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Amprion sichert Schlüsselstandort für den ersten Rhein-Main-Link-Konverter

Gemeinsam mit der Stromleitung Ultranet soll A-Nord den in der Nordsee und in Norddeutschland erzeugten Windstrom von Emden über Osterath nach Philippsburg transportieren. / Foto: HB
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Amprion hat einen Großteil der benötigten Fläche für den ersten von insgesamt vier Konverterstationen des Rhein-Main-Links erworben.

(WK-intern) – Möglich machte das ein Kauf mehrerer Grundstücke der BASF Lampertheim GmbH.

Die Einigung bedeutet einen großen Schritt, um das wichtige Drehkreuz der hessischen Energieversorgung mit grünem Strom zu realisieren.

Die Flächen befinden sich auf dem Stadtgebiet von Lampertheim im südhessischen Landkreis Bergstraße.

„Mit der Flächensicherung für den ersten Konverter kommen wir der Umsetzung des bundesweit bedeutsamen Netzausbauprojekts einen großen Schritt näher“, sagt Dr. Hendrik Neumann, CTO von Amprion, der den Kaufvertrag zu Beginn dieser Woche unterzeichnet hat. Einen Dank schickt er nach der guten Zusammenarbeit mit der BASF auch in die Richtung der Stadt Lampertheim, die den Verhandlungsprozess bis zum Abschluss positiv begleitet hatte. „Die Unterstützung der Stadt hat dazu geführt, dass wir dem gemeinsamen Standortziel schnell nähergekommen sind“, sagt Neumann.

Industrielle Vorprägung und direkte Nähe zum Einspeisepunkt

Die Konverterstation soll in unmittelbarer Nähe zum BASF-Werk in Lampertheim gebaut werden. Das industriell vorgeprägte Landschaftsbild war einer der beiden Hauptgründe für die Wahl des Standortes. Des Weiteren ist die kurze Anbindung zur in der Nähe liegenden Umspannanlage an der Grenze zu Bürstadt von großem Vorteil, da sie der im Bundesbedarfsplan festgelegte Netzverknüpfungspunkt ist. Dort speist der Rhein-Main-Link künftig zwei Gigawatt Windstrom ein und versorgt die Wirtschaft und Menschen in der Region mit sauberer Windenergie.

Vier Konverterstandorte für den Rhein-Main-Link in Südhessen

Der Rhein-Main-Link ist eine der künftigen Hauptachsen der Energiewende. Die 600 Kilometer lange Gleichstromverbindung soll ab 2033 sukzessive acht Gigawatt Windstrom aus der Nordsee in die starken Verbrauchsregionen Südhessens transportieren. Damit der transportierte Gleichstrom von Industrie und Privatverbrauchern überhaupt genutzt werden kann, muss dieser zunächst in Wechselstrom umgewandelt werden. Dafür braucht es Konverteranlagen, die einen Bedarf von bis zu zehn Hektar an Fläche haben. Der Rhein-Main-Link besteht aus vier Erdkabelleitungen mit jeweils einer Konverteranlage an vier verschiedenen Standorten in Südhessen. Die favorisierten Standortbereiche hatte der Netzbetreiber im Herbst vergangenen Jahres benannt.

Neben dem Standort in Lampertheim, wird Amprion die Anlagen in Biblis (ebenfalls Landkreis Bergstraße), Hofheim und Kelkheim (beides Main-Taunus-Kreis) bei der Bundesnetzagentur beantragen. Der erste Konverter soll 2033 in Lampertheim in Betrieb gehen. Es folgen die Konverter in Hofheim 2035, in Kelkheim (2038/2039) und in Biblis (2039/2040).

Amprion verbindet
Amprion ist ein führender Übertragungsnetzbetreiber in Europa. Unser 11.000 Kilometer langes Höchstspannungsnetz reicht von der Nordsee bis zu den Alpen und erstreckt sich über sieben Bundesländer. Es ist das Rückgrat der deutschen Wirtschaft und transportiert Strom für 29 Millionen Menschen. Durch seine Lage in der Mitte Europas ist es Drehscheibe des europäischen Stromhandels. Zum 31.12.2025 beschäftigte Amprion 3.400 Mitarbeitende. Sie tragen dazu bei, unsere Kernaufgaben zu erfüllen: Wir machen unser Netz fit für eine klimaneutrale Zukunft und sichern an entscheidender Stelle die Stabilität des deutschen und europäischen Stromnetzes.

PM: Amprion

Die 600 Kilometer lange Gleichstromverbindung soll ab 2033 sukzessive acht Gigawatt Windstrom aus der Nordsee in die starken Verbrauchsregionen Südhessens transportieren. / Foto: HB








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