Werbung Bundesförderung Industrie und Klimaschutz geht in die nächste Runde Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik 15. Oktober 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) legt eine neue Runde für Forschungs- und Entwicklungsprojekte in der „Bundesförderung Industrie und Klimaschutz“ (BIK) auf. (WK-intern) – Damit unterstützt das BMWE Unternehmen bei der Entwicklung CO₂-armer Technologien und Produktionsverfahren sowie innovativer Lösungen für die Abscheidung, Nutzung und Speicherung von CO₂. Die Veröffentlichung der Förderaufrufe im Bundesanzeiger erfolgt am 19. Oktober 2026. Industrieunternehmen können bis zum 6. Dezember 2026 Projektskizzen einreichen. Die voraussichtlichen Bedingungen können bereits jetzt hier eingesehen werden: BMWE | Dritter Förderaufruf zum Modul 1 Teilmodul 3 (Dekarbonisierung der Industrie) der Förderrichtlinie Bundesförderung Industrie und Klimaschutz, BIK (PDF, 104 KB) BMWE | Dritter Förderaufruf zum Modul 2 Teilmodul 2 (Carbon Management) der Förderrichtlinie Bundesförderung Industrie und Klimaschutz, BIK (PDF, 108 KB) Die BIK fördert innovative Forschungs- und Entwicklungsvorhaben von in Deutschland niedergelassenen Industrieunternehmen, die ihre CO₂-Emissionen aus industriellen Prozessen durch Investitionen deutlich reduzieren oder CCU/S-Techniken in die Anwendung bringen wollen. Gefördert werden industrielle Forschung, experimentelle Entwicklung und vorhabenbezogene Durchführbarkeitsstudien. Dabei können neue oder deutlich verbesserte Produkte und innovative Verfahren entwickelt, Prototypen und Pilotprojekte umgesetzt sowie neue Technologien unter realitätsnahen Bedingungen erprobt werden. Ebenfalls förderfähig ist die Entwicklung und Erprobung von Verfahren zur Erkundung, Erschließung und zum Monitoring von CO₂-Speichern. Im Detail Wie die BIK in der Praxis Innovation und Investitionen anreizt, zeigen die vielfältigen Vorhaben aus den ersten Förderrunden. Gefördert werden Projekte aus verschiedenen Sektoren: Zement und andere Baustoffe, Chemie, Abfallverwertung, direkte Luftabscheidung von CO₂, Papier und Zellstoff, Nahrungs- und Futtermittel, Mineralölerzeugnisse, Asphalt, Glas, Stahl, Maschinenbau, Haushaltsgeräte sowie Kraftwagen. Projektsteckbriefe (Links unter „weiterführende Informationen“) zu den geförderten Projekten geben einen kompakten Einblick in Ziele, Technologien und ihre geplanten Klimaschutzwirkungen. Das Spektrum reicht von innovativen Produktionsverfahren und Technologien zur Dekarbonisierung über klimafreundliche Neuanlagen bis hin zu Lösungen für die Abscheidung und Nutzung von CO₂. Im Entwurf für den Wirtschaftsplan des Klima- und Transformationsfonds 2027 sind Mittel für die nächste Förderrunde veranschlagt. Die Förderung steht bis zum Inkrafttreten des Haushaltsgesetzes 2027 unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit von Haushaltsmitteln. Weiterführende Informationen BIK-Modul 1: https://klimaschutz-industrie.de/bik BIK-Modul 2: BIK CCUS: https://bik-ccus.ptj.de/ BIK-Projektsteckbriefe Modul 1: https://www.klimaschutz-industrie.de/foerderung/bundesfoerderung-industrie-und-klimaschutz-modul-1/gefoerderte-projekte/ BIK-Projektsteckbriefe Modul 2: https://bik-ccus.ptj.de/projekte PM: BMWE PB: Die Eisenwerk Würth GmbH realisiert am Standort Bad Friedrichshall ein wegweisendes Transformationsprojekt zur vollständigen Dekarbonisierung ihrer energieintensiven Hartgussstrahlmittelproduktion. / Granulier-Prozess am Kupolofen / ©: Eisenwerk Würth GmbH Weitere Beiträge:Portugals erste Solarphotovoltaik-Auktion für 1,4 Gigawatt (GW) hat Angebote für 10 GW erhaltenAtomrückstellungen immer intransparenterEU-Parlament stimmt gegen Ölbohrungen in der Arktis