DLR: Wie sieht das Flugzeug der Zukunft aus? Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Ökologie 9. September 20116. November 2012 Dieser Frage gehen Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) nach. Eine mögliche Variante ist ein so genannter Blended Wing Body (BWB), also ein Flugzeug, dessen Rumpf fließend in den Flügel übergeht. Diese Flugzeuge sollen mehr Platz für Passagiere bieten, leichter sein und weniger Treibstoff verbrauchen. DLR-Wissenschaftler haben jetzt erstmals den Rumpf sowie eine Kabinengestaltung am Computer zusammengeführt und eine theoretische Grundlage für den erweiterten integrierten Flugzeugentwurf geschaffen. Die theoretischen Berechnungen (Auslegung), in die zum Beispiel die Aerodynamik oder Aeroelastik fallen, gehen jeder Neuentwicklung in der Luftfahrt voraus. Am Computer lässt sich im Vorfeld annähernd testen, wie sich das
Baudenkmäler energetisch sanieren und historische Substanz erhalten Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 9. September 2011 Baudenkmäler energisch sanieren und historische Substanz erhalten DBU stärkt Expertenaustausch für „Energie-Denkmal-Projekte“ - Drei Millionen Euro für neue Förderinitiative Osnabrück. Das energetische Sanieren von Denkmälern ist schwierig, der Bedarf nach Vernetzung deshalb groß: „Mit einem neuen Förderschwerpunkt wollen wir ein zusätzliches Forum schaffen, in dem sich Forscher, Denkmalpfleger und Architekten über die Chancen und Risiken energetischer Maßnahmen in der Denkmalpflege verständigen und gemeinsam an innovativen Lösungsstrategien arbeiten können“, sagte heute Dr.-Ing. E. h. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Mit der Förderinitiative „Zukunftsweisende Weiterentwicklung denkmalgeschützter Altbausubstanz“ wolle die Stiftung einen Impuls geben, dass Architekten und Kulturschützer sich über ihre jeweiligen
Wissenschaftler nehmen Stellung zum Bericht der Ethik-Kommission/Sichere Energiewende Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 9. September 20119. September 2011 Der ForschungsVerbund Erneuerbare Energien (FVEE) begrüßt den Abschlussbericht der Ethikkommission „Sichere Energiewende“. Der Bericht „Deutschlands Energiewende – Ein Gemeinschaftswerk für die Zukunft“ ist Grundlage für einen wegweisenden und tragfähigen Konsens in Deutschland zum Umbau der Energieversorgung. Für die im Bericht empfohlene „konsequente Erforschung von energietechnischen und energiewirtschaftlichen Alternativen im Bereich der erneuerbaren Energien“ empfiehlt der FVEE die Forschungsmittel deutlich zu erhöhen, ein transparentes wissenschaftliches Monitoring einzurichten und die Einsetzung eines unabhängigen Parlamentarischen Beauftragten für die Energiewende beim Bundestag. Die Energiewende braucht forschungspolitische Begleitung Die Aussage des Berichts, dass der „Wissenschaft und Forschung in dem Gemeinschaftswerk eine besondere Rolle zukommt“ und dass dies
IAA 2011: Halbierung der Herstellkosten für Batterie und Antriebsstrang in Elektroautos bis 2018 ist möglich E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Ökologie 9. September 201117. Oktober 2012 IAA 2011: Kosten senken bei Batterien für Elektroautos Die Halbierung der Herstellkosten für Batterie und Antriebsstrang in Elektroautos bis 2018 ist möglich, wenn die Lücken in der Innovationskette geschlossen werden. Für dieses Ziel entwickeln Wissenschaftler des KIT konkrete, industrienahe Lösungen für Energiespeicher und Antriebssysteme und führen sie auf Systemebene zusammen. Dazu soll eine industrienahe „Forschungsfabrik“ als übergreifende Entwicklungsplattform auf dem Gelände des KIT entstehen. Auf der Internationalen Automobil-Ausstellung IAA (Halle 4, Stand D38) in der kommenden Woche stellt das KIT sein Konzept für das 200-Millionen-Euro-Projekt vor. „Es geht nicht mehr darum, einzelne Moleküle oder Komponenten zu erforschen, sondern Lösungen auf Systemebene zu
Erstes Passivhaus-Hallenbad Europas in Lünen schlägt Wellen Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 9. September 2011 DBU förderte Projekt mit 125.000 Euro – Hälfte des bisherigen Energieverbrauchs und Kosten gespart. Lünen. Eine Idee ist seit heute Wirklichkeit: Im Beisein zahlreicher Ehrengäste eröffnete das Lippe-Bad in Lünen nach rund dreijähriger Planungs- und Bauphase als eines der ersten Passivhaus-Bäder Europas seine Pforten. Die neue Halle, in die auch ein ehemaliges Fernheizwerk integriert wurde, soll zukünftig 50 Prozent weniger Energie als ein normaler Neubau verbrauchen. Dr. Wulf Grimm, Abteilungsleiter Umwelttechnik der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), betonte anlässlich der Eröffnung, das Passivhaus-Bad solle „eine Initialzündung für weitere Bäder sein“. In den rund 3.500 Hallenbädern in Deutschland schlummere noch „ein enormes Energieeinsparpotenzial“,
Wissenschaftler untersuchen Lärmauswirkungen auf Wale und Robben Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Offshore Ökologie 9. September 2011 Schwerpunktheft zum Meeresnaturschutz erschienen: Überfischung hat negative Auswirkungen auf Lebensraumtypen und Arten Die Vielfalt naturschutzbezogener Themen und Aufgaben im marinen Bereich macht das neue Schwerpunktheft der Fachzeitschrift „Natur und Landschaft“ deutlich. Wissenschaftler beschreiben darin etwa die neuesten Erkenntnisse über den Einfluss von Rammgeräuschen auf das Gehör von Schweinswalen und Robben. Der Lärm entsteht bei der Gründung von Offshore-Windenergieanlagen. In den Untersuchungen wurden grundlegende Erkenntnisse zum Hörvermögen dieser Meeressäugetiere gewonnen. Erstmalig konnte ein akustischer Belastungswert für Schweinswale ermittelt und in die Genehmigungsverfahren aufgenommen werden. In der Fachveröffentlichung werden neben diesen Ergebnissen auch Schlussfolgerungen zur Vermeidung und Minimierung akustischer Belastungen dargestellt. Die zwölf Einzelbeiträge des
BDEW zur geplanten Reduzierung der Städtebauförderung: Behörden-Mitteilungen Ökologie 8. September 2011 Kürzung des Stadtumbau-Programms kontraproduktiv BDEW: Bauminister sollten sich für Rücknahme der geplanten Kürzung einsetzen Das Stadtumbau-Programm des Bundes und der Länder hat sich bei der Bewältigung des demografischen Wandels auf kommunaler Ebene bewährt und sollte daher in vollem Umfang weitergeführt werden. Die Mittel dieses Programms jetzt nochmals um über 10 Prozent zu kürzen, wäre kontraproduktiv, so der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) anlässlich der morgigen Haushalts-Debatte im Deutschen Bundestag, in der auch das Stadtumbau-Programm behandelt wird. In Gebieten mit stark rückläufigen Einwohnerzahlen seien Anpassungen der Infrastruktur insbesondere in den Bereichen Fernwärme, Wasser- und Abwasserwirtschaft nach wie vor dringend notwendig.
Mit Sonnenenergie Metall bearbeiten Forschungs-Mitteilungen Ökologie Solarenergie 8. September 2011 Solar erzeugter Sattdampf mit 140 °C in Dampfnetz eingespeist In Deutschland macht industrielle Prozesswärme rund 10% des Energiebedarfs aus. Ein Teil davon lässt sich auch mit thermischen Solaranlagen erzeugen. In Ennepetal hat ein Metallverarbeitungsbetrieb mit zwölf, dem Sonnenstand nachführbaren Kollektoren erstmals Sattdampf direkt erzeugt und in ein bestehendes Dampfnetz integriert. Das neue BINE-Projektinfo „Die Sonnenseite des Sattdampfes“ (11/2011) stellt die Pilotanlage vor. In diesem Forschungsprojekt wurden die betriebstechnischen Grundlagen des Verfahrens zur Nutzung solarer Prozesswärme erprobt und optimiert. Dabei galt ein besonderes Augenmerk dem künftigen Einsatz derartiger Systeme in südlicheren Weltgegenden. Sattdampf ist Dampf bei Sättigungstemperatur und wird in vielen industriellen
Aufruf zum Wiederaufbau von 150 Millionen Hektar an Wäldern Behörden-Mitteilungen Ökologie 7. September 2011 Internationale Konferenz „Bonn Challenge“ tagte in Bonn Auf Einladung von Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen und dem Präsidenten der Internationalen Naturschutzunion (IUCN) Dr. Ashok Khosla diskutierten heute auf der Konferenz „Bonn Challenge on forests, climate change and biodiversity“ Minister und hochrangige Vertreter der Wirtschaft und Zivilgesellschaft über den weltweiten Wiederaufbau von Wäldern. Die Konferenz hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2020 in einer weltweiten Aktion 150 Millionen Hektar an verlorenen und geschädigten Wäldern wieder aufzubauen. Anlass der Konferenz ist die weltweit fortschreitende Zerstörung der Wälder mit all ihren negativen Folgen wie dem rasanten Verlust an biologischer Vielfalt, überlebenswichtigen Ökosystemdienstleistungen und alarmierenden Treibhausgasemissionen. Weltweit
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) erhält Auszeichnung für Nachhaltigkeit Hamburg Mitteilungen Ökologie 7. September 2011 Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) hat sich einem Nachhaltigkeits-Check unterzogen und dabei unter allen beteiligten Krankenhäusern im Bundesgebiet am besten abgeschnitten. Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) hat im sogenannten „Green+ Check“, einem Nachhaltigkeits-Test, besser als alle anderen bewerteten Krankenhäuser abgeschnitten. Bewertet wurden nicht nur reine Umweltfaktoren wie Energieeffizienz und Wasserverbrauch, sondern auch Kriterien für nachhaltiges Management wie die Organisation von Arbeitsabläufen, Mitarbeiterzufriedenheit oder die IT-Infrastruktur. Die Prüfung wurde von der der Siemens AG (Siemens Healthcare) durchgeführt. Am Donnerstag, 8. September, erhält das UKE die Auszeichnung. Im Rahmen der Veranstaltung stellen wir Ihnen sehr gerne den übergreifend nachhaltigen Ansatz und die neuen grünen Projekte im
Natur trifft Technik – Schutz der Biodiversität Bremen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 7. September 2011 Am ttz Bremerhaven wird im Rahmen des EU-Projektes REVERSE am Schutz der Biodiversität gearbeitet. Durch Kooperation von Projektpartnern und regionalen Behörden werden für einen politischen Leitfaden Best-Practice-Beispiele ermittelt. Eine erfolgreiche Initiative des Umweltschutzamtes Bremerhaven heißt geocaching@nature. Zum Schutz und zur Entwicklung der natürlichen und kultivierten Biodiversität vernetzt das EU-Projekt REVERSE regionale Landesbehörden und öffentliche Einrichtungen. Hauptziel des Projektes ist die Erstellung eines Leitfadens mit Handlungsempfehlungen für politische Entscheidungsträger. Dieser Leitfaden beinhaltet insbesondere Methoden, die in der Praxis positiv auf die Biodiversität gewirkt haben. Das ttz Bremerhaven ist zuständig für die Sichtung von Best-Practice-Beispielen in der Bremerhavener Region in den Bereichen Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion,
Umweltschonender Treibstoff für Autos aus Tequila-Pflanze Ökologie Solarenergie 7. September 2011 Nach Ansicht eines Wissenschaftlers der University of Sydney könnte das Agavengewächs, das bislang nur für die Herstellung von Tequila verwendet wurde, in Australiens trockenem Landesinneren großflächig angebaut werden und den problematischen Kraftstoffverbrauch des Landes somit in umweltschonende Bahnen lenken. Der Pflanzenphysiologe Dr. Daniel Tan der University of Sydney und Wissenschaftler der University of Oxford haben untersucht, inwiefern sich die Agave für die Herstellung von Bioethanol (Biokraftstoff) eignet. Bei dem Gewächs handelt es sich um eine Wasser speichernde Pflanze mit hohem Zuckeranteil, die in weiten Teilen Mexikos für die Erzeugung des alkoholischen Getränks Tequila angebaut wird. Dr. Tan und seine Kollegen sind davon