Werbung Endlagersuche: Die Atommüll-Schlinge zieht sich weiter zu Mitteilungen Ökologie Technik 30. Oktober 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels Auf unter fünf Prozent der Fläche Deutschlands hat die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) am Dienstag die Standortsuche für ein Endlager für hochradioaktiven Atommüll eingedampft. (WK-intern) – Im Jahr 2025 waren noch etwa 25 Prozent der Fläche Deutschlands im Rennen. Die weiterhin in Frage kommenden Gebiete sind laut BGE hinsichtlich ihrer geologischen Bedingungen grundsätzlich als Endlager-Standort geeignet. Die Gebiete befinden sich in Süd- und Ostdeutschland sowie im Norden und Nordwesten Deutschlands – wobei ein Blick auf die Karte oben eine Ballung in Norddeutschland zeigt. Bis Ende nächsten Jahres will die BGE die Auswahl weiter einengen, bis nur noch fünf bis zehn Standortregionen verbleiben, die sie dann weiter erkunden wird. Du willst wissen, ob Dein Wohnort zur engeren Auswahl der potenziellen Endlagerstandorte gehört? Dann sieh auf unserer Karte nach! Im Unterschied zur Karte der BGE kannst Du auf der .ausgestrahlt-Karte nach Landkreisen – und nicht nach Postleitzahl und Ortsnamen – selektieren. Dies macht insofern mehr Sinn, als dass sich die Auswirkungen eines Atommülllagers nicht auf einen Ort beschränken, sondern mindestens den gesamten Landkreis betreffen werden. » Hier Karte ansehen Die BGE soll den am wenigsten ungeeigneten Standort für ein Atommülllager in Deutschland finden. Bisher allerdings sind ihre Auswahlschritte intransparent. Über manche der von ihr aussortierten Regionen etwa lagen kaum Geodaten vor. Auch bei den von ihr nun als ‚geeignet‘ eingestuften Gebieten kann niemand unabhängig überprüfen, inwiefern diese tatsächlich geeigneter scheinen als andere, um hochradioaktiven Abfall für Hunderttausende von Jahren sicher zu verwahren. Und selbst nach Abschluss des Verfahrens wird die Bevölkerung nicht wissen, ob der benannte Standort tatsächlich der am wenigsten ungeeignete ist. Denn viele der geologischen Daten, auf die die BGE ihre Auswahl stützt, sind für die Öffentlichkeit weiter unter Verschluss. Die im Standortsauswahlgesetz versprochene Transparenz bleibt so ein leeres Versprechen. Nur eine kritische Öffentlichkeit kann (noch) verhindern, dass am Ende doch wieder ein ungeeigneter Standort das Rennen macht – wie es schon bei Gorleben, bei der Asse und bei Schacht Konrad der Fall war. Insbesondere wenn Du in einer der Regionen lebst, die jetzt in der engeren Auswahl sind, ist es wichtig, das Atommüllproblem nun zum Thema zu machen und der BGE kritisch auf die Finger zu schauen. Hilfreiche Informationen findest Du auf www.ausgestrahlt.de/endlagersuche. ausgestrahlt wird in den kommenden Wochen weitere Angebote machen, ins Thema einzusteigen und die Betroffenen zu vernetzen. PM: .ausgestrahlt PB: Endlagersuche: Die Atommüll-Schlinge zieht sich weiter zu / ©: .ausgestrahlt Weitere Beiträge:Startup Stipendium und viele Gründe zum Gründen am Startup Incubator BerlinKompetenzzentrum schlägt Ansätze für Artenschutz und Windenergie an Land vorSUR bedeutet Aus für regionale landwirtschaftliche Nahrungsmittelproduktion