Studie: Landwirtschaftliche Landnutzung schädigt Ökosysteme Aktuelles Forschungs-Mitteilungen 6. Juli 2013 (WK-intern) - Studie zeigt: Gegenwärtige Landnutzung vernachlässigt Ökosystem-Dienstleistungen Die wechselseitigen Beziehungen zwischen Lebewesen und Umwelt bezeichnet man als Ökosystem. Intakte Ökosysteme liefern nicht nur Nahrung und Rohstoffe, sondern regulieren auch das Klima, sorgen für Artenvielfalt oder bieten Raum für Tourismus und Naherholung. Diese „Ökosystem-Dienstleistungen“ sind zunehmend Gegenstand sozialökologischer Forschung. Eine Studie unter Beteiligung von Prof. Dr. Grischa Perino vom Fachbereich Sozialökonomie der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg zeigt, dass eine Landnutzung, die vorwiegend an landwirtschaftlichen Erträgen ausgerichtet ist, zu wenig ökologische Dienstleistungen bietet. Dies berichtet das Fachmagazin Science. Die Studie hat detaillierte geographische, ökologische und ökonomische Daten am Beispiel Großbritanniens
Besserer Schutz für Europas Naturschutzgebiete – Was kann die Europäische Union tun? News allgemein 16. Februar 201316. Februar 2013 (WK-intern) - Klimawandel, intensive Landwirtschaft und wachsende Städte – die Naturschutzgebiete in Europa und mit ihnen die biologische Vielfalt geraten zunehmend in Bedrängnis. Das Projekt HABIT-CHANGE, das vom Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) geleitet wird, sucht nach praxistauglichen Empfehlungen für das Management von natürlichen Lebensräumen. Am 5. März stellt es Ergebnisse in Brüssel vor. Neben den vom Menschen gemachten Veränderungen stellt vor allem der Klimawandel die europäischen Schutzgebiete wie Nationalparks und Biosphärenreservate vor immer neue Herausforderungen. „Die Management- und Schutzstrategien müssen entsprechend angepasst werden – doch hier fehlen bisher Erfahrungswerte und Handlungsempfehlungen. HABIT-CHANGE möchte diese Lücke schließen“, erklärt Projektleiter Marco Neubert. Seit 2010 wird
Rückenwind für den Ökolandbau in Schleswig-Holstein Behörden-Mitteilungen Ökologie Schleswig-Holstein 14. Februar 201314. Februar 2013 (WK-intern) - Minister Habeck erhöht die Fördersätze Kiel - Die Landesregierung will den Ökolandbau stärken. "Wir werden die Fördersätze in diesem Jahr deutlich erhöhen, damit der Ökolandbau in Schleswig-Holstein wieder eine wirtschaftliche Perspektive hat", erklärte Landwirtschaftsminister Robert Habeck. So sollen die Fördersätze von derzeit 137 Euro je Hektar Acker und Grünland auf 180 Euro angehoben werden. In den ersten beiden Jahren der Betriebsumstellung soll die Prämie künftig 280 statt bisher 262 Euro je Hektar betragen. "Damit gleichen wir die Fördersätze denen an, die in den meisten anderen Bundesländern üblich sind und die im Förderrahmen des Bundes als Standard vorgesehen sind", begründet Habeck seine
Berlin: 25.000 Demonstranten forderten Abkehr von Agrarindustrie News allgemein Ökologie 21. Januar 201321. Januar 2013 (WK-news) - 25.000 Demonstranten erwarten von Kanzlerin Merkel ökologische und soziale Reformen in der Landwirtschaft Zu Beginn der weltweit größten Landwirtschaftsmesse, der "Internationalen Grünen Woche" in Berlin, haben 25.000 Menschen in der Hauptstadt mit einer Großdemonstration grundsätzliche Reformen in der Agrarpolitik gefordert. Unter dem Motto "Wir haben es satt! Gutes Essen. Gute Landwirtschaft. Jetzt!" zogen bereits im dritten Jahr in Folge die Teilnehmer mit Transparenten und in teils phantasievollen Kostümen vom Berliner Hauptbahnhof durch das Regierungsviertel zum Bundeskanzleramt. 70 Traktoren und Imkerfahrzeuge aus dem ganzen Bundesgebiet begleiteten den Protest. Bauern, Verbraucher und Imker demonstrierten gemeinsam dafür, nicht die Interessen der Industrie in
Heimische Landwirtschaft – Welche Verantwortung trägt sie für die Welt? News allgemein Ökologie 21. Januar 201321. Januar 2013 (WK-intern) - ErlebnisBauernhof diskutiert über Welternährungsfragen Podiumsdiskussion „Heimische Landwirtschaft – Welche Verantwortung trägt sie für die Welt?“ Auf dem ErlebnisBauernhof der Internationalen Grünen Woche fand heute eine Podiumsdiskussion statt zum Thema „Heimische Landwirtschaft – Welche Verantwortung trägt sie für die Welt?“. Das gibt die Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft (FNL), der Veranstalter der Diskussionsrunde und federführende Organisator des ErlebnisBauernhofes bekannt. Die heimische Land- und Agrarwirtschaft produziert nicht nur Lebensmittel für den heimischen Markt, sondern partizipiert darüber hinaus auch am globalen Handel mit Auswirkungen auf Märkte an anderen Orten. Welche Auswirkungen dies auf die Situation der Nahrungssicherheit insbesondere in Entwicklungsländern sowie auf die jeweilige Landwirtschaft vor
Grüne Woche, Thema Welternährung: Wie werden wir alle morgen noch satt? Ökologie 19. Januar 201319. Januar 2013 (WK-news) - Internationale Experten diskutieren das Thema Welternährung auf dem ErlebnisBauernhof 2013 Standortgespräch der FNL mit angeregter Debatte um die Frage „Wie werden wir alle morgen noch satt?“ Rund 250 Spitzenvertreter der Landwirtschaft, aus Verbänden, Wissenschaft und Politik besuchten heute das 4. Standortgespräch auf dem ErlebnisBauernhof der Grünen Woche. Thema der Veranstaltung, die jährlich von der Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft e.V. (FNL) mit Unterstützung der AGRAVIS Raiffeisen AG und der BayWa AG umgesetzt wird: „Wie werden wir alle morgen noch satt? Herausforderung: Nahrungssicherheit der Zukunft!“. Unter Leitung von Moderatorin Catarina Zanner diskutierten Experten aus dem In- und Ausland aktuelle Fragen der Welternährung. Dr. Thomas Stelzer von
Niedersachsen: Greenpeace veröffentlicht Umwelt-Wahlkompass Niedersachsen Ökologie 8. Januar 2013 (WK-news) - Spitzenkandidaten der Parteien beantworten umweltpolitische Fragen Mit 15 Fragen zu wichtigen Umweltthemen in Niedersachsen überprüft Greenpeace die politischen Positionen aller Parteien und deren Spitzenkandidaten. Die Antworten von Stephan Weil (SPD), Anja Piel (B‘90/Die Grünen), Stefan Birkner (FDP), Manfred Sohn (DIE LINKE) und Meinhart Ramaswamy (Piratenpartei) veröffentlicht die unabhängige Umweltschutzorganisation im „Wahlkompass Umweltpolitik“. Einzig CDU-Spitzenkandidat David McAllister wollte sich nicht mit den Aussagen seiner Partei zitieren lassen. Für ihn antwortete Generalsekretär Ulf Thiele. „Entweder ist Herrn McAllister die Umweltpolitik völlig gleichgültig oder er drückt sich vor klaren Aussagen“, sagt David Petersen von Greenpeace Hannover. „An diesen würde er schließlich nach der
Schnellwachsende Gehölze, Anbau und Förderung für Landwirte Bioenergie 27. Dezember 201227. Dezember 2012 (WK-news) - Nachhaltige Energieerzeugung: Erfolgreicher Informationstag zu Kurzumtriebsflächen im Saarland Schnellwachsende Gehölze als ergänzendes Standbein für die Landwirtschaft Saarbrücken - Seit dem 1. Oktober 2012 wird im Saarland die Anlage von Kurzumtriebsflächen (KUF) finanziell gefördert. Im Rahmen der Anlage der Flächen können 1000 Euro Zuschuss je Hektar beantragt werden. Bei Kurzumtriebsflächen handelt es sich um landwirtschaftliche Flächen, auf denen schnellwachsende Bäume angebaut werden. Dabei kommen zum Beispiel die Baumarten Pappel und Weide in Frage. Anbau und Förderung von KUF waren am 14. Dezember 2012 Thema einer Informationsveranstaltung. Gastgeber war das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr des Saarlandes (MWAEV) in Saarbrücken. Die
Vertrauen in die Heimische Landwirtschaft News allgemein 18. Dezember 2012 (WK-intern) - ErlebnisBauernhof 2013 stärkt Ausstellungsbereich „Verarbeitung & Handel“ Lebensmitteleinzelhandel vervollständigt die Kette der Land- und Ernährungswirtschaft Berlin - Auch im Jahr 2013 schließt der ErlebnisBauernhof, der in diesem Jahr unter dem Motto „Vertrauen in die Heimische Landwirtschaft“ steht, mit dem Ausstellungsbereich „Verarbeitung & Handel“ die Darstellung der Kette der Land- und Ernährungswirtschaft bis hin zum Verbraucher. Darauf verweist heute die Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft (FNL), als federführender Organisator der Sonderausstellung auf der Internationalen Grünen Woche. Dr. Gibfried Schenk, Geschäftsführer der FNL, erklärt die inhaltliche Bedeutung des Ausstellungsbereiches: „Wir freuen uns, dass wir mit Partnern der Systemgastronomie und des Lebensmitteleinzelhandels die Kette der
Reform der Energie- und Landwirtschaftspolitik wird von Organisationen aus 22 Ländern gefordert News allgemein 6. November 20126. November 2012 (WK-news) - Organisationen aus 22 Ländern fordern grundlegende Reform der Energie- und Landwirtschaftspolitik Bonn - 140 Akteure der Zivilgesellschaft aus 22 Industrie- und aufstrebenden Staaten fordern eine grundlegende Reform von Energie- und Landwirtschaftspolitik, um Hunger und Klimawandel weltweit zu bekämpfen. Das ist ein Ergebnis des "Dialogue on Transformation", der am Wochenende in Bonn stattgefunden hat. Die teilnehmenden Organisationen drängen einerseits auf das Recht auf Entwicklung, andererseits auf eine Form der Entwicklung, die die Grenzen des Planeten akzeptiert. Sie diskutierten Strategien, um die Armut und zugleich den Klimawandel zu bekämpfen. Eine Grundfrage war dabei, wie die Nachfrage nach Energie hier und in den
Bauernverband-Ehrenpräsident Sonnleitner: Bioenergie ist nicht die Ursache steigender Agrarpreise Erneuerbare & Ökologie Solarenergie 22. Oktober 20124. November 2012 (WK-news) - 7. DKB-Eliteforum Landwirtschaft auf Schloss & Gut Liebenberg Die Vorschläge von Peter Altmaier für eine Neuausrichtung des EEGs begrüßt der Ehrenpräsident vom Deutschen Sonnleitner, ausdrücklich. Doch, einen Zusammenhang zwischen der Erzeugung von Bioenergie und steigenden Agrarpreisen weist er zurück. „Die vom Bundesumweltminister vorgeschlagenen Eckpunkte zu einem neuen EEG mit einem berechenbaren Ausbau im ländlichen Raum gehen in die richtige Richtung, denn es gilt, den Anstieg der EEG-Umlage zu stoppen, ohne die Bioenergie abzuwürgen“, erklärte Sonnleitner. Die Energie aus Biomasse leiste wegen ihrer Speicherbarkeit und sicheren Verfügbarkeit einen wichtigen Beitrag zum Energiemix der Zukunft. Erzeugungsschwankungen von Wind- und Solarstrom könnten mit ihr
15. Berliner Gespräch der Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft Mitteilungen 18. Oktober 2012 (WK-intern) - Agrar- und Ernährungswirtschaft müssen den gesellschaftlichen Nutzen einer modernen, nachhaltigen Landwirtschaft offensiv kommunizieren Berlin - Mehr als 130 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Verbänden diskutierten beim diesjährigen 15. Berliner Gespräch der Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft (FNL) die Frage „Quo vadis Landwirtschaft - Welche Rolle spielt die Landwirtschaft in der gesellschaftlichen Wahrnehmung?“. Die Veranstaltung fand statt in der Vertretung des Landes Niedersachsen beim Bund in Berlin. In seinem Impulsvortrag präsentierte Tim Gumbel aus der Generaldirektion Gesundheit und Verbraucher der Europäischen Kommission die europäische Perspektive zur aktuellen gesellschaftlichen Debatte rund um den Verbraucher- und Tierschutz. Dabei gab er einen Überblick über die gesetzgeberischen Aktivitäten