Universität Oldenburg koordiniert niedersächsischen Forschungsverbund zur Energiewende Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 29. Februar 201228. Februar 2012 Fragen zur intelligenten Energieversorgung von morgen und zur Energiewende stehen im Mittelpunkt des neuen „Forschungsverbund Intelligente Netze Norddeutschland (SmartNord)“, den das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) mit 3,6 Mio. Euro drei Jahre lang fördert. Die Universität Oldenburg koordiniert das Projekt, in dem das Oldenburger Informatik-Institut OFFIS, das Energieforschungszentrum Niedersachsen (EFZN), die TU Braunschweig, die Universität Hannover, die TU Clausthal und das EWE-Forschungsinstitut NEXT ENERGY interdisziplinär Konzepte und Technologien entwickeln, um den Ausbau Erneuerbarer Energien durch intelligente Stromnetze (Smart Grids) zu unterstützen. Niedersachsens Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka betont: „Erstmals forschen über 40 Wissenschaftler aus ganz Niedersachsen gemeinsam und fächerübergreifend an
Hildegard Müller zur EU-Energieeffizienz-Richtlinie im Industrie-Ausschuss des Europäischen Parlaments Behörden-Mitteilungen Mitteilungen 29. Februar 201228. Februar 2012 „Die heute vom Industrieausschuss verabschiedete Position zur Energieeffizienz-Richtlinie bedeutet in Teilen eine Verbesserung im Vergleich zum Entwurf der Europäischen Kommission. Dennoch bereitet uns auch das Votum des Industrieausschusses an einigen Stellen erhebliche Sorgen. Insbesondere die geplanten so genannten Energieeffizienz-Verpflichtungssysteme sieht die Energiewirtschaft kritisch. Damit sollen die Unternehmen verpflichtet werden, bei ihren Endkunden eine jährliche Energieeinsparung von 1,5 Prozent des Vorjahresabsatzes zu erzielen. Aus Sicht des BDEW ist dies kein kosteneffizientes, marktorientiertes Instrument. Es wird zu weiter steigenden Energiepreisen führen, da die zum Teil erheblichen zusätzlichen Kosten der Energieunternehmen nur über die Energiepreise gedeckt werden könnten. Das würde auch für die deutsche Industrie höhere
Bernhard Günther zum Mitglied des Vorstands der RWE AG ernannt Mitteilungen 29. Februar 201228. Februar 2012 Bestellung zum ordentlichen Vorstandsmitglied der RWE AG zum 1. Juli 2012 Übernahme des Finanzressorts der RWE AG zum 1. Januar 2013 Der Aufsichtsrat der RWE AG hat in seiner heutigen Sitzung Dr. Bernhard Günther zum 1. Juli 2012 zum Mitglied des Vorstands der RWE AG bestellt. Zum 1. Januar 2013 tritt Bernhard Günther die Nachfolge von Dr. Rolf Pohlig an, der seinen aktiven Dienst nach Vollendung des sechzigsten Lebensjahres zum 31. Dezember 2012 beenden wird. Der Vorstand wird im Juli über die Ressortverteilung zwischen Rolf Pohlig und Bernhard Günther entscheiden. Der Aufsichtsratsvorsitzende der RWE AG, Dr. Manfred Schneider, erklärte: „Mit Bernhard Günther konnten
Forschungsverbund für Intelligente Stromnetze startet Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 28. Februar 201228. Februar 2012 Wanka: „Niedersachsen erforscht Energiewende“ Der mit 3,6 Millionen Euro geförderte „Forschungsverbund Intelligente Netze Norddeutschland (SmartNord)“ kann jetzt starten. Ziel des Projektes ist es, die intelligente Energieversorgung von Morgen und somit eine Voraussetzung für die Energiewende zu erforschen. Dabei geht es im Kern um die Frage, wie intelligente Stromnetze (sogenannte „Smart Grids“) den Ausbau Erneuerbarer Energien fördern können. „Erstmals forschen über 40 Wissenschaftler aus ganz Niedersachsen gemeinsam und fächerübergreifend an der Energiewende. Längst ist bekannt, dass regenerative Energieerzeuger ohne neue Netzstrukturen schnell an ihre Versorgungsgrenzen stoßen. Wir wollen daher Modelle entwickeln, die eine Vielzahl von unterschiedlichen Energiequellen intelligent in ein stabiles Stromnetz einbinden können“, so
Energiewende ohne Solarenergie nicht möglich Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 28. Februar 2012 SunEnergy Europe reagiert gemeinsam mit anderen Solarunternehmen auf die aktuelle Debatte um die Kürzung der Solarförderung. Ziel ist es, darauf aufmerksam zu machen, dass eine Energiewende ohne Solarenergie nicht möglich ist. Am 23.Februar haben Bundeswirtschaftsminister Rösler und Bundesumweltminister Röttgen eine Gesetzesvorlage zur Änderung des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) vorgestellt. Diese sieht vor, die Kürzungen der Solarförderung über das bisherige Maß hinaus um 20-30% zu verschärfen. Des Weiteren sollen nur noch maximal 90% des ins Stromnetz eingespeisten Solarstromes vergütet werden. Künftig wird es wohl auch keine Vergütung mehr für große PV-Kraftwerke über 10 Megawatt Leistung geben. Die Kürzungen sollen bereits zum 9. März wirksam
Fracking wird in Niederösterreich bereits angewendet Mitteilungen 28. Februar 2012 „Überhitzte Diskussion um Fracking“ Die OMV will im Weinviertel Schiefergas fördern. Die „Fracking“-Methode für dessen Gewinnung ist jedoch umstritten, weshalb der Konzern ein anderes Verfahren einsetzen will. Nun behauptet aber ein Mitarbeiter der OMV, dass „Fracking“ in Niederösterreich bereits angewendet wurde. Die Unsicherheit um die Methode des „Fracking“ hat zugenommen, nachdem bekannt geworden ist, dass die OMV bereits Elemente dieser Technologie eingesetzt hat. Nun spricht ein Spezialist der Montan-Universität von einer überhitzten Diskussion. Fracking ohne giftige Chemikalien Hofstätter von der Montan-Universität forscht mit seinem Team schon zwei Jahre an der neuen Form des „Frackings“, das ohne giftige Chemikalien auskommen soll. Hier soll Stärke statt Chemikalien
Klimawächter im All: Zehn Jahre SCIAMACHY auf ENVISAT Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 28. Februar 2012 Wie hat sich unsere Ozonschicht in den letzten zehn Jahren verändert? Wie beeinflussen Spurengase wie Stickstoffoxide, Kohlendioxid und Methan unser Klima? Wie wirken Umweltschutzmaßnahmen? Mit diesen Fragen beschäftigten sich auch deutsche Forscher, als vor zehn Jahren - am 28. Februar 2002 - der europäische Umweltsatellit ENVISAT auf einer der ersten Ariane-5-Raketen seine Reise ins All antrat. Mit an Bord des größten je gebauten Erdbeobachtungssatelliten war das deutsch-niederländisch-belgische „Scanning Imaging Absorption Spectrometer for Atmospheric Chartography“ - kurz SCIAMACHY - das etwa zur Hälfte mit Mitteln des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) finanziert wurde. Die wissenschaftliche Leitung liegt beim Institut für Umweltphysik der
Neue Materialien für die Photovoltaik Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 28. Februar 201227. Februar 2012 Helmholtz-Energie-Allianz am Campus Adlershof/Forscher möchten Effizienz neuartiger Hybrid-Solarzellen und -Techniken steigern und Herstellungskosten dabei minimieren „Anorganisch/organische Hybrid-Solarzellen und -Techniken für die Photovoltaik“ Das Helmholtz-Zentrum Berlin und das Forschungszentrum Jülich bilden zusammen mit der Humboldt-Universität zu Berlin, der Universität Potsdam und der Freien Universität Berlin eine der drei neuen Energie-Allianzen, die von der Helmholtz-Gemeinschaft ins Leben gerufen wurden. Ziel dieser Energie-Allianz mit dem Namen „Anorganisch/organische Hybrid-Solarzellen und -Techniken für die Photovoltaik“ ist es, den drängenden Forschungsbedarf zum raschen Umbau der Energieversorgung gezielt zu decken. Die Vorhaben werden durch den Impuls- und Vernetzungsfonds der Helmholtz-Gemeinschaft für drei Jahre gefördert, wobei die universitären Partner zusätzlich
Gemeinsam am Kraftstoff der Zukunft forschen Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 27. Februar 2012 Interdisziplinäre Forschergruppe „Fuels Joint Research Group“ gegründet Die internationale Kraftstoff-Forschung wird zunehmend vielfältiger. Denn es geht nicht nur darum, die im flüssigen Kraftstoff gebundene chemische Energie in Bewegung umzusetzen. Entscheidend sind heute auch die Wechselwirkungen zwischen den verschiedenen Kraftstoff-Komponenten, dem Motor und dem Motorenöl sowie der Abgasnachbehandlung. Vier Forscher unterschiedlicher deutscher Hochschul- und Forschungsinstitute haben sich jetzt zur „Fuels Joint Research Group“ zusammengeschlossen. Zur Gruppe gehören: Prof. Dr. med. Jürgen Bünger, Institut für Prävention und Arbeitsmedizin der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung an der Ruhr-Universität Bochum, Prof. Dr.-Ing. Peter Eilts, Institut für Verbrennungskraftmaschinen der TU Braunschweig, Prof. Dr.-Ing. Axel Munack, Institut für Agrartechnologie und Biosystemtechnik des Johann Heinrich von
Bundesnetzagentur diskutiert über Umweltauswirkungen beim Ausbau des Höchstspannungsnetzes Behörden-Mitteilungen Mitteilungen 27. Februar 2012 Kurth: Umweltaspekte dürfen nicht vernachlässigt werden Rund 150 Vertreter von Bundes- und Landesbehörden sowie von Verbänden haben heute in Bonn über das Verfahren diskutiert, mit dem die Bundesnetzagentur die Umweltauswirkungen beim Ausbau des Höchstspannungsnetzes analysieren wird. "Beim Ausbau der Höchstspannungsnetze dürfen die Umweltaspekte nicht vernachlässigt werden. Um keine Zeit zu verlieren, bereiten wir die Umweltuntersuchungen heute schon vor. Wir haben alle Umwelt- und Gesundheitsbehörden des Bundes und der Länder sowie zusätzlich Umwelt- und Industrieverbände aufgerufen, uns bei der Festlegung des Verfahrens für die Umweltprüfungen zu beraten und aktiv zu unterstützen. Besonders mit den Landesbehörden wollen wir auch im künftigen Verfahren eng kooperieren",
Qualitätsinitiative oberflächennahe Geothermie Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 25. Februar 2012 „Qualitätsinitiative oberflächennahe Geothermie“ startet in Rheinland-Pfalz – Aufruf zur Mitarbeit durch Fachleute Die beiden Institute der FH Bingen, das Institut für geothermisches Ressourcenmanagement (igem) und die Transferstelle für Rationelle und Regenerative Energienutzung Bingen (TSB), starten ab März 2012 mit einer Qualitätsinitiative zur oberflächennahen Geothermie. Gefördert wird die Initiative durch das Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung Rheinland-Pfalz. Ziel ist es, den Anteil optimal funktionierender, erdwärmesondengekoppelter Wärmepumpenanlagen in Rheinland-Pfalz zu erhöhen. Um dies zu erreichen, ist eine Evaluation geothermischer Anlagen vorgesehen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Dokumentation und der Auswertung von sowohl gelösten als auch bislang ungelösten Problemen bei der Planung, Errichtung
FCKW-Ersatzstoffe: Gut für die Ozonschicht, schlecht fürs Klima Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 25. Februar 201224. Februar 2012 Das Montreal-Protokoll hat dazu geführt, dass die meisten ozonschädigenden Substanzen wie Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) verboten wurden. Da FCKW potente Treibhausgase sind, hat das stufenweisen FCKW-Verbot auch dem Klima genutzt. Nun droht ein «Rebound-Effekt», die Erderwärmung zusätzlich zu beschleunigen: Fluorierte Treibhausgase, als FCKW-Ersatzstoffe in den letzten Jahren in zunehmenden Mengen in die Atmosphäre gelangt, sind sehr klimaaktiv, viele dazu extrem langlebig. Im Wissenschaftsmagazin «Science» empfiehlt ein internationales Forscherteam, die wirksamsten dieser Gase zu regulieren. Damit liesse sich der positive «Nebeneffekt» des Montreal-Protokolls für das Klima erhalten. Es gilt als der erfolgreichste internationale Umweltvertrag – das inzwischen von 196 Ländern ratifizierte Montreal-Protokoll zum Schutz der Ozonschicht. FCKW