Energieversorger brauchen Anreize und Handlungsfähigkeit / Anteil des Ökostroms steigt im ersten Quartal auf über 19 Prozent Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Solarenergie Windenergie 28. Juni 2011 Berlin - Die deutsche Energiewirtschaft sieht im Vorfeld ihres größten Branchentreffens - dem BDEW-Kongress 2011 - großen Handlungsbedarf im Hinblick auf die Investitions- und Versorgungssicherheit in Deutschland. "Wir müssen Lösungen für eine weiterhin sichere Energieversorgung im Herbst erarbeiten. Die Energieunternehmen dürfen in ihrer Handlungsfähigkeit nicht weiter eingeschränkt werden. Investitionen müssen sich auch in Deutschland wieder lohnen. Und wir müssen ein Modell entwickeln, das parallel zum Ausbau der Erneuerbaren Energien auch den Bau konventioneller, flexibler Kraftwerke für die Investoren at traktiv macht", sagte Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der
Gutachten zur Neuausrichtung der Rohstoffpolitik in der BRD vom RNE Mitteilungen 28. Juni 2011 Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) empfiehlt der Bundesregierung eine Neuausrichtung ihrer Rohstoffpolitik. In dem am Montag auf der 11. RNE-Jahreskonferenz vorgestellten Gutachten legt das Gremium der Bundesregierung nahe, Rahmenbedingungen für eine vollständige Kreislaufführung und damit Wiederverwertung metallischer und mineralischer Ressourcen wie Silber und Gold, Indium, Gallium und Kobalt zu schaffen. Der maßlose Verbrauch solcher strategischer Rohstoffe gefährdet nach Einschätzung des RNE die menschlichen Lebensgrundlagen weltweit, aber konkret auch den Wohlstand im Hightech-Industrieland Deutschland. In dem Gutachten „Wie Deutschland zum Rohstoffland wird“, das er Anfang Juni der Bundesregierung zugeleitet hat,
DUH fordert beim Ausbau der Stromnetze klare Abstandsregeln und Vorrang für Erdkabel Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 27. Juni 2011 Die Deutsche Umwelthilfe fordert: Netzausbaubeschleunigungsgesetz NABEG in sich widersprüchlich DUH verlangt vor Wirtschaftsausschuss des Bundestags Verbesserungen Förderung der Akzeptanz zur Leitschnur der Gesetzesinitiativen machen „Vereinfachtes Verfahren“ mit eingeschränkter Beteiligung der Betroffenen nicht zum Regelfall machen Berlin, 27. Juni 2011: Die von der Bundesregierung und der schwarz-gelben Koalition gestarteten Gesetzesinitiativen zum Umbau der Stromnetze drohen in der vorliegenden Form ihren Zweck zu verfehlen. Diese Befürchtung hat die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) anlässlich der heutigen Anhörung vor dem Wirtschaftsausschuss des Deutschen Bundestages geäußert und gleichzeitig weitergehende Vorschläge zur Verbesserung der Akzeptanz des Netzum- und -ausbaus bei den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern unterbreitet. Die derzeit im Bundestag beratenen
REpower wird 13 Windenergieanlagen für den 44 Megawatt-Windpark San Marco, Italien liefern Kooperationen Mitteilungen Windenergie Windparks 27. Juni 2011 REpower und Alerion CleanPower schließen Vertrag über 44 MW für Windparkprojekt in Italien REpower Systems SE Hamburg und das im Bereich der erneuerbaren Energien tätige italienische Unternehmen Alerion CleanPower SpA haben einen Vertrag für ein Windparkprojekt in Süditalien abgeschlossen. REpower wird 13 Windenergieanlagen der Baureihe 3.4M104 für den 44 Megawatt-Windpark San Marco in Lamis im nordöstlichen Teil der Provinz Foggia liefern. Die Anlagen haben eine Nennleistung von je 3,4 Megawatt (MW) und eine Nabenhöhe von jeweils 80 Metern. REpower ist verantwortlich für die Lieferung, Errichtung und Inbetriebnahme der Windenergieanlagen. Darüber hinaus übernimmt das Unternehmen im Rahmen eines Zwölfjahresvertrags mit Alerion CleanPower
Dr. Norbert Röttgen wird Schirmherr für die Leitmesse IndustrialGreenTec 2012 Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 27. Juni 201127. Juni 2011 Hannover (ots) - Der Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Dr. Norbert Röttgen, hat die Schirmherrschaft für die Leitmesse IndustrialGreenTec übernommen. Die IndustrialGreenTec wird 2012 erstmals im Rahmen der HANNOVER MESSE ausgerichtet und bietet eine Plattform für sämtliche Umwelttechnologien entlang der industriellen Wertschöpfungskette. „Nachhaltige Umweltpolitik ist zunehmend wirtschaftsrelevant. Im Bereich der Umwelttechnologien nimmt Deutschland eine führende Rolle ein. Über 1,8 Millionen Arbeitsplätze wurden hier zu Lande in diesem Segment geschaffen, Tendenz steigend. Wir stehen vor einem umfassenden Wandel, bei dem es darum geht, einen Transformationsprozess in der Wirtschaft und der Gesellschaft anzustoßen“, sagte Röttgen. Besucher der IndustrialGreenTec können sich branchenübergreifend über
Holz verantwortungsvoll nutzen! Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Solarenergie 26. Juni 201126. Juni 2011 Die stoffliche Nutzung nachwachsender Rohstoffe leistet einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz. Holz findet dabei vielfältige Einsatzmöglichkeiten in den Bereichen Bauen, Wohnen, Modernisieren, dem Transport- und Verpackungswesen. Der Bereich Forst und Holz umfasst rund 1,2 Mio. Arbeitsplätze mit einem Jahresumsatz von fast 168 Mrd. Euro. Die zunehmende Verwendung von Holz im energetischen Bereich führt zu einer Holzverknappung und gefährdet Arbeitsplätze. Der VHI fordert, die politischen Weichen neu zu stellen, um die zunehmende Konkurrenz zwischen stofflicher und energetischer Verwertung zu entschärfen. Dazu gehört die verstärkte Kaskadennutzung von Holz und der Stopp der bisherigen
Umweltbundesamt gibt Entwarnung vor EHEC im Trinkwasser Behörden-Mitteilungen Mitteilungen 26. Juni 201128. Juni 2011 Trinkwasserkommission verneint EHEC-Ausbreitung Für Trinkwasser kann eine Gefahr durch den EHEC-Ausbruchsstamm ausgeschlossen werden. In größeren Wasserversorgungen mit täglicher mikrobiologischer Überwachung kommen Darmbakterien fast nie vor. Auch bei sehr kleinen öffentlichen Wasserwerken und Hausbrunnen, die weniger überwacht werden, ist das Auftreten des aktuellen EHEC-Ausbruchsstammes äußerst unwahrscheinlich. UBA-Präsident Jochen Flasbarth warnte vor unbegründeter Panikmache: „Die mit unabhängigen Wissenschaftlern besetzte Trinkwasserkommission beim Umweltbundesamt hat eine Gefahr für das Trinkwasser durch den aktuellen EHEC-Ausbruchsstamm verneint.“ EHEC-Bakterien des Ausbruchsstamms kommen im Abwasser und in Gewässern äußerst selten vor.
Solar-Zulieferer Meyer Burger übernimmt deutsche Solarfirma Roth & Rau Mitteilungen Solarenergie 25. Juni 2011 Der Solarindustrie-Zulieferer Meyer Burger setzt zum nächsten Wachstumssprung an: Mit dem Kauf der ostdeutschen Roth & Rau für 356,6 Mio. Euro (rund 468 Mio. Franken) soll das Geschäft um Produktionsanlagen für Solarzellen ergänzt werden. Berlin. – Meyer Burger könne damit eine Lücke schliessen und Maschinen für alle Produktionsschritte vom Solarsilizium bis zur fertigen Solaranlage abdecken, sagte Verwaltungsratspräsident Peter Wagner vor den Medien in Zürich. Die Lücke bestand bislang zwischen dem früheren Stammgeschäft mit Spezialsägen zum Zerschneiden von Siliziumblöcken und den Produktionsanlagen von Solarmodulen und ganzen Solarsystemen, die Anfang 2010 mit der Übernahme der Lysser 3S ins Portfolio kamen. Roth & Rau ist
EU-Kommission fordert: Umweltverträgliche Wirtschaft in Verbindung mit nachhaltiger Entwicklung und Armutsbekämpfung Behörden-Mitteilungen Wirtschaft 25. Juni 201125. Juni 2011 Umweltverträglichere Weltwirtschaft und bessere Governance EU-Kommission legt politische Leitlinien für Rio+20-Konferenz vor Die Europäische Kommission hat diese Woche eine Mitteilung angenommen, die die Grundlage für die Position der EU auf der UN-Konferenz über nachhaltige Entwicklung Rio+20 im Juni 2012 in Rio de Janeiro darstellt. Es geht darum, den Übergang zu einer umweltverträglichen Wirtschaft in Verbindung mit nachhaltiger Entwicklung und Armutsbekämpfung zu ermöglichen und eine bessere Governance für die nachhaltige Entwicklung zu gewährleisten. EU-Umweltkommissar Janez Potočnik und EU-Entwicklungskommissar Andris Piebalgs stellten die Mitteilung gemeinsam vor und setzten damit ein wichtiges Zeichen für die enge Verbindung zwischen Umwelt und Entwicklung. Janez Potočnik erklärte: „Die nachhaltige Bewirtschaftung von
Atommüll: Exporte in Nicht-EU-Länder sollen laut dem EP verboten werden Behörden-Mitteilungen Mitteilungen 25. Juni 2011 Exporte radioaktiver Abfälle in Länder außerhalb der EU sollen verboten werden, die Verbringung abgebrannter Brennstäbe in Nicht-EU-Staaten soll hingegen zulässig sein, wenn diese nach dem Recycling wieder in die EU eingeführt werden, so das Parlament am Donnerstag. Exporte innerhalb der EU sollen nur erlaubt sein, wenn dies durch bilaterale Übereinkommen geregelt ist. Die Abgeordneten fordern weiterhin striktere Regeln für den Schutz und die Ausbildung der Arbeitnehmer, strengere Kontrollen und Befugnisse nationaler Behörden sowie mehr Forschung in Alternativen zur Endlagerung der Abfälle in tiefen geologischen Formationen. Laut der neuen Richtlinie müsste jeder Mitgliedstaat Politiken und Programme aufstellen, um zu gewährleisten, dass abgebrannte Brennstäbe
Greenpeace fordert in Stellungnahme Korrekturen an EEG-Novelle Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 25. Juni 2011 Greenpeace Deutschland legt diese Woche eine Stellungnahme zur Novelle des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) vor. Die Novelle soll nächste Woche abschließend beraten werden. In der Stellungnahme fordert die unabhängige Umweltschutzorganisation die Parlamentarier im Deutschen Bundestag auf, das Ausbauziel für Erneuerbare Energien auf mindestens 40 Prozent bis 2020 zu erhöhen. Dafür sind entscheidende Korrekturen am Gesetzentwurf der Regierung nötig. So müssen die Förderbedingungen für Windenergie in Süddeutschland, für kleine Biogasanlagen und für Geothermieprojekte deutlich verbessert werden. Gleichzeitig darf es keine weiteren Kürzungen bei der Solarförderung geben, weil die letzten Absenkungen bereits zu einer drastischen Marktabkühlung geführt haben. Die Förderung bei großen
Positionspapier des Bundesverbandes Kleinwindanlagen zur geplanten Neufassung der EEG Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Windenergie Wirtschaft 25. Juni 2011 Positionspapier des Bundesverbandes Kleinwindanlagen zur geplanten Neufassung der EEG Kleinwindtechnologie „Made in Germany“ Die im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vergessene Technologie Die Katastrophe von Fukushima hat das Bewusstsein der Welt nachhaltig verändert. In keinem Land der Welt ist der politische Umbruch stärker spürbar als in Deutschland. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den Richtungswechsel hin zu den regenerativen Energiequellen klar formuliert und ist dabei, diesen umzusetzen. Umso überraschender ist, dass neben der Förderung von Photovoltaik- und Großwindanlagen eine neue und international stark expandierende Branche im neuen EEG völlig unberücksichtigt bleiben soll: Die dezentrale Kleinwindtechnologie Obwohl die Fachpresse immer wieder berichtet und trotz zahlreicher Interventionen von Verbänden und Fachleuten, weist der