Österreich-VCÖ: 20 Milliarden Euro sind bis zum Jahr 2020 im Straßenverkehr einzusparen News allgemein 10. Februar 2012 Bis zum Jahr 2020 können umweltschädliche und sozial kontraproduktive Subventionen sowie überdimensionierte Straßenbauprojekte im Umfang von 20 Milliarden Euro eingespart werden, betont der VCÖ. Die Budgetkonsolidierung ist als Chance zu nutzen, den Klimaschutzzielen Österreichs näher zu kommen und die krisenanfällige Erdölabhängigkeit des Verkehrs zu verringern. „Die Schuldenberge sind vor allem dort abzutragen, wo mit viel Steuergeld umweltschädliches Verhalten subventioniert wird. Es ist wichtig, den zukünftigen Generationen keine Schuldenberge, sondern eine intakte und saubere Umwelt zu hinterlassen. Die Regierung hat es in der Hand, ein Sparpaket zu schnüren, das den zukünftigen Generationen gegenüber gerecht ist und in seiner Gesamtheit sozial und ökologisch verträglich
China, USA, Indien boykottieren europäische Klimaschutzauflagen News allgemein 10. Februar 201210. Februar 2012 Kurz vor dem EU-China-Gipfel am 14. Februar eskaliert der Streit um die Ausweitung des europäischen Emissionshandels auf den Luftverkehr: Die Regierung in Peking hat am Montag den Fluggesellschaften des Landes die Teilnahme am EU-Emissionshandel untersagt. Chinesische Fluglinien dürften ohne staatliche Genehmigung keine zusätzlichen Abgaben zahlen oder auf ihre Kunden umlegen, ordnete die Behörde für zivile Luftfahrt in China an. Seit Anfang des Jahres müssen alle Fluggesellschaften, die in der Europäischen Union starten oder landen, Zertifikate für den Ausstoß von Kohlendioxid erwerben, um so die zunehmende Belastung des Klimas durch den Flugverkehr auszugleichen. Die EU will angesichts der chinesischen Boykottankündigung hart bleiben. „Wir werden nicht zurückweichen“,
Hessen in 3 D – Virtuelles Modell des Untergrunds erleichtert Rohstoffnutzung News allgemein 10. Februar 20129. Februar 2012 Seit kurzem lässt sich der Untergrund von ganz Hessen dreidimensional erforschen. Im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat das Institut für Angewandte Geowissenschaften der TU Darmstadt ein virtuelles Modell der Bodenverhältnisse des Landes entwickelt, um vom Computer aus Potenziale für Erdwärme und Rohstoffvorkommen zu suchen und gegebenenfalls zu nutzen. Allem voran sollen Gebiete mit geothermischem Potenzial ausfindig gemacht werden, die sich für den Bau von Erdwärme-Kraftwerken eignen. Schon jetzt ist klar: „Im Oberrheingraben eignen sich die 280 bis 300 Millionen Jahre alten Gesteine der Rotliegend sehr gut“, erläutert Kristian Bär, der als Mitarbeiter des Fachgebietes Angewandte Geothermie
Grünes Energie-Management für Europas Häfen: Jacobs University leitet EU-Projekt Green EFFORTS News allgemein 10. Februar 20129. Februar 2012 Im Januar 2012 startete das Projekt Green EFFORTS mit dem Ziel, ein strategisches Planungsinstrument zu entwickeln - Mit dem Terminalbetreiber und Hafenverwaltungen den CO2-Fußabdruck von See- und Binnenhäfen nachhaltig reduzieren können. Hierzu wird über 2,5 Jahre an verschiedenen Container- und RoRo-Terminals erforscht, wie Energie eingespart und zurückgewonnen werden kann, wie verstärkt regenerative Energien genutzt werden können und wie das Hafen- und Terminalpersonal aktiv am Klima- und Umweltschutz mitwirken kann. Acht Partner beteiligen sich an dem hauptsächlich aus EU-Mitteln finanzierten Projekt mit einem Gesamtvolumen von 3,2 Mio. Euro. Koordinator ist Jacobs-Professor Jens Froese. Mit rund 30 % trägt der globale Warentransport erheblich zu dem
Innenministerium verspricht mehr Bürgerbeteiligung bei Großprojekten – aber nur scheinbar News allgemein 9. Februar 20129. Februar 2012 Wortlaut des Gesetzentwurfs des BMI zur Neuregelung von Planfeststellungsverfahren (PlVereinhG) widerlegt die verkündeten Ziele – Mehr Akzeptanz und zeitgemäße Bürgerbeteiligung so nicht erreichbar – Auch die versprochene Vereinheitlichung der Verfahren wird verfehlt – „Wenig gelernt aus Stuttgart 21“ Das Bundesinnenministerium (BMI) bleibt immun gegen den Wunsch von immer mehr Bürgerinnen und Bürgern nach einer frühzeitigen und ernsthaften Beteiligung bei der Planung von Großprojekten. Das ergibt sich nach einer Analyse der Deutschen Umwelthilfe e. V. (DUH) aus einem Gesetzentwurf des BMI, mit dem eine Reihe von Vorschriften im Zusammenhang mit Planfeststellungsverfahren geändert werden sollen und der im Januar unter anderem der DUH zur
Endlagersuche: Ausstieg aus Gorleben juristisch möglich News allgemein 9. Februar 20128. Februar 2012 Greenpeace legt Rechtsgutachten vor Der Standort Gorleben kann in einem künftigen Endlagersuchgesetz der Bundesregierung rechtssicher ausgeschlossen werden. Dies zeigt ein von Greenpeace heute vorgestelltes Rechtsgutachten. Darin belegt die unabhängige Umweltschutzorganisation, dass der Gesetzgeber den Salzstock Gorleben sogar ausschließen sollte, will er ein ergebnisoffenes Endlagersuchverfahren gewährleisten. „Der Ausschluss Gorlebens ist nicht nur rechtlich problemlos möglich, er ist für eine sachliche Atommülldebatte sogar notwendig“, sagt Tobias Riedl, Atomexperte von Greenpeace. „Solange Gorleben im Verfahren ist, bleibt der angebliche Neustart der Bundesregierung in der Endlagersuche reines Wunschdenken.“ Das juristische Gutachten kommt zu dem Schluss, dass der Bundestag den politischen Gestaltungsspielraum besitzt, Gorleben in einem Endlagersuchverfahren rechtssicher auszuschließen.
OilDoc Conference and Exhibition 2013 – Call for Papers bis zum 28.02.2012 Veranstaltungen 8. Februar 20127. Februar 2012 Bei der ersten OilDoc Conference and Exhibition im Februar 2011 waren mehr als 400 Teilnehmer aus 24 Nationen dabei. Das umfangreiche Programm umfasste 90 praxisbezogene Vorträge, begleitende Vorseminare und eine große Fachausstellung international bekannter Unternehmen. Nun heißt es: Fortsetzung folgt! Die nächste OilDoc Conference and Exhibition findet vom 22. bis 24. Januar 2013 in Rosenheim bei München statt. Der Veranstalter OilDoc ist der führende Anbieter von Seminaren, Inhouse-Schulungen, Gutachten und individuellen Beratungen rund um die Themen effiziente Anwendung von Schmierstoffen, Tribologie und Schmierstoff-Analytik. Die OilDoc GmbH entstand im Rahmen eines Spin-off der OELCHECK GmbH. Bei der OilDoc Conference and Exhibition 2013 dreht sich
Röttgen: Die Braunkohlesanierung ist eine Erfolgsgeschichte der Deutschen Einheit. News allgemein 8. Februar 20127. Februar 2012 Durchbruch: Bund und ostdeutsche Braunkohleländer verständigen sich über den beabsichtigten Finanzrahmen für den Zeitraum 2013-2017. In der 9. Verhandlungsrunde der Bund-Länder-Arbeitsgruppe zu einem neuen Verwaltungsabkommen für die Braunkohlesanierung verständigte sich die Arbeitsgruppe über den Entwurf eines Vertragstextes und den beabsichtigten Finanzrahmen für den Zeitraum 2013-2017. Der Vertrag muss noch von den betroffenen Länderkabinetten und Bundesministern gebilligt werden. Damit ist ein wichtiger Meilenstein erreicht, um die erforderlichen Sanierungsmaßnahmen, von denen wichtige ökologische und ökonomische Impulse für die betroffenen Regionen ausgehen, entsprechend dem laufenden Verwaltungsabkommen bedarfsgerecht fortführen zu können. Bisher wurden für die Braunkohlesanierung in Ostdeutschland insgesamt fast 9 Mrd. € bereitgestellt. Bundesumweltminister Dr. Röttgen:
E-world energy & water: EU-Energiekommissar Günther Oettinger setzt weiter auf Netzausbau Veranstaltungen 8. Februar 20127. Februar 2012 Vom 7. bis 9. Februar 2012 trifft sich die Branche wieder auf der E-world energy & water in Essen. Der führende Branchentreffpunkt der europäischen Energiewirtschaft bietet auch 2012 wieder Gelegenheit für Austausch und Antworten auf die aktuellsten Fragestellungen der Branche. Nach dem großen Erfolg 2011 wird auch im kommenden Jahr der Themenbereich smart energy weiter in den Fokus rücken. Mit der Sondershow „Future of Mobility" findet man in der Galeria Ideen im Bereich alternative Antriebe, neue Mobilitätskonzepte und Infrastruktur. E-world energy & water 2012, die Branche trifft sich. Essen (energate) - Für EU-Energiekommissar Günther Oettinger soll der europäischen Binnenmarkt für Energie bis 2014 umgesetzt sein.
Frack Yourself – fracking am Bodensee News allgemein 7. Februar 2012 Lizenzvergabe, still und heimlich vom Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau LGRB in Freiburg vergeben Der englischer 3LegsResources-Konzern hat die Schüfrrechte zur Suche nach Schiefergas in der Bodenseeregion erhalten Die Konzession für die Suche nach Erdgasvorkommen im Bodenseegebiet erhielt das britische Unternehmen „3LegsResources“ vom Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau LGRB in Freiburg - Jetzt haben auch die Bodenseeanwohner Befürchtungen, der Vorarlberger SPÖ Landesgeschäftsführer Einwallner befürchtet unkalkulierbare Risiken für die gesamte Bodenseeregion. Mögliche Schiefergasbohrungen erregen nicht nur im Weinviertel die Gemüter. Auch im Raun Friedrichshafen - Überlingen- Konstanz soll nach Schiefergas gesucht werden. Henning von Jagow, der Vorsitzende des Vereins "Bürgersinn", monierte die Lizenzvergabe,
GLOBAL 2000 zu Fukushima: „Kaltabschaltung“ der Reaktoren bleibt weiter Fiktion News allgemein 7. Februar 2012 Temperaturanstieg in Reaktor 2 zeigt, dass Betreiberfirma Tepco mit der Menschheit experimentiert. Wien - Die gestern gemeldeten Temperaturwerte für den Boden des zerstörten Reaktors 2 zeigen, dass die Atomkatastrophe von Fukushima noch lange nicht vorbei ist. Innerhalb von einer Woche stieg die Temperatur von 45 °Celsius am Boden des Reaktordruckbehälters wieder auf 73,3 °Celsius an, wofür die Betreiberfirma keine Erklärung liefern kann. „Alles was die Betreiber derzeit tun, ist unvorstellbare Massen von Wasser – eine halbe Million Liter pro Tag – in die Reaktoren zu leiten, um die immer noch extrem heißen Lavaklumpen der geschmolzenen Reaktorkerne unter dem Siedepunkt des Wassers
BDEW zur Eröffnung der Fachmesse E-world 2012 in Essen: BDEW fordert Einigung zur Gebäudesanierung Veranstaltungen 7. Februar 2012 Müller appelliert an Bund und Länder: Energiewende ist eine Gemeinschaftsaufgabe / 87 Prozent der Energieversorger bieten kostenlose Energieberatung „Ich appelliere an Bund und Länder, morgen in der dritten Sitzung des Vermittlungsausschusses von Bundesrat und Bundestag endlich eine Einigung zum energetischen Gebäudesanierungsprogramm zu erzielen. Die Energiewende und die damit verbundenen Herausforderungen sind eine Gemeinschaftsaufgabe. Daher müssen die Energieeffizienz, das Einsparen von Energie und der Umgang mit CO2-Emissionen ganz oben auf der politischen Prioritätenliste stehen, damit die Energiewende gelingen kann.“ Das erklärte Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), während der Eröffnungspressekonferenz der Fachmesse E-world 2012 in Essen.