Werbung MLK-Windpark Holzweiler am Netz Finanzierungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 26. Oktober 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels NRW-Umweltminister Krischer bei Inbetriebnahme vor Ort (WK-intern) – Die MLK Gruppe hat den Windpark Erkelenz-Holzweiler offiziell in Betrieb genommen. An dem Termin am 20. Oktober 2026 nahmen unter anderem Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Christel Honold-Ziegahn, stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Erkelenz, sowie MLK-Geschäftsführer Heinrich Lohmann teil. Mit zusammen 14,4 Megawatt Leistung und einer Gesamthöhe von 250 Metern sind die beiden Anlagen vom Typ Vestas V172-7.2 MW die derzeit leistungsstärksten und höchsten Windenergieanlagen im Kreis Heinsberg. Sie erzeugen jährlich prognostizierte 37 Millionen Kilowattstunden Strom, was rechnerisch dem Bedarf von rund 9.900 Haushalten entspricht. Die Nabenhöhe beträgt 164 Meter, der Rotordurchmesser 172 Meter. Bei der elektrischen Infrastruktur setzt MLK auf zukunftsfähige Technik: Die Schaltanlagen kommen ohne das klimaschädliche Isoliergas Schwefelhexafluorid (SF₆) aus. Umweltminister sieht Beleg für Windenergieausbau Minister Oliver Krischer betonte die Bedeutung des Projekts für den Ausbau der erneuerbaren Energien und verwies auf den Strukturwandel: Wo über Jahrzehnte die Braunkohle Landschaft und Alltag geprägt habe, entstehe nun sauberer Strom aus Windenergie. Das Rheinische Revier bleibe eine Energieregion – künftig mit Wind und Sonne. Heinrich Lohmann, Geschäftsführer der MLK Gruppe: „Mit der Inbetriebnahme in Holzweiler schließt sich für mich ein Kreis: Schon Anfang der 1990er-Jahre habe ich gemeinsam mit der BUND-Ortsgruppe Erkelenz im Umfeld des Tagebaus Garzweiler unsere ersten Windenergieanlagen geplant. Dass wir nun hier stehen, zeigt den Wandel der Region, den wir mit erneuerbaren Energien und Bürgerbeteiligung weiter aktiv vorantreiben.“ Der Windpark ist Teil des Ausbauprogramms von MLK im Raum Erkelenz, Linnich und Titz mit geplanten 210 MW. Bürgerinnen und Bürger können sich über Nachrangdarlehen und eine Energiegenossenschaft an Projekten beteiligen. Eckdaten Windpark Erkelenz-Holzweiler Bauart: Neubau Anlagen: 2 Anlagentyp: Vestas V172-7.2 MW Nabenhöhe: 164 m Rotordurchmesser: 172 m Gesamthöhe: 250 m Leistung: 7,2 MW pro WEA / Gesamt: 14,4 MW Jahresertrag gesamt: 37 Mio. kWh Versorgung pro Jahr: 9.900 Haushalte Über die MLK Gruppe Mit über 30 Jahren Erfahrung zählt die MLK Gruppe zu den erfahrensten Projektentwicklern für Erneuerbare Energien in Deutschland. Über 780 MW installierte Windleistung, davon 380 MW im Eigenbetrieb, zeugen von der umfassenden Expertise des Unternehmens. Zum Portfolio gehören zudem mehrere Umspannwerke und Biomassekraftwerke. Mit der Inbetriebnahme ihrer ersten großen Photovoltaik-Freiflächenanlage mit 73,40 MWp im Jahr 2024 erweiterte die MLK ihre Aktivitäten auch im Solarbereich. Im Jahr 2025 erzeugte das Unternehmen rund 455.000 MWh grünen Strom – genug für etwa 140.000 Haushalte. Aktuell umfasst die Projektpipeline 1 GW. Das Ziel: bis zum Ende des Jahrzehnts eine Gesamtleistung von 1 GW im Eigenbestand zu erreichen. Während der Schwerpunkt der vergangenen Jahre in Brandenburg lag, rückt mit zehn neuen Projekten auch das Rheinland wieder verstärkt in den Fokus. Weitere Wind- und Solarprojekte befinden sich in der Planung oder Umsetzung – unter anderem in Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Mit sechs Regionalbüros ist die MLK Gruppe bundesweit aktiv und leistet mit nachhaltiger Energieerzeugung einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende. PM: MLK Consulting GmbH & Co. KG PB: v.l.n.r. Heinrich Lohmann (GF MLK Gruppe), Christel Honold-Ziegahn (stellv. Bürgermeisterin Erkelenz), Oliver Krischer (Minister für Umwelt- und Naturschutz, Verkehr NRW) / ©: MLK | Markus Bullik Weitere Beiträge:RWE Innogy hat ihre Offshore-Service- und Betriebsstation auf Helgoland fertiggestelltMit Windenergie Kurshalten für Klimaschutz und EnergiewendeOffshore-Windpark „Riffgat“ erhält Umspannwerk