Werbung Vattenfall eröffnet Hybridpark Hommerdingen-Biesdorf in der Südeifel Solarenergie Windenergie 30. Oktober 202630. Oktober 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels Wind und Solar gemeinsam – Vattenfall eröffnet Hybridpark Hommerdingen-Biesdorf in der Südeifel (WK-intern) – Das Projekt Hommerdingen-Biesdorf ist der erste Hybridpark von Vattenfall in Deutschland und setzt Maßstäbe für gemeinsame, kostengünstige und netzdienliche Stromerzeugung aus Sonne und Wind. Sonne und Wind machen künftig gemeinsame Sache in der Südeifel: Vattenfall eröffnet heute (30.10.) im Beisein von Michael Ebling, Minister für Wirtschaft, Tourismus, Energie und Klima des Landes Rheinland-Pfalz, das Hybrid-Kraftwerk Hommerdingen-Biesdorf. Dabei kombiniert das Unternehmen erstmals auch hierzulande die Stromerzeugung aus Wind und Sonne unter einem Dach und setzt damit ein Konzept um, das Vattenfall bereits seit einigen Jahren erfolgreich unter anderem in den Niederlanden und Großbritannien betreibt. Das Hybrid-Kraftwerk Hommerdingen-Biesdorf besteht aus vier Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von zusammen 17 Megawatt (MW) und mehr als 12.000 Solarmodulen mit einer Nennleistung von 7,6 MWp. Es liegt auf den Gemarkungen der Gemeinden Hommerdingen (Windpark) und Biesdorf (Solar), die zur Verbandsgemeinde Südeifel unweit der Luxemburgischen Grenze gehören. Hybridparks – zwei Kraftwerke, ein Netzanschluss Mit dem Projekt Hommerdingen-Biesdorf verfolgt Vattenfall den Ansatz, den Solarpark und den Windpark über einen Netzanschluss an das Verteilnetz des regionalen Betreibers Westnetz anzuschließen. Der Solarpark wird technisch wie eine weitere Windturbine betrachtet, so dass nur ein Netzanschluss für die gesamte Anlage nötig ist. Diesem innovativen Konzept hatte Westnetz zugestimmt. Anlässlich der Eröffnung des Hybridparks sagte der Wirtschafts- und Energieminister von Rheinland-Pfalz, Michael Ebling: „Der Hybridpark Hommerdingen-Biesdorf ist ein Vorzeigeprojekt für eine intelligente, effiziente und wirtschaftliche Energiewende. Er zeigt, dass Wind- und Solarenergie nicht um knappe Netzkapazitäten konkurrieren müssen, sondern sich sinnvoll ergänzen können. Denn entscheidend ist nicht allein, mehr erneuerbaren Strom zu erzeugen, sondern eben auch ihn möglichst effizient in unsere Stromnetze zu integrieren. Damit solche innovativen Lösungen Schule machen, brauchen wir verlässliche Rahmenbedingungen, schnelle Genehmigungsverfahren und intelligente Netzanschlusskonzepte. Gleichzeitig zeigt das Projekt, wie unternehmerischer Mut, technologische Innovation und kommunales Engagement zusammenwirken können. Denn die Energiewende findet vor Ort statt – und die Menschen und Kommunen sollen durch regionale Wertschöpfung auch von ihr profitieren. Ich hoffe, dass dieses Projekt viele Nachahmer in Rheinland-Pfalz findet.“ Die sich gut ergänzenden Erzeugungsprofile von Wind und Solar nutzen das Verteilnetz effizienter im Vergleich zu den jeweils einzelnen Erzeugungstechnologien. Das führt insgesamt zu einer besseren Nutzung der bestehenden Netzinfrastruktur und reduziert das Risiko der Netzüberlastung. Zudem verringern sich die Kosten für den Netzanschluss im Vergleich zu Stand-alone-Anlagen deutlich. Catrin Jung, Senior Vice President und Leiterin des Geschäftsbereichs Wind bei Vattenfall sagte: „Wir freuen uns sehr, dass wir jetzt auch hierzulande unser erstes Hybridprojekt realisiert haben. Insbesondere auch deshalb, weil wir unser vorhandenes Know-how aus vorangegangenen Projekten nutzen konnten. Denn das Projekt Hommerdingen-Biesdorf zeigt, wie Energiewende gelingen kann: durch die intelligente Verbindung von Windenergie und Photovoltaik, die effiziente Nutzung bestehender Infrastruktur und die enge Zusammenarbeit vieler Partner in der Region. Diese Erfolgsgeschichte wollen wir fortsetzen und wir planen, zukünftig unsere erneuerbare Erzeugung um Speicher zu ergänzen, um das erneuerbare System noch flexibler und robuster zu gestalten.“ Eckpunkte zum Hybridpark Hommerdingen-Biesdorf Projekt & Konzept: Erster kombinierter Wind- und Solarpark von Vattenfall in Deutschland Modell für moderne, kosteneffiziente und netzdienliche Energieerzeugung Beitrag zur fossilfreien Energieversorgung Standort: Gemeinden Hommerdingen (Wind) und Biesdorf (Solar) Anlagen & Leistung: 4 Windenergieanlagen mit einer installierten Leistung von 17 Megawatt (MW) Mehr als 12.000 Solarmodule mit 7,6 Megawatt Peak (MWp) Leistung Netzanschluss & Innovation: Gemeinsamer Netzanschluss über den Windpark durch Westnetz Ein gemeinsamer Netzanschlusspunkt für beide Technologien Vorteile des Hybridkonzepts: Entlastung der Stromnetze Effiziente Nutzung der Netzinfrastruktur Hybridparks bei Vattenfall Als Hybridparks bezeichnet man die Kombination aus erneuerbaren Erzeugungsanlagen wie beispielsweise Wind und Sonne, aber auch die Kombination aus Erzeugung und Batteriespeichern. In den Niederlanden betreibt Vattenfall mit dem Projekt „Haringvliet“ ein so genanntes „Voll-Hybridkraftwerk“, das die Erzeugung aus Wind- und Solar mit einem zusätzlichen Batteriespeicher ergänzt. In Deutschland plant Vattenfall zudem Solarparks um zusätzliche Batteriespeicher zu ergänzen, abhängig von den jeweiligen Rahmenbedingungen vor Ort. Wind und Sonne ergänzen sich im Jahres- und Tagesverlauf, wodurch die Stromerzeugung gleichmäßiger, die Versorgungssicherheit höher und das Stromnetz stabiler wird. Diese antizyklischen Ertragskurven führen zu einem glatteren Gesamtprofil in der Erzeugung. PM: Vattenfall GmbH PB: Vattenfall eröffnet Hybridpark Hommerdingen-Biesdorf in der Südeifel / ©: Vattenfall Weitere Beiträge:VolkswagenStiftung fördert Forschung zur Windenergie-NutzungAnalyse: Unsicherheit wächst beim Ausbau der Erneuerbaren EnergienStartschuss für den Bau des nationalen Wasserstoffnetzes