bne-Pressegespräch am 11. April 2016: Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 5. April 2016 Am 13. April lädt der Bundestag zur Anhörung zum geplanten Gesetz zur „Digitalisierung der Energiewende“ (DigEG), das vor der Sommerpause verabschiedet werden soll. (WK-intern) - Das Gesetz setzt den Rahmen für den Roll-Out intelligenter Messsysteme, über die sich in Zukunft Erzeugung und Verbrauch vernetzen und steuern lassen. Das Gesetz bietet dabei wichtige Impulse für neue energiewirtschaftliche Geschäftsmodelle, etwa auf dem Gebiet der Flexibilisierung. Noch sind einige Punkte in der Diskussion, etwa an welcher Stelle die in den Geräten gesammelten Messdaten aufbereitet werden sollen. Lösungen müssen zudem für die Fälle getroffene werden, in denen eine Einbaupflicht einen deutlichen Anstieg der Netzentgelte zur Folge hätte. Diese
TenneT und SMA kooperieren für bessere Prognose der Solarstromeinspeisung Solarenergie Technik 12. Februar 201611. Februar 2016 Der Übertragungsnetzbetreiber TenneT und die SMA Solar Technology AG (SMA) haben jetzt einen Vertrag über die Lieferung von aktuellen Leistungsdaten aus Photovoltaikanlagen unterzeichnet. (WK-intern) - Mit Hilfe der von SMA gelieferten Daten kann TenneT die Menge des tatsächlich eingespeisten Solarstroms in der TenneT-Regelzone noch zeit- und realitätsnäher hochrechnen und in Kombination mit Wetterdaten für die nächsten Stunden und Tage treffsicherer prognostizieren. So kann der wachsende Anteil von Strom aus Photovoltaikanlagen erheblich besser geplant und ins Netz integriert werden. Die Kooperation ist ein wichtiger Meilenstein bei der Digitalisierung der Stromversorgung. „Mit dem schnell wachsenden Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung werden dezentrale und
Gemeinsamen Brief, Energieverbände fordern faire Wettbewerbsbedingungen für Energiespeicher Dezentrale Energien Solarenergie 29. Januar 2016 Mit einem gemeinsamen Brief fordern BDEW, BEE, bne, BVES, VDMA und VKU die Politik auf, das Strommarktgesetz zu nutzen, um einen einheitlichen Gesetzesrahmen für Energiespeicher zu schaffen. (WK-intern) - Die Verbände kritisieren, dass sich die wirtschaftlichen Bedingungen für den Betrieb von Batterien, Pumpspeicherwerken oder auch Power-to-Gas-Anlagen in den vergangenen Jahren verschlechtert haben. Insbesondere die Einstufung von Energiespeichern als "Letztverbraucher" belastet Speicherbetreiber mit Entgelten und Abgaben, was den wirtschaftlichen Betrieb gefährdet. Flexibilitätsoptionen wie Speicher sind entscheidend für die Energiewende, da sie die stark schwankende Einspeisung aus erneuerbaren Energien im Stromsystem schnell ausgleichen können. Aktuell sind aber ausgerechnet systemrelevante Pumpspeicherwerke von Stilllegung bedroht,
Der Bundesrat befasst sich heute mit den Gesetzen zum Strommarkt Erneuerbare & Ökologie 18. Dezember 2015 Der Bundesrat befasst sich heute unter anderem mit den Gesetzen zum Strommarkt, zur Digitalisierung der Energiewende und zur Novelle des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes. Mit Blick auf das Strommarktgesetz appelliert der BDEW an die Länderkammer, den Empfehlungen zu Energiespeichern zu folgen, die zuvor der Wirtschaftsausschuss des Bundesrates beschlossen hatte: "Es ist dringend erforderlich klarzustellen, dass Speicheranlagen keine 'Letztverbraucher' sind. Derzeit werden sie doppelt mit Netzentgelten belastet und sind deshalb oftmals unwirtschaftlich - trotz ihrer für die Stabilität der Stromversorgung so wichtigen Rolle. Das hemmt auch die Bereitschaft, in Innovationen und die Errichtung von Speichern zu investieren. Grundsätzlich kann das Strommarktgesetz aus unserer Sicht eine sichere Energieversorgung
Wettbewerbsnachteil: Stromnetzentgelte diskriminieren heimische Erzeuger Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 17. Dezember 201517. Dezember 2015 Windkraft nicht Ursache für Netzentgeltanstieg (WK-intern) - Die IG Windkraft kritisiert die neuerliche Anhebung der Netzgebühren für Stromerzeuger und stellt klar, dass der Windkraftausbau nicht Ursache für die Anhebung der Netzentgelte, auch nicht für jene der Verbraucher, sein kann. Grund für den Anstieg der Netzentgelte ist einerseits, dass nach zehn Jahren konstanter Senkungen der Entgelte für Verbraucher nur mehr wenig Spielraum vorhanden ist, andererseits immer weniger Strom in Österreich erzeugt und damit in die Kostentragung einbezogen wird. „Während heimische Stromerzeuger mit Netzentgelten belastet werden, sind diese in unseren Nachbarländern nicht zu leisten und werden auch nicht auf Stromimporte eingehoben. Damit wird die heimische
Ökostromabgabe und Netzentgelte treiben Stromkosten besonders für sparsame Verbraucher Verbraucherberatung 3. November 2015 ISPEX AG: Staatliche Abgaben erhöhen sich und belasten vor allem Stromabnehmer bis eine Million Kilowattstunden (WK-intern) - Nicht nur die EEG-Umlage steigt zum 1. Januar 2016 von derzeit 6,170 Cent je Kilowattstunde um 0,184 Cent auf 6,354 Cent je Kilowattstunde. Auch andere staatliche Umlagen und Abgaben erhöhen sich für Unternehmen und Gewerbebetriebe. Die steigenden Netzentgelte gewinnen ebenso weiter an Bedeutung für die Höhe des Strompreises. Eine Analyse der Preiskomponenten durch die Experten der ISPEX AG zeigt, dass die Abgabenerhöhungen Stromabnehmer mit einem jährlichen Verbrauch bis 1.000.000 Kilowattstunden am stärksten belasten. 2016 steigen die Umlagen und Abgaben auf den Strombezug bis auf wenige Ausnahmen an.
Referentenentwurf Flexibilisierung: Grünstrommarktmodell für den Strommarkt 2.0 Aktuelles Windenergie 30. September 2015 Mehr Flexibilisierung und ein Grünstrommarktmodell für den Strommarkt 2.0 (WK-intern) - „Das Strommarktgesetz setzt bei einer Vielzahl von Punkten richtig an und ist damit eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung des Strommarktes. Es kann jedoch nur ein erster Schritt sein; weitere müssen folgen“, sagt Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). Dazu zählen im Wesentlichen weitere Maßnahmen zur Flexibilisierung der Strommärkte, eine bessere Verbindung der Sektoren Strom, Wärme und Verkehr sowie ein funktionierender Grünstrommarkt. Darauf weist der BEE in seiner Stellungnahme zum Referentenentwurf des Strommarktgesetzes hin. Zur Flexibilisierung der Strommärkte hatte der BEE bereits zu Beginn des Jahres viele Vorschläge
Staatliche Abgaben belasten weiter die Stromkosten Verbraucherberatung 24. September 2015 365 AG: „Die Zeche zahlen die Stromkunden“ (WK-intern) - Sah es 2015 durch die erstmalige Senkung der EEG-Umlagen noch nach einer Atempause für die Verbraucher aus, so lassen neuere Entwicklungen das Gegenteil befürchten. Köln - Zukünftig ist eher mit weiteren Belastungen der Stromkosten zu rechnen. Darauf weist der unabhängige Stromversorger 365 AG aus Köln hin. Teure Energiewende Künftig lassen sich die großen Stromkonzerne beispielsweise dafür bezahlen, dass sie Kraftwerke einsatzbereit halten. Das Bundeswirtschaftsministerium rechnet allein dafür mit Kosten von jährlich 230 Millionen Euro. Noch deutlich teurer wird der Ausbau der Stromnetze. Dafür werden in den nächsten Jahren finanzielle Mittel in Milliardenhöhe benötigt. Umgelegt auf die
Unsicherheit bei Investitionen in Kraft-Wärme-Kopplung Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie 20. Juli 2015 ISPEX AG: Belastungen für Unternehmen durch KWKG-Reform (WK-intern) - Die Bundesregierung will mit der Ausrichtung der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) auf die Ziele der Energiewende den Ersatz von Kohle durch Gaskraftwärmekopplung fördern. Das soll eine Perspektive für einen moderaten Ausbau eröffnen. Die Deckelung der KWK-Förderung wird dazu auf 1,5 Milliarden Euro angehoben. Auf zahlreiche Industrieunternehmen kommen dennoch Belastungen zu. Darauf weisen Energieexperten der ISPEX AG hin. „Gerade Unternehmen, die ältere KWK-Anlagen betreiben und sich mit der Frage nach der Ersatzbeschaffung beschäftigen, sehen sich einer großen Investitionsunsicherheit gegenüber. Mit dem vorliegenden Entwurf ist noch nicht ganz klar, wie die Novelle des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes (KWKG) genau aussieht“, weiß
Erstmalig seit dem Jahr 2000 ist der durchschnittliche Strompreis für Haushalte leicht gesunken Mitteilungen Verbraucherberatung 9. April 2015 Strompreis für Haushalte leicht gesunken Durchschnittlicher Drei-Personen-Haushalt zahlt rund 84 Euro im Monat für Strom Mehr als die Hälfte des Strompreises sind staatliche Abgaben (WK-intern) - Erstmalig seit dem Jahr 2000 ist der durchschnittliche Strompreis für Haushalte leicht zurückgegangen: Berlin - Ein Haushalt mit drei Personen und einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden zahlt rund 84 Euro (2014: 85) im Monat für Strom. Dabei liegt der Anteil von staatlichen Steuern und Abgaben beim Strompreis für Haushalte in diesem Jahr weiterhin bei 52 Prozent und damit bei knapp 44 Euro monatlich. Das zeigen erste Untersuchungsergebnisse des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), bei der die Veränderungen im
BayWa Ökostrom und Ökogas: BayWa r.e. gibt Preissenkung an Endkunden weiter Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 28. Januar 2015 Durch gesunkene Beschaffungskosten und eine verringerte EEG-Umlage senkt BayWa r.e. 2015 für den größten Teil ihrer Kunden die Preise für die BayWa Ökostrom- und Ökogasprodukte. (WK-intern) - Die Auswirkung der Preisveränderung hängt im Einzelfall von den Netzentgelten ab. München - Für 2014 verzeichnete die EEG-Umlage erstmals seit Einführung eine positive Bilanz. Das gaben die Bundesnetzagentur und die Übertragungsnetzbetreiber bereits Mitte Oktober des letzten Jahres bekannt. Die EEG-Umlage ist zu Beginn des Jahres 2015 von 6,24 auf 6,17 ct/kWh gesunken. Diese Senkung sowie alle weiteren Anpassungen bei den gesetzlichen Steuerung und Abgaben ergeben eine Strompreissenkung von insgesamt 0,153 ct/kWh netto. Diese Ersparnis sowie die
Vattenfall senkt Strompreise in Hamburg um 2,4 Prozent Mitteilungen 28. Januar 2015 Kunden profitieren rückwirkend zum 1. Januar von Preissenkung (WK-intern) - Aufgrund sinkender Umlagen, Abgaben und Netzentgelte profitieren Hamburger Vattenfall Kunden 2015 von günstigeren Preisen. In der Preissenkung spiegelt sich auch die Optimierung von internen Prozessen und Kosten wider, die Vattenfall an seine Kunden zusätzlich weitergibt. Für einen typischen Hamburger Durchschnittshaushalt im Grundversorgungstarif „Hamburg Basis Privatstrom“ mit einem Jahresverbrauch von 2.500 Kilowattstunden bedeutet dies insgesamt eine Senkung um 2,4 Prozent (= 19 Euro pro Jahr). Die neuen Verbrauchspreise werden zum 1. April 2015 wirksam. Der monatliche Grundpreis bleibt stabil. Natürlich werden die Vorteile auch für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. März 2015