Studie von Agora Energiewende empfiehlt bessere und gerechtere Verteilung der Netzentgelte Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 10. Dezember 2014 Entgeltsystem für Stromnetze reformieren Mehr als 17 Milliarden Euro werden jährlich für Netzentgelte ausgegeben Bisherige Netzentgelt-Systematik passt nicht zur Energiewende (WK-intern) - Die Finanzierung der Stromnetze droht in eine Schieflage zu geraten: Berlin - Während in ländlichen Regionen durch den Zubau an Erneuerbare-Energien-Anlagen die Netzentgelte steigen und die dortigen Verbraucher belasten, stagnieren die Entgelte in städtischen Regionen. Das ist ein Ergebnis einer neuen Studie im Auftrag von Agora Energiewende. Während in Berlin eine Familie mit einem Stromverbrauch von 3.500 Kilowattstunden im kommenden Jahr 236 Euro für die Stromnetze zahlt, werden es in Teilen Mecklenburg-Vorpommerns 411 Euro sein. Das geht aus den jüngsten Mitteilungen der Netzbetreiber
Solarstromversorgung von Toshiba macht Strom für Mieter günstiger Dezentrale Energien Solarenergie 22. November 201421. November 2014 Toshiba macht mit „Mieterstrom“ günstige Solarstromversorgung für Mieter zugänglich (WK-intern) - Der Toshiba-Konzern startet den Vertrieb eines innovativen Mieterstromproduktes in acht deutschen Städten. Dabei wird Strom aus Solaranlagen auf den Dächern von Mietshäusern mit Ökostrom aus dem Netz kombiniert. Durch die Direktlieferung aus der Solaranlage auf dem Dach kann der Strom besonders günstig angeboten werden. Zugleich entlastet sie das öffentliche Netz. Erster Partner für das bundesweit ambitionierteste Projekt dieser Art ist der Immobilienkonzern GAGFAH. Wer bisher von einer sauberen und kostengünstigen Versorgung mit Solarstrom profitieren wollte, brauchte ein eigenes Dach. Private und gewerbliche Mieter blieben so außen vor. Mit Mieterstrom kann endlich auch
Regional sehr unterschiedlichen Netzentgelte bestimmen zunehmend den Strompreis Mitteilungen Verbraucherberatung 19. November 2014 Die Netzentgelte bestimmen zunehmend den Strompreis ISPEX: Die meisten staatlichen Abgaben bleiben weitgehend stabil Bayreuth - Nicht nur die EEG-Umlage sinkt im kommenden Jahr von derzeit 6,24 Cent je Kilowattstunde um 0,07 Cent auf 6,17 Cent je Kilowattstunde. Auch andere staatliche Abgaben bleiben stabil oder sinken leicht. Die regional sehr unterschiedlichen Netzentgelte gewinnen daher an Bedeutung für die Höhe des Strompreises. Darauf weist die ISPEX AG, führender Dienstleister für energiewirtschaftliche Beratung mit Hauptsitz in Bayreuth, hin. In der Summe der staatlichen Steuern und Abgaben ergibt sich eine leichte Senkung von 10,17 Cent auf 9,46 Cent je Kilowattstunde. Dies stellt zwar keine massive Entlastung dar,
4. Workshop zum Netzausbaukonzept der Bundesnetzagentur Behörden-Mitteilungen Techniken-Windkraft Windenergie Wirtschaft 24. Oktober 2014 Pressemitteilung zu den Handlungsoptionen für ein energiewendetaugliches Regulierungssystem (4. Workshop zur Evaluierung der ARegV) Homann: "Die Weiterentwicklung der Anreizregulierung ist ein wichtiger Baustein für ein erfolgreiches Gelingen der Energiewende" (WK-intern) - Am 23.10.2014 fand in Bonn der vierte Workshop zur Evaluierung der Anreizregulierung statt. Auf Basis der Erkenntnisse aus dem Evaluierungsprozess zeichnen sich die zentralen Bausteine eines zukünftigen Regulierungssystems ab. Vier Anpassungsoptionen wurden durch die Bundesnetzagentur vorgestellt und mit der Branche diskutiert. "Die Weiterentwicklung der Anreizregulierung ist ein wichtiger Baustein für ein erfolgreiches Gelingen der Energiewende", sagte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Das bedeute eine Regulierung, die mit Augenmaß agiert, die zusätzliche Mittel
PV- und Windleistungsprognosen zur Optimierung der Kraftwerkssteuerung Erneuerbare & Ökologie 5. Mai 20145. Mai 2014 Nutzen für Netzbetreiber und Erzeuger Stabilisierung und Entlastung der Netze Reduzierung von Netzverlusten Reduktion des Brennstoffbedarfs in steuerbaren Erzeugungsanlagen (WK-intern) - Durch präzise PV- und Wind-Einspeiseprognosen kann die Städtische Werke AG Fahrpläne für Kraftwerke so verbessern, dass der Bezug aus dem vorgelagerten Netz reduziert, vermiedene Netzentgelte optimiert und Netzverluste minimiert werden. Mehr Aktuelle case study von enercast GmbH, Kassel
TenneT prüft vorzeitige Stilllegung von AKW-Grafenrheinfeld Mitteilungen Ökologie 30. März 2014 Der Übertragungsnetzbetreiber TenneT hat die Stilllegungsanzeige für das Kernkraftwerk Grafenrheinfeld erhalten. Damit erklärt der Betreiber seine Absicht, das Kraftwerk vorzeitig Ende Mai 2015 vom Netz nehmen zu wollen. (WK-intern) - Das Laufzeitende von Grafenrheinfeld ist vom Gesetzgeber für Ende Dezember 2015 vorgesehen. TenneT habe wie es die Reservekraftwerksverordnung vorsieht eine vorzeitige Stilllegung von Grafenrheinfeld zu prüfen, sagte Martin Fuchs, Vorsitzender der Geschäftsführung von TenneT. „Aktuell gehen wir davon aus, dass eine vorzeitige Stilllegung des Kernkraftwerks Grafenrheinfeld die Versorgungssicherheit in den Monaten bis zum eigentlich vorgesehenen Laufzeitende des Kraftwerks im Dezember 2015 nicht gefährdet. Die Situation wäre unter sehr deutlich erhöhten Eingriffen in den
Energiewende-Umfrage: 83 Prozent der Deutschen lehnen weitgehende Industrierabatte ab Erneuerbare & Ökologie 24. März 2014 Während Brüssel und Berlin um die Höhe der Ökostromrabatte für die deutsche Industrie feilschen, beziehen die Bürgerinnen und Bürger eindeutig Position. 83 Prozent lehnen die weitgehenden Industrierabatte bei der EEG-Umlage und den Netzentgelten ganz oder teilweise ab, da Unternehmen bereits von historisch niedrigen Einkaufspreisen für Strom profitieren. (WK-intern) - Lediglich 17 Prozent halten die aktuelle Kostenverteilung, bei der Verbraucher für die Entlastung der Industrie zahlen, für gerechtfertigt. Dies geht aus einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Toluna unter 1.000 Bundesbürgern im Auftrag des Energieanbieters LichtBlick hervor. Zahlreiche Unternehmen profitieren derzeit doppelt von der Energiewende. Denn die Einkaufspreise für Strom haben sich angesichts des wachsenden
Selbstverbrauchter Strom aus Photovoltaikanlagen ist steuerpflichtig Dezentrale Energien Solarenergie 8. November 20138. November 2013 (WK-intern) - Unternehmen und private Haushalte erzeugen und verbrauchen ihren Strom zunehmend teilweise selbst Diverse steuerliche Anforderungen sind dabei zu beachten München - Immer mehr private und gewerbliche Photovoltaikanlagenbetreiber optimieren ihre Stromkosten, indem sie den selbst erzeugten Strom auch selbst verbrauchen. Denn auf den sogenannten Selbstverbrauch sind derzeit - im Unterschied zum Strombezug aus dem öffentlichen Netz - keine Stromsteuer, keine staatlich induzierten Abgaben und Umlagen sowie auch keine Netzentgelte zu entrichten. Unabhängig davon ist dieser Strom aber regelmäßig einkommens- und umsatzsteuerpflichtig. "Wir empfehlen den Photovoltaikanlagenbetreibern sich mit den zu beachtenden steuerlichen Regelungen möglichst schon vor der Inbetriebnahme der Anlage auseinanderzusetzen, da
Mittlere und kleine Gewerbe leiden unter Strompreisen Mitteilungen 31. Oktober 2013 (WK-intern) - Heidelberg - Die Strompreise steigen wieder und belasten private und gewerbliche Verbraucher. Während große Industriekonzerne ihre Stromkosten durch die Befreiung von Abgaben und Steuern niedrig halten können, müssen mittlere und kleine Betriebe mit stark steigenden Kosten kämpfen. Das unabhängige Vergleichsportal Verivox bietet Sondervertragskunden die Möglichkeit, sich durch optimale Beschaffung günstigere Strompreise zu sichern. Stromkosten für mittelgroße Gewerbe um 9 Prozent gestiegen Die Lasten innerhalb der Industrie sind ungleich verteilt, da die größten Industrieverbraucher (>70 GWh) fast vollständig von Netzentgelten und Steuern befreit sind. Wie eine Auswertung des europäischen Statistikamtes Eurostat zeigt, steigt gleichzeitig die Belastung für mittlere Industriebetriebe stetig an. Ein Betrieb
Vergleichsportal geht von 7% Strompreissteigerung in 2014 aus Verbraucherberatung 9. Oktober 2013 (WK-intern) - Heidelberg - Die Strompreise setzen ihren mittlerweile vierzehnjährigen Aufwärtstrend fort. Laut einer Meldung der Deutschen Presseagentur wird die EEG-Umlage im kommenden Jahr von 5,28 Cent pro Kilowattstunde auf 6,3 Cent/kWh ansteigen. Das unabhängige Vergleichsportal Verivox geht daher für das Jahr 2014 von einer Strompreissteigerung von rund 7 Prozent aus. Ein Musterhaushalt mit einem Verbrauch von 4.000 kWh muss rund 79 Euro mehr bezahlen. EEG-Umlage und Netzentgelte steigen „Neben der Erhöhung der EEG-Umlage gehen wir auch von einer Steigerung der regional unterschiedlichen Netznutzungsentgelte um durchschnittlich 10 Prozent im kommenden Jahr aus“, sagt Jan Lengerke, Mitglied der Geschäftsleitung bei Verivox. Derzeit weist der
Energieintensive Stromverbraucher werden wieder stärker an den Netzkosten beteiligt Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Videos 1. August 2013 (WK-intern) - Rösler: Bundesregierung schafft Planungs- und Rechtssicherheit bei Netzentgelten Das Bundeskabinett hat heute den vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie vorgelegten Entwurf zur Novelle der Stromnetzentgeltverordnung beschlossen. Durch die Einführung eines gestaffelten besonderen Netzentgelts werden auch die energieintensiven Stromverbraucher wieder stärker an den Netzkosten beteiligt. Die Höhe des Netzentgelts, das von dieser Verbrauchergruppe zu zahlen ist, orientiert sich in seiner Höhe am Beitrag, den diese Verbraucher zur Netzentlastung und Netzstabilisierung leisten. Dieser Leistungs-Gegenleistungs-Effekt wird ab 1. Januar 2014 über eine sogenannte „physikalische Komponente“ noch stärker herausgestellt. Der Beitrag, den diese Verbraucher u. a. zu einer Dämpfung der Netzkosten leisten, wird über
Spitzentreffen der Energienetzbetreiber beim Treffpunkt Netze erarbeiten Vorschlägen für neue Netzentgelte Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 19. März 2013 (WK-intern) - BDEW sieht weiteren Reformbedarf im Netzbereich Energiebranche arbeitet an Vorschlägen für neue Netzentgeltsystematik und Weiterentwicklung des Regulierungsrahmens Berlin - Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) setzt sich für eine Anpassung der im Strompreis enthaltenen Netzentgelte an die grundlegend veränderten Rahmenbedingungen im Zuge der Energiewende ein. "Bislang werden die Netzentgelte für die Durchleitung des Stroms erhoben. Künftig muss die Bereitstellung des Netzes Basis der Entgeltkalkulation sein", erklärte Roger Kohlmann, Mitglied der Hauptgeschäftsführung beim Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), anlässlich des Spitzentreffens der Energienetzbetreiber "Treffpunkt Netze" in Berlin. Mit zunehmendem Ausbau der Erneuerbaren Energien gewinne die Diskussion um die Notwendigkeit eines neuen