KWK und Pumpspeicherkraftwerke können weiter ihren Beitrag zu Klimaschutzzielen leisten Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 28. Juni 2017 BDEW zur heutigen Einigung bei vermiedenen Netzentgelten: (WK-intern) - Regierung trägt Branchenwarnungen Rechnung "Die Koalitionsfraktionen haben heute zu Recht die falsche Politik der Bundesregierung bei vermiedenen Netzentgelten korrigiert. Die heute erzielte Einigung bedeutet essentielle Verbesserungen gegenüber den ursprünglichen Plänen: Es wird kein Abschmelzen der vermiedenen Netzentgelte für steuerbare, dezentrale Anlagen geben. Dafür haben der BDEW und seine Mitgliedsunternehmen in den letzten Wochen mit Nachdruck gekämpft", sagte Stefan Kapferer, Vorsitzender der BDEW-Hauptgeschäftsführung, heute in Berlin. Damit trage die Politik dem systemstabilisierenden Beitrag steuerbarer Erzeugungsanlagen und ihrem Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele endlich angemessen Rechnung. "Es wäre geradezu absurd gewesen, ausgerechnet die klimaschonende Kraft-Wärme-Kopplung und Pumpspeicherkraftwerke
Bürger gezielt entlasten – Investitionen anreizen – Energiewende staatlich finanzieren Erneuerbare & Ökologie Verbraucherberatung 16. Juni 2017 Im Wahlkampf überbieten sich die Parteien derzeit mit steuerpolitischen Modellen, die gezielt bestimmte Wählergruppen entlasten sollen. (WK-intern) - Bisher zeigen alle Ideen, dass eine gezielte Entlastung durch die Steuerpolitik unmöglich ist, stets entstehen auch unerwünschte Effekte. Gleichzeitig diskutieren politische Entscheidungsträger andere Formen der Finanzierung der Energiewende. Sie haben erkannt, dass das derzeitige Umlagesystem den Entwicklungen nicht mehr gewachsen ist. Diese beiden drängenden Fragen könnte die nächste Bundesregierung auf einen Streich lösen: Das „Bündnis faire Energiewende" aus sieben mittelständisch geprägten Industriebranchen schlägt vor, die Energiewende statt wie bisher über den Strompreis in Zukunft über den Bundeshaushalt zu finanzieren. Allein durch den Wegfall der EEG-Umlage könnten
Bundesverband Neue Energiewirtschaft äußert Kritik an der Kapazitätsreserveverordnung Technik 16. Juni 2017 Kapazitätsreserve: Lasten mit einbeziehen (WK-intern) - „Die Ausschreibungsbedingungen sind zu einseitig auf konventionelle Kraftwerke zugeschnitten, so dass regelbare Lasten keine faire Chance haben“, heißt es in einer Stellungnahme des bne für ein Verfahren der EU-Kommission. Die Kapazitätsreserveverordnung ist Teil der Reform des Strommarktdesigns. Sie sieht eine Reserve von 2.000 Megawatt vor, die bundesweit auszuschreiben ist und Versorgungssicherheit in „nicht vorhersehbaren Extremsituationen“ gewährleisten soll. Die EU-Kommission hat wegen der Verordnung im April ein Prüfverfahren eingeleitet und Marktteilnehmer um Stellungnahmen gebeten. Der bne hält in seiner Stellungnahme die Einführung der Reserve in der aktuellen Situation grundsätzlich für eine vertretbare, wenn auch nicht optimale Lösung. „Ein zentraler
Green City Energy steigt als Full-Service-Anbieter in die Umsetzung von Mieterstromprojekten ein Dezentrale Energien Technik 30. Mai 2017 Das Münchner Energiewende-Unternehmen Green City Energy AG hat als Projektentwickler Solar-, Wind- und Wasserkraftwerke mit 196 MW Gesamtleistung realisiert und über ökologische Geldanlagen finanziert. (WK-intern) - Seit Mai diesen Jahres liefert Geen City Energy zudem als Energieversorger Ökostrom an Geschäfts- und Privatkunden. Damit deckt das Unternehmen alle Kompetenzbereiche ab, um nun auch Mieterstrommodelle aus einer Hand anzubieten. Als Experte mit Erfahrung aus über 300 umgesetzten Projekten übernimmt Green City Energy Planung, Bau und Finanzierung von Mieterstromprojekten sowie den Betrieb der Energieanlagen. Mit dem Tarif »Green City Power Direkt« können nun auch Mieter Solarstrom direkt vom eigenen Dach beziehen. Das geht natürlich nur dort,
Mieterstrom löst auch künftig nicht alle Probleme Dezentrale Energien Solarenergie 29. Mai 2017 ISPEX informiert auf der Deutschen Immobilienmesse in Dortmund über Energiekostenoptimierung für verwaltete Objekte (WK-intern) - Wohn- und Gewerbeimmobilien müssen dauerhaft günstig und zuverlässig mit Strom und Gas beliefert werden. Dabei löst das Mieterstrom-Konzept auch in Zukunft nicht alle Probleme. Das Energieberatungsunternehmen ISPEX informiert daher auf der Deutschen Immobilienmesse am 30. und 31. Mai in Dortmund über Möglichkeiten bei der Energiekostenoptimierung. Vertreter aus der Immobilien- und Wohnungswirtschaft können sich am ISPEX-Stand (8-D02 in der Halle 8) in den Westfalenhallen informieren und beraten lassen. Der ISPEX Energie-Service richtet sich vor allem an kleine Unternehmen, den Mittelstand und die Immobilienwirtschaft mit jährlichen Strom- und Gaskosten bis 250.000
PV-Dachanlage: BDEW zum Mieterstrommodell im Bundeskabinett Solarenergie 26. April 2017 Kapferer: "Mieterstrommodell muss klug gestaltet sein - sonst gibt es viele Verlierer" (WK-intern) - Berechnungen zeigen: Geplantes Modell würde viele Haushalte stärker belasten Berlin - "Ein klug gestaltetes Mieterstrommodell kann ein sinnvoller Baustein sein, um die Akzeptanz für die Energiewende zu steigern. Es kommt aber sehr darauf an, wie dieses Instrument ausgestaltet ist. Auf keinen Fall darf es zu einer Umverteilung der Lasten und zu sozialer Ungerechtigkeit führen. Der aktuell diskutierte Gesetzentwurf würde aber genau das bewirken: Wenige privilegierte Haushalte würden von den Netzentgelten befreit werden, während viele andere draufzahlen", sagte Stefan Kapferer, Vorsitzender der BDEW-Hauptgeschäftsführung, heute anlässlich des Kabinettsbeschlusses zum Gesetzesentwurf. Laut Gesetzentwurf
B E T: Netzentgelte schrittweise abschaffen – Fehlerhafter Netzentgeltmodernisierungsgesetz-Entwurf Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 8. März 2017 NEMoG-Entwurf zu kurz gesprungen: (WK-intern) - B E T stellt Alternative vor, die neue Verwerfungen vermeidet Am 9. März plant die Bundesregierung die Einführung des Netzentgeltmodernisierungsgesetzes (NEMog) und will damit die sogenannten vermiedenen Netzentgelte schrittweise abschaffen. Der jetzige Entwurf des NEMoG schafft zwar in einzelnen Bereichen Verbesserungen, in einigen anderen Bereichen jedoch neue und teilweise massive Verwerfungen. B E T hat daher eine Stellungnahme zum Gesetzentwurf verfasst. Nach B E T-Meinung enthält das vorgeschlagene Gesetz zwei schwerwiegende Konstruktionsfehler: • Es erfolgt keine Differenzierung nach steuerbaren dezentralen Einspeisungen, die die Netze entlasten können und vor allem volatilen Einspeisungen, die dies nicht leisten. • Die sog. Kostenwälzung, d.
Energiekosten fair verteilen: Ostdeutschland bei Netzentgelten entlasten Erneuerbare & Ökologie Technik Verbraucherberatung 28. Februar 2017 In der kommenden Landtagssitzung wird die energiepolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Dorothea Frederking, im Landtag von Sachsen-Anhalt für die Koalitionsfraktionen den Antrag „Ostdeutschland bei Netzentgelten entlasten“ einbringen. (WK-intern) - Die Landesregierung soll über den Bundesrat auf eine bundesweite Angleichung der Netznutzungsentgelte hinwirken, damit es in der Folge besonders in den ostdeutschen Bundesländern zur Entlastung bei den Stromkosten kommt. Dazu erläutert Frederking: „Die Netznutzungsentgelte sind der einzige Teil in den Stromkosten, der regional unterschiedlich ist. In Ostdeutschland sind Netznutzungsentgelte wesentlich höher als in einigen anderen Bundesländern. Dieses Missverhältnis müssen und wollen wir beseitigen, denn die Energiewende ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Sie
Energiewende wird durch die höheren Netzentgelte, die die Bürger zahlen müssen, zum ad absurdum führen Finanzierungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks 24. Februar 201724. Februar 2017 Im Landtag ist heute über zwei Gesetzentwürfe und einen Antrag zur Energiewende, Landesplanungsrecht und Netzentgelte debattiert worden. (WK-intern) - Dazu die energiepolitische Sprecherin der Piratenfraktion, Angelika Beer: Wir PIRATEN wünschen uns deshalb mehr Bürgerbeteiligung bei der Landesplanung und unterstützen deshalb auch die Volksinitiative Mitbestimmung, die sich klar und deutlich gegen eine Energiewende mit der Brechstange ausspricht. Wir müssen die Bürgerinnen und Bürger mitnehmen, damit das Mammutprojekt Energiewende ein Erfolg wird! Dieses Vorhaben sollte nicht durch den massiven und rücksichtslosen Ausbau der Windkraft forciert werden. Es besteht, gerade im kommunalen Bereich und bei den Landesliegenschaften noch ein enormes Optimierungspotential. Das Problem, welches wir
Netzentgelte: Die Energiewende verlangt eine faire Lastenteilung Finanzierungen Windenergie Windparks Wirtschaft 10. Februar 2017 Energiewendeminister Robert Habeck zur Bundesratsinitiative für einheitliche Netzentgelte (WK-intern) - Damit es bundesweit einheitliche Netzentgelte auf der Ebene der Übertragungsnetzbetreiber gibt, setzt sich Schleswig-Holstein im Bundestrat für eine Gesetzesänderung ein. Hiermit erhalten Sei die Rede von Energiewendeminister Robert Habeck zur heute (10. Februar 2017) eingebrachten Bundesratsinitiative. Frau Präsidentin! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Die Energiewende ist nicht nur eine technische, sondern ebenso auch eine ökonomische und eine politische Mammutaufgabe: Es geht einmal mehr um Gerechtigkeit, um faire Lastenteilung. Meine Position ist klar. Wenn der Klimaschutz ein gesamtgesellschaftliches Anliegen ist, dann ist zwingend auch die Energiewende eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Wer einmal auf einer Bürgerveranstaltung von
Petition: Unterstützung der Bundesratsinitiative für einheitliche Netzentgelte Erneuerbare & Ökologie Verbraucherberatung 4. Februar 2017 In dem Ende Januar vom Bundeskabinett verabschiedeten Gesetzesentwurf zur Modernisierung der Netzentgeltstruktur wurde auf die versprochene bundesweite Angleichung der Netzentgelte verzichtet. (WK-intern) - Die Netzentgelte, die fast 25 Prozent des Strompreises ausmachen, weisen starke regionale Unterschiede auf, denn die Kosten des Netzausbaus werden noch immer dort getragen, wo sie anfallen. Das führt dazu, dass Stromverbraucher in Bundesländern mit einem hohen Anteil an Erneuerbare-Energien-Anlagen die höchsten Kosten für den Stromtransport zahlen, weil dort die Stromnetze ausgebaut werden müssen, die notwendig sind, um andere Teile der Bundesrepublik zu versorgen. Kosten der Energiewende fair verteilen Schleswig-Holstein und Thüringen wollen deshalb mit einer Bundesratsinitiative eine faire Verteilung der
Verspagelte Landschaften und die höchsten Strompreise sind der Bevölkerung nicht erklärbar Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 1. Februar 20171. Februar 2017 Schleswig-Holstein zahlt 178 Millionen Euro zuviel für Strom - Netzentgelte würden bei bundesweit einheitlicher Verteilung um zehn Prozent sinken (WK-intern) - Rechnerische Mehrbelastung von 64 Euro für jeden Schleswig-Holsteiner im Jahr 2017 - Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz profitieren Die Ankündigung der Bundesregierung, die Netzentgelte entgegen früherer Aussagen bundesweit nicht anzugleichen, kostet die Schleswig-Holsteiner 178 Millionen Euro im Jahr 2017. Das entspricht einer Mehrbelastung von rechnerisch 64 Euro pro Einwohner. Bei einer deutschlandweit einheitlichen Verteilung der Netzkosten würden die Netzengelte in Schleswig-Holstein um rund zehn Prozent sinken. Zu diesem Ergebnis kam eine Untersuchung des Berliner Energieberatungsunternehmens Enwima im Auftrag des Verbands der Schleswig-Holsteinischen Energie- und Wasserwirtschaft