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Copernicus Marine Service startet „MyOcean Health“ und macht Wissen über den Ozean für alle zugänglich

PB: Six key variables used to monitor ocean health, based on three decades of data, presented by Fabrice Messal of Mercator Ocean / European Union, Copernicus Marine Service Information (2026) ©️: Mercator Ocean.
Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels

Neuer digitaler Dienst wandelt drei Jahrzehnte der Ozeanüberwachung in verwertbare Erkenntnisse für Wissenschaftler, politische Entscheidungsträger, Journalisten und die breite Öffentlichkeit um

(WK-intern) – Der Copernicus Marine Service, der im Auftrag der Europäischen Kommission von Mercator Ocean International betrieben wird, hat heute „MyOcean Health“ gestartet.

Diese neue digitale Plattform soll das Verständnis des Ozeans so einfach machen wie den Blick auf den Wetterbericht.

MyOcean Health wurde während der ersten „Digital Ocean Week“ in Brüssel vorgestellt und wandelt mehr als 30 Jahre an Ozeanbeobachtungen und Modelldaten in leicht verständliche Indikatoren, interaktive Visualisierungen und Echtzeit-Informationen über den Zustand des Ozeans um.

Der Start erfolgt zu einem entscheidenden Zeitpunkt. Angesichts zunehmender mariner Hitzewellen, eines beschleunigten Meeresspiegelanstiegs und klimabedingter Veränderungen der Meeresökosysteme wächst der Bedarf an zuverlässigen Informationen. Diese sollen Entscheidungsträgern und der Öffentlichkeit helfen zu verstehen, was unter der Meeresoberfläche geschieht.

MyOcean Health begegnet dieser Herausforderung, indem die Plattform komplexe Meeresdaten in leicht verständliche Indikatoren übersetzt.

„So wie Körpertemperatur und Blutdruck Ärzten helfen, die menschliche Gesundheit zu beurteilen, helfen uns Ozean-Indikatoren dabei, den Zustand des größten Lebenserhaltungssystems unseres Planeten zu verstehen“, sagte Pierre-Yves Le Traon, wissenschaftlicher Direktor von Mercator Ocean International (verantwortlich für die Umsetzung des Copernicus Marine Service). „MyOcean Health verschafft jedem Zugang zu diesen Vitalwerten.“

Die Plattform ermöglicht es Nutzern, wichtige Indikatoren für den Gesundheitszustand des Ozeans zu erkunden, darunter die Meeresoberflächentemperatur, marine Hitzewellen, den Meeresspiegel, die Ozeanversauerung sowie die Ausdehnung des Meereises in der Arktis und Antarktis. Sie stützt sich auf kontinuierliche Aufzeichnungen, die bis ins Jahr 1993 zurückreichen, und kombiniert historische Daten mit Echtzeitdaten und Prognosen (insbesondere für die Meeresoberflächentemperatur und marine Hitzewellen).

Nutzer können sich zeitlich bewegen, aktuelle Bedingungen mit historischen Durchschnittswerten vergleichen, aufkommende Meeresphänomene verfolgen und auf Zehn-Tage-Prognosen für die Meeresoberflächentemperatur sowie die Aktivität mariner Hitzewellen zugreifen. Interaktive Karten, Diagramme und Grafiken lassen sich online einbinden, wodurch die Kommunikation über Veränderungen im Ozean einfacher denn je wird.

Über die Visualisierung der aktuellen Bedingungen hinaus liefert MyOcean Health den nötigen Kontext, um langfristige Trends und aufkommende Risiken zu verstehen. Diese Fähigkeit dürfte sich als besonders wertvoll erweisen, wenn Wissenschaftler im weiteren Verlauf des Jahres 2026 die Entwicklung eines potenziell starken El-Niño-Ereignisses sowie marine Hitzewellen beobachten, die Auswirkungen auf Fischerei, Tourismus, Artenvielfalt und Küstengemeinden haben können.

Start von MyOcean Health – Gratianne Quade von Mercator Ocean stellt den neuen digitalen Dienst MyOcean Health auf der Generalversammlung von Copernicus Marine in Brüssel vor.

Die Plattform richtet sich an ein breites Publikum. Wissenschaftler können Ozeantrends und -anomalien untersuchen. Entscheidungsträger in der Politik erhalten Zugang zu fundierten Informationen, die Maßnahmen zur Klimaanpassung und zum Meeresmanagement unterstützen. Journalisten können aktuelle Meerestemperaturen und aufkommende marine Hitzewellen verfolgen. Lehrkräfte können die Ozeanforschung mithilfe anschaulicher Visualisierungen in den Unterricht integrieren. Bürgerinnen und Bürger können den Wandel der Ozeane in ihrem Umfeld besser verstehen.

Ein wichtiger Aspekt ist, dass MyOcean Health kostenlos und frei zugänglich ist; dies unterstreicht das Engagement des Copernicus-Programms, öffentliche Umweltinformationen für alle verfügbar zu machen.

Der Start markiert zudem einen wichtigen Meilenstein für OceanEye, die europäische Initiative zur Ozeanbeobachtung, die am 3. Juni von der Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, im Detail vorgestellt wurde. MyOcean Health wandelt komplexe Ozeandaten in praxisrelevante Erkenntnisse um und zeigt auf, wie Europas Investitionen in Beobachtung, Modellierung, digitale Infrastruktur und Analytik konkreten Nutzen für die Gesellschaft stiften können.

Die Plattform wurde im Rahmen der „Digital Ocean Week“ gemeinsam mit Vertretern europäischer Institutionen, Forschungseinrichtungen, der Industrie und internationalen Partnern vorgestellt und spiegelt einen umfassenderen Wandel in der Erstellung, Weitergabe und Nutzung von Ozeaninformationen wider.

Angesichts des fortschreitenden Klimawandels und des wachsenden Drucks auf die Meeresökosysteme ist das Verständnis der Ozeane längst kein Nischenthema der Wissenschaft mehr. Es entwickelt sich zu einer gesellschaftlichen Notwendigkeit. MyOcean Health hat sich zum Ziel gesetzt, dieses Verständnis für alle zugänglich zu machen.


Copernicus Marine Service launches MyOcean Health, bringing Ocean Intelligence to everyone  

New digital service transforms three decades of ocean monitoring into actionable insights for scientists, policymakers, journalists, and citizens 

Today, the Copernicus Marine Service, implemented by Mercator Ocean International on behalf of the European Commission, launched MyOcean Health, a new digital platform designed to make understanding the ocean as easy as checking the weather. 

Unveiled during the first Digital Ocean Week in Brussels, MyOcean Health transforms more than 30 years of ocean observations,  and modelled data into accessible indicators, interactive visualisations, and real-time intelligence about the state of the ocean. 

The launch comes at a pivotal moment. As marine heatwaves intensify, sea levels rise accelerates, and climate-driven changes reshape ocean ecosystems, demand is growing for trusted information that helps decision-makers and the public understand what is happening beneath the surface. 

MyOcean Health addresses that challenge by turning complex marine data into easy-to-understand indicators. 

Just as body temperature and blood pressure help doctors assess human health, ocean indicators help us understand the condition of our planet’s largest life-support system,”said Pierre-Yves Le Traon, Scientific Director of Mercator Ocean International (in charge of Copernicus Marine Service implementation), “MyOcean Health gives everyone access to those vital signs.” 

The platform allows users to explore key indicators of ocean health, including sea surface temperature, marine heatwaves, sea level, ocean acidification, and Arctic and Antarctic sea ice extent. Drawing on continuous records dating back to 1993, it combines historical data with real-time data and forecasts (especially for sea surface temperature and marine heat waves) 

Users can move through time, comparing current conditions with historical averages, tracking emerging marine phenomena, and accessing ten-day forecasts for sea surface temperature and marine heatwave activity. Interactive maps, charts, and graphics can be embedded online, making it easier than ever to communicate ocean change. 

Beyond visualising today’s conditions, MyOcean Health provides the context needed to understand long-term trends and emerging risks. This capability is expected to prove particularly valuable as scientists monitor the development of a potentially strong El Niño event later in 2026 and track marine heatwaves that can affect fisheries, tourism, biodiversity, and coastal communities. 

The platform is designed for a broad audience. Scientists can explore ocean trends and anomalies. Policymakers can access authoritative information to support climate adaptation and marine management. Journalists can track current sea temperatures and emerging marine heatwaves. Educators can bring ocean science into the classroom through clear visualisations. Citizens can better understand the changing ocean around them. 

Importantly, MyOcean Health is free and openly accessible, reflecting the Copernicus programme’s commitment to making public environmental information available to everyone. 

The launch also marks an important milestone for OceanEye, the European ocean observation initiative presented in detail on June 3 by European Commission President Ursula von der Leyen. MyOcean Health transforms complex ocean data into actionable insights, demonstrating how Europe’s investments in observation, modelling, digital infrastructure, and analytics can deliver tangible benefits for society. 

Presented during Digital Ocean Week alongside leaders from European institutions, research organisations, industry, and international partners, the platform reflects a broader shift in how ocean information is created, shared, and used. 

As climate change accelerates and pressures on marine ecosystems grow, understanding the ocean is no longer a scientific niche. It is becoming a societal necessity. MyOcean Health aims to make that understanding available to everyone.

PR: Copernicus Marine Service 

PB: Six key variables used to monitor ocean health, based on three decades of data, presented by Fabrice Messal of Mercator Ocean / European Union, Copernicus Marine Service Information (2026) ©️: Mercator Ocean








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