Werbung Größte Energiegenossenschaft Bayerns setzt Wachstumskurs fort Erneuerbare & Ökologie Finanzierungen Solarenergie Windenergie Windparks 30. Juni 202630. Juni 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels Generalversammlung der EGIS eG: Mitgliederzahl steigt auf über 3.400 Generalversammlung beschließt Dividende von 3,2 Prozent EGIS eG baut Engagement bei Fernwärme sowie Photovoltaik aus, erweitert Aktivitäten um Windenergie und integriert Geothermie und Energiespeicher (WK-intern) – Neuötting – Die EGIS eG hat auf ihrer Generalversammlung am 29.06.2026 eine positive Bilanz für das Geschäftsjahr 2025 gezogen. Mit 3.199 Mitgliedern zum Jahresende 2025 und inzwischen mehr als 3.400 Mitgliedern ist die EGIS eG zur größten Energiegenossenschaft Bayerns gewachsen. Die Generalversammlung hat eine Dividende von 3,2 Prozent beschlossen. Insgesamt werden rund 782.000 Euro an die Mitglieder ausgeschüttet. „Dass wir heute die größte Energiegenossenschaft Bayerns sind, zeigt das große Interesse vieler Menschen, die Energiewende aktiv mitzugestalten. Dieses Vertrauen bestätigt unseren Kurs und motiviert uns, weitere Projekte für eine regionale und bürgernahe Energieversorgung umzusetzen“, sagte Konrad Estermaier, Vorsitzender des Aufsichtsrats der EGIS eG, der die Versammlung leitete. Die Zahl der Mitglieder stieg im Geschäftsjahr 2025 um 447 auf 3.199. Inzwischen zählt die EGIS eG mehr als 3.400 Mitglieder. Seit Frühjahr 2026 gehört auch der Astrophysiker und Wissenschaftsjournalist Prof. Dr. Harald Lesch der Genossenschaft an. Für EGIS eG-Vorstand Pascal Lang ist das prominente Neumitglied ein Zeichen für das wachsende Interesse an Bürgerenergiegemeinschaften. Das Geschäftsguthaben der Mitglieder erhöhte sich 2025 auf rund 27 Millionen Euro (Vorjahr: rund 22,6 Millionen Euro). Die EGIS eG-Gruppe erwirtschaftete einen Umsatz von rund 11,8 Millionen Euro (Vorjahr: rund 11,2 Millionen Euro). Neue Projekte bei Wärme, Solarenergie und Windkraft Im vergangenen Jahr hat die EGIS eG zahlreiche Wärmeprojekte vorangetrieben. Im Fokus standen insbesondere die Vorhaben in Amerang (Landkreis Rosenheim), Garching a.d.Alz und Emmerting (beide Landkreis Altötting). Ende 2025 versorgten die Wärmenetze der Genossenschaft bereits mehr als 1.150 Bürgerinnen und Bürger. Der regionale Versorgungsgedanke prägt dabei auch die Projektentwicklung: Die EGIS eG setzt auf Energiequellen und Energieträger, die vor Ort verfügbar sind, wie beispielsweise Solarenergie, Geothermie und Hackschnitzel und arbeitet bei Planung und Umsetzung mit lokalen Partnern zusammen. In Garching a.d.Alz plant die Genossenschaft derzeit ein Wärmenetz, das künftig durch Geothermie versorgt werden soll. Das Projekt befindet sich derzeit im Genehmigungsprozess für das Heizhaus. Auch in der Photovoltaik hat die EGIS eG ihr Projektportfolio weiter ausgebaut. Neue Bürgersolarparks sind in Marktl und Pirach ans Netz gegangen. Darüber hinaus bereitete die Genossenschaft mehrere weitere Solar- und Speicherprojekte mit einer geplanten Gesamtleistung von 35 Megawatt vor. „Der Einsatz von Speichern gewinnt für die Energiewende zunehmend an Bedeutung. Sie helfen, Erzeugung und Verbrauch besser aufeinander abzustimmen und leisten einen wichtigen Beitrag zur Integration erneuerbarer Energien in das Energiesystem. Deshalb wollen wir diesen Bereich in den kommenden Jahren gezielt weiter ausbauen“, erläuterte Pascal Lang. Ein wichtiger strategischer Schritt im vergangenen Jahr war der Einstieg in die Windenergie. Gemeinsam mit der Teckwerke Bürgerenergie eG beteiligte sich die EGIS eG am Repowering des Bürgerwindparks Minden-Hahlen in Nordrhein-Westfalen. Anstatt sechs kleinen Windrädern mit jeweils 1,8 Megawatt Leistung, werden zukünftig drei Windräder mit jeweils 5,7 MW nachhaltige Energie erzeugen. „Mit dieser Beteiligung erweitern wir unser Engagement um eine weitere zentrale Säule der erneuerbaren Energieversorgung. Windenergie ergänzt unsere Aktivitäten in den Bereichen Photovoltaik und Wärmeversorgung und trägt zu einer ausgewogeneren Erzeugung erneuerbarer Energien über das gesamte Jahr hinweg bei“, erklärte Pascal Lang. Wachstumskurs wird fortgesetzt Für die kommenden Monate kündigte die EGIS eG weitere Investitionen in Photovoltaik, Batteriespeicher und Wärmenetze an. Im Fokus stehen unter anderem die Fernwärmeprojekte Aschau a.Inn und Lindenberg. “Die Nachfrage nach Bürgerenergie wächst weiter. Gemeinsam mit unseren Mitgliedern, Kommunen und Partnern wollen wir auch künftig Projekte umsetzen, die die regionale Energieversorgung stärken und die Wertschöpfung vor Ort halten“, sagte Pascal Lang. Weitere Informationen zur EGIS eG gibt es unter www.egis-energie.de. Über die EGIS eG: Die EGIS eG ist die größte Energiegenossenschaft Bayerns. Über 3.400 Mitglieder – darunter Bürgerinnen und Bürger, Kommunen und Unternehmen – setzen sich gemeinsam für eine dezentrale, nachhaltige und gemeinschaftlich getragene Energiewende ein. Seit ihrer Gründung im Jahr 2013 realisiert die Genossenschaft deutschlandweit Projekte zur Erzeugung und Nutzung erneuerbarer Energien – mit Schwerpunkten in den Bereichen Photovoltaik, Fernwärme und Ladeinfrastruktur. Mit ihrem eigenen EGIS-ÖKOSTROM-Tarif bietet sie zudem 100 Prozent Ökostrom aus Sonne, Wind und Wasser an. Die EGIS eG ist deutschlandweit aktiv. Bürgerinnen und Bürger können sich an der Genossenschaft beteiligen und erhalten eine jährliche Dividende. Damit profitieren sie direkt von der lokalen Wertschöpfung und engagieren sich zugleich für den Klimaschutz: Die Projekte der EGIS eG sparen jährlich über 55.000 Tonnen CO₂ ein. Bei allen Vorhaben steht der gesellschaftliche Nutzen im Vordergrund. PM: EGIS eG PB: Größte Energiegenossenschaft Bayerns setzt Wachstumskurs fort / ©: EGIS eG Weitere Beiträge:CKW plant Windpark in Kulmerau/KirchleerauEnergy2market, EDF Trading und Green Energy 3000 unterzeichnen StromabnahmevertragLösungen für Dehnungs- und Temperaturmessungen an Windkraftanlagen