Bis 2020 will Niedersachsen 90 % des Stromverbrauchs aus erneuerbaren Energien Behörden-Mitteilungen Mitteilungen 2. Februar 20121. Februar 2012 Niedersächsisches Kabinett beschließt Energiekonzept. McAllister und Birkner bezeichnen das gestern beschlossene Energiekonzept als Beitrag für ein erfolgreiches Gelingen der Energiewende. Bis 2020 sollen in Niedersachsen 90 Prozent des Stromverbrauchs aus erneuerbaren Energien kommen, so der Kern des gestern von der Landesregierung in Hannover beschlossenen Energiekonzepts. Herzstück der Energiewende solle die Windenergie sein, eine Schlüsselrolle komme dem Ausbau von Offshore Windrädern zu. Der Entwurf für das Konzept stammt von der Landesregierung. Anschließend wurde es in Energiegesprächen mit der Klimaschutzkommission, in der unter anderem Vertreter von Verbänden, Gewerkschaften und Spitzenverbänden sitzen, erörtert. „Entscheidend ist für die Landesregierung eine sichere, umweltfreundliche, wettbewerbsfähige und preisgünstige Energieversorgung“, betonte
Solarzellen auf Schwarzem Silizium – Wirkungsgrad durch neue Technik verdoppelt Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 2. Februar 20121. Februar 2012 Fraunhofer Heinrich-Hertz Institut (HHI) am Energie-Forschungszentrum Niedersachsen (EFZN) erreicht Rekordergebniss für Solarzellen durch Femtosekunden Laserpuls prozessiertes Schwarzes Silizium. Forschern des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts ist es gelungen, durch den von ihnen entwickelten Femtosekunden-Laserpuls-Prozess den Wirkungsgrad von Schwarzen Silizium-Solarzellen zu verdoppeln. Mit den Schwarzen Silizium-Solarzellen ist es möglich, den Infrarot-Anteil des Sonnenlichts für die Energiegewinnung zu nutzen. Dieser Anteil des Sonnnenlichts, rund ein Drittel des Spektrums, wird von den herkömmlichen Solarzellen nicht erfasst. Ausschlaggebend für diese Effizienzsteigerung von Siliziumsolarzellen ist unter anderem die Veränderung des Siliziums-Ausgangsmaterials. Darüber hinaus verringern sich die Herstellungsschritte für Solarzellen um die Hälfte. Die Forschungsarbeiten erfolgten im Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut, Standort
Sieben Wissenschaftler der Freien Universität Experten beim Zukunftsdialog der Bundesregierung Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 1. Februar 2012 Zwei Professorinnen und fünf Professoren der Freien Universität Berlin gehören zum Expertenkreis, den Bundeskanzlerin Angela Merkel im Zusammenhang mit dem von ihr initiierten Projekt „Zukunftsdialog“ berufen hat. Unter der Überschrift „Menschlich und erfolgreich. Dialog über Deutschlands Zukunft“ will die Kanzlerin in Veranstaltungen in drei verschiedenen Städten - Erfurt, Heidelberg und Bielefeld - sowie über ein Online-Portal in direkten Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern treten. Die Internetseite zum Zukunftsdialog wird an diesem Mittwoch freigeschaltet. Die sieben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Freien Universität, die von der Bundeskanzlerin als Experten berufen wurden, sind an allen drei Themenblöcken beteiligt: Wovon wollen wir leben? Wie wollen
Innovationsausgaben der deutschen Wirtschaft auf Spitzenniveau Behörden-Mitteilungen Mitteilungen 1. Februar 201231. Januar 2012 Schavan: „Gerade in Krisenzeiten ist es wichtig, in die Zukunft zu investieren“. Erfreuliche Zahlen offenbart am Dienstag die Innovationserhebung 2011: Nach dieser Studie haben die deutschen Unternehmen 2010 121,3 Milliarden Euro in die Entwicklung und Einführung neuer Produkte und Verfahren investiert. 2011 betrugen die Innovationsausgaben nach den derzeit vorliegenden Zahlen sogar 130 Milliarden Euro. Das übertrifft den bisherigen Spitzenwert von 2008 um mehr als drei Prozent. „Gerade in Krisenzeiten ist es wichtig, in die Zukunft zu investieren und neue Ideen, Produkte und Verfahren voranzutreiben. Die deutschen Unternehmen haben das erkannt“, kommentierte Bundesforschungsministerin Annette Schavan die Ergebnisse. Im Vergleich zu 2009 haben
Vattenfall-Tarif überzeugt Verbraucherschützer Mitteilungen 1. Februar 201231. Januar 2012 Ökostrom Easy Natur mit bester Note beim Thema Tarifbedingungen von Stiftung Warentest Ökologisches Engagement von Vattenfall mit „stark“ bewertet In der Februar-Ausgabe der Zeitschrift „Test“ erhält der Ökostrom-Tarif Easy Natur von Vattenfall die beste Bewertung beim Thema Tarifbedingungen (Note „gut“ 2,2). Laufzeiten, Kündigungsfristen, Preisanpassungsregularien und die Allgemeinen Geschäftsbedingungen wurden dabei von den Verbraucherexperten unter die Lupe genommen. Die Stiftung Warentest hatte 19 Ökostromangebote untersucht. In die Auswahl kamen nur Tarife mit maximal einem halben Jahr Vertragslaufzeit, die zu 100 Prozent Ökostrom liefern. Discounter-Angebote wurden nicht beachtet, da sie diese Bedingungen meist nicht erfüllen. Auch wegen fehlenden ökologischen Engagements erteilt Stiftung Warentest Discounter-Angeboten
Technology Briefing – über knapp werdende Rohstoffe – Keine Zukunft ohne seltene Metalle Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 1. Februar 201231. Januar 2012 Nicht nur in Laptops, Handys und LED-Bildschirmen schlummern seltene Metalle, sondern auch in Solarzellen, Batterien für E-Mobile und vielem mehr. Die wachsende Nachfrage erhöht das Risiko eines Versorgungsengpasses. Am «Technology Briefing» erläuterten Empa-Forscher und Industrievertreter, weshalb seltene Metalle für viele Schlüsseltechnologien wesentlich sind und wie sich eine Verknappung vermeiden lässt. «Es gibt keine Zukunft ohne seltene Metalle!» Mit dieser klaren Ansage begrüsste Empa-Direktionsmitglied Peter Hofer die Gäste des Technology Briefing «Seltene Metalle» an der Empa-Akademie. So bringen seltene Metalle etwa – eingebaut in Batterien und Motoren – Elektrofahrzeuge ins Rollen oder sorgen in Autokatalysatoren für die Reinigung von Abgasen. Hofer: «Um Lösungen
Effiziente Wasseraufbereitung bei der Erdölförderung Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 1. Februar 201231. Januar 2012 Mit der Entwicklung eines Aufbereitungsverfahrens zur Wasserrückgewinnung aus Ölfeldern befasst sich ein Forschungsprojekt der Technischen Hochschule Mittelhessen. Das Land Hessen fördert das Vorhaben, bei dem die THM mit der Stadtallendorfer FAUDI Aviation GmbH kooperiert, mit 400.000 Euro. Projektleiter an der THM ist Prof. Dr. Peter Czermak vom Institut für Bioverfahrenstechnik und Pharmazeutische Technologie. Bei der Rohölförderung fällt eine große Menge Wasser an, das so genannte „Produced Water“. Dieses ölbelastete „Produktionswasser“ kann bis zu 97 Prozent des gesamten Fördervolumens ausmachen. Viele Ölfelder liegen in Gebieten mit zunehmendem Wassermangel und einer wachsenden Bevölkerung. Dort wird es immer wichtiger, das Produktionswasser so zu reinigen,
Ehrgeizigeres Klimaziel günstig zu haben für Mitgliedstaaten Behörden-Mitteilungen Mitteilungen 1. Februar 201231. Januar 2012 Die EU-Kommission hat gestern ein langerwartetes Arbeitspapier veröffentlicht, in dem sie die Kosten und Nutzen einer Verschärfung des EU-Klimaziels auf 30 Prozent bis 2020 auf Ebene der Mitgliedstaaten analysiert. Verbände begrüßten das Papier. In dem Papier kommt die Kommission zu dem Schluss, dass die anvisierten Kosten für alle Mitgliedstaaten günstiger ausfallen als 2008 erwartet. Der Nutzen eines stärkeren Klimaziels überwiegt in allen Mitgliedstaaten, wenn verringerte Treibstoffkosten sowie Umwelt- und Gesundheitsschäden in die Berechnung einbezogen werden. Die Analyse basiert auf dem Fahrplan für ein CO2-armes Wirtschaften, den die Kommission im Frühjahr 2011 vorgelegt hat und der Kosten und Nutzen von stärkeren Emissionsverringerungen
Energieeffizienz-Dienstleistungen: EU-Projekt „ChangeBest“ stellt Ergebnisse vor Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 31. Januar 2012 Das EU-Projekt „ChangeBest“ entwickelt und vermarktet seit 2009 Energiedienstleistungen, mit deren Hilfe Unternehmen und Privatkunden Energiekosten sparen. Denn bis 2016 sollen laut EU Richtlinie die Energieverbräuche der Mitgliedsstaaten um neun Prozent gesenkt werden. Die deutsche Abschlussveranstaltung von ChangeBest unter Mitwirkung von Prof. Dr. Wolfang Irrek von der Hochschule Ruhr West stellt in Berlin am 29. Februar interessante Ergebnisse vor. Das EU-Projekt „ChangeBest“ möchte dazu beitragen, dass Energieunternehmen und Energiedienstleister verstärkt Energiedienstleistungen anbieten, die für Unternehmen und Endverbraucher eine effiziente Energienutzung ermöglichen. Entsprechend wurden in den letzten zwei Jahren 42 ChangeBest-Praxispartner in 16 verschiedenen Ländern dabei unterstützt, neue Energieeffizienz-Dienstleistungen zu entwickeln und
Die Solarstromerzeugung senkt jetzt schon den Strompreise um bis zu 10% an der Strombörse Mitteilungen 31. Januar 2012 Studie belegt: Der Gesamteinspareffekt durch die Photovoltaik betrug an der EPEX-Strombörse im Jahr 2011 bis zu 840 Millionen Euro / Mittags senkt Solarstrom die Preise sogar um bis zu 40 Prozent / Industriestrompreise sind durch Kostensenkungseffekt um rund 0,15 Cent pro Kilowattstunde niedriger. Solarstrom senkt die durchschnittlichen Preise an der EPEX-Strombörse um bis zu zehn Prozent, zur Mittagszeit sogar um bis zu 40 Prozent. Das belegt eine Kurzstudie des Instituts für ZukunftsEnergiesysteme (IZES gGmbH), Saarbrücken, die im Auftrag des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) erstellt worden ist. Insgesamt beläuft sich der Preissenkungseffekt für das Jahr 2011 demnach auf 520 bis 840 Millionen
14,88 Mio. Euro für Automotive Center Südwestfalen genehmigt Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 31. Januar 201230. Januar 2012 NRW-Wirtschaftsminister Harry Kurt Voigtsberger hat am Samstag den Bewilligungsbescheid in Höhe von 14,88 Mio. Euro für das Automotive Center Südwestfalen (kurz ACS) überbracht. Das ACS ist eine Plattform für Forschung und Entwicklung im Bereich automobilen Leichtbau und vereint dazu alle wesentlichen Akteure Südwestfalens. „Wir haben ein herausragendes Interesse daran NRW als modernes Automobilland zu stärken und die hervorragende Position des nordrhein-westfälischen Fahrzeugbaus zu festigen. Deshalb unterstützt das Land das Automotive Kompetenzzentrum Südwestfalen mit erheblichen finanziellen Mitteln“, so Minister Harry Kurt Voigtsberger. Das ACS ist eine Plattform für Forschung und Entwicklung im Bereich automobilen Leichtbau und vereint dazu alle wesentlichen Akteure Südwestfalens. Das
Intelligent und sparsam – grüner rechnen am Fraunhofer-Institutszentrum Schloss Birlinghoven Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 31. Januar 201230. Januar 2012 Zur Eröffnung seines neuen Green-IT-Hochleistungsrechenzentrums erhielt der Fraunhofer-Campus in Sankt Augustin die Auszeichnung zum »Ausgewählten Ort« in der Standortinitiative »Deutschland – Land der Ideen«. In Kombination mit einer installierten Thin Client Struktur, hoch effizienter Kältetechnik und einem Blockheizkraftwerk verspricht das neue Rechenzentrum enorme Energieeinsparungen. Der nachhaltige Umgang mit der Umwelt und den zur Verfügung stehenden Ressourcen ist eine gesellschaftliche Verantwortung, der sich Forschung und Industrie stellen müssen. Dies betrifft nicht zuletzt auch die IT-Branche, denn mit der stetig wachsenden Leistung moderner Rechenzentren steigt auch deren Energieverbrauch. Auch am Fraunhofer-Institutszentrum Schloss Birlinghoven in Sankt Augustin sind leistungsfähige Rechner die Basis für die