Innenministerium verspricht mehr Bürgerbeteiligung bei Großprojekten – aber nur scheinbar News allgemein 9. Februar 20129. Februar 2012 Wortlaut des Gesetzentwurfs des BMI zur Neuregelung von Planfeststellungsverfahren (PlVereinhG) widerlegt die verkündeten Ziele – Mehr Akzeptanz und zeitgemäße Bürgerbeteiligung so nicht erreichbar – Auch die versprochene Vereinheitlichung der Verfahren wird verfehlt – „Wenig gelernt aus Stuttgart 21“ Das Bundesinnenministerium (BMI) bleibt immun gegen den Wunsch von immer mehr Bürgerinnen und Bürgern nach einer frühzeitigen und ernsthaften Beteiligung bei der Planung von Großprojekten. Das ergibt sich nach einer Analyse der Deutschen Umwelthilfe e. V. (DUH) aus einem Gesetzentwurf des BMI, mit dem eine Reihe von Vorschriften im Zusammenhang mit Planfeststellungsverfahren geändert werden sollen und der im Januar unter anderem der DUH zur
Endlagersuche: Ausstieg aus Gorleben juristisch möglich News allgemein 9. Februar 20128. Februar 2012 Greenpeace legt Rechtsgutachten vor Der Standort Gorleben kann in einem künftigen Endlagersuchgesetz der Bundesregierung rechtssicher ausgeschlossen werden. Dies zeigt ein von Greenpeace heute vorgestelltes Rechtsgutachten. Darin belegt die unabhängige Umweltschutzorganisation, dass der Gesetzgeber den Salzstock Gorleben sogar ausschließen sollte, will er ein ergebnisoffenes Endlagersuchverfahren gewährleisten. „Der Ausschluss Gorlebens ist nicht nur rechtlich problemlos möglich, er ist für eine sachliche Atommülldebatte sogar notwendig“, sagt Tobias Riedl, Atomexperte von Greenpeace. „Solange Gorleben im Verfahren ist, bleibt der angebliche Neustart der Bundesregierung in der Endlagersuche reines Wunschdenken.“ Das juristische Gutachten kommt zu dem Schluss, dass der Bundestag den politischen Gestaltungsspielraum besitzt, Gorleben in einem Endlagersuchverfahren rechtssicher auszuschließen.
Röttgen: Die Braunkohlesanierung ist eine Erfolgsgeschichte der Deutschen Einheit. News allgemein 8. Februar 20127. Februar 2012 Durchbruch: Bund und ostdeutsche Braunkohleländer verständigen sich über den beabsichtigten Finanzrahmen für den Zeitraum 2013-2017. In der 9. Verhandlungsrunde der Bund-Länder-Arbeitsgruppe zu einem neuen Verwaltungsabkommen für die Braunkohlesanierung verständigte sich die Arbeitsgruppe über den Entwurf eines Vertragstextes und den beabsichtigten Finanzrahmen für den Zeitraum 2013-2017. Der Vertrag muss noch von den betroffenen Länderkabinetten und Bundesministern gebilligt werden. Damit ist ein wichtiger Meilenstein erreicht, um die erforderlichen Sanierungsmaßnahmen, von denen wichtige ökologische und ökonomische Impulse für die betroffenen Regionen ausgehen, entsprechend dem laufenden Verwaltungsabkommen bedarfsgerecht fortführen zu können. Bisher wurden für die Braunkohlesanierung in Ostdeutschland insgesamt fast 9 Mrd. € bereitgestellt. Bundesumweltminister Dr. Röttgen:
Frack Yourself – fracking am Bodensee News allgemein 7. Februar 2012 Lizenzvergabe, still und heimlich vom Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau LGRB in Freiburg vergeben Der englischer 3LegsResources-Konzern hat die Schüfrrechte zur Suche nach Schiefergas in der Bodenseeregion erhalten Die Konzession für die Suche nach Erdgasvorkommen im Bodenseegebiet erhielt das britische Unternehmen „3LegsResources“ vom Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau LGRB in Freiburg - Jetzt haben auch die Bodenseeanwohner Befürchtungen, der Vorarlberger SPÖ Landesgeschäftsführer Einwallner befürchtet unkalkulierbare Risiken für die gesamte Bodenseeregion. Mögliche Schiefergasbohrungen erregen nicht nur im Weinviertel die Gemüter. Auch im Raun Friedrichshafen - Überlingen- Konstanz soll nach Schiefergas gesucht werden. Henning von Jagow, der Vorsitzende des Vereins "Bürgersinn", monierte die Lizenzvergabe,
GLOBAL 2000 zu Fukushima: „Kaltabschaltung“ der Reaktoren bleibt weiter Fiktion News allgemein 7. Februar 2012 Temperaturanstieg in Reaktor 2 zeigt, dass Betreiberfirma Tepco mit der Menschheit experimentiert. Wien - Die gestern gemeldeten Temperaturwerte für den Boden des zerstörten Reaktors 2 zeigen, dass die Atomkatastrophe von Fukushima noch lange nicht vorbei ist. Innerhalb von einer Woche stieg die Temperatur von 45 °Celsius am Boden des Reaktordruckbehälters wieder auf 73,3 °Celsius an, wofür die Betreiberfirma keine Erklärung liefern kann. „Alles was die Betreiber derzeit tun, ist unvorstellbare Massen von Wasser – eine halbe Million Liter pro Tag – in die Reaktoren zu leiten, um die immer noch extrem heißen Lavaklumpen der geschmolzenen Reaktorkerne unter dem Siedepunkt des Wassers
Klimafolgen besser abschätzen: Neuer umfassender Modellvergleich gestartet News allgemein 7. Februar 2012 Der Klimawandel hat Folgen für Wälder, Felder, Flüsse – und damit für den Menschen, der atmet, isst, trinkt. Zur genaueren Abschätzung dieser Folgen startet diese Woche ein umfassender Vergleich von Computersimulationen aus aller Welt. Erstmals werden dabei verschiedene betroffene Sektoren in einem gemeinsamen Rahmen betrachtet, von den Ökosystemen über die Landwirtschaft bis hin zu Wasserhaushalten und Gesundheit. Die Modelle werden von mehr als zwei Dutzend Forschungsgruppen etwa aus den USA, China, Deutschland, Österreich, Kenia und den Niederlanden bereitgestellt. Welche ihrer Ergebnisse breit abgesichert sind, wo es Ungewissheiten gibt und warum, das ermittelt jetzt ein Team von Wissenschaftlern. Koordiniert wird das
Jahres-Pressekonferenz 2012 / Niedersachsens Seehäfen punkten mit besserer Infrastruktur News allgemein 7. Februar 20127. Februar 2012 Auch in Zukunft die Stärken der Häfen ausbauen. Oldenburg - Drei große Infrastrukturprojekte werden 2012 in den Häfen von Niedersachsen Ports (NPorts) fertig gestellt: Die Erweiterung der Offshore-Basis in Cuxhaven, der Niedersachsenkai in Brake und die Niedersachsenbrücke in Wilhelmshaven. Insgesamt 200 Millionen Euro hat das Land Niedersachsen in den Ausbau dieser Infrastrukturprojekte investiert. „Noch leistungsfähigere Infrastruktur ist genau das, was wir unseren Kunden bei wachsenden Umschlagzahlen jetzt bieten müssen“, so Dr. Jens-Albert Oppel, Geschäftsführer von Niedersachsen Ports im Rahmen der Jahrespressekonferenz der niedersächsischen Seehäfen in Oldenburg. Niedersachsen Ports wertet die Ausgangslage der landeseigenen Seehäfen Brake, Cuxhaven, Emden, Stade, Wilhelmshaven sowie den Insel-
BASF und Finsa kooperieren bei der Entwicklung eines leichten Holzwerkstoffes News allgemein Veranstaltungen 7. Februar 20126. Februar 2012 - Gemeinsame Entwicklung einer bis zu 30% gewichtsreduzierten Platte auf Basis der SUPERPAN®- und Kaurit® Light-Technologien - Markteinführung des Produktes ist für 2012 geplant - Präsentation des neuen Werkstoffs auf der Fachmesse ZOW in Bad Salzuflen, Deutschland Ludwigshafen, Deutschland und Santiago de Compostela, Spanien - Auf der vom 6. bis 9. Februar in Bad Salzuflen, Deutschland stattfindenden ZOW präsentieren BASF, das weltgrößte Chemieunternehmen, und Finsa, einer der renommiertesten Hersteller von Holzwerkstoffen, ihre gemeinsame Entwicklung eines neuen, leichten Holzwerkstoffs. Dieser um circa 30% gewichtsreduzierte Werkstoff kombiniert die Vorteile der etablierten SUPERPAN®-Technologie von Finsa mit der innovativen Kaurit® Light-Technologie der BASF. Die Markteinführung des Produkts
Siemens erhält Großauftrag für Gas- und Dampfkraftwerk in Saudi-Arabien News allgemein 7. Februar 20126. Februar 2012 Siemens liefert zwölf Gasturbinen, sechs Dampfturbinen und 18 Generatoren für das Gas- und Dampfturbinen(GuD)-Kraftwerk Qurayyah IPP im Königreich Saudi-Arabien. Mit einer installierten Leistung von rund vier Gigawatt (GW) wird es eines der größten Kraftwerke der Welt sein. Nach der Inbetriebnahme der insgesamt sechs Kraftwerksblöcke 2014 kann die Anlage genug elektrische Leistung erzeugen, um rund ein Zehntel des Strombedarfs des Landes zu decken. Konsortialführer für das Projekt ist das saudische Unternehmen ACWA Power. Das Konsortium, dem auch Samsung C&T angehört, wird als unabhängiger Stromlieferant (Independent Power Producer) das Kraftwerk betreiben. Siemens hat den Auftrag von Samsung C&T erhalten. Das Auftragsvolumen inklusive
Agrospritziele für Umwelt und Verbraucher desaströs. 2,3 Milliarden Euro zusätzliche Kosten sind vermeidbar. News allgemein 5. Februar 2012 Berlin: Das von der Bundesregierung verfolgte Beimischungsziel von Agrosprit zu Kraftstoffen für Pkw und Lkw ist aus Sicht des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) nicht nur ökologisch sondern auch ökonomisch nicht weiter verantwortbar. Dies zeige eine Studie, die im Auftrag von Friends of the Earth Europe und der Entwicklungsorganisation Action Aid vom Finanzwissenschaftlichen Forschungsinstitut an der Universität zu Köln (FiFo) erstellt und gestern veröffentlich wurde. Die geplante Erhöhung des Agrospritanteils auf etwa zwölf Prozent bis 2020 würde laut FiFo-Berechnungen zu einer Mehrbelastung der Verbraucher und Steuerzahler von durchschnittlich 2,3 Milliarden Euro pro Jahr führen. Davon seien 1,9 Milliarden Euro
Power One veröffentlicht das Geschäftsergebniss für das vierte Quartal 2011 mit 10% Zuwachs bei den Erneuerbaren Energien News allgemein 4. Februar 2012 Power One veröffentlicht das Geschäftsergebniss für das vierte Quartal 2011 mit 10% Zuwachs bei den Erneuerbaren Energien. Allein die Photovoltaik-Wechselrichter wurden für eine Leitung von 829 MW verkauft. Power-One berichtet, dass sich die Wechselrichter für die erneuerbaren Energien nun auch stärker in Nordamerika und dem asiatisch-pazifische Raum verkaufen und etwa 25 Prozent der Einnahmen ausmachen. Im dritten Quartal 2011 seien es im gleichen Raum nur 17 Prozent gewesen. Lesen Sie die Originalmeldung bei Power One
Jülich: Doch keine Castortransporte nach Ahaus? 152 Castorbehälter bald im Forschungszentrum Jülich? News allgemein 3. Februar 20123. Februar 2012 Bundesministerin Schavan hält eine weitere Lagerung von 152 Castorbehältern auf dem Gelände des Forschungszentrums Jülich für möglich. Geplant war die Überführung des Atommülls in das Zwischenlager Ahaus. Atomkraftgegner haben immer wieder auf Sicherheitsrisiken hingewiesen. Auch die Nordrhein-Westfälische Landesregierung wehrt sich gegen den Strahlenmüll. Bund und Betreiber hatten angekündigt, das Lager in Jülich wegen Sicherheitsmängeln räumen zu wollen: Die Vorkehrungen m zentralen Zwischenlager Ahaus wären besser. Zudem solle das ehemalige Kernforschungszentrum Jülich von der Altlast befreit werden. Die Lagerungsgenehmigung in Jülich läuft Mitte 2013 aus. Deswegen sollen bis dahin alle Behälter abtransportiert werden. Atomkraftgegner weisen seit Monaten darauf hin, dass der Transport mithilfe