Hochschule Esslingen forscht im Verbund an umweltschonenden Energiespeichern Baden-Württemberg E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 24. März 2012 Die Hochschule Esslingen ist in die Forschung zu den fortschrittlichen, deutlich leistungsfähigeren Lithium-Schwefel-Batterien eingestiegen. In zwei bis drei Jahren werden die Batterien marktreif sein, sagt die Leiterin des Forschungsprojektes und Professorin für Physik, Renate Hiesgen. Die neuen Lithium-Schwefel-Batterien versprechen eine zehnfach höhere Kapazität als bisherige Lithium-Batterien, für die Anwendung wird ein Faktor 2-3 erwartet, erklärt Renate Hiesgen, die in der Fakultät Grundlagen an der Hochschule Esslingen lehrt. Mit Hilfe der so genannten Rasterkraftmikroskopie, einer speziellen hochauflösenden Analysemethode, werden dazu derzeit Laborversuche im Rahmen eines gemeinsamen Projektes der Hochschule mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Universität Stuttgart durchgeführt.
Elektromobilität mit Köpfchen: Intelligentes E-Auto passt seine Form dem Verkehr an Bremen E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 24. März 2012 Es ist extrem beweglich, verändert seine Form und passt sich der aktuellen Verkehrssituation an EO smart connecting car heißt das intelligente E-Fahrzeug, das Wissenschaftler des DFKI Robotics Innovation Center in Bremen entwickeln. Künftig soll das Fahrzeug selbstständig steuern können. Der Prototyp ist Teil des Projekts „Neue Mobilität im ländlichen Raum“, in dem unter anderem innovative Technologien zur Elektromobilität erforscht werden. Flexibles Fahrwerk ermöglicht Zusammenschluss zu „Road Trains“ Die veränderbare Morphologie ist einzigartig: Indem EO smart connecting car das Fahrwerk zusammenschiebt, bockt sich die Fahrerkuppel auf. Dies ist auch während der Fahrt möglich. Dadurch wächst das Auto von etwa 1,60 Meter auf 2,10
BGR präsentiert neue Weltkarte zum Grundwasser Forschungs-Mitteilungen 24. März 201223. März 2012 Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) hat eine neue Weltkarte entwickelt, die Grundwasservorkommen und Oberflächenwasser abbildet. Die Übersichtskarte „Flusseinzugsgebiete und Grundwasserbecken der Welt“ wurde bereits offiziell beim Weltwasserforum in Marseille präsentiert. Mit dieser globalen Grundwasserkarte im Maßstab 1 : 50 000 000 will die BGR das Verständnis für die Zusammenhänge zwischen Oberflächengewässern und dem Grundwasser fördern. Ziel ist es, Grundwasser im Ressourcenmanagement stärker zu berücksichtigen. „Die globalen Wasserressourcen stehen aufgrund des Klimaschutzes, von Bevölkerungswachstum, beschleunigter Verstädterung, Industrialisierung sowie Intensivierung der Landwirtschaft und des Tourismus zunehmend unter Druck“, sagt Dr. Wilhelm Struckmeier, BGR-Fachbereichsleiter „Informationsgrundlagen Grundwasser und Boden“. Die damit einhergehende Verschlechterung von Wasserverfügbarkeit
CFK-Rad mit integriertem Elektromotor im Wettbewerb 365 Orte im Land der Ideen 2012 prämiert E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Ökologie 24. März 201223. März 2012 Auch das Rad lässt sich noch einmal neu erfinden. Das zeigt das im Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF in Darmstadt entwickelte Kohlenstofffaserverbund CFK)-Rad mit integriertem Elektromotor. Am 23. März wurde das Institut als Preisträger im Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ ausgezeichnet. Eine Jury aus Wissenschaftlern, Wirtschaftsmanagern, Journalisten und Politikern wählte das Rad in der Kategorie Umwelt als einen der Gewinner aus. „Das prämierte Rad leistet einen nachhaltigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit Deutschlands“, so die Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ und ihr Kooperationspartner Deutsche Bank. „Die Auszeichnung zeigt, dass das Fraunhofer LBF ein Institut der Ideen ist. Die Jury erkennt damit an,
Intelligenten Gebäudetechnologien: Erstes Regionales Innovationsnetzwerk nimmt Arbeit auf Forschungs-Mitteilungen Nordrhein-Westfalen Technik 24. März 201223. März 2012 Fortschritt NRW: Erstes Regionales Innovationsnetzwerk nimmt Arbeit auf Wissenschaftsministerin Schulze: Startschuss für gelebte Energiewende in Ostwestfalen-Lippe „Wir gestalten die Energiewende in der Region. Dazu brauchen wir Unternehmen, Wissenschaft und Verbraucher vor Ort. Nur wo alle zusammenarbeiten, können neue Märkte entstehen“, erläuterte Ministerin Svenja Schulze das Ziel des Netzwerks. In Anwesenheit von etwa 160 Gästen aus Unternehmen, Hochschulen und Organisationen gab Wissenschaftsministerin Svenja Schulze heute in der Bielefelder Hechelei den Startschuss für das erste Regionale Innovationsnetzwerk in Nordrhein-Westfalen. Sein Schwerpunkt liegt auf intelligenten Gebäudetechnologien Ostwestfalen-Lippe. Die Ministerin lobte den Ansatz des Netzwerks, sich an den Bedürfnissen der Verbraucher zu orientieren: „Die Energiewende braucht handfeste
Biodiesel motorentauglicher gemacht Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen 23. März 2012 Symposium zur Automobiltechnik in Braunschweig / Nachwuchsforscher setzen neue Impulse Fachleute kennen das Problem: Würden Autofahrer künftig Dieselkraftstoff mit deutlich höherem Biodiesel-Anteil tanken, könnte in manchen Fahrzeugen der Kraftstoff-Filter verstopfen oder sich Ölschlamm im Motor bilden. Warum dies so ist und wie sich Abhilfe schaffen lässt, hat ein junger Doktorand am Thünen-Institut in Braunschweig erforscht und jetzt auf dem „Wissenschaftssymposium Automobiltechnik 2012 (WISAU)“ der Fachwelt vorgestellt. In seiner Doktorarbeit analysiert der Chemiker Lasse Schmidt am Thünen-Institut die Alterungserscheinungen von Kraftstoffgemischen mit Biodiesel-Anteil. Er fand heraus, dass es zu Oxidationen kommt, wodurch bestimmte Oligomere (große Moleküle) entstehen, die zu den technischen Problemen führen. Durch
TransRisk – Forschung zu neuen Schadstoffen und Krankheitserregern im Wasserkreislauf Forschungs-Mitteilungen 23. März 201223. März 2012 Am gestrigen Weltwassertag, der unter dem Motto „Wasser und Nahrungssicherheit“ steht, weist die Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) darauf hin, dass seit einigen Jahren neuartige Schadstoffe in Gewässern nachgewiesen werden, die bisher nicht im Fokus der Umweltwissenschaften standen. Die BfG koordiniert das jüngst gestartete Verbundprojekt TransRisk, das sich mit den Risiken durch neue Schadstoffe und Krankheitserreger im Wasserkreislauf befasst. Zu den seit Jahren in Kläranlagenabläufen und Gewässern nachgewiesenen Stoffen zählen Pflanzenschutzmittel, Pestizide, Flammschutzmittel und Tenside, aber auch Arzneimittel, Hormone, kosmetische Inhaltsstoffe und sogar Lebensmittelzusatzstoffe wie synthetische Süßstoffe. Die derzeitigen Verfahren der Abwasserreinigung reichen nicht aus, um eine vollständige Eliminierung der neuartigen Stoffe
Rekordwirkungsgrad von 21,0% für 156 × 156 mm2 große n-Typ EWT-Solarzelle Forschungs-Mitteilungen 22. März 201221. März 2012 Das Institut für Solarenergieforschung Hameln (ISFH) stellt gemeinsam mit der Q-Cells SE, einem der führenden Photovoltaik-Unternehmen der Welt, eine n-Typ Emitter-Wrap-Through (EWT) - Solarzelle mit einem Rekordwirkungsgrad von 21,0% auf einem Waferformat von (156×156) mm2 vor. Das Zellkonzept wurde im Rahmen des BMU-geförderten Forschungsprojektes „ALBA II“ entwickelt. Bereits bei der 37. IEEE PVSEC-Konferenz in Seattle 2011 wurde für das Zellkonzept ein Wirkungsgrad von 21,6% auf einer Fläche von (20 × 20) mm2 präsentiert. Der Zellprozess wird auf monokristallinem n-Typ Czochralski-Silizium durchgeführt. Der Bor-dotierte Emitter wird mittels Laserstrukturierung definiert und mit einer Siliziumnitrid-Aluminiumoxid-Doppelschicht optimal passiviert. Die Herstellungsprozesse wurden am ISFH für große Flächen
Forscher optimieren Erschließung der tiefen Geothermie mit MeProRisk II Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Nordrhein-Westfalen Technik 21. März 201221. März 2012 Hochschulübergreifendes Forschungsprojekt zur Risikominimierung geht in Phase II Die Nutzung der tiefen Geothermie für die Wärme- und Stromversorgung kann nur wirtschaftlich sein, wenn millionenteure Fehlbohrungen vermieden werden. Die sichere Beurteilung von geothermischen Reservoiren ist deshalb besonders wichtig für den Erfolg von Geothermieprojekten. Dazu wenden wir gemeinsam mit Kollegen aus Aachen, Berlin, Freiberg und Kiel in unserem neuen Forschungsprojekt ‚MeProRisk II – Optimierungsstrategien und Risikoanalyse für tiefe geothermische Reservoire‘ Methoden an, die wir zuvor im Projekt MeProRisk I arbeitsteilig entwickelt haben“, erklärte Prof. Dr. Christoph Clauser vom Institut für Applied Geophysics and Geothermal Energy anlässlich der Bewilligung der Mittel für MeProRisk II durch das
E.ON fördert Smart-Home-Technologie mit E.ON Research Award Forschungs-Mitteilungen Technik 21. März 201220. März 2012 Insgesamt 19 Millionen Euro für internationale Energieforschung E.ON verleiht zum vierten Mal den E.ON Research Award für Energieforschung. Die diesjährigen Gewinner sind drei internationale Forscherteams aus Italien, Spanien, Großbritannien und Deutschland, die Projektvorschläge zum Thema „Smart Home“ eingereicht haben. Diese Projekte werden von E.ON mit rund einer Million Euro unterstützt. Unter dem Oberbegriff „Smart Home“ werden die Bereiche Energieversorgung, Haustechnik, Mobilität, Sicherheit und Unterhaltungselektronik immer stärker zusammenwachsen und das Endkundengeschäft durch neue Produkten und Dienstleistungen revolutionieren. Die drei Gewinnerprojekte untersuchen, wie sich die intelligente Haustechnik überdies auf die künftige Beziehung von Energieversorgern zu ihren Kunden auswirken wird. Das Team der IMDEA Energia, Spanien und der
Holzleichtbeton als Material für die Sanierung von Außenwänden Forschungs-Mitteilungen 21. März 201220. März 2012 Neues Forschungsprojekt an der Ohm-Hochschule wird von der Stiftung Bayerisches Baugewerbe mit 40.000 Euro gefördert Holzverbundwerkstoffe sind vielfältig einsetzbar und werden auch immer mehr im Hochbau verwendet. Ein neues gemeinsames Forschungsprojekt von Prof. Dr. Roland Krippner von der Fakultät Architektur und Prof. Dr. Thomas Freimann von der Fakultät Bauingenieurwesen der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg befasst sich deshalb mit „Holzleichtbeton als Material für die Sanierung von Außenwänden“. Die Stiftung Bayerisches Baugewerbe unterstützt das Forschungsprojekt, das im Januar startete und bis März 2013 läuft, mit einer Förderung in Höhe von 40.000 Euro. Kooperationspartner ist die Firma L. u. H. Keilholz GmbH in Nürnberg. „Es bestehen eine Reihe von
Neue Impulse für die europäische Energieforschung Forschungs-Mitteilungen 20. März 201219. März 2012 Im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) findet heute die Fachkonferenz "Energieforschung in Europa: Deutschlands Beitrag zum SET-Plan" statt. Rund 120 Teilnehmer, darunter Vertreter der Europäischen Kommission, der Europäischen Mitgliedstaaten, Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft sowie Vertreter der am Energieforschungsprogramm beteiligten Bundesressorts, suchen gemeinsam nach Wegen einer verbesserten Zusammenarbeit bei Forschung, Entwicklung und Demonstration im Energiebereich. Der Staatssekretär im BMWi, Stefan Kapferer: "Der Umbau unserer Energiesysteme kann nur mit neuen und innovativen Technologien gelingen. Das ist die zentrale Botschaft des neuen Energieforschungsprogramms der Bundesregierung, das wir im August letzten Jahres verabschiedet haben. Zur Umsetzung des Programms haben wir beschlossen, die Fördermittel insbesondere