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SKF baut Führungsposition bei Hybridlagern durch neues „Ceramic Process Laboratory“ aus

PB: Annika Ölme and Julius Liljeström in the Ceramic Process Laboratory / ©: SKF
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Göteborg – SKF hat die Eröffnung seines neuen, hochmodernen „Ceramic Process Laboratory“ (C-Pro Lab) im Forschungs- und Entwicklungszentrum in Houten (Niederlande) bekannt gegeben.

(WK-intern) – Diese Einrichtung stärkt die Technologieführerschaft von SKF entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Keramikfertigung – von der Verarbeitung keramischer Rohstoffpulver bis hin zur Entwicklung von Hochleistungskomponenten – und fördert weltweit den Einsatz fortschrittlicher Hybridlagertechnologie.

Im Zuge des industriellen Wandels hin zu Elektrifizierung und höherer Energieeffizienz nimmt die Nachfrage nach keramischen Hybridlagern rapide zu.

Durch die Kombination von Ringen aus hochwertigem Stahl mit Wälzkörpern aus Siliziumnitrid bieten Hybridlager eine überlegene elektrische Isolierung, ein geringeres Gewicht sowie eine reduzierte Reibung im Vergleich zu herkömmlichen Lagern, die vollständig aus Stahl gefertigt sind.

„Keramik- und Hybridlagertechnologien sind entscheidende Voraussetzungen für eine saubere und zuverlässige Rotation in elektrischen Industrieanwendungen der nächsten Generation. Das C-Pro Lab ermöglicht die vollständige Beherrschung des gesamten Keramikfertigungsprozesses. So können wir schneller Innovationen vorantreiben, die Materialleistung optimieren und die Markteinführung von leistungsstarken Hybridlösungen für unsere Kunden weltweit beschleunigen“, erklärt Annika Ölme, CTO und Senior Vice President für Technologieentwicklung.

Das C-Pro Lab fungiert als globales Kompetenzzentrum innerhalb der Forschungs- und Technologieentwicklungsabteilung von SKF und ermöglicht eine durchgängige Optimierung der Keramiktechnologie. Durch die Zusammenführung von Pulverformulierung, Verdichtung, Sintern und Oberflächenbearbeitung können die Forschenden von SKF zügig Prototypen neuer Materialzusammensetzungen entwickeln, Mikrostrukturen optimieren und die Prozesseffizienz für die Großserienfertigung steigern.

Keramische Hybridlager spielen eine Schlüsselrolle bei der Bewältigung kritischer betrieblicher Herausforderungen in schnell wachsenden Sektoren, darunter die industrielle Automatisierung, die Luft- und Raumfahrt sowie der Bereich Hochgeschwindigkeitsmaschinen. Angetrieben durch den weltweiten Bedarf an Elektrifizierung, höherer Energieeffizienz und Betriebssicherheit setzen diese Branchen verstärkt auf Keramiktechnologie: Sie verhindert elektrische Erosion in schnelllaufenden Elektromotoren, reduziert die Reibung um bis zu 50 % und gewährleistet selbst in anspruchsvollen Umgebungen mit extremen Temperaturen eine hohe Zuverlässigkeit.

An der offiziellen Eröffnung nahmen Kunden aus wichtigen Branchen – darunter die Bahntechnik, die Luft- und Raumfahrt sowie die Antriebstechnik – sowie weitere zentrale Interessenvertreter teil. Julius Liljeström, schwedischer Botschafter in den Niederlanden, unterstreicht die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit mit Kunden, um industrielle Innovationen und nachhaltige Technologien voranzutreiben.

Seit 1907 entwickelt SKF einige der weltweit innovativsten Wälzlager, Dichtungen, Schmiersysteme, Lösungen zur Zustandsüberwachung sowie Dienstleistungen zur Reibungsminimierung. Weniger Reibung bedeutet Energieeinsparung – durch ihre Reduzierung machen wir die Industrie intelligenter, wettbewerbsfähiger und energieeffizienter. So gestalten wir eine nachhaltigere Zukunft, in der wir alle mit weniger Ressourcen mehr erreichen können. SKF ist in rund 130 Ländern vertreten und verfügt weltweit über etwa 17.000 Vertriebsstandorte. Der Jahresumsatz belief sich 2025 auf 91.583 Millionen SEK; das Unternehmen beschäftigte 37.271 Mitarbeitende. www.skf.com


SKF accelerates hybrid bearing leadership with new Ceramic Process Laboratory

Gothenburg – SKF has announced the opening of its new state-of-the-art Ceramic Process Laboratory (C-Pro Lab) at its R&D Centre in Houten, The Netherlands. This capability strengthens SKF’s technology leadership across the complete ceramic manufacturing value chain, from raw material powder processing to high-performance component engineering, boosting the global adoption of advanced hybrid bearing technology.

As industries transition toward electrification and higher energy efficiency, demand for hybrid ceramic bearings is accelerating rapidly. By combining high-grade steel rings with silicon nitride rolling elements, hybrid bearings offer superior electrical insulation, lower weight, and reduced friction compared to traditional all-steel alternatives.

“Ceramic and hybrid bearing technologies are essential enablers for clean and reliable rotation in next-generation industrial electrical applications. The C-Pro Lab enables full mastery over the end-to-end ceramic process. This allows us to innovate faster, optimize material performance, and accelerate the commercialization of high-performance hybrid solutions for our customers globally“, says Annika Ölme, CTO and Senior Vice President, Technology Development.

The C-Pro Lab serves as a global competence centre within SKF’s research and technology development organization enabling end-to-end optimization of ceramic technology. By bringing powder formulation, compaction, sintering, and surface finishing all together, SKF researchers can rapidly prototype new material compositions, optimize microstructures, and enhance process efficiency for high-volume manufacturing.

Hybrid ceramic bearings play a vital role in solving critical operational challenges across rapidly expanding sectors, including industrial automation, aerospace, and high-speed machinery. Driven by global demand for electrification, higher energy efficiency, and operational reliability, these sectors increasingly rely on ceramic technology to prevent electrical erosion in high-speed electric motors, cut friction by up to 50%, and deliver extreme-temperature reliability in demanding environments.

The official opening brought together customers from key industries, including railway, aerospace and drives, alongside other key stakeholders and H.E. Julius Liljeström, Swedish Ambassador of the Netherlands, highlighting the importance of close customer collaboration in advancing industrial innovation and sustainable technology.

Since 1907, SKF has been making some of the world’s most innovative bearings, seals, lubrication systems, condition monitoring solutions, and services to reduce friction. Less friction means more energy saved and by reducing it, we make industry smarter, more competitive, and more energy efficient, building a more sustainable future where we can all do more with less. SKF is represented in approximately 130 countries and has around 17,000 distributor locations worldwide. Annual sales in 2025 were SEK 91,583 million and the number of employees was 37,271. www.skf.com

PR: SKF

PB: Annika Ölme and Julius Liljeström in the Ceramic Process Laboratory / ©: SKF








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