AG Energiebilanzen erweitert Informationsangebot / Detaillierte Entwicklung der Erneuerbaren Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 8. Dezember 2025 Die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) veranschaulicht die Entwicklung des Energieverbrauchs in Deutschland jetzt auch in Form einer interaktiven Grafik auf ihrer Website www.ag-energiebilanzen.de. (WK-intern) - Die deutsche Energieversorgung zeichnet sich seit Jahrzehnten durch einen breiten Mix an Energieträgern aus. Durch den Ausbau der erneuerbaren Energien, den Ausstieg aus der Kernenergie sowie die schrittweise Stilllegung von Kohlekraftwerken verändert sich der Energiemix von Jahr zu Jahr. Mit der neuen interaktiven Grafik der AG Energiebilanzen lassen sich diese Entwicklungen und Veränderungen einfach und anschaulich nachvollziehen: Die Grafik zeigt die Struktur der inländischen Energieversorgung seit 2003 bis zum aktuellen Stand. Angezeigt werden die Verbräuche der einzelnen Energieträger
Solarstromanlagen im Eigenheimsegment rückläufig Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 8. Dezember 2025 Solardächer: Nachfrage rückläufig – Effiziente Netznutzung möglich (WK-intern) - In diesem Jahr wurden bisher rund 28 Prozent weniger Solarstromanlagen im Eigenheimsegment errichtet als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Zwischen Anfang 2020 und heute habe sich ihre Gesamtzahl aber immerhin von 1,7 Millionen auf 4,1 Millionen ver-2,5-facht, teilte der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) nach Auswertung von Daten der Bundesnetzagentur mit. Eine zeitgleich veröffentlichte Kurzstudie der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW) zeigt, dass die Installation weiterer Solaranlagen auf Gebäuden seltener einen Ausbau der Stromnetze verursachen dürfte als bislang angenommen. Die Bundesregierung hatte sich im Koalitionsvertrag zum Ziel gesetzt, „private Haushalte zu Akteuren der eigenen Energieversorgung machen“
Forschungsprojekt: RWE modernisiert Windpark Lasbek mit vier neuen Windanlagen Finanzierungen Forschungs-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 8. Dezember 2025 Weniger Anlagen, fünffache Erzeugung: RWE nimmt modernisierten Windpark Lasbek in Betrieb Vier Turbinen mit insgesamt 22,8 Megawatt Gesamtleistung ersetzen 6 Altanlagen Grünstrom für rechnerisch 18.000 Haushalte, Gemeinden profitieren finanziell Drei Rotorblätter werden in Lärmschutzwänden weiterverwendet (WK-intern) - Lasbek/Essen - Nach umfassender Modernisierung und nur einem Jahr Bauzeit hat RWE ihren neuen Windpark Lasbek in Betrieb genommen. In der Gemeinde Lasbek im schleswig-holsteinischen Kreis Stormarn hat das Unternehmen sechs Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 10,8 Megawatt (MW) zurückgebaut und durch vier leistungsstärkere Anlagen mit insgesamt 22,8 MW Leistung ersetzt. Durch die leistungsstärkeren Anlagen wird die Stromerzeugung sogar verfünffacht, so dass der neue Windpark Lasbek nun rechnerisch 18.000
EU geht mit Atomkraft in die falsche Richtung Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Technik 7. Dezember 2025 Kleine modulare Reaktoren (SMR) bergen hohes Sicherheitsrisiko (WK-intern) - Die EU-Kommission arbeitet derzeit an einer „Small Modular Reactor „(SMR)-Strategie, die 2026 vorgestellt werden soll. „Cities for a Nuclear Free Europe“ (CNFE), deren Vorsitzender Wiens Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky ist, hat sich mit einer kritischen Stellungnahme in den Prozess eingebracht. Die „kleinen modularen Reaktoren“ sind ein neues, noch unerprobtes Reaktorkonzept. „Seit mehreren Jahrzehnten werden kleine Reaktoren als vermeintliche Heilbringer der Atomindustrie präsentiert. Allerdings gibt es noch keine kommerziell genutzte Anlage. Bisherige Versuche mussten aufgrund technischer und wirtschaftlicher Probleme wieder eingestellt werden“, so Stadtrat Jürgen Czernohorszky. Atomkraft ist kein Klimaretter Die EU-Kommission versucht mit dem Konzept der Small
Future Fuels beschleunigt Uranexploration im “Hornby Basin” Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik 7. Dezember 2025 Das vollständig unternehmenseigene Projekt soll ab 2026 mit einem umfangreichen Bohr- und Analyseprogramm vorangetrieben werden (WK-intern) - Future Fuels oder das Unternehmen, freut sich bekannt zu geben, dass es offiziell das Genehmigungsverfahren für Bohrungen in seinem zu 100 % unternehmenseigenen Uranprojekt “Hornby Basin” eingeleitet hat, das sich etwa 95 Kilometer südwestlich von Kugluktuk (Nunavut) befindet. Der wichtigste Vermögenswert von Future Fuels Inc. ist das Projekt “Hornby”, das das gesamte 3.407 km² große “Hornby-Becken” im Nordwesten von Nunavut umfasst, ein geologisch vielversprechendes Gebiet mit über 40 unerschlossenen Uranvorkommen, darunter auch das historische System “Mountain Lake”. Darüber hinaus besitzt Future Fuels das Konzessionsgebiet “Covette” in
Willingmann fordert vom Bund mehr Verlässlichkeit in der Energiepolitik ein Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Windenergie Windparks Wirtschaft 6. Dezember 2025 Die Energieministerkonferenz hat in Stralsund ein klares Zeichen der Geschlossenheit gesendet und für Verlässlichkeit in der Energiepolitik geworben. (WK-intern) - „Die erfolgreiche Energiewende ist die Basis für die Zukunftsfähigkeit unserer Wirtschaft, für gesicherten Wohlstand und neue Beschäftigungsperspektiven“, betonte Energieminister Prof. Dr. Armin Willingmann. „Deshalb braucht es Verlässlichkeit in der Energiepolitik. Das gilt etwa bei der Frage, wie viel Strom wir künftig benötigen. Hier darf der künftige Bedarf nicht unterschätzt werden. Verlässlichkeit bedeutet in der Politik aber auch, Angekündigtes umzusetzen. Dies gilt insbesondere für die Senkung der Stromsteuer für alle Verbraucher – ob Industrie, Mittelständler oder Bürgerinnen und Bürger.“ Insbesondere beim Thema Stromsteuer bezogen
Österreich: Erzeugungsentgelte steigert Import-Abhängigkeit Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Windenergie 6. Dezember 2025 Studie ElWG: „Österreich-Aufschlag“ durch Erzeugungsentgelte steigert Import-Abhängigkeit und benachteiligt heimische, regionale Erzeugung (WK-intern) - Eine von Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ), dem Dachverband der Erneuerbaren-Verbände, in Auftrag gegebene Studie der Energieberatung „Enervis“ sieht durch zusätzliche Netznutzungsentgelte des sogenannten „Günstiger-Strom-Gesetzes“ eine deutliche Erhöhung der Stromimporte und Verstärkung des Kaufkraftabflusses ins Ausland. Heimische Erzeugung werde schlechter gestellt – der Import von Strom aus Gas-, Kohle- oder Atomkraftwerken steigt. Importe nach Österreich ersetzen inländische Erzeugung, die Nettoimporte nehmen deutlich zu. „Die im ElWG geplanten Einspeisenetzentgelte für erneuerbare Stromerzeuger verteuern grundsätzlich die österreichische Erzeugung und machen dadurch Importe im Vergleich günstiger“, stellt Studienautor Thomas Rosenzopf klar. Es findet eine
Ministerpräsidentenkonferenz legt mit Modernisierungsagenda effizientere Verfahren vor Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik 5. Dezember 2025 BDEW zur Ministerpräsidentenkonferenz (WK-intern) - Modernisierungsagenda setzt an den richtigen Stellen an – nun darf aus dem Tiger kein Papiertiger werden. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) sieht in der gestern von der Ministerpräsidentenkonferenz beschlossenen Föderalen Modernisierungsagenda einen entscheidenden Schritt für effizientere Verfahren, mehr Planungssicherheit und eine spürbare Entlastung von Unternehmen und Behörden. „Die Energiewirtschaft wird seit Jahren mit einer wachsenden Anzahl an Vorgaben, Berichts- und Meldepflichten belastet. Der jährliche Erfüllungsaufwand für die mehr als 15.000 zu beachtenden Normen beträgt 8,2 Milliarden Euro, davon 1,5 Milliarden Euro für die Erfüllung von Informationspflichten“, erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung. „Jede unnötige Schleife, jede
BEE Stellungnahme zum Entwurf der Kraftwerks-Netzanschlussverordnung Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik 5. Dezember 2025 KraftNAV: BEE fordert geordneten Prozess statt Schnellschuss (WK-intern) - Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) hat einen Entwurf zur Veränderung der Kraftwerks-Netzanschlussverordnung (KraftNAV) in die Verbändebeteiligung gegeben. Die KraftNAV soll dem Entwurf nach nicht mehr für Großbatteriespeicher gelten. Der BEE sieht den Änderungsentwurf kritisch. “Das BMWE benennt die Problematik, dass das Antragsvolumen für Speicher die in der Netzentwicklunsgplanung vorgesehenen Netzanschlusskapazitäten um ein Vielfaches übersteigt. Für Netzbetreiber und Regulierungsbehörden ergeben sich aus diesem Ungleichgewicht erhebliche Herausforderungen. Wir teilen diese Analyse. Ebenso begrüßen wir die Feststellung, dass Speicher keine Erzeugungsanlagen sind und damit die KraftNAV kein geeignetes Verfahren für den Netzanschluss von Batteriespeichern darstellt.
Revolutionäres Projekt markiert den Beginn einer neuen Ära der Geothermie Erneuerbare & Ökologie Geothermie Mitteilungen Technik 5. Dezember 2025 Eavor nimmt Stromproduktion am Standort Geretsried auf (WK-intern) - Das in Calgary ansässige Unternehmen Eavor positioniert sich mit dem ersten kommerziellen Projekt seiner Art als globaler Vorreiter im Bereich skalierbarer Geothermie. Eavor hat offiziell damit begonnen, Strom aus seiner Anlage in Geretsried in das öffentliche Stromnetz einzuspeisen und feiert damit einen historischen Meilenstein für die Geothermie und Eavors ClosedLoop-Technologie. "Wir sind stolz darauf, die erfolgreiche Einspeisung der weltweit ersten Elektronen bekannt zu geben, die aus geschlossenen, multilateralen Bohrungen erzeugt wurden", sagte Mark Fitzgerald, Präsident und CEO von Eavor. "Mit der Inbetriebnahme der Anlage in Geretsried sind wir zuversichtlicher denn je, dass sich unser
Flächenziele Wind an Land: Keine neuen Unsicherheiten! Behörden-Mitteilungen Finanzierungen Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 5. Dezember 20255. Dezember 2025 Die gesetzlich definierten Flächenziele bilden das Fundament eines geordneten Zubaus der Windenergie in allen Bundesländern. (WK-intern) - Jedes Bundesland leistet so einen Beitrag zur Energiewende. Erneut sorgt ein Antrag einzelner Länder (Brandenburg, NRW und Thüringen) für die Ministerpräsidentenkonferenz für Verunsicherung. Der BWE unterstreicht daher die Bedeutung der Flächenziele. Bärbel Heidebroek, Präsidentin BWE: “Die klaren Flächenvorgaben des Windenergie-Flächenbedarfsgesetzes (WindBG) schaffen Planungssicherheit für die Kommunen und die Windenergie. Sie setzen einen klaren Rahmen für den geordneten Ausbau der Windenergie an Land, dem Leistungsträger unserer Energiewirtschaft. Diese Sicherheit darf nicht aufgegeben werden. Hier muss der Koalitionsvertrag gelten, der ein Bekenntnis zu den Flächenzielen 2027 beinhaltet und
BEE begrüßt das Geothermiebeschleunigungsgesetz Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Geothermie 5. Dezember 2025 Mit dem GeoBG zur sicheren, regionalen Wärmeversorgung (WK-intern) - Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) begrüßt die heutige Abstimmung über das Geothermiebeschleunigungsgesetz (GeoBG) im Deutschen Bundestag. Das Gesetz enthält zentrale Weichenstellungen für die Wärmewende. BEE-Präsidentin Ursula Heinen-Esser: “Von der Einstufung der Geothermie als Energieform, die im “überragenden öffentlichen Interesse” steht, bis hin zu verbindlichen Fristen in Genehmigungsverfahren enthält das GeoBG viele wichtige Maßnahmen. Damit zeigt die Bundesregierung, dass sie zentrale Vorhaben zur Gestaltung der Energiewende entschlossen in Angriff nimmt. Immerhin macht der Wärmesektor rund 50 Prozent des deutschen Endenergiebedarfs aus. Geothermie hat das Potenzial, über die Hälfte des deutschen Wärme- und Kältebedarfs zu