Deutschland verfehlt CO2-Reduktionsziele trotz massiven Ausbaus der erneuerbaren Energien deutlich Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 12. Mai 2014 Energiewende paradox: Deutschland verfehlt CO2-Reduktionsziele trotz massiven Ausbaus der erneuerbaren Energien deutlich Die enervis-Studie „Der ideale Kraftwerkspark“ warnt vor Fehlentwicklungen bei der Anpassung des konventionellen Kraftwerksparks: (WK-intern) - Ohne einen systematischen Umbau der deutschen Kraftwerkslandschaft wird das Klimaschutzziel bis 2040 um 35 Prozent verfehlt – Alte ineffiziente Kraftwerke und falsche Anreizsysteme verdrängen insbesondere CO₂-arme Gaskraftwerke und verhindern Neuinvestitionen. enervis-Geschäftsführer Uwe Hilmes: „Wenn wir nicht zeitnah alte Kraftwerke durch moderne, hocheffiziente und flexible Kapazitäten ablösen, verpuffen unsere Investitionen in die erneuerbaren Energien“. Berlin – Bei den erneuerbaren Energien ist Deutschland Technologieführer. Bei der Anpassung des konventionellen Kraftwerksparks bleibt die Bundesrepublik dagegen hinter ihren selbst
Südamerika Last Call: BMWi-Infoveranstaltung: Windenergie am 15.05.2014 in Berlin Veranstaltungen Windenergie Wirtschaft 6. Mai 20145. Mai 2014 Informationsveranstaltung "Windenergie in Argentinien, Paraguay und Uruguay" im Rahmen der Exportinitiative Erneuerbare Energien des BMWi Anmeldeschluss am 08. Mai 2014 (WK-intern) - Informationsveranstaltung im Rahmen der Exportinitiative Erneuerbare Energien des BMWi "Windenergie in Argentinien, Paraguay und Uruguay. Fokus auf Zulieferer und Dienstleistungen inkl. Netzintegration" am 15. Mai. 2014 im VKU Forum, Berlin Der Süden Amerikas bietet durch die hohen Windgeschwindigkeiten ein großes Potential für Windenergie. Die argentinische Region Patagonien beispielsweise misst Windgeschwindigkeiten von 8-13 m/s bei Kapazitätsfaktoren von über 40%. Argentinien sieht sich mit einem ständig wachsenden Strombedarf konfrontiert. Dies lässt sich hauptsächlich auf den immer größer werdenden Industriestandort des Großraums Buenos Aires zurückführen. In Paraguay
Soventix übernimmt das derzeit größte Solarprojekt in der Karibik Solarenergie 29. April 2014 Die SOVENTIX GmbH hat das Solarprojekt Monte Plata in der Dominikanischen Republik, das mit 64 Megawatt peak (MWp) Ausgangsleistung das derzeit Größte in der Karibik ist, im Rahmen eines Ausschreibungsprozesses von der Wirsol AG übernommen. Der Kaufvertrag mit dem Insolvenzverwalter wurde Anfang der Woche final unterzeichnet. (WK-intern) - Duisburg - Das in zwei Bauphasen aufgeteilte Projekt ging bereits Ende letzten Jahres in den Bau, mehr als erste Arbeiten konnten aber aufgrund der Insolvenz der Wirsol AG nicht realisiert werden. Soventix plant die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts mit knapp 30 MWp noch in diesem Jahr, der zweite Bauabschnitt mit weiteren 34 MWp soll dann
HAW Hamburg wird Anwendungszentrum Leistungselektronik für Regenerative Energiesysteme Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Hamburg Mitteilungen Schleswig-Holstein 25. April 201424. April 2014 Hamburg wird Fraunhofer-Standort Senat bereitet Weg für die dauerhafte Ansiedlung von Einrichtungen der größten europäischen Forschungsorganisation für anwendungsorientierte Forschung in Hamburg (WK-intern) - Mit der jetzt beschlossenen Fraunhofer-Strategie hat der Senat die Voraussetzungen geschaffen, um die Innovationskraft von Wissenschaft und Wirtschaft in Hamburg zu stärken. Die Planungen des Senats sehen vor, dass Hamburg sich künftig dauerhaft an der gemeinsam von Bund und Ländern geförderten Finanzierung der Fraunhofer-Gesellschaft beteiligt und drei Hamburger Forschungseinrichtungen in Fraunhofer-Einrichtungen überführt werden. Hamburg hat hierfür in den vergangenen fünf Jahren bereits sechs Millionen Euro investiert und wird in den kommenden Jahren weitere 6,5 Millionen Euro für den Aufbau von Fraunhofer-Einrichtungen
EEG-Beschluss beendet bürgergetragene Energiewende und Klimaschutzpolitik Erneuerbare & Ökologie Ökologie 12. April 2014 Mit diesem EEG sind NRW-Ausbauziele nicht zu erreichen Gemeinsame Pressekonferenz von LEE NRW, BUND NRW und der BürgerWIND Westfalen eG zu den Folgen der EEG-Novelle für Nordrhein-Westfalen LEE-Vorsitzender Düser: „Die Ziele der Landesregierung zum Ausbau der Erneuerbaren Energien sind mit diesem EEG-Entwurf aus Berlin nicht zu erreichen“ Investitionen in Höhe von neun Milliarden Euro stehen auf dem Spiel BUND-Geschäftsleiter Jansen: EEG- Novelle ist Gift für den Klimaschutz in NRW Johannes Lackmann von der BürgerWIND Westfalen zum EEG-Beschluss: „Ein deutlicheres Zeichen, dass man die bürgergetragene Energiewende beenden will, hätte aus Berlin nicht kommen können.“ Appell an Landesregierung und NRW-Bundestagsabgeordnete, sich im weiteren Gesetzgebungsverfahren für deutliche Änderungen einzusetzen (WK-intern)
Öko-Insitut Studie zur Finanzierung der 100% erneuerbaren Energien Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 11. April 2014 Neue Wege zur Finanzierung der erneuerbaren Energien? Eine vollständige Umstellung der deutschen Stromerzeugung auf erneuerbare Energien bis zum Jahr 2050 ist nicht teurer als der Betrieb des konventionellen Stromversorgungssystems, wenn moderate Brennstoff- und CO2-Preissteigerungen unterstellt werden. (WK-intern) - Dennoch wird der weitere Ausbau der regenerativen Stromerzeugung wie auch konventioneller Kraftwerke in den kommenden Jahrzehnten nicht allein über die Erträge von der Strombörse finanzierbar sein. Mit Blick auf die erforderlichen Finanzmittel sind in der jüngeren Vergangenheit einige Vorschläge unterbreitet worden, nach denen die zur Absicherung der notwendigen Investitionen notwendigen Gelder nicht mehr ausschließlich über die Umlage zur Förderung der Erneuerbaren Energien (EEG) bzw. über
EEG-Schnellschuss zeigt wie in Deutschland fundierte Lobbyarbeit funktioniert Dezentrale Energien E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Ökologie 5. April 2014 Trauriger Status Quo zum EEG Referentenentwurf Der Schnellschuss zeigt wieder mal, wie verantwortliche Politiker mit systemrelevantem Halbwissen und unter Berücksichtigung wahltaktischer Zusagen die Erwartungshaltungen der Volkswirtschaft mit Füßen treten und wie in Deutschland fundierte Lobbyarbeit funktioniert. (WK-intern) - Hoffentlich registriert der „gemeine Bürger und Wähler“, was da gerade passiert. Hatte Gabriel im Vorwege nicht zugesagt, als ersten Schritt die Reduzierung der EEG-Umlage anzugehen??? Wir müssen für uns als Interessenvertretung konstatieren, dass alle Einwendungen, Kritikpunkte und Verbesserungsvorschläge weder gelesen noch beachtet wurden. So leid es uns tut, für das großartige ehrenamtliche Engagement aller Mitstreiter, es hat so gut wie gar nichts gebracht und wir
Reform des EEG macht den Strom teurer und Deutschland abhängiger Erneuerbare & Ökologie Windenergie 31. März 2014 Erneuerbaren-Branche warnt Bundesregierung: EEG-Pläne machen Strom teurer und Deutschland abhängiger von russischem Erdgas Die Branche der Erneuerbaren Energien hat Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel und die Ministerpräsidenten der Länder vor deren Spitzentreffen am 1. April aufgefordert, den Gesetzentwurf zur Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) grundlegend zu verändern. (WK-intern) - „Der Ausbau der Erneuerbaren darf nicht abgebremst, sondern muss dynamisch fortgesetzt werden." Mit diesem Appell wandte sich Dr.-Ing. E.h. Fritz Brickwedde, Präsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE), heute in Berlin auf einer gemeinsamen Pressekonferenz des BEE mit dem Bundesverband WindEnergie (BWE), dem Fachverband Biogas und dem Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) an die Bundesregierung und
Öko-Institut-Studie: Kein Klimaschutz durch Power-to-Gas-Technologie Techniken-Windkraft Windenergie Wirtschaft 26. März 201426. März 2014 Power-to-Gas: Kein Allheilmittel für den Klimaschutz Die vieldiskutierte Power-to-Gas-Technologie ist aus Sicht des Öko-Instituts nicht dazu geeignet, größere Mengen CO2 dauerhaft aus der Atmosphäre zu entziehen. (WK-intern) - Zudem ist die Technik mit großen energetischen Umwandlungsverlusten verbunden, die eine großangelegte Nutzung ineffizient und teuer machen. Diese Ergebnisse einer aktuellen Studie stellt das Öko-Institut heute vor. Kein Klimaschutz durch Power-to-Gas Bei Power-to-Gas wird Strom durch Elektrolyse in Wasserstoff umgewandelt und in einem zweiten Schritt mittels Methanisierung mit CO2 verbunden und als synthetisches Methan gespeichert. Dieses Methan stellt einen chemischen Energieträger dar und kann schließlich wie Erdgas zur Erzeugung von Wärmeenergie oder zum Antrieb von Fahrzeugen
Mehr Energieeffizienz macht Energiewende deutlich günstiger Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 20. März 2014 20 Milliarden Euro Einsparungen jährlich möglich. Netzausbau kann deutlich verringert werden. Berlin - Mehr Ehrgeiz beim Energiesparen kann die Kosten des Stromsystems deutlich senken. Wenn der Stromverbrauch in den nächsten 20 Jahren um 10 bis 35 Prozent gegenüber heute reduziert wird, senkt das Deutschlands Stromrechnung um jährlich steigende Milliardenbeträge. (WK-intern) - Im Jahr 2035 wären Einsparungen zwischen 10 und 20 Milliarden Euro möglich. Die Einsparungen kommen durch geringere Investitionen in fossile und erneuerbare Kraftwerke sowie durch geringere Ausgaben für Brennstoffe und für den Netzausbau zustande. Das sind die zentralen Ergebnisse einer Studie der Prognos AG und des Instituts für Elektrische Anlagen und Energiewirtschaft
Investitionen von 300 Millionen Euro werden durch die EEG-Reform gestoppt Dezentrale Energien Mitteilungen 13. Februar 2014 EEG-Pläne stoppen regionale Investitionen von 300 Millionen Euro Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften kritisiert geplante Eigenverbrauchsabgabe und Übergangsregeln (WK-intern) - Berlin - Die Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften beim DGRV kritisiert die geplanten Einschnitte bei der Eigenstromerzeugung und die viel zu kurz angelegten Übergangsfristen. Die vorgesehenen Regelungen hätten folgenschwere Auswirkungen auf die unternehmerische Tätigkeit von Energiegenossenschaften. „Seit der Veröffentlichung des Eckpunktepapiers der Bundesregierung ist die Verunsicherung besonders deutlich zu spüren. Die Ankündigungen haben praktisch zu einem flächendeckenden Investitionsstopp bei den Energiegenossenschaften geführt“, sagt Dr. Eckhard Ott, Vorstandsvorsitzender des DGRV. Nach Schätzungen der Bundesgeschäftsstelle würden allein in diesem Jahr etwa 300 Millionen Euro an Investitionen in allen Teilen Deutschlands zurückgestellt. Der
EWE NETZ GmbH nimmt zusätzlichen Transformator und neue Schaltanlage in Betrieb Erneuerbare & Ökologie 11. Februar 201410. Februar 2014 EWE NETZ investiert 2,8 Millionen Euro in die Erweiterung des Umspannwerkes Niederlangen Grund: mehr Strom aus regenerativen Quellen (WK-intern) - Niederlangen/Oldenburg - Nach rund achtmonatiger Bauzeit hat die EWE NETZ GmbH den zusätzlichen Transformator und die neue Schaltanlage in ihrem Umspannwerk Niederlangen in Betrieb genommen. Grund für die Leistungserweiterung ist die zunehmende Einspeisung von Strom aus regenerativen Quellen wie Wind- oder Sonnenenergie. EWE NETZ investierte daher in Niederlangen rund 2,8 Millionen Euro. Niederlangens Bürgermeister Georg Hebbelmann betonte bei der Inbetriebnahme: „Vor dem Hintergrund der Energiewende investiert EWE NETZ kräftig in den Aus- und Umbau des Stromnetzes, auch in unserer Gemeinde. Das ist notwendig, um