Grüne Logistik – Weniger Treibhausgase beim Warenverkehr. Forscher optimieren Transportwege Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 7. Februar 20126. Februar 2012 Das Kaufverhalten in unserer Gesellschaft wird zunehmend auch von ökologischen Faktoren bestimmt. Begriffe wie „Öko“, „Bio“ oder „Co2-frei“ sind zum Gütesiegel geworden; recyclebare Produkte befinden sich auf dem Vormarsch. Für ein Unternehmen kann es sinnvoll sein, in diesen Bereichen auf Transparenz zu setzen, in umweltfreundliche Produktionsprozesse sowie Verkaufsmethoden zu investieren und sich so in der Öffentlichkeit als „green company“ zu präsentieren. Doch schon allein beim Versuch einer Reduzierung der Treibhausemissionen im Transportbereich stößt man auf Probleme. Dies gilt besonders für die sogenannten „Fast Moving Consumer Goods“ – die Konsumgüter des täglichen Bedarfs. Täglich werden beispielsweise Nahrungs- oder Hygienemittel auf unseren
Informationstechnologien der Behörde für Atomenergie und alternative Energien-Erster Start-up der Forschungsallianz Caltech / CEA-Leti Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 4. Februar 20123. Februar 2012 Das CEA-Leti Grenoble (Labor für Elektronik & Informationstechnologien der Behörde für Atomenergie und alternative Energien) und das Kavli Nanoscience Institute des California Institute of Technolgy (“Caltech”, Pasadena, Kalifornien) beschlossen im Juni 2006 eine Zusammenarbeit, die im Januar 2007 mit der Gründung der Forschungsallianz für Nanosysteme VLSI (Very-Large-Scale-Integration) verwirklicht wurde. Ihr Ziel ist es, Messsysteme mit nanoskaligen Komponenten auf den Markt zu bringen. Fünf Jahre später (Dezember 2011) wurde das erste Start-up “Analytical Pixels Technology” (APIX) formell gegründet. Das CEA-Leti Grenoble (Labor für Elektronik & Informationstechnologien der Behörde für Atomenergie und alternative Energien) und das Kavli Nanoscience Institute des California Institute of
DBFZ wird Forschungspartner bei der Weiterentwicklung des Bioenergiesektors in der Russischen Föderation Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 3. Februar 2012 Das Deutsche BiomasseForschungsZentrum (DBFZ) wird Forschungspartner bei der Weiterentwicklung des Bioenergiesektors in der Russischen Föderation. Prof. Dr.-Ing. Frank Scholwin, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Deutschen BiomasseForschungsZentrum (DBFZ), Vladimir Baskov, stellvertretender Leiter der Russischen Energieagentur (REA) und Alexander Terekhov, Direktor der Staatlichen Energieservice Unternehmen (FESCO) unterzeichneten einen entsprechenden Rahmenkooperationsvertrag. Die Russische Föderation verfügt über eines der größten Biomassepotenziale zur energetischen Nutzung in Europa. Dies zeigen die neusten Ergebnisse, die im Rahmen eines vom DBFZ koordinierten Projektes des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gewonnen wurden. Dabei ist das russische Biomassepotenzial nahezu ungenutzt. Bei vollständiger Erschließung durch den Anbau von Biomasse auf Brachflächen sowie die
Solarzellen: Laserblitze steigern Wirkungsgrad Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 3. Februar 2012 Fraunhofer-Forscher des Heinrich-Hertz-Instituts (HHI) haben mit Lasertechnik den Wirkungsgrad von Silizium-Solarzellen stark gesteigert. Durch die Oberflächenveränderung wird der bisher ungenutzte Infrarotanteil für die Energiegewinnung genutzt. Die mit dem Laser behandelten Flächen werden schwarz, daher spricht man auch von „Schwarzem Silizium“ oder „Black-Silicon-Solarzellen“. Eine herkömmliche Silizium-Solarzelle nutzt den sichtbaren Spektralbereich des Sonnenlichts, um aus Licht Energie zu erzeugen. Ein Drittel des gesamten Sonnenlichts besteht jedoch aus Infrarotstrahlung. Neue Typen der Solarzelle, so genannte Black-Silicon-Solarzellen, können dieses infrarote Spektrum des Sonnenlichts nutzen und mehr Energie erzeugen. Der bisher größte Wirkungsgrad reiner Black-Silicon-Solarzellen erreichten Forscher der Harvard University – er lag bisher bei 2,2
Der Deutsche Weiterbildungspreis 2011 geht an Prof. Dr. Josef Guttmann und sein Team Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 3. Februar 2012 Online-Masterstudiengang „Physikalisch-Technische Medizin“ als richtungsweisendes und bedeutsames Konzept ausgezeichnet. Essen, 03.02.2012 – Am gestrigen Abend hat das Haus der Technik, eines der ältesten und renommiertesten deutschen Weiterbildungsinstitute, den mit 10.000 Euro dotierten Deutschen Weiterbildungspreis 2011 im Rahmen einer feierlichen Siegerehrung an Prof. Dr. Josef Guttmann, Wissenschaftler und Lehrender am Universitäts-Klinikum Freiburg, vergeben. Herr Guttmann konnte sich mit dem berufsbegleitenden Studienmodell für Ärzte und Naturwissenschaftler gegenüber den anderen vier nominierten Finalisten durchsetzen. Der neue Online-Masterstudiengang „Physikalisch-Technische Medizin“, den Prof. Dr. Guttmann zusammen mit Prof. Seemann von der Technischen Hochschule Furtwangen leitet, schließt ein wichtiges Defizit in der medizinischen Ausbildung. Durch die zunehmende Verknüpfung
Anreizsysteme sollen Wunsch und Wirklichkeit der Produktionslogistik zusammenführen Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 2. Februar 2012 Hannover – In einem 21-monatigen Forschungsprojekt haben das IPH – Institut für Integrierte Produktion Hannover und Partner aus Industrie und Wissenschaft eine Software konzipiert, die Unternehmen bei der Entwicklung von Anreizsystemen unterstützt. Die Mitarbeiter produzierender Unternehmen sollen dadurch zukünftig nicht nur für ihre Produktivität belohnt werden. Auch Termintreue, Bestände und Durchlaufzeiten sollen eine Rolle spielen. Eine hohe Termintreue, kurze Durchlaufzeiten, eine hohe Auslastung und niedrige Bestände – die Logistikleistung von produzierenden Unternehmen ist ein entscheidender Wettbewerbsfaktor. Doch was tun, wenn Wunsch und Wirklichkeit weit auseinander liegen und die Logistikleistung insgesamt nicht stimmt? Durch Anreize wie Provisionen oder zusätzliche Urlaubstage versuchen viele
Solarzellen auf Schwarzem Silizium – Wirkungsgrad durch neue Technik verdoppelt Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 2. Februar 20121. Februar 2012 Fraunhofer Heinrich-Hertz Institut (HHI) am Energie-Forschungszentrum Niedersachsen (EFZN) erreicht Rekordergebniss für Solarzellen durch Femtosekunden Laserpuls prozessiertes Schwarzes Silizium. Forschern des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts ist es gelungen, durch den von ihnen entwickelten Femtosekunden-Laserpuls-Prozess den Wirkungsgrad von Schwarzen Silizium-Solarzellen zu verdoppeln. Mit den Schwarzen Silizium-Solarzellen ist es möglich, den Infrarot-Anteil des Sonnenlichts für die Energiegewinnung zu nutzen. Dieser Anteil des Sonnnenlichts, rund ein Drittel des Spektrums, wird von den herkömmlichen Solarzellen nicht erfasst. Ausschlaggebend für diese Effizienzsteigerung von Siliziumsolarzellen ist unter anderem die Veränderung des Siliziums-Ausgangsmaterials. Darüber hinaus verringern sich die Herstellungsschritte für Solarzellen um die Hälfte. Die Forschungsarbeiten erfolgten im Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut, Standort
Sieben Wissenschaftler der Freien Universität Experten beim Zukunftsdialog der Bundesregierung Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 1. Februar 2012 Zwei Professorinnen und fünf Professoren der Freien Universität Berlin gehören zum Expertenkreis, den Bundeskanzlerin Angela Merkel im Zusammenhang mit dem von ihr initiierten Projekt „Zukunftsdialog“ berufen hat. Unter der Überschrift „Menschlich und erfolgreich. Dialog über Deutschlands Zukunft“ will die Kanzlerin in Veranstaltungen in drei verschiedenen Städten - Erfurt, Heidelberg und Bielefeld - sowie über ein Online-Portal in direkten Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern treten. Die Internetseite zum Zukunftsdialog wird an diesem Mittwoch freigeschaltet. Die sieben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Freien Universität, die von der Bundeskanzlerin als Experten berufen wurden, sind an allen drei Themenblöcken beteiligt: Wovon wollen wir leben? Wie wollen
Technology Briefing – über knapp werdende Rohstoffe – Keine Zukunft ohne seltene Metalle Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 1. Februar 201231. Januar 2012 Nicht nur in Laptops, Handys und LED-Bildschirmen schlummern seltene Metalle, sondern auch in Solarzellen, Batterien für E-Mobile und vielem mehr. Die wachsende Nachfrage erhöht das Risiko eines Versorgungsengpasses. Am «Technology Briefing» erläuterten Empa-Forscher und Industrievertreter, weshalb seltene Metalle für viele Schlüsseltechnologien wesentlich sind und wie sich eine Verknappung vermeiden lässt. «Es gibt keine Zukunft ohne seltene Metalle!» Mit dieser klaren Ansage begrüsste Empa-Direktionsmitglied Peter Hofer die Gäste des Technology Briefing «Seltene Metalle» an der Empa-Akademie. So bringen seltene Metalle etwa – eingebaut in Batterien und Motoren – Elektrofahrzeuge ins Rollen oder sorgen in Autokatalysatoren für die Reinigung von Abgasen. Hofer: «Um Lösungen
Effiziente Wasseraufbereitung bei der Erdölförderung Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 1. Februar 201231. Januar 2012 Mit der Entwicklung eines Aufbereitungsverfahrens zur Wasserrückgewinnung aus Ölfeldern befasst sich ein Forschungsprojekt der Technischen Hochschule Mittelhessen. Das Land Hessen fördert das Vorhaben, bei dem die THM mit der Stadtallendorfer FAUDI Aviation GmbH kooperiert, mit 400.000 Euro. Projektleiter an der THM ist Prof. Dr. Peter Czermak vom Institut für Bioverfahrenstechnik und Pharmazeutische Technologie. Bei der Rohölförderung fällt eine große Menge Wasser an, das so genannte „Produced Water“. Dieses ölbelastete „Produktionswasser“ kann bis zu 97 Prozent des gesamten Fördervolumens ausmachen. Viele Ölfelder liegen in Gebieten mit zunehmendem Wassermangel und einer wachsenden Bevölkerung. Dort wird es immer wichtiger, das Produktionswasser so zu reinigen,
Energieeffizienz-Dienstleistungen: EU-Projekt „ChangeBest“ stellt Ergebnisse vor Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 31. Januar 2012 Das EU-Projekt „ChangeBest“ entwickelt und vermarktet seit 2009 Energiedienstleistungen, mit deren Hilfe Unternehmen und Privatkunden Energiekosten sparen. Denn bis 2016 sollen laut EU Richtlinie die Energieverbräuche der Mitgliedsstaaten um neun Prozent gesenkt werden. Die deutsche Abschlussveranstaltung von ChangeBest unter Mitwirkung von Prof. Dr. Wolfang Irrek von der Hochschule Ruhr West stellt in Berlin am 29. Februar interessante Ergebnisse vor. Das EU-Projekt „ChangeBest“ möchte dazu beitragen, dass Energieunternehmen und Energiedienstleister verstärkt Energiedienstleistungen anbieten, die für Unternehmen und Endverbraucher eine effiziente Energienutzung ermöglichen. Entsprechend wurden in den letzten zwei Jahren 42 ChangeBest-Praxispartner in 16 verschiedenen Ländern dabei unterstützt, neue Energieeffizienz-Dienstleistungen zu entwickeln und
14,88 Mio. Euro für Automotive Center Südwestfalen genehmigt Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 31. Januar 201230. Januar 2012 NRW-Wirtschaftsminister Harry Kurt Voigtsberger hat am Samstag den Bewilligungsbescheid in Höhe von 14,88 Mio. Euro für das Automotive Center Südwestfalen (kurz ACS) überbracht. Das ACS ist eine Plattform für Forschung und Entwicklung im Bereich automobilen Leichtbau und vereint dazu alle wesentlichen Akteure Südwestfalens. „Wir haben ein herausragendes Interesse daran NRW als modernes Automobilland zu stärken und die hervorragende Position des nordrhein-westfälischen Fahrzeugbaus zu festigen. Deshalb unterstützt das Land das Automotive Kompetenzzentrum Südwestfalen mit erheblichen finanziellen Mitteln“, so Minister Harry Kurt Voigtsberger. Das ACS ist eine Plattform für Forschung und Entwicklung im Bereich automobilen Leichtbau und vereint dazu alle wesentlichen Akteure Südwestfalens. Das