Werbung BDEW fordert Energiepaket 2026 Erneuerbare & Ökologie Technik Veranstaltungen 10. Juni 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels Anlässlich des BDEW Kongress 2026 fordert Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW Hauptgeschäftsführung: (WK-intern) – „Die Energiewirtschaft investiert seit Jahren Milliarden in Strom- und Gasnetze, in Erneuerbare Energien-Anlagen, in Speicher, Kraftwerke und Flexibilität. Die Energiebranche ist eine der modernsten Transformationsbranchen dieses Landes. Diese Dynamik braucht eine ambitionierte und stabile politische Flankierung. Investitionen fließen nur dort, wo verlässliche Regeln gelten. Kapital folgt Klarheit. Doch die Liste der nicht geeinten, energiepolitischen Vorhaben ist auch ein Jahr nach Regierungsbildung noch lang. Bei StromVKG, EEG, Netzpaket und Gebäudemodernisierungsgesetz drängt die Zeit nun umso mehr. Die Ausschreibungen für steuerbare Leistung müssen noch in diesem Jahr auf den Weg gebracht werden. Die Unternehmen stehen in den Startlöchern und warten auf die gesetzliche Grundlage. Das EEG läuft Ende dieses Jahres aus, es braucht eine Novellierung sowie die Zustimmung aus Brüssel. Ein Vorschlag, wie mit Netzanschlüssen in kapazitätslimitierten Gebieten umgegangen wird, muss dringend innerhalb der Bundesregierung geeint werden. Und das Gebäudemodernisierungsgesetz liegt zwar vor, dennoch bleiben viele Fragen, etwa in Bezug auf die geplante Grüngasquote, zu klären. Wichtig ist zudem, dass im Sinne der Effizienz Mehrfachinfrastrukturen und damit unnötige volkswirtschaftliche Kosten vermieden werden. Angesichts der Dringlichkeit dieser Vorhaben fordern wir ein geeintes, gemeinsam verhandeltes Energiepaket 2026. Dazu gehört zum einen, dass mit StromVKG, GModG und Gaspaket jene Gesetze, die im parlamentarischen Verfahren weit genug fortgeschritten sind, noch vor der Sommerpause beschlossen werden. Bei den weiteren zentralen Vorhaben EEG, Netzpaket, den Novellen von BauGB und KWKG sowie der Reform des Ausschreibungsregimes bei Wind Offshore kommt es darauf an, dass sie spätestens im Herbst abgeschlossen sind. Denn: Wir brauchen H2-ready-Gaskraftwerke, wir brauchen Batteriespeicher, wir brauchen Windkraft in der Nordsee und in Süddeutschland, wir brauchen einen schnelleren Netzausbau und klare Regelungen für die Wärmewende. Die Transformation schreitet voran, sie muss regulatorisch geklärt sein. Das darüber hinaus von der Bundesregierung angekündigte grundsätzliche Reformpaket ist notwendig. Die Energiepolitik darf hier nicht Verhandlungsmasse werden, das Energiepaket muss für sich stehen. Rente und Redispatch-Vorbehalt, BAfÖG und Biotreppe, Gesundheitsfinanzierung und Gaspaket dürfen nicht gegeneinander aufgerechnet und politisch miteinander verheiratet werden! Energiepolitik muss sich an physikalischen Gegebenheiten orientieren und an Effizienz im Energiesystem.“ Treffpunkt Netze 2026: „ENERGIEN VERBINDEN“ Am 30.09./01.10.2026 treffen wir uns in der ARENA BERLIN zur netzwirtschaftlichen Leitveranstaltung des BDEW. ENERGIEN VERBINDEN – unter dem Motto diskutieren wir mit Ihnen und der Politik Lösungen für eine integrierte, sichere und effiziente Energieversorgung, die Gestaltung zukunftsfester Netze und vieles mehr. Schon mit uns vernetzt? Buchen Sie jetzt Ihr Ticket! PM: BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. PB: Treffpunkt Netze 2026: „ENERGIEN VERBINDEN“ / ©: BDEW Weitere Beiträge:Welttages der erneuerbaren Energien 2025 im Zeichen des KlimanotstandsDNR-Steckbrief: Strategie für Europa 2020 und deren UmsetzungHamburg: Wie viel Einfluss hat der Verbraucher? Biologisch oder billig?