Diskussion: Börsenhandel mit EEG-Strom Behörden-Mitteilungen 13. Juli 2011 Ganz im Zeichen der Energiewende stand die gemeinsame Veranstaltung der Bundesnetzagentur und der EPEX SPOT, European Power Exchange SE, die heute in Berlin stattfand und den Experten aus Energiewirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung ein Forum bot, sich über die kommenden Herausforderungen auszutauschen. Unter dem Motto "Eineinhalb Jahre EEG Strom an der Börse" wurden die Erfahrungen der börslichen EEG Vermarktung und deren Perspektiven erörtert. Mit rund 300 Teilnehmern war das Interesse an der Veranstaltung erfreulich groß. "Der erste Schritt der Annäherung des EEG Ausgleichssystems an den Markt, die börsliche EEG Vermarktung seit 2010, verlief reibungslos
WWEA Jahrbuch: Immer mehr Länder nutzen Windenergie Mitteilungen Windenergie 12. Juli 2011 Immer mehr Länder nutzen die Windkraft. In der ersten Jahreshälfte 2011 stieg die Zahl der Länder, die Windenergie für die Stromerzeugung nutzen, auf 86. Und das Interesse an Windenergie wächst weltweit weiter. Dies geht aus der vierten Auflage des internationalen Jahrbuchs von WWEA, Wind Energy International 2011/2012 hervor, das jetzt veröffentlich wurde. Das Buch enthält zahlreiche Daten und Fakten zur weltweiten Nutzung der Windkraft. So sind laut WWEA derzeit Windkraftanlagen mit einer Leistung von mehr als 200 Gigawatt installiert, die pro Jahr 430 TWh erzeugen können. Dies entspricht 2,5 % des weltweiten Stromverbrauchs. Mit insgesamt 450 Seiten bietet Wind Energy International 2011/2012 umfangreiche
Deutschland verliert international Anschluss bei Investitionsbedingungen für Gas- und Stromnetze Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 11. Juli 2011 "Für die beschlossene Energiewende in Deutschland sind massive Investitionen in Energienetze notwendig. Deshalb müssen die Investitionsbedingungen für Gas- und Stromnetze attraktiver werden, um das notwendige Kapital aktivieren zu können. Deutschland liegt beim Eigenkapitalzins für Neuanlagen weit unter dem europäischen Durchschnitt. Das zeigt ein aktuelles Gutachten, das der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) in Auftrag gegeben hat. Darin wird deutlich, dass der deutsche Netzmarkt derzeit für Investoren wenig interessant ist. Dies sollte die Bundesnetzagentur bei der neuen Festlegung der Zinssätze für die Gasnetze im Herbst und später auch für die Stromnetze
Windenergieanlagen – Besserer Schutz für Fledermäuse Forschungs-Mitteilungen Windenergie 9. Juli 2011 Windenergieanlagen gelten als ökologisch besonders verträglicher Weg, Energie zu gewinnen. Doch gerade im Binnenland können die Anlagen zur tödlichen Gefahr für Fledermäuse werden, wenn die kleinen Säuger mit den Flügeln der Windräder kollidieren. Ökologen, Statistiker und Ingenieure aus Deutschland und der Schweiz haben jetzt in einem Verbundprojekt der Universitäten Erlangen-Nürnberg und Hannover erforscht, wie sich das Risiko für Fledermäuse – die bundesweit zu den gefährdeten Tierarten gehören – reduzieren lässt. Das Projekt wurde vom Bundesumweltministerium gefördert. „Zahlreiche Studien in Nordamerika und Europa zeigen, dass viele Anlagen eine Gefahr für Fledermäuse darstellen können“, erklärt Biologe Dr. Oliver Behr von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Hildegard Müller (BDEW): Historischer Tag für die Energiewirtschaft in Deutschland Mitteilungen 9. Juli 2011 "Dies ist ein historischer Tag für die Energiewirtschaft in Deutschland. Mit den heutigen Beschlüssen im Bundesrat ist zum ersten Mal seit langer Zeit ein politischer Konsens über grundsätzliche Fragen der Energiepolitik hergestellt. Bundesregierung, Bundestag und Bundesrat senden damit ein Signal der Geschlossenheit, das für die gesellschaftliche Akzeptanz der vor uns liegenden Aufgaben wichtig ist. Das schafft Freiräume, sich nun mit aller Kraft den großen Herausforderungen beim Umbau der Energieversorgung zu widmen. Alle sind in der Pflicht: Politik, Zivilgesellschaft und Energiewirtschaft. Es gibt keine Ausreden mehr. Mit den heutigen Beschlüssen ist die
Baden-Württemberg Stiftung startet Forschungsprogramm „Organische Photovoltaik“ Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 8. Juli 2011 Die Erneuerbaren Energien haben sich in den vergangenen Jahren zu einem stark wachsenden Industriezweig entwickelt. Der Nutzung von Solarenergie kommt eine zunehmende Bedeutung zu. Um Herstellungskosten, Leistungsfähigkeit und Energieausbeute der Photovoltaiksysteme zu verbessern, müssen verstärkte Anstrengungen in Forschung und Entwicklung unternommen werden. Neben kristallinen Solarzellen rücken organische Solarzellen und Farbstoffsolarzellen zunehmend in den Fokus, da sie einen deutlichen Kostenvorteil aufweisen: Durch den Verzicht auf Hochtemperaturprozesse und den Einsatz preiswerterer Grundmaterialien können sie vergleichsweise günstig hergestellt werden. Weitere Vorteile sind ihre Flexibilität und einfache Handhabung. Die Baden-Württemberg Stiftung unterstützt in ihrem
HOCHTIEF mit neuem Partner beim Bau und Betrieb von Spezialhubschiffen Mitteilungen Offshore 6. Juli 2011 HOCHTIEF hat einen neuen Partner beim Bau und Betrieb von Offshore-Spezialhubschiffen: GeoSea – ein Unternehmen der belgischen DEME-Gruppe – hat mit wirtschaftlicher Wirkung zum 01. Juni 2011 die von der Schwergutreederei Beluga an HOCHTIEF Solutions veräußerten 50 Prozent der Anteile an der BELUGA HOCHTIEF Offshore GmbH & Co. KG übernommen. Der Anteilserwerb erfolgt vorbehaltlich der Zustimmung der zuständigen Fusionskontrollbehörde. Nach Eintragung im Handelsregister wird der Name der Gesellschaft HGO Infra Sea Solutions GmbH & Co. KG lauten. Beide Partner halten an der Gesellschaft je 50 Prozent. Über den Kaufpreis der Anteile wurde Stillschweigen vereinbart. HGO Infra Sea Solutions entwickelt, baut,
Bundesfinanzhof: Einheitliche Abschreibung bei Windparks Finanzierungen Mitteilungen 5. Juli 2011 Die Bedeutung der Windenergie und anderer erneuerbarer Energien nimmt stetig zu und wird durch den nun beschlossenen Atom-Ausstieg noch weiter beschleunigt. Durch den Fortschritt der Technik und die staatliche Förderung aufgrund des Erneuerbarer-Energien-Gesetzes (EEG) wurden aus den anfänglich einzeln erbauten Windrädern in den letzten Jahren große Windparks, die in einem technischen Verbund betrieben werden. Dabei war allerdings das wohl wichtigste bilanzielle Gestaltungsinstrument für Windkraftanlagen - nämlich die Abschreibung - bis zum nunmehr veröffentlichten Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 14.04.2011 ein ewiger Streitpunkt zwischen Betreibern der Windenergieanlagen und der Finanzverwaltung. In seiner Entscheidung kommt
Bundesfinanzhof: Abschreibung bei Windparks wird durch BFH Urteil einheitlich Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Windenergie Wirtschaft 4. Juli 20114. Juli 2011 Die Bedeutung der Windenergie und anderer erneuerbarer Energien nimmt stetig zu und wird durch den nun beschlossenen Atom-Ausstieg noch weiter beschleunigt. Durch den Fortschritt der Technik und die staatliche Förderung aufgrund des Erneuerbarer-Energien-Gesetzes (EEG) wurden aus den anfänglich einzeln erbauten Windrädern in den letzten Jahren große Windparks, die in einem technischen Verbund betrieben werden. Dabei war allerdings das wohl wichtigste bilanzielle Gestaltungsinstrument für Windkraftanlagen - nämlich die Abschreibung - bis zum nunmehr veröffentlichten Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 14.04.2011 ein ewiger Streitpunkt zwischen Betreibern der Windenergieanlagen und der Finanzverwaltung. In seiner Entscheidung kommt der BFH zu dem Ergebnis, dass es sich bei
Russisch-deutscher Workshop für Automobil- und Straßenwesen in Moskau und Sankt-Petersburg E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 2. Juli 20112. Juli 2011 An einem einwöchigen binationalen Workshop des Moskauer Instituts für Automobil- und Straßenwesen (MADI) nahmen jetzt 13 Studierende vom Standort Senftenberg der Hochschule Lausitz (FH) teil. Unter Leitung von Prof. Dr. Peter Biegel und der Mitarbeiterin des Akademischen Auslandsamtes Marina Lewandrowski reisten die Studierenden aus dem Fachbereich Informatik/ Elektrotechnik/ Maschinenbau an die Partneruniversität in der russischen Hauptstadt. Diese wirkt mit der Hochschule Lausitz im Rahmen des Programms Ostpartnerschaften des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) zusammen. Der Workshop stand unter dem Thema „Energiespezifische Aspekte des Verkehrswesens und Förderung der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz von Transportmitteln“. An der wissenschaftlichen Tagung vom 5. bis 12. Juni
Entwicklung von miniaturisierter Leistungselektronik für Flug- und Kraftfahrzeuge E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 2. Juli 20112. Juli 2011 Die Industriegiganten Daimler, EADS, Infineon, Siemens und ZF Electronics haben sich mit der Erlanger Forschungseinrichtung Fraunhofer IISB im Projekt „PELiKAn – Power Electronics in Kraftfahrzeugen und Aeronautik“ zusammengeschlossen. Ziel ist die gemeinsame Entwicklung von kompakten, zuverlässigen und hoch effizienten Spannungswandlern für den Einsatz in der Luftfahrt und im Kraftverkehr. Bei der unaufhaltsam voranschreitenden Elektrifizierung von Flug- und Nutz- bzw. Kraftfahrzeugen spielen leistungselektronische Wandler eine zentrale Rolle. Die Anbieter derartiger elektronischer Schlüsselkomponenten positionieren sich mittlerweile als Innovationstreiber für ganze Branchen. PELiKAn wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Hightech-Strategie der Bundesregierung mit 2,4 Millionen Euro gefördert. Grundlage dafür ist
Bilanz der VolkswagenStiftung für das Jahr 2010: über 111 Millionen Euro für die Wissenschaft Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 2. Juli 2011 Deutschlands größte private Förderstiftung legt Jahresbericht 2010 vor –Fördersumme steigt gegenüber 2009 um zehn Millionen Euro Exakt 111,5 Millionen Euro hat die in Hannover ansässige VolkswagenStiftung im Jahr 2010 bewilligt, um herausragende Wissenschaftler und Vorhaben in Forschung und Lehre zu fördern. Aufgeteilt ist die Summe in „Allgemeine Fördermittel“ (53,6 Millionen Euro), stiftungseigene Projekte und Veranstaltungen (eine Million Euro) sowie das „Niedersächsische Vorab“ (56,9 Millionen Euro), also die Erträge aus Finanzanlagen des Landes, die von der VolkswagenStiftung als Fördermittel an wissenschaftliche Einrichtungen ausschließlich in Niedersachsen vergeben werden. Im Bereich „Allgemeine Fördermittel“ wurden 293 Anträge positiv beschieden, etwa 42 Prozent aller Einreichungen. Dabei entfielen