Ressourcen und regenerative Energien Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Veranstaltungen 3. Januar 20122. Januar 2012 Schülerinnen und Schüler sind zur Teilnahme an der Reihe „Physik im Blick 2012“ der Justus-Liebig-Universität Gießen eingeladen – Auftakt der 13. Vorlesungsreihe am 14. Januar 2012. Nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima sind Schlagworte wie Rohstoffknappheit, „grüne“ Technologien und regenerative Energieversorgung wieder in aller Munde. Intensiver als je zuvor wird über neue Konzepte zur Energieversorgung nachgedacht, und immer enger verknüpft sich die Materialressourcenfrage mit der Energiefrage. Die beliebte Vortragsreihe „Physik im Blick“, die im Jahr 2012 schon zum 13. Male in kontinuierlicher Reihenfolge stattfindet, nimmt sich unter dem Motto „Ressourcen und regenerative Energien“ dieser Problematik und ihrer Teilaspekte an und versucht, die
Startschuß zum Feldtest – Brennstoffzelle im Praxistest am Umwelt-Campus Birkenfeld Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Technik 3. Januar 20122. Januar 2012 Am Montag, 9.1.2012, erfolgt der Startschuss zum Feldtest einer am Umwelt-Campus Birkenfeld entwickelte Brennstoffzelle. Während man beim Thema Brennstoffzelle meist an Wasserstoff denkt, wird diese Klein-Brennstoffzelle mit einem flüssigen Alkohol betrieben. Brennstoffzelle im Praxistest Am Montag, 9.1.2012, erfolgt der Startschuss zum Feldtest einer am Umwelt-Campus Birkenfeld entwickelte Brennstoffzelle. Während man beim Thema Brennstoffzelle meist an Wasserstoff denkt, wird diese Klein-Brennstoffzelle mit einem flüssigen Alkohol betrieben. Der verwendete Alkohol ist zwar nicht trinkbar, enthält aber viel Energie: Ein Liter entspricht der Energiemenge einer Kilowattstunde! Hierfür müsste man umgerechnet 1000 Liter Wasserstoffgas in Druckbehältern speichern. Das in enger Kooperation mit den Firmen Wellgo Gerätebau (Nohfelden) und
Auf zwei Dächern der Universität Bremen produzieren Solaranlagen Strom fürs Netz Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 30. Dezember 2011 Strom vom Unidach! Mitarbeiter-Projekt „UniBremenSolar“ wird konkret: Bereits auf zwei Dächern produzieren Solaranlagen Strom fürs Netz / Weitere Anlagen folgen! Klimaschutz vor der eigenen Bürotür: Die Universität Bremen produziert Strom auf ihren Unidächern. In den vergangenen Wochen wurden bereits auf zwei Dächern Solaranlagen installiert, die Strom ins Netz speisen. Eine dritte Anlage ist auf der Mensa in Arbeit. Weitere sollen folgen. Das Besondere an dem Projekt: Die Initiatoren und Organisatoren sind über hundert ehrenamtlich engagierte Uni-Mitarbeiterinnen und –Mitarbeiter und Studierende, die Ende August die private Genossenschaft „UniBremenSolar“ gegründet haben. Bislang befinden sich auf dem Campus Solaranlagen auf dem Verwaltungs- und dem Forschungsverfügungsgebäude.
Die Klimarelevanz drainierter Moorböden wurde lange verkannt / Moorschutz ist Klimaschutz Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 29. Dezember 201128. Dezember 2011 Landwirtschaftlich genutzte Moorböden machen nur 8 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche in Deutschland aus. Doch drainierte, also entwässerte Moore haben es in sich: Rund 40 Prozent aller Treibhausgas-Emissionen, die durch die Landwirtschaft und Landnutzung anfallen, haben hier ihren Ursprung. Das geht aus Berechnungen des Thünen-Instituts in Braunschweig hervor. „Aus drainierten Moorböden werden etwa so viel Treibhausgase frei wie aus dem gesamten deutschen Luftverkehr“, sagt Dr. Annette Freibauer, am Thünen-Institut für Agrarrelevante Klimaforschung verantwortlich für das Nationale Inventar der Treibhausgas-Emissionen aus der Landwirtschaft. Ein Artikel in der aktuellen Ausgabe des Magazins ForschungsReport macht deutlich, warum naturbelassene Moore so bedeutsam fürs Klima sind. Bedingt
Offshore-Windenergie: Universität Oldenburg erhält 3,8 Millionen Euro für Forschungsprojekt Forschungs-Mitteilungen Offshore 27. Dezember 2011 "GW Wakes (GigaWatt Nachläufe)" lautet der Titel eines neuen Forschungsprojekts zur Offshore-Windenergie der Universität Oldenburg, das mit über 3,8 Millionen Euro in den kommenden drei Jahren vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gefördert wird. Ziel ist die Erforschung der Windströmungen und Nachläufe in sehr großen Offshore-Windparks mit Hundert und mehr Anlagen, um Windenergie auf See möglichst effizient und gut planbar zu "ernten". "Nachdem die Universität Oldenburg vor einem Jahr neueste Rechnertechnik für aufwendige Strömungssimulationen in der Windenergie erhalten hat, treibt sie jetzt die Forschung im Offshore-Bereich, dem innovativsten Bereich der Windenergie, stark voran. Damit wird die Oldenburger Energieforschung konsequent
Der Zusammenbruch der Sowjetunion und die Katastrophe von Tschernobyl hatten vergleichbare Effekte Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 21. Dezember 201120. Dezember 2011 Vor kurzem veröffentlichte Studie zeigt auf, wie Institutionen und Institutionenwandel Landnutzung und Landbedeckung beeinflussen | An der Ausarbeitung beteiligt waren Wissenschaftler verschiedener Universität und Forschungseinrichtungen Der Zusammenbruch der Sowjetunion und das Reaktorunglück von Tschernobyl haben sich in vergleichbar drastischem Ausmaß auf die Stilllegung landwirtschaftlicher Flächen ausgewirkt. Das ist das Ergebnis einer Studie, die vor kurzem in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift Environmental Research Letters veröffentlicht wurde. Mit Hilfe von Satellitendaten untersuchten die Autoren die Grenzregion von Weißrussland und der Ukraine in einem Radius von 80 Kilometern um den Reaktor von Tschernobyl. Sie verglichen die Effekte der Tschernobylkatastophe nach der Kernschmelze (1986-1992) mit denen
Forschung: Gründe von sprunghafter Zunahme von Waldbränden in weiten Teilen Kanadas Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 17. Dezember 20114. November 2012 Chicago/Leipzig. Großen Waldregionen Kanadas steht offenbar ein sprunghafter Wandel bevor. Anhand von Modellen konnten Wissenschaftler jetzt zeigen, dass es bei Waldbränden ebenso wie bei Epidemien Schwellenwerte gibt. Große Gebiete Kanadas bewegen sich offenbar auf diesen Schwellenwert zu und könnten diesen künftig durch den Klimawandel überschreiten. Die Folge sei, dass sowohl die jährlich abgebrannten Flächen als auch die durchschnittliche Größe der Feuer steigen würde, schreiben die Forscher des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) und der University of Michigan in der Dezember-Ausgabe des Fachblattes The American Naturalist. Die Strategien zur Bekämpfung von Waldbränden in weiten Teilen Kanadas sollten daher überdacht werden. Nach wochenlanger Trockenheit brannten
Wirtschaftliche Entwicklung und die Erhaltung der biologischen Vielfalt in Europa Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 15. Dezember 2011 Ökonomie und Ökologie: Wirtschaftliche Entwicklung und die Erhaltung der biologischen Vielfalt in Europa müssen keine Gegensätze sein. Leipzig/Helsinki/Lund. Während die europäischen Staats-und Regierungschefs darum kämpfen, eine zweite Rezession abzuwenden, zeigt eine neue Studie, dass zukünftiges Wirtschaftswachstum und die gleichzeitige Erhaltung der biologischen Vielfalt und Ökosystemdienstleistungen dann keine Gegensätze sein müssen, wenn die Politik ihre Prioritäten auf eine nachhaltige Entwicklung setzt und den Erhalt der Biodiversität gezielt fördert. Diese Ergebnisse des EU-Projektes ALARM wurden von Wissenschaftlern des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ), des Finnish Environment Institute SYKE und der Universität Lund in Schweden in einer Spezialausgabe des wissenschaftlich renommierten Journals „Global Ecology and
TU Berlin: Lastenboote für Berlin? Forschungs-Mitteilungen Kooperationen 13. Dezember 201112. Dezember 2011 Wissenschaftlerinnen der TU Berlin untersuchten „Bierboot“ / Workshop am 14. Dezember Ist das Konzept des „Bierbootes“ im niederländischen Utrecht auf Berlin übertragbar? Könnten dadurch die Berliner Straßen entlastet werden? Am 14. Dezember 2011 führt das Fachgebiet Integrierte Verkehrsplanung der TU Berlin mit Unterstützung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin einen Workshop zum Thema: „Potenziale des Wasserweges für den Wirtschaftsverkehr in Berlin – Fallbeispiel ‚Bierboot‘ Utrecht“ durch. In Utrecht wurde ein elektrisches „Bierboot“ eingesetzt, welches erfolgreich an Kanälen gelegene Restaurants und Bars mit Gütern beliefert. Auch Berlin hat im innerstädtischen Bereich viele Wasserwege. Wäre diese Idee auf die deutsche Hauptstadt übertragbar? Im
Siemens und die RWTH Aachen forschen künftig gemeinsam zum Thema Rohstoffe Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 8. Dezember 20117. Dezember 2011 Für die strategische Kooperation – den weltweit ersten Siemens-Forschungsbereich an einer Universität – stellt Siemens ab 1. Januar 2012 sechs Millionen Euro zur Verfügung. In dem Forschungsbereich sollen in den nächsten vier Jahren mindestens neun Promotionen entstehen. Siemens will die Abhängigkeit von knappen oder teueren Rohstoffen wie etwa Seltenerdmetallen reduzieren und verfolgt dazu parallel verschiedene Ansätze. Wissenschaftler der globalen Forschung Corporate Technology (CT) arbeiten etwa an Strategien zu deren effizienterer Nutzung, Wiederverwertung und Substitution. Sie analysieren bestehende Versorgungsrisiken und entwickeln neue Materialien oder Recyclingprozesse. Zielsetzung speziell des Forschungsbereichs an der RWTH ist es, Methoden und Verfahren zur umweltfreundlichen und effizienten Bereitstellung von
BMBF fördert Energie- und Entwässerungskonzept Forschungs-Mitteilungen 8. Dezember 20117. Dezember 2011 Versorgen durch Entsorgen – BMBF fördert Energie- und Entwässerungskonzept. Regenerativer Energiegewinnung in Verbindung mit innovativer Stadtentwässerung – das ist das Thema eines Forschungsverbundes, der jetzt in Millionenhöhe vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt wird. Professor Martin Oldenburg vom Fachgebiet Biologische Abwasserreinigung und Abwasserverwertung am Campus Höxter ist an diesem Projekt mit Forschungen zu Unterdruckentwässerungssystemen beteiligt. Vor dem Hintergrund des Klimawandels, des demografischen Wandels und der Notwendigkeit, Ressourcen immer effektiver einzusetzen, sind im Wassermanagement neuartige Ansätze notwendig, um einen nachhaltigen Umgang mit der essentiellen Ressource Wasser auch in der Zukunft zu sichern. Professor Martin Oldenburg vom Fachgebiet Biologische Abwasserreinigung und Abwasserverwertung der
Effiziente Solarzellen: Georg-Kurlbaum-Preis 2011 für Nachwuchswissenschaftler vom Fraunhofer IISB Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 6. Dezember 201116. Oktober 2012 Für seine am Fraunhofer IISB in Erlangen durchgeführte Diplomarbeit zum Defekthaushalt in kristallinem Solar-Silizium ist der Nachwuchswissenschaftler Ludwig Stockmeier mit dem Georg-Kurlbaum-Preis 2011 ausgezeichnet worden. Durch seine Forschungsergebnisse lassen sich mit einem preiswerten Verfahren qualitativ bessere Siliziumkristalle und dadurch Solarzellen mit höheren Wirkungsgraden realisieren. Der Erlanger Student der Werkstoffwissenschaften konnte zeigen, dass sich bei der so genannten gerichteten Erstarrung durch eine optimierte Anordnung der eingesetzten Startkeime die Materialeigenschaften von multikristallinem Photovoltaik-Silizium entscheidend verbessern lassen. Da die Forschungsergebnisse – ganz im Sinne der Kurlbaum-Stiftung – einen Beitrag zur Erhaltung und Verbesserung der Umwelt leisten, wurde Ludwig Stockmeier der Georg-Kurlbaum-Preis 2011 in der