Werbung Einigung zur Reform des Heizungsgesetzes steht im Raum Erneuerbare & Ökologie Ökologie 24. Februar 202624. Februar 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels „Schlecht für Klimaschutz, Verbraucher:innen und Wirtschaft“ (WK-intern) – Laut Medienberichten zeichnet sich eine Einigung zur Reform des Gebäudeenergiegesetzes ab, in deren Zuge die 65-Prozent-Quote aufgeweicht und eine Grüngasquote etabliert wird. Hierzu erklärt Dr. Kirsten Nölke, Vorständin der naturstrom AG: „Die Einigung zum Gebäudeenergiegesetz ist ein schlechter Kompromiss und nachteilig für Klimaschutz, Verbraucher:innen und Wirtschaft. Die Wärmewende droht, mit dem Kompromiss kaltgestellt zu werden. Eine Abschwächung der Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes nimmt nicht nur Tempo beim Umstieg von fossiler auf saubere Wärme raus. Eine solche Reform wäre mit Blick auf das Verschlechterungsverbot beim Klimaschutz sowie das kürzliche Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, das der Regierung zu geringe Ambitionen bei der CO2-Reduktion attestiert, auch juristisch höchst fragwürdig. Die aktuelle 65-Prozent-Quote ist ein klares und technologieoffenes Instrument, um die Wärmewende voranzubringen. Übergangsfristen und Ausnahmeregeln haben ein gleichermaßen wirkungsvolles wie flexibles Regime geschaffen, das auch die Heizungsbranche als passend eingeordnet hat. Jede Aufweichung bringt hier nur neue Verunsicherung und Verlangsamung – und damit weniger Umsätze für Handwerker wie Hersteller. Eine Grüngasquote ist kein passendes Ersatzinstrument. Sie suggeriert, Gasheizungen hätten eine Zukunft – das ist nicht der Fall. Durch eine Grüngasquote wird Gas für Verbraucher:innen teurer, die notwendigen Mengen an Biomethan oder Wasserstoff sind auch mittelfristig gar nicht vorhanden und würden zudem noch mehr in der Industrie fehlen, wo sie wirklich gebraucht werden. Eine Wärmewende kann so nicht gelingen.“ Die naturstrom AG wurde 1998 in Düsseldorf gegründet und versorgt mehr als 300.000 Haushalte, Unternehmen und Institutionen mit naturstrom, naturstrom ökogas und nachhaltiger Wärme. Damit ist naturstrom der größte unabhängige Ökostromanbieter in Deutschland. Das Unternehmen setzt auf den konsequenten Ausbau dezentraler Erneuerbarer Energien. Rund 350 Öko-Kraftwerke sind durch Mitwirkung von naturstrom bislang ans Netz gegangen. Zudem realisiert naturstrom verbrauchsnahe, sektorenübergreifende Versorgungslösungen auf Basis Erneuerbarer Energien: von der Nahwärmebelieferung in ländlichen Kommunen über Mieterstrom bis hin zu Strom-, Wärme- und E-Mobilitätsangeboten für Betriebe oder Quartiere. Mehr als 500 Beschäftigte bringen an 17 Standorten die Energiewende voran. Für ihre Vorreiterrolle wurde die naturstrom AG vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Europäischen Solarpreis. PM: naturstrom AG PB: Eine Grüngasquote würde Gas für Verbraucher:innen teurer machen. Außerdem würden die ohnehin zu knappen Mengen Biogas und Wasserstoff dann in der Industrie fehlen, wo sie deutlich schwerer zu ersetzen sind. / ©: naturstrom AG Weitere Beiträge:Energie-Akademie führt Dialog über Energiewende, Stromtrassen und KraftwerkeEinspeise-Regelungen in afrikanischen Ländern bester Weg zur Versorgung mit erneuerbaren EnergienCO2, der Grundstoff für Kraftstoffe und Diamanten ersetzt fossile Quellen