Entwicklung von miniaturisierter Leistungselektronik für Flug- und Kraftfahrzeuge E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 2. Juli 20112. Juli 2011 Die Industriegiganten Daimler, EADS, Infineon, Siemens und ZF Electronics haben sich mit der Erlanger Forschungseinrichtung Fraunhofer IISB im Projekt „PELiKAn – Power Electronics in Kraftfahrzeugen und Aeronautik“ zusammengeschlossen. Ziel ist die gemeinsame Entwicklung von kompakten, zuverlässigen und hoch effizienten Spannungswandlern für den Einsatz in der Luftfahrt und im Kraftverkehr. Bei der unaufhaltsam voranschreitenden Elektrifizierung von Flug- und Nutz- bzw. Kraftfahrzeugen spielen leistungselektronische Wandler eine zentrale Rolle. Die Anbieter derartiger elektronischer Schlüsselkomponenten positionieren sich mittlerweile als Innovationstreiber für ganze Branchen. PELiKAn wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Hightech-Strategie der Bundesregierung mit 2,4 Millionen Euro gefördert. Grundlage dafür ist
Bilanz der VolkswagenStiftung für das Jahr 2010: über 111 Millionen Euro für die Wissenschaft Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 2. Juli 2011 Deutschlands größte private Förderstiftung legt Jahresbericht 2010 vor –Fördersumme steigt gegenüber 2009 um zehn Millionen Euro Exakt 111,5 Millionen Euro hat die in Hannover ansässige VolkswagenStiftung im Jahr 2010 bewilligt, um herausragende Wissenschaftler und Vorhaben in Forschung und Lehre zu fördern. Aufgeteilt ist die Summe in „Allgemeine Fördermittel“ (53,6 Millionen Euro), stiftungseigene Projekte und Veranstaltungen (eine Million Euro) sowie das „Niedersächsische Vorab“ (56,9 Millionen Euro), also die Erträge aus Finanzanlagen des Landes, die von der VolkswagenStiftung als Fördermittel an wissenschaftliche Einrichtungen ausschließlich in Niedersachsen vergeben werden. Im Bereich „Allgemeine Fördermittel“ wurden 293 Anträge positiv beschieden, etwa 42 Prozent aller Einreichungen. Dabei entfielen
Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB: Bioenergie aus Abfallstoffen der Olivenölproduktion Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 2. Juli 20112. Juli 2011 Bei der Produktion von Olivenöl bleiben umweltbelastende flüssige und feste Reststoffe zurück. Wissenschaftler am Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB in Stuttgart haben in ersten Untersuchungen gezeigt, dass sich diese Reststoffe zur Gewinnung von Bioenergie nutzen lassen. Mehr als zwei Drittel der organischen Trockensubstanz können zu Biogas vergoren werden. Mehr als 2 Millionen Tonnen Olivenöl werden jährlich in Europa hergestellt. Nach der Ernte werden die Oliven von Blättern befreit, gewaschen, gemahlen und die flüssige Phase von der festen in einem Dekanter getrennt. Aus dem Wasser-Öl-Gemisch wird das wertvolle Speiseöl gewonnen, indem es durch Zentrifugieren von der wässrigen Phase getrennt wird. Übrig
Neue Forschungsanlage zur Energietechnik eingeweiht – Strom durch Wärme Mitteilungen 1. Juli 2011 Im Rahmen eines Kolloquiums wurde am 30. Juni 2011 in Köln die neue Forschungsanlage „TEG-Line“ eingeweiht. In der „TEG-Line“ werden die Wissenschaftler und Techniker des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zukünftig unter idealen Bedingungen die Weiterentwicklung thermoelektrischer Materialien und Generatoren (TEG) vorantreiben. Dafür stehen ihnen rund 400 Quadratmeter Laborfläche zur Verfügung. Energiequelle mit großem Potenzial Das Prinzip der thermoelektrischen Generatoren erscheint einfach: Thermoelektrische Materialien können einen Wärmestrom, der zwischen einer heißen und einer kalten Stelle des Materials entsteht, direkt in elektrischen Strom wandeln. Ein Teil der Abwärme, die täglich in Unmengen bei Computern, Autos, und Heizungen in die Umwelt verloren
Stadtwerke München: München auf dem Weg, erste Millionenstadt nur mit Ökostrom versorgen Bayern Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Windparks 1. Juli 20111. Juli 2011 Ausbauoffensive Erneuerbare Energien Die Stadtwerke München (SWM) und die wpd think energy GmbH & Co. KG wollen ihre Kompetenzen bündeln. Die SWM beteiligen sich hierzu mit 33 Prozent an den internationalen Wind-Onshore-Aktivitäten von wpd in Europa außerhalb von Deutschland. Ziel ist es, in den nächsten Jahren bereits angestoßene Windpark-Projekte zu realisieren und weitere Windparks mit einer Leistung von insgesamt mehreren tausend Megawatt zu planen, zu errichten und zu betreiben. Dr. Kurt Mühlhäuser, Vorsitzender der SWM Geschäftsführung, erklärte, die Zusammenarbeit bringe die SWM ihrem Ökostrom-Ausbauziel näher. Bis 2025 wollen die SWM genug Ökostrom
Strom aus der Schiene: Bahnfahren mit induktiver Energieübertragung Mitteilungen 1. Juli 20111. Juli 2011 Spulen erzeugen ein elektromagnetisches Feld zur induktiven Energieübertragung. Die induktive Energieübertragung ist Bestandteil unseres Alltags: Elektrische Zahnbürsten beispielsweise beziehen mittels elektromagnetischer Übertragung Strom aus einer Ladestation, ohne dass sie mit dieser über ein Kabel verbunden sind. Wissenschaftler vom Institut für Fahrzeugsystemtechnik am KIT erforschen nun, wie dieses Verfahren auch im Schienen- und Straßenverkehr genutzt werden kann. Die neue Technik kann langfristig Oberleitungen ersetzen – das ermöglicht unter anderem eine höhere Flexibilität der Fahrzeuge im Stadtverkehr. Straßenbahnen beziehen ihre elektrische Energie bisher über den Stromabnehmer, also über eine Vorrichtung an Fahrzeugen, die elektrische
Siemens & E.ON entwickeln CO2-Abscheidung für Kohlekraftwerke der CO2 Ausstoß um 90% reduziert Mitteilungen 1. Juli 2011 Ein Pilotprojekt von Siemens und E.ON hat gezeigt, dass die Abscheidung des Klimagases Kohlendioxid aus Kraftwerken im großen Stil funktioniert. Mehr als 90 Prozent des Kohlendioxides (CO2) wurden aus dem Rauchgas des Kohlekraftwerks Staudinger bei Hanau abgetrennt. Ein weiteres Ergebnis des seit 2009 laufenden Großversuchs: Das Rauchgaswaschverfahren senkt den Wirkungsgrad deutlich weniger als erwartet. Damit ist die Basis geschaffen, das Verfahren von Siemens auch in größeren Demonstrationsanlagen anzuwenden.Die Entfernung von CO2 aus Kraftwerksabgasen ist eine Möglichkeit, Klimaschutz auch mit fossilen Kraftwerken zu verwirklichen. Das Siemens-Post-Combustion-Verfahren scheidet CO2 aus dem Rauchgas ab. Um das
EU-Haushaltsentwurf für die Jahre 2014-2020 kritisiert von NABU-Präsident Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 30. Juni 2011 „Es ist unmöglich, mit diesem Etatentwurf die von der EU-Kommission und den Mitgliedstaaten beschlossenen Ziele im Natur- und Klimaschutz zu erreichen“, kritisiert NABU-Präsident Olaf Tschimpke den gestern abend von der EU-Kommission in Brüssel vorgestellten EU-Haushaltsentwurf für die Jahre 2014-2020. Der NABU fordert Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, in den nun anstehenden Verhandlungen für deutliche Nachbesserungen zu sorgen. „Was Kommissionspräsident Barroso hier vorgelegt hat, blendet die umweltpolitischen Herausforderungen aus, die er in vielen Sonntagsreden selbst benannt hat. Im vorauseilenden Gehorsam gegenüber starken Wirtschaftsinteressen wagt die Kommission weder den schnellen Abbau umweltschädlicher Subventionen, noch die nötige Aufstockung der zielgerichteten Förderung von Maßnahmen im Natur-
Energiewende als große Chance / Neue Flächen für Windenergie in SH Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Schleswig-Holstein Windparks 30. Juni 2011 Die Energiewende bietet große Chancen für Schleswig-Holstein, das erklärte Ministerpräsident Carstensen am Donnerstag im Landtag. In einer Regierungserklärung zum Energiepakt der Bundesregierung wies er darauf hin, dass die Energiewende kein Spaziergang werde - richtig gestaltet aber für Wachstum und Arbeitsplätze sorge. Er forderte daher einen schnellen Netzausbau. Ministerpräsident Peter Harry Carstensen hat von der Bundesregierung einen beschleunigten Netzausbau gefordert. Schleswig-Holstein werde alles dafür tun, diesen Ausbau der Netze zügig voranzubringen, sagte der Regierungschef am Donnerstag, 30. Juni, in einer Regierungserklärung zum Energiepakt der Bundesregierung im Landtag in Kiel. „Wir müssen, ebenso wie beim Ausbau der erneuerbaren Energien, hier schnell vorankommen. Sonst
Bundesregierung verhindert die Möglichkeit auf beschleunigte Energiewende Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 29. Juni 2011 Erneuerbare-Energien-Gesetz sind unzureichend Berlin, - Nach Einschätzung des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) hat die Bundesregierung mit dem vorliegenden Entwurf des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG), der voraussichtlich morgen im Bundestag verabschiedet wird, die Chance auf eine beschleunigte Energiewende vertan. „Zwar wurden in letzter Minute grobe Fehler wie zum Beispiel das Ausbremsen der Windenergie an Land teilweise beseitigt. Der Druck von Bundestagsabgeordneten und Bundesländern reichte jedoch offenbar nicht mehr aus, um zum Beispiel bei der Bioenergienutzung neue marktferne Hemmnisse zu verhindern. Insgesamt bleibt der EEG-Entwurf unzureichend“, kritisiert BEE-Präsident Dietmar Schütz die Arbeit der schwarz-gelben Regierungskoalition. Das zeigt auch die Tatsache, dass die Bundesregierung trotz schnellerem Atomausstieg
Solarstromförderung: Förderung sinkt um jährlich bis zu 24 Prozent aber keine weiteren Einschnitte Mitteilungen Solarenergie 28. Juni 2011 Weitere Einschnitte bei der Solarstromförderung soll es vorerst nicht geben. Darauf verständigten sich am späten gestrigen Abend die Koalitionsfraktionen. Sie folgten damit einer einstimmigen Empfehlung des Bundesrates vom 17.6.2011. Aufgrund der bereits bestehenden ambitionierten und an der Höhe des Marktwachstums orientierten gesetzlichen Regelung zur jährlichen Rückführung der Solarstromförderung soll auf weitere Einschnitte bei der Förderung neuer Solarstromanlagen verzichtet werden. Derzeit beträgt die Solarstromvergütung je nach Größe und Bauart der Solaranlage 21 bis knapp 29 Cent je Kilowattstunde. Die Solarförderung wurde in den letzten zweieinhalb Jahren bereits um 40 bis 50 Prozent reduziert und soll – orientiert an der Größe des Marktwachstums
Energieversorger brauchen Anreize und Handlungsfähigkeit / Anteil des Ökostroms steigt im ersten Quartal auf über 19 Prozent Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Solarenergie Windenergie 28. Juni 2011 Berlin - Die deutsche Energiewirtschaft sieht im Vorfeld ihres größten Branchentreffens - dem BDEW-Kongress 2011 - großen Handlungsbedarf im Hinblick auf die Investitions- und Versorgungssicherheit in Deutschland. "Wir müssen Lösungen für eine weiterhin sichere Energieversorgung im Herbst erarbeiten. Die Energieunternehmen dürfen in ihrer Handlungsfähigkeit nicht weiter eingeschränkt werden. Investitionen müssen sich auch in Deutschland wieder lohnen. Und wir müssen ein Modell entwickeln, das parallel zum Ausbau der Erneuerbaren Energien auch den Bau konventioneller, flexibler Kraftwerke für die Investoren at traktiv macht", sagte Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der