UAMR: Studie zeigt Potenzial für Pumpspeicherkraftwerke im Ruhrgebiet auf und analysiert Standorte Forschungs-Mitteilungen 1. Dezember 201130. November 2011 Das Ruhrgebiet ist reich an aufgelassenen Zechen mit einem weit verzweigten unterirdischen Schachtsystem – dies könnte auch für den Energiebergbau der Zukunft ein wichtiger Standortvorteil sein. Das Schachtsystem bietet nämlich nicht nur ausreichend Platz, sondern auch die erforderlichen Höhenunterschiede, um regenerativ erzeugten Strom zu speichern: Eine elektrisierende Idee eines interdisziplinären Forscherteams der Universitäten Duisburg-Essen (UDE) und der Ruhr-Universität Bochum (RUB) mit Experten des Steinkohlenbergbau-Betreiber RAG in Herne. Unterstützt werden sie dabei vom Mercator Research Center Ruhr (MERCUR), der Stiftung Mercator und der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR). Das Prinzip ist so einfach wie genial: Bei hohem Strombedarf wird das Wasser aus dem
Wie beeinflusst der Ozean das Klimageschehen? Forschungs-Mitteilungen 1. Dezember 201130. November 2011 Ein neuer Bohrturm für den Meeresboden - Forschungsministerium bewilligt 7,4 Millionen Euro für die Entwicklung von MARUM-MeBo200. Welche Rohstoffe lagern im Meeresboden? Wie entstehen Tsunamis? Um solche Fragen beantworten zu können, benötigen Meeresforscher Proben vom Meeresboden. Erfahrungen am MARUM zeigen, dass das Probenmaterial sehr effizient mit Meeresboden-Bohrgeräten gewonnen werden kann. Jetzt bewilligte das Bundesministerium für Bildung und Forschung rund 7,4 Millionen Euro. Damit soll bis 2014 das Bohrgerät MARUM-MeBo200 entwickelt werden. Seit seiner Indienststellung 2005 ist der Prototyp eines Meeresboden-Bohrgeräts, das in Bremen entwickelte MARUM-MeBo, auf elf Expeditionen 68mal zum Meeresboden herabgelassen worden. Dabei hat es in Wassertiefen von bis zu 1.720
Bundesnetzagentur startet Qualitätsregulierung für Stromverteilernetze Behörden-Mitteilungen 30. November 20111. Dezember 2011 Kurth: „Qualitätsregulierung notwendiger und wichtiger Bestandteil der Anreizregulierung“. Die Bundesnetzagentur hat jetzt den Stromverteilernetzbetreibern, die in der ersten Regulierungsperiode am regulären Verfahren der Anreizregulierung teilnehmen, die Höhe des sog. Qualitätselements (Q-Element) mitgeteilt. Die Höhe des Q-Elements ist abhängig von der Zuverlässigkeit des jeweiligen Netzes. Netzbetreiber, deren Netze sich in den vergangenen Jahren im Vergleich zu anderen Netzbetreibern durch eine gute Versorgungsqualität ausgezeichnet haben, erhalten einen Zuschlag auf die Erlösobergrenze für die Jahre 2012 und 2013. Netzbetreiber mit einer vergleichsweise schlechten Qualität müssen dagegen einen Abschlag in Kauf nehmen. „“Die Qualitätsregulierung stellt einen notwendigen und zusätzlichen wichtigen Bestandteil der Anreizregulierung dar. In der
NRW-Fördermittel für das Forschungs-Zentrum für Luft- und Raumfahrt Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 29. November 2011 Der nordrhein-westfälische Klimaschutzminister Johannes Remmel übergab heute, am 29. November 2011, einen Zuwendungsbescheid für das Energieprojekt „TURIKON“ an das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die anderen Projektpartner. Im Rahmen seines Besuchs gab es Gelegenheit zum Austausch mit dem DLR-Vorstandsvorsitzenden Professor Johann-Dietrich Wörner und dem DLR-Vorstand für Energie und Verkehr, Professor Ulrich Wagner. Neue Turbinen und innovative Kraftwerke TURIKON steht für neue Dampf-Turbinen für innovative Energie- und Kraftwerks-Konzepte. Dahinter verbirgt sich die Entwicklung neuartiger Dampf- und Prozessgasturbinen für Kraftwerke der Zukunft. Diese sollen einen höheren Wirkungsgrad haben. Zudem sollen sie schnell regelbar sein und so Strom nach Bedarf ins Netz
Neue Studie analysiert Instrumente für mehr Ressourceneffizienz Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 29. November 2011 Mehr Wohlstand – weniger Ressourcen! Das Einsparpotenzial bei Ressourcen wird für Unternehmen in Deutschland auf 27 bis 60 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt. Dennoch ist Ressourceneffizienz kein Selbstläufer. Was muss passieren, damit die Erschließung dieser Potenziale an Dynamik gewinnt? Die Studie „Mehr Wohlstand – weniger Ressourcen. Instrumente für mehr Ressourceneffizienz in Wirtschaft und Gesellschaft“ von Zukünftige Technologien Consulting der VDI Technologiezentrum GmbH zeigt, wie Maßnahmen aus den Bereichen Markt, Regulation, Information und Selbstorganisation der Ressourceneffizienz zum Durchbruch verhelfen können. Sollten Ressourcen bei ihrem Eintritt in das Wirtschaftsgeschehen durch eine Materialinputabgabe besteuert werden? Müssen strengere Gesetze aufgelegt werden, die zum Beispiel vorschreiben, wie
CO2-Label für Pkw: Fehlender Nutzen für Verbraucher und Umwelt Behörden-Mitteilungen Ökologie 27. November 2011 Berlin - Am 1. Dezember 2011 tritt die neue Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung für Pkw, kurz das CO2-Label, in Kraft. Verbraucher sollen dann mit Hilfe eines farbigen Labels, analog zu Kühlschränken und Waschmaschinen, leicht erkennen können, wie effizient ein Auto ist, wie viel Sprit es verbraucht und wie hoch der CO2-Ausstoß ist. Der ökologische Verkehrsclub VCD kritisiert, dass Verbraucher mit dem neue Pkw-Label getäuscht werden. Sie erhalten keine echte Hilfestellung bei der Kaufentscheidung. Von erhöhter Transparenz und mehr Wettbewerb zugunsten der Umwelt, kann nicht die Rede sein. Gerd Lottsiepen, verkehrspolitischer Sprecher des VCD: „Das neue Pkw-Label verspricht zwar auf den ersten Blick Anschaulichkeit. Aber es
Schutzbeschichtung erhöhen Lebensdauer und Effizienz von Solaranlagen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 27. November 2011 Inline-AD-Plasma-Schutzbeschichtungen erhöhen Lebensdauer und Effizienz von Solaranlagen. Die mit dem »German High Tech Champions Award 2011« (GHTC Award) auf dem Gebiet Solar/Photovoltaik für ihre FuE-Arbeiten mit Solarzellen und Solarmodulen in Boston, USA, ausgezeichneten Forscher Dr. Uwe Lommatzsch und Dr. Jörg Ihde des Fraunhofer-Instituts für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM, Bremen, entwickeln funktionelle Atmosphärendruck- (AD-) Plasma-Beschichtungen, die Materialien sowie Bauteile aller Art vor Umwelteinflüssen effizient und wirtschaftlich schützen. Die funktionellen AD-Plasma-Beschichtungen verleihen Materialien und Bauteilen widerstandsfähige und alterungsbeständigere Oberflächen, die nicht nur den Wartungsaufwand reduzieren, sondern auch ihre Funktionssicherheit und Lebensdauer verlängern. Die mit dem GHTC Award prämierte spezielle AD-Plasma-Schutzbeschichtung aus dem Fraunhofer IFAM
BW – Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien um 16 Prozent gestiegen Baden-Württemberg Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Solarenergie 26. November 201126. November 2011 Photovoltaik drittgrößter Energieträger unter den Erneuerbaren Im Jahr 2010 wurden in Baden-Württemberg 66 001 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugt. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Landesamtes kam für die Erzeugung zu 48,0 Prozent die Kernenergie zum Einsatz. Weitere 24,8 Prozent wurden aus Steinkohle und 5,3 Prozent aus Erdgas gewonnen. Der Anteil der erneuerbaren Energieträger erhöhte sich von 15,0 Prozent im Jahr 2009 auf 17,2 Prozent im Jahr 2010. Hinter der Kernenergie und der Steinkohle rangieren die erneuerbaren Energieträger zusammengenommen damit an dritter Stelle im Strommix. Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energieträgern stieg gegenüber 2009 um fast 16 Prozent auf 11 364 Millionen Kilowattstunden. Zuwächse gegenüber
Den Wärmebedarf von Gebäuden realistischer abschätzen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 26. November 201126. November 2011 Zur Betriebsoptimierung Wetterdaten in die Heizungssteuerung integrieren. Gerade in den Übergangszeiten zwischen Winter und Sommer gibt es oft schnelle Wechsel von kurzen Phasen mit warmen und kalten Tagen. Im Inneren eines Gebäudes machen sich derartige Temperaturschwankungen erst mit einiger Zeitverzögerung bemerkbar. Hier ist oft für eine gewisse Zeit noch ausreichende Wärme in Bauteilen und Inventar gespeichert, es gibt genügend Abwärme oder solare Energieeinträge. Forscher haben jetzt hierfür ein neues Konzept für eine Heizungssteuerung mit Wetterdaten entwickelt, das derzeit an drei Verwaltungsgebäuden erprobt wird. Das BINE-Projektinfo „Wenn Wetterprognosen die Heizung steuern“ (14/2011) stellt das System, die Demonstrationsgebäude und erste Ergebnisse vor. Die von
Internationale Fortschritte beim Vogelschutz an Stromleitungen Behörden-Mitteilungen Mitteilungen Ökologie Techniken-Windkraft 26. November 20116. November 2012 Bonner Konvention zum Schutz wandernder Tierarten beschließt neue Richtlinien Berlin/Bergen – Jedes Jahr verunglücken weltweit Millionen Vögel an Stromleitungen und gefährlich konstruierten Strommasten. Diese in der Öffentlichkeit bisher wenig beachteten Verluste stehen bei der Vertragsstaatenkonferenz der „Bonner Konvention“ auf der Tagesordnung, die am heutigen Freitag in der norwegischen Hafenstadt Bergen endet. „Es besteht die Chance, dass nicht nur einzelne Länder Maßnahmen zum Vogelschutz an Stromleitungen ergreifen, sondern auch internationale Schutzbemühungen vorankommen“, kommentierte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Die Delegierten stimmen unter anderem über Richtlinien ab, die Kollisionen von Vögeln an Leitungsdrähten verhindern sollen. Vor allem größere Arten wie Störche, Gänse und Greifvögel erkennen
S&P gibt das „A-“-Rating der EnBW Baden-Württemberg Mitteilungen 26. November 201126. November 2011 Die Ratingagentur S&P bestätigt das „A-“-Rating der EnBW/Ausblick auf „stabil“ angehoben Karlsruhe. Die Ratingagentur Standard & Poors (S&P) hat das „A-“-Rating der EnBW Energie Baden-Württemberg AG bestätigt und den Ausblick auf „stabil“ angehoben. Die Position als drittgrößter deutscher Stromerzeuger und führendes integriertes Energieunternehmen in Baden-Württemberg werden ebenso als gut bewertet wie der Anteil am regulierten Geschäft, insbesondere dem Netzbereich, und die zu erwartende Verbesserung der Ratingkennzahlen durch die Umsetzung eines umfassenden Maßnahmenpakets. S&P stellt aber auch fest, dass Teile der Maßnahmen erst mittelfristig greifen. „Wir freuen uns, dass Standard & Poors die vom Management ergriffenen Maßnahmen zur Stärkung der Kapitalstruktur wie die Begebung
Wie reagieren Meeresorganismen auf den Klimawandel? Forschungs-Mitteilungen Ökologie 26. November 201125. November 2011 Die Uni Bremen forscht an den Antworten – im neuen Zentrum „Bremen Marine Ecology“ Die Universität Bremen ist international bekannt für ihre vielfältigen Aktivitäten im Bereich der Meereswissenschaften. Jetzt gibt es ein neues Zentrum, welches sich in Forschung und Lehre mit ökologischen Prozessen im Ozean beschäftigt: „Bremen Marine Ecology – Centre for Research and Education“, kurz BreMarE, so lautet der Name des Universitätsinstitutes, das am 23. November 2011 offiziell gegründet wurde. Im BreMarE schließen sich die am Fachbereich Biologie/Chemie der Universität Bremen tätigen Arbeitsgruppen für Meereschemie, mikrobielle Ökophysiologie, Meeresbotanik und Marine Zoologie zusammen. Direktor des Zentrums ist Wilhelm Hagen, seit 1998