TU Berlin: Lastenboote für Berlin? Forschungs-Mitteilungen Kooperationen 13. Dezember 201112. Dezember 2011 Wissenschaftlerinnen der TU Berlin untersuchten „Bierboot“ / Workshop am 14. Dezember Ist das Konzept des „Bierbootes“ im niederländischen Utrecht auf Berlin übertragbar? Könnten dadurch die Berliner Straßen entlastet werden? Am 14. Dezember 2011 führt das Fachgebiet Integrierte Verkehrsplanung der TU Berlin mit Unterstützung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin einen Workshop zum Thema: „Potenziale des Wasserweges für den Wirtschaftsverkehr in Berlin – Fallbeispiel ‚Bierboot‘ Utrecht“ durch. In Utrecht wurde ein elektrisches „Bierboot“ eingesetzt, welches erfolgreich an Kanälen gelegene Restaurants und Bars mit Gütern beliefert. Auch Berlin hat im innerstädtischen Bereich viele Wasserwege. Wäre diese Idee auf die deutsche Hauptstadt übertragbar? Im
Siemens und die RWTH Aachen forschen künftig gemeinsam zum Thema Rohstoffe Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 8. Dezember 20117. Dezember 2011 Für die strategische Kooperation – den weltweit ersten Siemens-Forschungsbereich an einer Universität – stellt Siemens ab 1. Januar 2012 sechs Millionen Euro zur Verfügung. In dem Forschungsbereich sollen in den nächsten vier Jahren mindestens neun Promotionen entstehen. Siemens will die Abhängigkeit von knappen oder teueren Rohstoffen wie etwa Seltenerdmetallen reduzieren und verfolgt dazu parallel verschiedene Ansätze. Wissenschaftler der globalen Forschung Corporate Technology (CT) arbeiten etwa an Strategien zu deren effizienterer Nutzung, Wiederverwertung und Substitution. Sie analysieren bestehende Versorgungsrisiken und entwickeln neue Materialien oder Recyclingprozesse. Zielsetzung speziell des Forschungsbereichs an der RWTH ist es, Methoden und Verfahren zur umweltfreundlichen und effizienten Bereitstellung von
BMBF fördert Energie- und Entwässerungskonzept Forschungs-Mitteilungen 8. Dezember 20117. Dezember 2011 Versorgen durch Entsorgen – BMBF fördert Energie- und Entwässerungskonzept. Regenerativer Energiegewinnung in Verbindung mit innovativer Stadtentwässerung – das ist das Thema eines Forschungsverbundes, der jetzt in Millionenhöhe vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt wird. Professor Martin Oldenburg vom Fachgebiet Biologische Abwasserreinigung und Abwasserverwertung am Campus Höxter ist an diesem Projekt mit Forschungen zu Unterdruckentwässerungssystemen beteiligt. Vor dem Hintergrund des Klimawandels, des demografischen Wandels und der Notwendigkeit, Ressourcen immer effektiver einzusetzen, sind im Wassermanagement neuartige Ansätze notwendig, um einen nachhaltigen Umgang mit der essentiellen Ressource Wasser auch in der Zukunft zu sichern. Professor Martin Oldenburg vom Fachgebiet Biologische Abwasserreinigung und Abwasserverwertung der
Effiziente Solarzellen: Georg-Kurlbaum-Preis 2011 für Nachwuchswissenschaftler vom Fraunhofer IISB Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 6. Dezember 201116. Oktober 2012 Für seine am Fraunhofer IISB in Erlangen durchgeführte Diplomarbeit zum Defekthaushalt in kristallinem Solar-Silizium ist der Nachwuchswissenschaftler Ludwig Stockmeier mit dem Georg-Kurlbaum-Preis 2011 ausgezeichnet worden. Durch seine Forschungsergebnisse lassen sich mit einem preiswerten Verfahren qualitativ bessere Siliziumkristalle und dadurch Solarzellen mit höheren Wirkungsgraden realisieren. Der Erlanger Student der Werkstoffwissenschaften konnte zeigen, dass sich bei der so genannten gerichteten Erstarrung durch eine optimierte Anordnung der eingesetzten Startkeime die Materialeigenschaften von multikristallinem Photovoltaik-Silizium entscheidend verbessern lassen. Da die Forschungsergebnisse – ganz im Sinne der Kurlbaum-Stiftung – einen Beitrag zur Erhaltung und Verbesserung der Umwelt leisten, wurde Ludwig Stockmeier der Georg-Kurlbaum-Preis 2011 in der
Hohe Beitragsqualität beim DoktorandInnen-Workshop Energieinformatik 2011 Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 6. Dezember 20115. Dezember 2011 Workshop „Energieinformatik 2011“ mit sechs Vorträgen am 24. und 25. November vom FZI – Forschungszentrum Informatik, OFFIS und dem Karlsruher Institut für Technologie erfolgreich durchgeführt. Zum zweiten Mal fand der DoktorandInnen-Workshop Energieinformatik statt: Um Doktorandinnen und Doktoranden der Informatik, die sich in ihrer Forschungstätigkeit innerhalb der Energiewirtschaft bewegen, ein geeignetes Diskussionsforum zu bieten und so die Lücke zwischen Veranstaltungen der Elektro- und Energietechnik und reinen Informatik-Konferenzen zu schließen, veranstalteten das FZI – Forschungszentrum Informatik, das Oldenburger Informatikinstitut OFFIS und das Karlsruher Institut für Technologie unter dem Dach des GI Arbeitskreises Energieinformationssysteme (GI AK EINS) im November 2011 zum zweiten Mal den
Design ressourceneffizienter Materialien Forschungs-Mitteilungen 6. Dezember 20115. Dezember 2011 Der jüngst in Nature Materials erschienene Beitrag „The route to resource-efficient novel materials“ belegt den Anspruch interdisziplinär kooperierender Augsburger Materialwissenschaftler, Ressourcenstrategen und Wirtschaftswissenschaftler, den Herausforderungen, die aus erhöhten technologischen Anforderungen bei gleichzeitig fortschreitender Rohstoffverknappung resultieren, mit einem neuen, umfassenden Ansatz erfolgversprechend begegnen zu können. Augsburg/AL/KPP - Die international renommierte Fachzeitschrift „Nature Materials“ präsentiert jetzt erstmals einen interdisziplinären Forschungsansatz, der die Konzeption eines den künftigen Herausforderungen gerecht werdenden ganzheitlichen Materialdesigns verspricht. Am Beispiel der Entwicklung einer neuen Generation von Materialien für Superkondensatoren - das sind zentral wichtige Bauteile für die Elektronik und die Energiespeicherung - beschreiben Materialwissenschaftler der Universitäten Augsburg und Sheffield
Neues Weiterbildungsstudium für erneuerbare Energien Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 3. Dezember 20112. Dezember 2011 Die Fachhochschule Schmalkalden hat ein neues weiterbildendes Studium zum „Techniker (FH) für erneuerbare Energien und nachwachsende Rohstoffe“ konzipiert. Ziel des weiterbildenden Studiums ist es, den Studierenden auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien und der nachwachsenden Rohstoffe einen umfassenden Überblick zu vermitteln, so dass sie in der Lage sind, die erlernten Fähigkeiten in ihren jeweiligen Unternehmen umzusetzen. „Sie erwerben die Kompetenz zur Planung, Entwicklung und zum Betrieb von Anlagen zur nachhaltigen Nutzung erneuerbarer Ressourcen, z. B. für die Energiegewinnung und -nutzung“, so Professor Dr. Frank Beneke, wissenschaftlicher Leiter des Studiums. Erneuerbare Energien und nachwachsende Rohstoffe haben bereits heute eine hohe Bedeutung, welche
UAMR: Studie zeigt Potenzial für Pumpspeicherkraftwerke im Ruhrgebiet auf und analysiert Standorte Forschungs-Mitteilungen 1. Dezember 201130. November 2011 Das Ruhrgebiet ist reich an aufgelassenen Zechen mit einem weit verzweigten unterirdischen Schachtsystem – dies könnte auch für den Energiebergbau der Zukunft ein wichtiger Standortvorteil sein. Das Schachtsystem bietet nämlich nicht nur ausreichend Platz, sondern auch die erforderlichen Höhenunterschiede, um regenerativ erzeugten Strom zu speichern: Eine elektrisierende Idee eines interdisziplinären Forscherteams der Universitäten Duisburg-Essen (UDE) und der Ruhr-Universität Bochum (RUB) mit Experten des Steinkohlenbergbau-Betreiber RAG in Herne. Unterstützt werden sie dabei vom Mercator Research Center Ruhr (MERCUR), der Stiftung Mercator und der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR). Das Prinzip ist so einfach wie genial: Bei hohem Strombedarf wird das Wasser aus dem
Wie beeinflusst der Ozean das Klimageschehen? Forschungs-Mitteilungen 1. Dezember 201130. November 2011 Ein neuer Bohrturm für den Meeresboden - Forschungsministerium bewilligt 7,4 Millionen Euro für die Entwicklung von MARUM-MeBo200. Welche Rohstoffe lagern im Meeresboden? Wie entstehen Tsunamis? Um solche Fragen beantworten zu können, benötigen Meeresforscher Proben vom Meeresboden. Erfahrungen am MARUM zeigen, dass das Probenmaterial sehr effizient mit Meeresboden-Bohrgeräten gewonnen werden kann. Jetzt bewilligte das Bundesministerium für Bildung und Forschung rund 7,4 Millionen Euro. Damit soll bis 2014 das Bohrgerät MARUM-MeBo200 entwickelt werden. Seit seiner Indienststellung 2005 ist der Prototyp eines Meeresboden-Bohrgeräts, das in Bremen entwickelte MARUM-MeBo, auf elf Expeditionen 68mal zum Meeresboden herabgelassen worden. Dabei hat es in Wassertiefen von bis zu 1.720
NRW-Fördermittel für das Forschungs-Zentrum für Luft- und Raumfahrt Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 29. November 2011 Der nordrhein-westfälische Klimaschutzminister Johannes Remmel übergab heute, am 29. November 2011, einen Zuwendungsbescheid für das Energieprojekt „TURIKON“ an das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die anderen Projektpartner. Im Rahmen seines Besuchs gab es Gelegenheit zum Austausch mit dem DLR-Vorstandsvorsitzenden Professor Johann-Dietrich Wörner und dem DLR-Vorstand für Energie und Verkehr, Professor Ulrich Wagner. Neue Turbinen und innovative Kraftwerke TURIKON steht für neue Dampf-Turbinen für innovative Energie- und Kraftwerks-Konzepte. Dahinter verbirgt sich die Entwicklung neuartiger Dampf- und Prozessgasturbinen für Kraftwerke der Zukunft. Diese sollen einen höheren Wirkungsgrad haben. Zudem sollen sie schnell regelbar sein und so Strom nach Bedarf ins Netz
Neue Studie analysiert Instrumente für mehr Ressourceneffizienz Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 29. November 2011 Mehr Wohlstand – weniger Ressourcen! Das Einsparpotenzial bei Ressourcen wird für Unternehmen in Deutschland auf 27 bis 60 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt. Dennoch ist Ressourceneffizienz kein Selbstläufer. Was muss passieren, damit die Erschließung dieser Potenziale an Dynamik gewinnt? Die Studie „Mehr Wohlstand – weniger Ressourcen. Instrumente für mehr Ressourceneffizienz in Wirtschaft und Gesellschaft“ von Zukünftige Technologien Consulting der VDI Technologiezentrum GmbH zeigt, wie Maßnahmen aus den Bereichen Markt, Regulation, Information und Selbstorganisation der Ressourceneffizienz zum Durchbruch verhelfen können. Sollten Ressourcen bei ihrem Eintritt in das Wirtschaftsgeschehen durch eine Materialinputabgabe besteuert werden? Müssen strengere Gesetze aufgelegt werden, die zum Beispiel vorschreiben, wie
Schutzbeschichtung erhöhen Lebensdauer und Effizienz von Solaranlagen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 27. November 2011 Inline-AD-Plasma-Schutzbeschichtungen erhöhen Lebensdauer und Effizienz von Solaranlagen. Die mit dem »German High Tech Champions Award 2011« (GHTC Award) auf dem Gebiet Solar/Photovoltaik für ihre FuE-Arbeiten mit Solarzellen und Solarmodulen in Boston, USA, ausgezeichneten Forscher Dr. Uwe Lommatzsch und Dr. Jörg Ihde des Fraunhofer-Instituts für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM, Bremen, entwickeln funktionelle Atmosphärendruck- (AD-) Plasma-Beschichtungen, die Materialien sowie Bauteile aller Art vor Umwelteinflüssen effizient und wirtschaftlich schützen. Die funktionellen AD-Plasma-Beschichtungen verleihen Materialien und Bauteilen widerstandsfähige und alterungsbeständigere Oberflächen, die nicht nur den Wartungsaufwand reduzieren, sondern auch ihre Funktionssicherheit und Lebensdauer verlängern. Die mit dem GHTC Award prämierte spezielle AD-Plasma-Schutzbeschichtung aus dem Fraunhofer IFAM