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Schwachwindland Bayern fühlt sich benachteiligt bei Windenergie-Ausschreibung

PB: Portraitfoto Staatsminister Hubert Aiwanger / ©: Bayerische Ministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie
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Bayerns Energieminister zur Benachteiligung Bayerns bei den Windenergie-Ausschreibungen des Bundes

(WK-intern) – MÜNCHEN – Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger hat die jüngsten Ergebnisse der Ausschreibungen der Bundesnetzagentur kritisiert und fordert eine stärkere Berücksichtigung süddeutscher Standorte beim Ausbau der Windenergie.

In der am 31. März beendeten Ausschreibungsrunde erhielten bundesweit rund 440 Vorhaben einen Zuschlag, darunter nur fünf aus Bayern.

„Es kann nicht sein, dass Bayern als großer Industriestandort mit hohem Strombedarf bei den Zuschlägen für Windkraft quasi leer ausgeht. Das derzeitige System benachteiligt den Süden strukturell, weil es einseitig auf hohe Winderträge setzt. Das ist energiepolitisch zu kurz gedacht“, so Aiwanger.

Der Minister begrüßt zwar die im Klimaschutzprogramm des Bundes vorgesehenen zusätzlichen Ausschreibungen sowie die geplante Weiterentwicklung des Referenzertragsmodells: „Das sind richtige Schritte, weil sie endlich anerkennen, dass der Ausbau regional ausgewogener erfolgen muss – das senkt auch die Netzkosten.“

Zugleich machte Aiwanger deutlich, dass die Maßnahmen nicht ausreichen und vor allem zu spät kommen: „Der Bund wartet auch hier wieder zu lange. Die zusätzlichen Ausschreibungen erst ab 2027 helfen uns aktuell nicht weiter. Wir brauchen jetzt eine Lösung, damit genehmigte Projekte zügig umgesetzt werden können. Ich fordere eine vorgezogene Sonderausschreibung bereits im Jahr 2026 sowie eine stärkere regionale Steuerung der Vergaben.“

Der Minister verweist dazu auf die bayerische Bundesratsinitiative, die bislang breite Unterstützung gefunden hat. Gefordert wird die Einführung einer zusätzlichen EEG-Wind-Sonderausschreibung für 2026 mit einem Ausschreibungsvolumen von zusätzlich fünf Gigawatt.

PM: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie

PB: Portraitfoto Staatsminister Hubert Aiwanger / ©: Bayerische Ministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie








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