Mit Sonnenenergie Metall bearbeiten Forschungs-Mitteilungen Ökologie Solarenergie 8. September 2011 Solar erzeugter Sattdampf mit 140 °C in Dampfnetz eingespeist In Deutschland macht industrielle Prozesswärme rund 10% des Energiebedarfs aus. Ein Teil davon lässt sich auch mit thermischen Solaranlagen erzeugen. In Ennepetal hat ein Metallverarbeitungsbetrieb mit zwölf, dem Sonnenstand nachführbaren Kollektoren erstmals Sattdampf direkt erzeugt und in ein bestehendes Dampfnetz integriert. Das neue BINE-Projektinfo „Die Sonnenseite des Sattdampfes“ (11/2011) stellt die Pilotanlage vor. In diesem Forschungsprojekt wurden die betriebstechnischen Grundlagen des Verfahrens zur Nutzung solarer Prozesswärme erprobt und optimiert. Dabei galt ein besonderes Augenmerk dem künftigen Einsatz derartiger Systeme in südlicheren Weltgegenden. Sattdampf ist Dampf bei Sättigungstemperatur und wird in vielen industriellen
Solarmodule von SOLON schneiden bei PID-Test hervorragend ab Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 5. September 2011 Solarmodule von SOLON schneiden bei PID-Test hervorragend ab – Brancheninitiative für Entwicklung von Standardtest gestartet Eine der Hauptursachen, wenn eine Solaranlage im Laufe ihrer Lebenszeit an Leistung verliert, ist Potenzial Induzierte Degradation (PID). Einige Solarhersteller haben nun zusammen mit renommierten deutschen Prüfinstituten eine Initiative gestartet, um erstmals Modul-Standardtests für dieses in jüngster Zeit stärker untersuchte Phänomen vorzubereiten. Ziel ist es, PID-resistente Module für Verbraucher erkennbar zu machen. Die Solarfirmen SOLON, Schott Solar und Q-Cells sowie das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE, das Photovoltaik-Institut Berlin (PI-Berlin), der TÜV Rheinland und das VDE Prüf- und Zertifizierungsinstitut haben dazu einen leicht durchzuführenden Test entwickelt, mit
Innovationsallianz Photovoltaik: Forschungsprojekt von Inventux erhält Förderung Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Ökologie Solarenergie 5. September 20116. September 2011 Die Inventux Technologies AG startet gemeinsam mit den Verbundpartnern PVcomB, NEXT ENERGY und Hüttinger Elektronik ein Forschungvorhaben im Rahmen der vom BMBF und BMU ausgeschriebenen Innovationsallianz Photovoltaik. Ziel des Vorhabens ist die Steigerung des Wirkungsgrades auf über 12% bei gleichzeitiger Verdopplung der Abscheideraten. Beides trägt nachhaltig zur Senkung der Herstellkosten und damit zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit der mikromorphen Technologie bei. Das Forschungsprojekt, in dem Inventux die Koordination übernimmt, gliedert sich in zwei Teilvorhaben. Erstens geht es um die Steigerung der Modulwirkungsgrade, die sowohl in der mikromorphen Tandemzelle als auch in einer weiterentwickelten Triplestruktur erzielt werden sollen. Die Vorentwicklung hierzu übernehmen die
Forschungsprojekt – Green Logistics Target Costing Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 5. September 2011 IPRI-Projekt zu grüner Logistik in Maschinenbau und chemischer Industrie: Ergebnisse verfügbar Im Forschungsprojekt „Green Logistics Target Costing“ liegen die ersten Zwischenergebnisse in Form einer Methode zur kundenorientierten Gestaltung „grüner“ Logistikprozesse vor. Die Methode ermöglicht es Unternehmen des Maschinenbaus und der chemischen Industrie die CO2-Emissionen der Logistik bereits in der Produktentwicklung zu berücksichtigen und die Logistikprozesse auf der Grundlage von Kosteninformationen auszugestalten. Die Anwendung der Methode wird durch ein Software-Tool und einen Leitfaden unterstützt. Beides kann zur Validierung kostenfrei bezogen werden. Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.green-logistics.org und unter http://www.ipri-institute.com. „Grüne“ Logistik ist ein derzeit viel diskutiertes Thema. Das anwendungsorientierte Forschungsprojekt „Green Logistics
Wie lassen sich wertvollen Rohstoffe intelligent und kostengünstig zurück gewinnen? Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 5. September 20115. September 2011 Wie lassen sich die wertvollen Rohstoffe, die in vielen Produkten stecken, intelligent und kostengünstig zurück gewinnen und nachhaltig wieder verwerten? Wie kann man ein Produkt von vornherein so gestalten, dass Recycling und Nachnutzung optimal möglich sind? Diesen und anderen akuten Fragen rund um das Thema Wert- und Rohstoffe widmet sich die neue Fraunhofer-Projektgruppe für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS. Am 5. September 2011 startete sie ihre Aktivitäten und bezog die Räumlichkeiten am Standort Alzenau. Nicht nur die Nachfrage für Rohstoffe wie Kupfer, Nickel, Eisen, Öl, Kohle und Co. steigt kontinuierlich, auch die Preise klettern nach oben. 2010 schoss der Rohstoffpreisindex des Weltwirtschaftsinstituts
Nachwuchswissenschaftlerin Ellen Schuch, Diplomarbeit zum -Wald der Zukunft- ausgezeichnet Forschungs-Mitteilungen Ökologie 3. September 2011 Diplomarbeit zum „Wald der Zukunft“ mit Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet Frankfurt am Main, 30. August 2011. Die Diplom-Biologin Ellen Schuch, Goethe-Universität Frankfurt am Main, hat heute für ihre Abschlussarbeit im Rahmen des interdisziplinären Forschungsprojektes „Wald der Zukunft“ den diesjährigen Förderpreis des Procter & Gamble Nachhaltigkeitspreises erhalten. Das innovative Projekt des LOEWE Biodiversität und Klima Forschungszentrums (BiK-F) wurde bereits in der Vergangenheit mehrfach prämiert und steht unter der Schirmherrschaft der hessischen Umweltministerin Lucia Puttrich. In ihrer Diplomarbeit erforschte die Nachwuchswissenschaftlerin Ellen Schuch, inwiefern immergrüne Steineichen aus dem Mittelmeerraum ihre Energiegewinnung und -verarbeitung an sehr kalte Winterbedingungen anpassen können. Die Ergebnisse zeigen, dass dies durchaus möglich
Effizientere Solarzellen, 21,4 % Wirkungsgrad und geringere Produktionskosten Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 2. September 20112. September 2011 Langzeitstabile Kupfermetallisierung und industrietaugliche Prozesse ermöglichen 21,4 % Wirkungsgrad. Die Senkung der Stromgestehungskosten für Photovoltaik kann über zwei Mechanismen erfolgen: effizientere Solarzellen und geringere Produktionskosten. Mit fortschrittlichen Verfahren zur Metallisierung von Solarzellen können beide Effekte gleichzeitig erreicht werden. Im ETAlab® des Fraunhofer ISE – dem Labor für neue Solarzellenstrukturen und -prozessschritte – ist es jetzt gelungen, Solarzellenkontakte zu 100 % aus kostengünstigen Materialien herzustellen. Dabei wurden industrietaugliche Galvanik-Prozesse genutzt und teures Silber wurde vorwiegend durch Kupfer ersetzt. Die Forscher erreichten eine Solarzellen-Effizienz von 21,4 %. Besonders bemerkenswert: Dieses Ergebnis liegt auf Augenhöhe mit Vergleichswerten von Solarzellen mit einem hocheffizienten Titan/Palladium/Silber-Kontaktsystem, das
Solar World Congress 2011 geht zu Ende Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 2. September 2011 Als wichtigen Schritt hin zu einer Welt, die von den erneuerbaren Energien geprägt wird, hat der Präsident der Internationalen Gesellschaft für Solarenergie (ISES), Dr. David Renné, den Solar World Congress in Kassel bezeichnet, der am Freitag zu Ende ging. Als wichtigen Schritt hin zu einer Welt, die von den erneuerbaren Energien geprägt wird, hat der Präsident der Internationalen Gesellschaft für Solarenergie (ISES), Dr. David Renné, den Solar World Congress in Kassel bezeichnet, der am Freitag zu Ende ging. Kongresspräsident Prof. Dr. Klaus Vajen forderte mehr staatliche und private Investitionen in die Solar- und Energieeffizienzforschung. Der Kongress habe gezeigt, dass eine Kombination aus
Fraunhofer IBP und IWES als Wegbereiter ins Zeitalter der regenerativen Energien Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Windenergie 2. September 20112. September 2011 Das von Bundestag und Bundesrat verabschiedete Gesetzespaket zum Thema Energie bedeutet eine tiefgreifende Veränderung der Energielandschaft in Deutschland. Nicht nur der Ausstieg aus der Atomenergie, sondern auch ein konsequenter Aus- und Umbau der Energieversorgung leiten die Energiewende ein. Es gilt, den notwendigen Transformationsprozess in eine nachhaltige Energieversorgung zu beschleunigen. Wegbereiter für diesen Umbauprozess sind u. a. das Fraunhofer IBP und das Fraunhofer IWES, die Forschungsarbeiten während des ISES Solar World Congress 2011 vom 28. August bis 1. September in Kassel an ihrem Gemeinschaftsstand zeigen. Die Herausforderung liegt darin, den Energiebedarf Deutschlands auch künftig möglichst ohne Einschränkungen zu decken, ohne dabei das
Hochschule Darmstadt mit – Energie Cup Hessen – Sonderpreis ausgezeichnet Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 1. September 20111. September 2011 Die Hochschule Darmstadt (h_da) ist im Rahmen des Energiesparwettbewerbs „Energie Cup Hessen“ mit dem „Sonderpreis Hochschulen“ ausgezeichnet worden. Stellvertretend für das Projektteam der h_da nahm Herr Achim Reichard, Abteilung Bau und Liegenschaften, die Auszeichnung am 8. August im Rahmen der Preisverleihung durch Finanzminister Dr. Thomas Schäfer und Staatssekretärin Prof. Dr. Luise Hölscher entgegen. Seit Mai 2010 hatten sich insgesamt 29 Teams aus hessischen Landesbehörden mit 41 Landesliegenschaften, darunter Finanzämter, Gerichtsgebäude, Hochschulen und Forstämter, ein Jahr lang am Energie Cup Hessen der Landesregierung beteiligt. Die Hochschule Darmstadt wurde für ihre Wärmeenergieeinsparungen von 14 Prozent im Architekturgebäude Atrium ausgezeichnet. Der Energiesparwettbewerb war Baustein der
Nur eine 100 % erneuerbare Stromversorgung ist wirklich nachhaltig Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Solarenergie Windenergie 1. September 2011 „“Nur eine 100 % erneuerbare Stromversorgung ist wirklich nachhaltig“„, sagte Prof. Dr. Martin Faulstich, Vorsitzender des Sachverständigenrates für Umweltfragen (SRU), anlässlich der Übergabe des Sondergutachtens an Bundesumweltminister Röttgen. „„Diese ist langfristig realistisch und bezahlbar, wenn die Bundesregierung heute verlässliche Anreize für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien, der notwendigen Speicher und der Netze setzt.“„ Bereits im Mai 2010 hat der SRU auf der Basis von Szenarien unterschiedliche Möglichkeiten einer vollständig erneuerbaren Stromversorgung aufgezeigt. Der Übergang dorthin ist ohne eine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke oder neue Kohlekraftwerke möglich. Das Sondergutachten macht nun Vorschläge zur Weiterentwicklung der politischen, ökonomischen und rechtlichen Rahmenbedingungen: „„Das Erneuerbare-Energien-Gesetz ist
Planungs- und Optimierungstool für Offshore-Windparks Forschungs-Mitteilungen Offshore Ökologie 1. September 2011 Dreijähriges Forschungsprojekt an der Hochschule Bremen wird finanziert vom Bundesumweltministerium Offshore-Windpark Windenergieanlagen auf See - so genannte Offshore-Windparks - sind in jeder Beziehung eine technische Herausforderung. Das beginnt mit dem Bau derartiger Anlagen vor den Küsten und reicht bis zu dem hohen Aufwand für die Netzanbindung. Hinzu kommen die Kosten für Wartung und Reparatur, die laut Bundesverband Windenergie bis zu einem Viertel der Investitionen ausmachen können. So liegt es auf der Hand, nach effizienten Betriebs- und Instandhaltungskonzepten zu suchen, um ein zuverlässiges Gesamtsystem betreiben zu können. Genau hier setzt ein Forschungsprojekt der Fachrichtung Umwelttechnik der Hochschule Bremen an, um diese bislang nicht