Binnenschiff-Prototyp «auf Wasserstoff» Forschungs-Mitteilungen Ökologie 30. August 2011 Umweltfreundliche Treibstoffe sind nicht nur für Autos interessant: Die «University of Birmingham» betreibt seit drei Jahren ein Kanalboot mit Brennstoffzellenantrieb. Im Schiffsbau gelten allerdings andere Gesetze als im Auto- oder Flugzeugbau: Das Gewicht spielt praktisch keine Rolle, doch der Antrieb sollte so lange halten wie das Boot selbst. Der Hydridspeicher – der Wasserstofftank – für diese anspruchsvolle Langzeitlösung wurde von der Empa entwickelt. Eine der effizientesten Transportarten überhaupt ist die Verfrachtung per Schiff. Ausgerechnet dort stehen jedoch noch viele ältere Dieselmotoren im Einsatz – ohne Abgasreinigung, ohne moderne Elektronik. Die
EEEF ist Kernstück einer neuen Finanzierungsstrategie für nachhaltige Energien öffentlicher Projekte Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Finanzierungen Ökologie Wirtschaft 30. August 2011 Der European Energy Efficiency Fund EEEF Die Europäische Kommission, die Europäische Investitionsbank (EIB), die Cassa Depositi e Prestiti (CDP) und die Deutsche Bank haben am 1. Juli in Brüssel die Auflage des European Energy Efficiency Fund (EEEF) bekannt gegeben. Mit dem EEEF soll eine marktbasierte Finanzierung für wirtschaftlich tragfähige öffentliche Projekte im Bereich Energieeffizienz und erneuerbare Energien in der EU bereitgestellt werden. Der European Energy Efficiency Fund (EEEF), der aus nicht ausgegebenen Gelder des Konjunkturprogrammes Energie aus dem Jahr 2009 finanziert wird steht, ist das Kernstück einer neuen Finanzierungsstrategie für nachhaltige Energien, auf
Windenergie: Beispiele aus Mecklenburg-Vorpommern, Baden-Württemberg & NRW Baden-Württemberg Nordrhein-Westfalen Ökologie 28. August 2011 Akzeptanz der Bevölkerung für den Ausbau der Ökoenergien/Windkraftanlagen Einer neuen Umfrage zufolge 94% der Bürger den Ausbau der Erneuerbaren Energien für wichtig oder sehr wichtig. 65% seien dafür auch bereit, Ökostrom-Anlagen in der Nachbarschaft mitzutragen, ergab die Umfrage von TNS Infratest im Auftrag der Agentur für erneuerbare Energien. Als Gründe für den hohen Zuspruch zu Ökoenergien nennen 80% den Klimaschutz und bessere Zukunftsmöglichkeiten für kommende Generationen, gefolgt von Argumenten wie Beteiligung an der Energieversorgung über Solar- und Windparks und Unabhängigkeit von fossilen Energie-Importen und schließlich den Ausstieg aus der Atomenergie. Laut TNS Infratest halten 79% der Befragten die derzeitige Ökostromlage von 3,5 Cent
Cäsium-Konzentration in Fukushima 168 Mal höher als nach dem Atombomben-Abwurf in Hiroshima Ökologie 25. August 201126. August 2011 Nach Berichten der Zeitung Tokyo Shimbun war die in Fukushima ausgetretene Menge an Cäsium-137 Ionen um 168 Mal höher als dies beim Abwurf der Atombombe von Hiroshima 1945 der Fall war. Demnach sollen seit der Havarie am 11. März rund 15.000 Terabecquerel des sich in der Schilddrüse anlagernden Ions freigesetzt worden sein. Die Regierung bezeichnete derartige Vergleiche als "irrational" und "nicht vergleichbar". Entrüstung löste eine Pressemitteilung des japanischen Ministeriums für Nuklear- und Industriesicherheit aus, nachdem TEPCO noch unmittelbar vor der Tsunamikatastrohe am 7. März 2011 die Schutzwürdigkeit von Fukushima Daichii bei einem
Masterplan Maritime Technologien in Deutschland Behörden-Mitteilungen Ökologie 25. August 2011 Rösler: "Chancen im Wachstumsmarkt Meerestechnik nutzen" - Bundeskabinett beschließt Nationalen Masterplan Maritime Technologien Das Bundeskabinett hat den Entwurf des Nationalen Masterplans Maritime Technologien (NMMT) beschlossen. Erarbeitet hat den NMMT das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unter Mitwirkung anderer Bundesministerien, von Küstenländern und Verbänden. Der NMMT richtet das Hauptaugenmerk auf die Meerestechnik. Die wichtigsten Bereiche sind dabei Offshore-Öl und -Gas, Offshore-Windenergie, Unterwassertechnik, maritime Verkehrsleit- und Sicherheitstechnik sowie marine mineralische Rohstoffe. Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler: "Die Meerestechnik ist ein Wachstumsmarkt mit jährlich zweistelligen Raten. An diesem Wachstum müssen deutsche
Im ttz Bremerhaven werden Reststoffe zu Ressourcen Bremen Ökologie 25. August 201125. August 2011 Neue Wertschöpfungsketten für biogene Reststoffe durch verbesserte Technologien. Netzwerk mit Leuchtturmprojekten gestartet. Biogene Reststoffe aus der Landwirtschaft, Nebenprodukte der Lebensmittelherstellung oder „biologische“ Abfälle von Kommunen fallen in Deutschland in großen Mengen an. Die Substanzen bleiben zumeist ungenutzt und verursachen hohe Entsorgungskosten. Und das, obwohl in ihnen ein großes Potential zur stofflichen und energetischen Verwertung steckt. Das „BIORES-Netzwerk“ möchte dieses Potential mit neuen Technologien und Verfahren fördern. Mit der bloßen Entsorgung von Reststoffen, Nebenprodukten und Abfällen verschenkt die verarbeitende Industrie wertvolles Biomassepotential. Um bislang ungenutzte biogene Stoffströme aus der Lebensmittelindustrie, der Entsorgungsbranche oder der
Energiesparen mit umweltfreundlichen Geräten Ökologie 25. August 2011 Mit Umweltzeichen gekennzeichnete DVD-Rekorder und -Player sowie Blu-ray-Player sparen bei der Nutzung 60 bis 75 Prozent Energie. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Öko-Instituts im Rahmen der Erarbeitung von Kriterien für das Umweltzeichen für klimarelevante Produkte und Dienstleistungen. Geräte, die diesen Kriterien des Blauen Engels mit dem Zusatz „Schützt das Klima“ genügen, haben viele Vorteile gegenüber konventionellen Geräten. Beispiel: Die Auto Power Down-Funktion. Sie spart Energie und wirkt sich positiv auf den Gesamtenergieverbrauch der Geräte aus. Denn bleibt beispielsweise ein DVD-Rekorder rund um die Uhr im Schnellstartmodus, verdoppelt sich der jährliche
Heizsystem: Effiziente Umwälzpumpe und hydraulischer Abgleich Behörden-Mitteilungen Dezentrale Energien Ökologie 25. August 2011 Ab dem 01.09.2011 Fördervoraussetzung im Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien Ab dem 1. September 2011 ist der Einbau einer effizienten Umwälzpumpe und der hydraulische Abgleich des Heizsystems Voraussetzung für Zuschüsse aus dem Marktanreizprogramm. Dies bedeutet einen erheblichen Effizienzgewinn für das Heizsystem. „Ähnlich wie das Herz im Blutkreislauf hält die Umwälzpumpe den Heizkreislauf in Schwung. Sie sorgt dafür, dass das vom Heizungskessel erwärmte Wasser durch die Heizungsrohre auch bis zum letzten Heizkörper gelangt. Wird das Heizungssystem zusätzlich hydraulisch abgeglichen, kann ein noch größerer Effizienzgewinn erzielt werden“, erläutert Dr. Arnold Wallraff, Präsident des BAFA. Das bedeutet konkret: Ab dem
Verabschiedung bei der Zuteilungsverordnung für CO2-Emissionszertifikate Behörden-Mitteilungen Ökologie 24. August 2011 Berlin „Der heutige Kabinettsbeschluss zur Zuteilungsverordnung für CO2-Emissionszertifikate ist ein wichtiger Meilenstein für die Ausgestaltung der dritten Handelsperiode zwischen 2013 und 2020. Die Energiewirtschaft begrüßt den Entwurf, der im Wesentlichen die Umsetzung der europaweit harmonisierten Vorgaben aus Brüssel darstellt. Der Bundestag sollte sich nun zügig mit dem Entwurf befassen und das Gesetzgebungsverfahren nach Möglichkeit noch im September zum Abschluss bringen. Aufgrund des sich anschließenden, aufwendigen Antragsverfahrens und der Vielzahl von Betreiberpflichten muss den betroffenen Unternehmen ausreichend Zeit für die Datensammlung und Datenverifizierung eingeräumt werden. Die gesetzliche Antragsfrist von drei Monaten ist insbesondere für Wärmeversorger mit komplexen Fernwärmenetzen sehr knapp bemessen. Auch
TU Berlin, Siemens AG und Vattenfall Europe AG: Berlin als Metropole im intelligenten Netz Berlin Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 24. August 2011 Neue Studie der TU Berlin untersucht die Bedeutung von intelligenten Stromnetzen und Energieeffizienz als Wegbereiter für Nachhaltigkeit in Berlin Bis zum Jahr 2037 ließe sich in Berlin durch ein künftiges intelligentes Stromnetz die Nutzung von regenerativ erzeugtem Strom je nach Szenario um bis zu 23 Prozentpunkte steigern und die Stadt könnte den Anteil ihrer CO2-freien Stromversorgung von heute 25 Prozent auf knapp 60 Prozent erhöhen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die die Technische Universität Berlin mit Unterstützung der Siemens AG und der Vattenfall Europe AG durchgeführt hat. Durch den politisch forcierten