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Fotodrohnen dokumentieren Trassenverlauf von Erdkabelprojekt Korridor B

PB: Im Münsterland zwischen Coesfeld und Dülmen werden die Gleichstrom-Erdkabel von Korridor B künftig verlaufen. / ©: Christopher Mick/Amprion.
Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels

Erdkabelprojekt Korridor B: Drohnenflüge über geplantem Trassenverlauf

(WK-intern) – Aufnahmen mit Fotodrohnen dokumentieren den Bodenzustand schon weit vor Baubeginn von Korridor B.

Die Drohnenflüge starten dieser Tage zwischen Rheine und der geplanten Konverterstation im Dorstener Ortsteil Altendorf-Ulfkotte.

Als Vorbereitung auf die Bauphase der Erdkabeltrassen im Energiekorridor B geht das Projektteam erneut in die Luft. Entlang der geplanten Trassenverläufe von Heide nach Dorsten und von Wilhelmshaven nach Hamm sowie eines Offshore-Netzanbindungssystems zur Umspannanlage Kusenhorst im nördlichen Ruhrgebiet sorgen Fotodrohnen für eine Bestandsaufnahme des Bodens.

„Wir dokumentieren frühzeitig den Zustand des Bodens entlang unserer Trassenplanung fotografisch. Später lässt sich dann klar bewerten, ob und welche Auswirkungen die Baumaßnahmen auf den Boden gehabt haben“, erklärt Natalie Jacobs, bei Korridor B zuständig für die Planung der bodenkundlichen Baubegleitung. Sollten auf den jetzt entstehenden Luftbildern etwa Aufwuchsschäden oder auffällige Verfärbungen im Boden erkennbar sein, würde Amprion bei Bedarf noch vor Baubeginn weitere Untersuchungen zur bodenkundlichen Bestandsaufnahme vor Ort anstoßen.

Wann und wo fotografiert wird, ist stark von der Witterung abhängig. Bei Schneefall oder zu starkem Sonnenschein mit harten Schattenwürfen lassen sich beispielsweise keine verwertbaren Aufnahmen gewinnen. Insgesamt wird sich die Fotodokumentation des künftigen Arbeitsstreifens entlang der Erdkabeltrassen bis zum Beginn der Tiefbauarbeiten Ende der 2020er-Jahre erstrecken.

Das Gleichstromprojekt Korridor B

Korridor B umfasst die Leitungsbauvorhaben Heide/West – Polsum (Nr. 48) und Wilhelmshaven – Hamm (Nr. 49). Sie sind seit 2021 im Bundesbedarfsplangesetz (BBPlG) verankert. Die Vorhaben werden in Höchstspannungs-Gleichstrom-Technologie als Erdkabel mit einer Spannung von 525 Kilovolt umgesetzt. Die Übertragungskapazität beträgt insgesamt vier Gigawatt elektrische Leistung (zuzüglich Leerrohrsysteme). Korridor B kann damit den Bedarf von etwa vier Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen aus klimafreundlich gewonnenem Strom von den Küstenregionen decken. Korridor B verläuft durch Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Bremen und Nordrhein-Westfalen.

Amprion verbindet

Amprion ist ein führender Übertragungsnetzbetreiber in Europa. Unser 11.000 Kilometer langes Höchstspannungsnetz reicht von der Nordsee bis zu den Alpen und erstreckt

sich über sieben Bundesländer. Es ist das Rückgrat der deutschen Wirtschaft und transportiert Strom für 29 Millionen Menschen. Durch seine Lage in der Mitte Europas ist

es Drehscheibe des europäischen Stromhandels. Zum 31.12.2025 beschäftigte Amprion 3.400 Mitarbeitende. Sie tragen dazu bei, unsere Kernaufgaben zu erfüllen: Wir machen unser Netz fit für eine klimaneutrale Zukunft und sichern an entscheidender Stelle die Stabilität des deutschen und europäischen Stromnetzes.

PM: Amprion

PB: Im Münsterland zwischen Coesfeld und Dülmen werden die Gleichstrom-Erdkabel von Korridor B künftig verlaufen. / ©: Christopher Mick/Amprion.








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