Werbung Bosch legt den Fokus auf Kundennähe und Geschwindigkeit E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik 22. Oktober 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels Bosch ordnet Konzernstruktur neu Die deutschen Aktivitäten des Mobility-Bereichs und der zentralen Service-Einheiten der Robert Bosch GmbH werden zu eigenständigen Tochtergesellschaften innerhalb der Bosch-Gruppe. Bosch vereinheitlicht damit seine Aufstellung und setzt künftig auf eine stringente Konzernstruktur. Ziel ist, Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit durch eine konsequente Kundenausrichtung, gestärktes Unternehmertum und kurze Entscheidungswege auszubauen. Arbeitsverträge der Mitarbeitenden sollen auf die neuen Gesellschaften übergehen. Unternehmensbereich Mobility richtet sich entlang von Strategie- und Markterfordernissen neu aus. (WK-intern) – Stuttgart – Bosch macht Tempo bei der Weiterentwicklung des Unternehmens und plant, seine Konzernstrukturen neu zu ordnen: Die Aktivitäten des Unternehmensbereichs Mobility und der zentralen Servicebereiche Bosch Digital, Global Business Services sowie Global Real Estate innerhalb Deutschlands sollen von der Robert Bosch GmbH in jeweils eigenständige Gesellschaften überführt werden. Damit werden die vier Einheiten künftig als 100-prozentige Tochtergesellschaften (GmbHs) innerhalb der Bosch-Gruppe geführt. Mit diesem Schritt vereinheitlicht Bosch seine Aufstellung und setzt auf eine stringente Konzernstruktur: Bereits heute bestehen für die unterschiedlichen Geschäftsfelder in den Unternehmensbereichen Industrial Technology, Consumer Goods und Energy and Building Technology eigene Tochtergesellschaften. Dies soll nun in Deutschland für Mobility und die Servicebereiche nachgezogen werden. „Mit der nun geplanten Neuordnung unserer Unternehmensstrukturen schaffen wir die Voraussetzungen, dass jede Geschäftseinheit ihr volles Potenzial entfalten kann – mit größerem unternehmerischen Handlungsspielraum, kurzen Entscheidungswegen und nah am Kunden“ sagt Dr. Christian Fischer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH. Ziel der Neuordnung ist es, die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit von Bosch durch mehr Kundennähe, gestärktes Unternehmertum, mehr Flexibilität und kurze Entscheidungswege im operativen Geschäft weiter auszubauen. „Das Umfeld in unseren Märkten wird anspruchsvoller. Neue Konkurrenten, vor allem aus Asien, erhöhen den Wettbewerbsdruck. Für uns bei Bosch heißt das: Wir müssen Innovationen noch schneller in den Markt bringen, Strukturen und Prozesse spürbar vereinfachen und insgesamt noch mehr Tempo machen, um unsere Wettbewerbsfähigkeit zu behaupten“, sagt Dr. Christian Fischer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH. „Es geht darum, die Ertragskraft der gesamten Bosch-Gruppe nachhaltig zu steigern, damit wir auch künftig technologische Durchbrüche aus eigener Kraft finanzieren können. Mit der nun geplanten Neuordnung unserer Unternehmensstrukturen schaffen wir die Voraussetzungen, dass jede Geschäftseinheit ihr volles Potenzial entfalten kann – mit größerem unternehmerischen Handlungsspielraum, kurzen Entscheidungswegen und nah am Kunden. Dazu gehört auch, dass unsere internen Servicebereiche mit wettbewerbsfähigen und erstklassigen Leistungen stärker zum Erfolg der operativen Geschäftseinheiten beitragen können. Klar ist: Alle Einheiten bleiben auch in ihrer neuen Rechtsform ein integraler Bestandteil der Bosch-Gruppe.“ Im Zuge der Neuordnung sollen rund 62 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Deutschland in die neuen Tochtergesellschaften wechseln – die meisten davon aus dem Mobility-Bereich. Die Arbeitsverträge sollen auf die neuen Tochtergesellschaften übergehen. Die Robert Bosch GmbH wird künftig in erster Linie die Unternehmenszentrale sowie die zentrale Forschung und Vorausentwicklung umfassen. Derzeit sind das insgesamt mehr als 3 000 Beschäftigte. Neues Zusammenspiel von Zentrale und operativen Geschäftseinheiten Die geplante Vereinheitlichung der Strukturen ist ein wichtiger Meilenstein in der konsequenten Weiterentwicklung von Bosch. Begleitend dazu richtet das Unternehmen auch das Zusammenspiel zwischen Zentrale und operativen Geschäftseinheiten neu aus: Die Tochtergesellschaften erhalten größere unternehmerische Handlungsspielräume, um spezifischer und schneller auf die sich rasant verändernden Märkte und Kundenbedürfnisse eingehen zu können. Die Unternehmenszentrale agiert künftig stärker als strategische Dachgesellschaft, die alle operativen Bereiche bei der Entfaltung ihres vollen Potenzials unterstützt. Die gesamte Weiterentwicklung soll schrittweise bis Ende 2027 umgesetzt werden. Die neuen Rechtseinheiten sollen am 1. August 2027 ihre operative Arbeit aufnehmen. Eigenständige Aufstellung für den Unternehmensbereich Mobility Als eigenständiges Tochterunternehmen wird der Unternehmensbereich Mobility innerhalb der Bosch-Gruppe seine Geschäfte noch stärker integrieren und bereichsübergreifend steuern. Damit kann Bosch Mobility seinen Kunden weltweit noch passgenauer integrierte Lösungen aus einer Hand anbieten, Entscheidungen beschleunigen und Prozesse verschlanken sowie Finanzmittel gezielter in Innovationen und Wachstumsfelder investieren. Zugleich entstehen größere Spielräume für strategische Partnerschaften und neue Geschäftsmodelle. Mit der neuen Aufstellung setzt Bosch die Entwicklung seines Geschäftssektors Mobility konsequent fort und steigert dadurch auch seine Wettbewerbsfähigkeit: „Wir starten aus einer Position der Stärke. Doch um langfristig führend zu bleiben, müssen wir uns konsequent an neuen Kundenanforderungen, Märkten und dem Wettbewerb ausrichten“, sagt Dr. Markus Heyn, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH und Vorsitzender des Unternehmensbereichs Mobility. „Wir können künftig noch näher am Kunden agieren, stärker als eine Einheit handeln und schneller Veränderungen in einer der anspruchsvollsten Industrien der Welt gestalten. Wir wollen weiterhin Taktgeber der Automobilbranche sein. Das erfordert Tempo, Klarheit und unternehmerische Entschlossenheit – und das haben wir.“ Mobility bleibt mit der eigenständigen Aufstellung als Tochtergesellschaft weiterhin der größte Unternehmensbereich der Bosch-Gruppe. Er trug 2025 mit 55,8 Milliarden Euro rund 60 Prozent zum Gesamtumsatz bei. PM: Bosch PB: Bosch legt den Fokus auf Kundennähe und Geschwindigkeit Weitere Beiträge:Quantron wird mit CEO Michael Perschke zur Zero Emission Transportation SolutionStromverbrauch in Deutschland steigt eklatant:Landis+Gyr, Branchenexperte für Energiemanagemen, unter neuer Führung