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18. Branchentag Windenergie NRW: Planungssicherheit für Investitionen Offshore und Onshore

PB: Planungssicherheit für Investitionen Offshore und Onshore / ©: Offshore Wind Kommunikation 
Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels

170.000 Beschäftigte warten: WindaufSee-Gesetz & EEG müssen jetzt umgesetzt werden

(WK-intern) – In Neuss kommen beim 18. Branchentag Windenergie am 30. Juni und 1. Juli die Windindustrie an Land und auf See zusammen:

Morgen und übermorgen treffen sich Onshore- und Offshore Wind Expertinnen und Experten zum Branchenaustausch zu den aktuellen Themen, die beide Industriezweige derzeit bewegen: Regulatorik, Netzausbau, Speicher, Wasserstoff, Stahl, u.v.m.

Gemeinsam geht es darum, wie die Energiewende, die Transformation des Energiesystems noch effizienter realisiert werden kann. Lorenz Kommunikation und Offshore Wind Kommunikation bringen ganz bewusst beide Industriezweige zusammen. Wie ein Damokles-Schwert hängt aktuell die fehlende Regulatorik über mehr als 170.000 Arbeitsplätzen* in Deutschland.

Klaus Lorenz, Lorenz Kommunikation, veranstaltet den Branchentag Windenergie NRW mittlerweile im 18. Jahr und hat sämtliche Höhen und Tiefen der Branche miterlebt. In dieser Zeit hat sich die Debatte grundlegend verändert: von den Anfängen, in denen der Fokus vor allem auf dem Ausbau der Windenergie selbst lag, hin zu der heutigen Frage, welche Rolle Windenergie als tragende Komponente eines leistungsfähigen, bezahlbaren und resilienten Energiesystems einnimmt. Dabei reicht der Blick längst über die einzelne Anlage hinaus. Heute geht es um das Zusammenspiel von Onshore-Wind, Offshore-Wind, Batteriespeichern (BESS), Netzen, Wasserstoff, Flexibilitäten, industrieller Nachfrage, Marktmechanismen, Versorgungssicherheit, Digitalisierung, Cybersecurity, Repowering sowie Rückbau und Nachnutzung. Genau diese Entwicklung bildet auch der Branchentag Windenergie NRW ab. „Wir haben die Windenergie in Nordrhein-Westfalen über viele Jahre vor allem als Ausbauaufgabe diskutiert. Heute ist sie weit mehr als das. Wind an Land und auf See ist zu einer zentralen Komponente des Energiesystems geworden. Gerade für Nordrhein-Westfalen als Energie-, Industrie- und Transformationsland gewinnt dabei auch Offshore erheblich an Bedeutung – nicht als Konkurrenz zur Onshore-Windenergie, sondern als strategische Ergänzung für Versorgungssicherheit, industrielle Wertschöpfung und die Weiterentwicklung des Gesamtsystems“, sagt Klaus Lorenz, Veranstalter des Branchentags Windenergie NRW.“

Selbst im deutlich kleineren Industriezweig, der Offshore Windindustrie, steht NRW für über 6.285 Beschäftigte und 188 Markteilnehmende** und für die energieintensive Industrie, die den Strom der Windenergie an Land und auf See benötigt, um die Transformation in diesem und anderen Ländern Europas zu ermöglichen und voranzutreiben.

Auch dies wird Thema des ersten Tages in Neuss werden. Heike Winkler, Offshore Wind Kommunikation, organisiert und moderiert den Veranstaltungsteil für die Windenergie auf See für Lorenz Kommunikation im 3. Jahr. U.a. in diesem Jahr mit dabei TotalEnergies, Summit Renewable Power GmbH; Summit Energy Europe GmbH, Sven Giegold, Stefan Wenzel, Frontier Economics, trend:research GmbH, GREENGANY GmbH, Amprion GmbH, Ocean Breeze Energy GmbH & Co. KG, AquaVentus, ZVEI e.V., thyssenkrupp Electrical Steel GmbH, Bureau Veritas Nordics/Niederlande, EE.SH, der mEErFrauen e.V. geht die Themenspanne von der Regulatorik (EU-Recht, CfD vs. PPA, …) , über den Netzausbau, Stahl, bis hin zum Weiterbetrieb älter Offshore Windkraftwerke, Beschäftigung, grünen Wasserstoff und Elektrifizierung. Heike Winkler ist seit 18 Jahren in der Offshore Windindustrie tätig und appelliert an die Bundesregierung: „Wir benötigen jetzt und nicht Ende des Jahres ein WindSeeG, dass eine optimierte Flächenplanung fördert, Netzanschlüsse verfügbar macht, die Produktion von Wasserstoff unterstützt und Europäisch harmonisiert Investitionen ermöglicht. Alles andere sorgt für Stellenabbau und Zeitverlust, verhindert die Reindustrialisierung und verteuert die Energieversorgung für alle. Es muss jetzt um Resilienz und die schnelle Reduzierung fossiler Abhängigkeiten gehen.“

Anne Lorenz, Lorenz Kommunikation bringt die Windfrauen aus allen Wertschöpfungsbereichen der Windenergie am ersten Abend bei der Netzwerkveranstaltung in Vogthaus unter dem Motto: She.Energy zusammen. Hier steht neben der wichtigen Vernetzung der Windfrauen auch der nach wie vor stagnierende, zu geringe Frauenanteil in der Windindustrie auf dem Programm.

Unter Schirmherrschaft von Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen sowie stellvertretende Ministerpräsidentin werden neben ihr in diesem Jahr namenhafte Referentinnen und Referenten erwartet, die alle ihren Beitrag für eine nachhaltige kosten- und energieeffiziente Energieversorgung leisten.

Heike Winkler: „Viele der Teilnehmenden warten dringend auf ein neues EEG und Wind auf See Gesetz, um die bisher trotz aller Widerstände erfolgreiche Energiewende weiterhin erfolgreich umsetzen zu können. Es geht um Jobs und Wirtschaftswachstum in NRW, Deutschland und in Europa.“

* Fingerhut, J., Wink, R. (2026). Beschäftigung in den erneuerbaren Energien: Entwicklung undpolitische Reformen. Bertelsmann Stiftung (Hrsg.). Gütersloh

** Wertschöpfung der Offshore-Windenergie in Deutschland, Copyright 2026 wind:research, Bremen

PM: Offshore Wind Kommunikation 

PB: Planungssicherheit für Investitionen Offshore und Onshore / ©: Offshore Wind Kommunikation 








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