das Abwandern von CO2-intensiver Produktion ins Ausland. All dies müsse genauer untersucht werden. Für den Wandel zu einer ressourceneffizienten Wirtschaft wollen die Minister nach Angaben des Umweltinformationsdienstes ENDS Daily außerdem eine berechenbare Finanzierung fordern. Ferner wollen sie einen Vorschlag für ein Indikatorenset unterbreiten. Ein Datum für die Annahme der Ressourceneffizienzziele ist allerdings nicht
EU-Forschungsprojekt: Zuverlässiges Nebeneinander von Lebensmitteln mit und ohne Gentechnik Ökologie 12. Dezember 201111. Dezember 2011 Unter welchen Bedingungen ökologische, konventionelle und gentechnisch veränderte Agrarprodukte nebeneinander angebaut, transportiert und vermarktet werden können, legen die EU-Mitgliedstaaten fest. Ein neues europäisches Forschungsprojekt vergleicht nun die Rahmenbedingungen in den einzelnen Ländern und ermittelt deren Kosten für Landwirte, Händler und Konsumenten. Damit sollen die Strategien identifiziert werden, die sowohl die Wahlfreiheit der Verbraucher als auch eine kostengünstige Lebensmittelproduktion am besten gewährleisten. Die Europäische Union fördert das von der Technischen Universität München (TUM) koordinierte Forschungsprojekt mit rund 4 Millionen Euro. Konventionell, ökologisch oder gentechnisch verändert – Verbraucher sollen zwischen den Produkten frei wählen können. Diese Wahlfreiheit ist ein zentrales Ziel der europäischen
Rote Liste – Botanischer Garten Berlin, Bundesamt für Naturschutz & Uni Berlin Ökologie 12. Dezember 201111. Dezember 2011 Deutschland braucht auch in 10 Jahren einen verlässlichen Überblick über seine biologische Artenvielfalt und die gefährdeten Arten. Wie viele Arten sind in Deutschland vom Aussterben bedroht und welche? Um diese und andere wichtige naturschutzrelevante Fragen auch im Jahre 2020 zu beantworten, arbeitet der Botanische Garten und das Berlin-Dahlem der Freien Universität Berlin seit Dezember 2011 im Rahmen eines Projektes an der Vorbereitung der Erstellung der Roten Liste 2020. Das Bundesamt für Naturschutz fördert das Vorhaben mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit für 37 Monate. Rote Listen „Die Roten Listen der Tiere, Pflanzen und Pilze sind wissenschaftliche Fachgutachten, die das
NABU: Verhandlungserfolg der EU, aber noch nicht am Ziel der UN-Klimakonferenz Ökologie 10. Dezember 20119. Dezember 2011 Tschimpke: Weitere Länder müssen ins Boot – Kyoto II darf nicht alleine stehen. Durban – Der NABU erkennt den Verhandlungserfolg der EU und den Einsatz von Bundesumweltminister Norbert Röttgen an, der zu einer beachtlichen Allianz der EU mit den Inselstaaten und den ärmsten Entwicklungsländern geführt hat sowie zu wichtigen Bewegungen bei Schwellenländern wie Brasilien und Süd-Afrika. „Aber wir sind noch nicht am Ziel. Es reicht nicht, wenn die EU ein Kyoto-II-Abkommen anbietet, aber keine substanzielle Grundlage für globale Verhandlungen aller Länder zustande kommt“, kommentiert NABU-Präsident Olaf Tschimpke den Stand am letzten Verhandlungstag der UN-Klimakonferenz in Durban. „Der NABU unterstützt die von der
Umweltkatastrophe um die Havarie der Ölplattform – Deepwater Horizon – sicher bekämpfen Ökologie 9. Dezember 20118. Dezember 2011 TU Berlin: Revolution in der Tiefsee - Forscher der TU Berlin entwickeln ein geflutetes Tauchfahrzeug für 6000 Meter Wassertiefe. Die Umweltkatastrophe um die Havarie der Ölplattform „Deepwater Horizon“ im Golf von Mexiko demonstrierte der Weltöffentlichkeit im vergangenen Jahr schmerzlich: Der Einsatz von Technik in der Tiefsee ist mit erheblichen Risiken behaftet. Um diesen zu begegnen, rücken sogenannte „Autonomous Underwater Vehicles“ (AUV) in den Fokus, an deren Entwicklung sich auch Forscher der TU Berlin beteiligen. Das Interesse an der Tiefsee steigt, und zwar nicht nur wegen der Rohstoffe. Beim „Census of Marine Life“, liebevoll „Volkszählung der Ozeane“ genannt, wurden kürzlich mehrere Tausend neuer
Meeresforscher Ulf Riebesell erhält höchstdotiertem deutschen Wissenschaftspreis Ökologie 9. Dezember 20118. Dezember 2011 Prof. Dr. Ulf Riebesell vom Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) ist mit dem Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft ausgezeichnet worden. Riebesell erhält einen der weltweit bedeutendsten Wissenschaftspreise für seine Forschungen zum Ozeanwandel. Der Preis ist mit insgesamt 2,5 Mio. Euro dotiert. Seine Forschungsobjekte sind oft nur unter dem Mikroskop erkennbar. Kleine, aus Kalkschalen aufgebaute Meeresorganismen, die die Basis für das Leben im Meer bilden, stehen neben Korallen im Zentrum des Interesses von Prof. Dr. Ulf Riebesell. Der 52-jährige Biologe vom Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) untersucht seit mehreren Jahren die Auswirkungen der zunehmenden Ozeanversauerung auf das Plankton und andere kalkhaltige und kalkbildende