Werbung Leitfaden zum Umgang mit nicht explodierter Munition (UXO) bei Offshore-Projekten Finanzierungen Offshore Ökologie Windenergie Windparks 30. Oktober 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels SUT veröffentlicht Leitfaden zum Umgang mit nicht explodierter Munition (UXO) bei Offshore-Projekten für erneuerbare Energien (WK-intern) – Der Leitfaden „Guidance Notes for Risk Identification & Common Mitigations Related to Unexploded Ordnance (UXO) for Offshore Renewable Energy Developments“ (Leitfaden zur Risikoidentifizierung und zu gängigen Minderungsmaßnahmen im Zusammenhang mit nicht explodierter Munition bei Offshore-Projekten für erneuerbare Energien), der von der „Unexploded Ordnance (UXO) Special Interest Group (SIG)“ der Society for Underwater Technology (SUT) erstellt wurde, ist jetzt online verfügbar. Ein Unterausschuss der SUT UXO SIG, bestehend aus Fachleuten der Offshore-Windindustrie, hat in den vergangenen zwei Jahren an diesem Projekt gearbeitet. Der Leitfaden richtet sich an Projektentwickler, Betreiber, Dienstleister für Offshore-Installationen sowie staatliche Behörden im Bereich der erneuerbaren Offshore-Energien. Er bietet einen umfassenden Rahmen für die Identifizierung und Minderung von Risiken durch nicht explodierte Munition (UXO). Bei UXO handelt es sich um militärische Kampfmittel, die nicht detoniert sind; sie können weiterhin gefährlich sein und während der Bauphase sowie im laufenden Betrieb von Offshore-Anlagen erhebliche Sicherheitsrisiken darstellen. Der Entwurf des Leitfadens wurde Ende 2025 und Anfang 2026 einer Vielzahl von Organisationen und Einzelpersonen aus Industrie und Wissenschaft – darunter Projektentwickler, Berater, Auftragnehmer, unabhängige Sachverständige (Warranty Surveyors) sowie akademische Einrichtungen – zur Prüfung und Rückmeldung vorgelegt. Das erhaltene Feedback floss in das nun vorliegende Dokument ein. Es ist für SUT-Mitglieder kostenlos zugänglich; für Nicht-Mitglieder fällt eine Gebühr von 5 £ an. Abrufbar ist das Dokument unter: https://tinyurl.com/ymypwxck. Der 62-seitige Leitfaden – der weder eine Norm noch ein verbindliches Regelwerk darstellt – beschreibt einen standardisierten, phasenbasierten Ansatz für das UXO-Risikomanagement. Er baut auf bewährten Branchenstandards auf und integriert zugleich neue Erkenntnisse sowie bewährte Verfahren (Best Practices). Durch die Anwendung dieses Leitfadens können die beteiligten Akteure geeignete und kosteneffiziente Maßnahmen zur Risikominderung umsetzen, um die Sicherheit des Personals über den gesamten Lebenszyklus eines Projekts hinweg zu gewährleisten. Über die SUT UXO SIG Wie Mick Cook, der die SUT UXO SIG ins Leben rief und die Leitfäden (Guidance Notes) redaktionell betreute, erläuterte: „In den vergangenen mehr als 20 Jahren haben die SUT SIGs (Special Interest Groups) Leitfäden zu verschiedensten Themen erstellt und veröffentlicht. Diese dienen dazu, zu informieren und die Konsistenz im Offshore-Sektor zu fördern – ganz im Sinne des Ethos dieser Fachgesellschaft.“ „Die UXO SIG der SUT wurde 2021 von Fachleuten gegründet, die in der Offshore-Windindustrie tätig sind. Ziel der Gruppe war es, ein Forum für Branchenexperten zu schaffen, um Ideen, Methoden, technologische Anwendungen, Konzepte sowie regulatorische Rahmenbedingungen im Umgang mit UXO (nicht explodierter Kampfmittel) in der Meeresumwelt – insbesondere im Bereich der Offshore-Windenergie – zu diskutieren und auszutauschen. Von Anfang an war es das erklärte Ziel der UXO SIG, Leitfäden zu erarbeiten und zu veröffentlichen, die dabei helfen, UXO-Risiken zu identifizieren und gängige Minderungsmaßnahmen bei Projekten im Bereich der erneuerbaren Energien anzuwenden.“ „Es ist wichtig zu betonen, dass die hier gegebenen Empfehlungen den Wissensstand zu einem bestimmten Zeitpunkt widerspiegeln. Wir sind uns bewusst, dass das Dokument – angesichts der stetigen Weiterentwicklung in der UXO-Branche – zu gegebener Zeit aktualisiert werden muss. Wir hoffen, dass die veröffentlichten Leitfäden den Akteuren im Sektor der erneuerbaren Energien dabei helfen, ein gewisses Maß an Konsistenz beim Risikomanagement und bei den Minderungsmaßnahmen für Offshore-Projekte zu gewährleisten. Für Rückmeldungen zum Inhalt der Leitfäden – im Zeitraum zwischen der Veröffentlichung und einer künftigen Aktualisierung – sind wir jederzeit dankbar.“ Über den Inhalt der neuen Publikation Die Einleitung der Leitfäden erläutert deren Zweck und Anwendungsbereich sowie die Zielgruppe. Sie verweist auf die CIRIA-Publikation (C754) und weitere relevante Dokumente. Zudem werden Themen wie UXO-Risiken bei Offshore-Projekten für erneuerbare Energien, Aspekte von Gesundheit und Sicherheit, Rahmenbedingungen für das Risikomanagement, die ALARP- („As Low As Reasonably Practicable“) und „Best-Efforts“-Ansätze, die Umsetzung von Risikominderungsmaßnahmen sowie die Struktur und Navigation des Dokuments behandelt. Die nachfolgenden Kapitel orientieren sich an einem phasenbasierten Ansatz für das UXO-Risikomanagement – ein sequenzieller Prozess, der von der Schreibtischstudie (Desktop Study) bis hin zum reaktiven Risikomanagement reicht. Jedes Kapitel widmet sich einer spezifischen Phase dieses Prozesses: Schreibtischstudie / Desktop Study (Phase 1) – Historische Recherche und erste Risikobewertung. Geophysikalische Untersuchung (Phase 2) – Detektion potenzieller Kampfmittel (UXO). Objektdifferenzierung (Phase 3) – Analyse der Untersuchungsergebnisse. Überprüfung und Räumung (Phase 4) – Umgang mit identifizierten Kampfmitteln. ALARP-Bestätigung (Phase 5) – Dokumentation der Risikominimierung. Risikomanagement (Phase 6) – Umgang mit unerwarteten Funden. Zukünftige Innovationen – Neue Technologien und Ansätze für das Kampfmittelrisikomanagement. Zudem bietet jedes Kapitel praktische Handlungsempfehlungen, die an spezifische Projektanforderungen angepasst werden können, wobei die Übereinstimmung mit bewährten Branchenstandards (Best Practices) gewahrt bleibt. SUT UXO Guidance Notes for Offshore Renewable Energy Developments Launched ‘Guidance Notes for Risk Identification & Common Mitigations Related to Unexploded Ordnance (UXO) for Offshore Renewable Energy Developments’ produced by the Society for Underwater Technology’s (SUT) Unexploded Ordnance (UXO) Special Interest Group (SIG) is now available online. A sub-committee of the SUT UXO SIG, drawn from offshore wind industry specialists, has spent the last two years working on this project. Developed for offshore renewable energy developers, operators, offshore installation service providers and government agencies, the Guidance Notes provide a comprehensive framework for identifying and mitigating risks related to Unexploded Ordnance (UXO) in offshore renewable energy developments. UXO military munitions that failed to detonate can remain dangerous and could present significant safety risks during offshore construction and operations. The final draft of the Guidance Notes was shared with a wide range of over 20 industry and academic organisations and individuals in late 2025 and early 2026 for review and feedback. These organisations included developers, consultants, contractors, warranty surveyors and academia. Their feedback was incorporated into the current document, which is now available free of charge to SUT members and £5 for non-Members at https://tinyurl.com/ymypwxck. The 62-page Guidance Notes, which are neither a standard nor a set of specifications for UXO risk identification and mitigation, outline a standardised, phased approach to UXO risk management, building upon established industry guidance while incorporating new knowledge and best practices. By following this guidance, stakeholders can implement appropriate, cost-effective risk mitigation measures that ensure personnel safety throughout project lifecycles. About the SUT UXO SIG As Mick Cook, who brought the SUT UXO SIG together, and edited the Guidance Notes, explained: “Over the past 20+ years, SUT SIGs have compiled and published Guidance Notes on a variety of different topics. These are designed to inform and to assist consistency in the offshore sector, and in keeping with the Learned Society’s ethos. “The SUT’s UXO SIG was formed in 2021 as a group of developers working in the offshore wind industry. The aim of the SIG was to provide a forum for professionals from industry to discuss and share ideas, methodologies, technologies applications, concepts, and regulatory frameworks for dealing with issues of UXO in the marine environment and specifically in offshore wind. It was always the ultimate intention of the UXO SIG to prepare and publish Guidance Notes to facilitate risk identification and common mitigations relating to UXO for renewable energy developments. “It is important to note that the guidance provided is guidance provided at a point in time and we are very aware that as the UXO industry moves forward the document will require updating at appropriate times in the future. We hope that the published Guidance Notes will assist those impacted by and working in the renewables sector to ensure a modicum of consistency of approach to risk management and mitigation measures applied when developing Offshore Renewable Energy Developments. In the period between publication and the next future update, we would welcome feedback on the content of the Guidance Notes.” About the new publication contents The introduction to the Guidance Notes embraces its purpose and scope, intended audience, CIRIA publication (C754) and other publications; UXO risk in offshore renewable energy; health and safety considerations; risk management framework; ALARP and Best-Efforts approaches; risk mitigation implementation; and document structure and navigation. Thereafter chapters follow a structure aligned with the phased approach to UXO risk management. It is a sequential process from desktop study to reactive risk management. Each chapter addresses a specific phase of the process:- Desktop Study (Phase 1) – Historical research and initial risk assessment. Geophysical Investigation Survey (Phase 2) – Detection of potential UXO. Target Discrimination (Phase 3) – Analysis of survey results. Inspection and Mitigation (Phase 4) – Addressing identified UXO. ALARP Sign-off (Phase 5) – Documentation of risk reduction. Risk Management (Phase 6) – Handling unexpected discoveries. Future Innovations – Emerging technologies and approaches for UXO risk management. And, each chapter provides practical guidance that can be adapted to specific project requirements while maintaining consistency with industry best practices. About the SUT The Society for Underwater Technology (SUT) is a multidisciplinary learned society that brings together organisations and individuals with a common interest in underwater technology, ocean science and offshore engineering. SUT was founded in 1966 and has members from more than 40 countries, including engineers, scientists, other professionals, and students working in these areas. In recent decades many SUT members have come from the offshore hydrocarbon sector, today there are growing numbers of members from offshore renewables, marine autonomous systems, and the policy, law and insurance sectors who support offshore activities of many kinds. The Underwater Association which also commenced operations in 1966 had a long-standing relationship with SUT, and merged with the SUT in 1992, having played a key role in establishing safer diving practices in consultation with the UK Health & Safety Executive. Their legacy can be particularly seen in the work of the SUT’s Diving & Manned Submersibles Committee. PR: Society for Underwater Technology (SUT) Leitfaden zum Umgang mit nicht explodierter Munition (UXO) bei Offshore-Projekten / Foto: HB Weitere Beiträge:RWE baut strategische Partnerschaft mit ZITON im Bereich Offshore-Hubinseln ausCO- und Staubminderung mit in den Brennraum integrierten KatalysatorenUKA plant eigenen Windpark für Mercedes