Werbung In den Kommunen gibt es ein großes Interesse am Ausbau erneuerbarer Energien Erneuerbare & Ökologie Ökologie Solarenergie 9. Juni 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels Eine Bürgermeisterbefragung zeigt: In den Kommunen gibt es ein großes Interesse am Ausbau erneuerbarer Energien. (WK-intern) – Erfolgreiche Praxisbeispiele gibt es bereits – etwa die Agri-PV-Anlage des rheinland-pfälzischen Obstbauern Christian Nachtwey, der sich damit um den Zukunftspreis Deutsche Energie beworben hat. Die Initiative macht innovative und praxisnahe Energiekonzepte sichtbar und zeichnet die besten Projekte noch bis Ende Juli mit 5.000 Euro Preisgeld aus. In vielen Regionen Deutschlands gibt es Intiativen, die den Ausbau erneuerbarer Energien voranbringen. Der Zukunftspreis „Deutsche Energie“ will solche Projekte, die häufig in Kommunen, im Mittelstand oder in der Landwirtschaft entstehen, auszeichnen. Einer der Bewerber ist Obstbauer Christian Nachtwey, der in Rheinland Pfalz eine Agri-PV-Anlage betreibt. „Unsere Anlage schützt unser Obst und bringt ökonomische Vorteile – das müssen wir publik machen.“ So begründet Obstbauer Christian Nachtwey seine Bewerbung für den Zukunftspreis Deutsche Energie. Der Produzent von Äpfeln, Birnen und Süßkirschen schlendert durch seine Plantagen in Gelsdorf im Landkreis Ahrweiler. „Der Klimawandel setzt unseren Kulturen erheblich zu.“ Deshalb beteiligt sich Nachtwey an einem Forschungsprojekt, das unter anderem von der Baywa r.e. und dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) initiiert wurde. Auf einer Fläche von rund 3.000 m² erstrecken sich festinstallierte lichtdurchlässige Solarpaneele schützend über die Apfelbäumchen. Der damit erzeugte Solarstrom versorgt den Ort Gelsdorf, kann aber auch zum Beispiel für Elektrofahrzeuge und das Bewässerungssystem genutzt werden. „Wir schaffen hier ein Mikroklima wie in den 1990er Jahren. Damals gab es deutlich weniger Hitzetage, Starkregen und Hagelereignisse,“ sagt Nachtwey, und: „Ich kenne auch andere Kollegen, die solche Konzepte bereits in der Schublade haben.” Die Vorteile im Vergleich zu herkömmlichen Schutzanlagen liegen für den Obstbauern auf der Hand: dauerhaft geringere und besser kalkulierbare Energiekosten, solarstromfinanzierte Investitionen in Kulturenschutz und eine Ersparnis bei den Betriebsmittelkosten. Die Realisierbarkeit von Agri-PV-Anlagen scheitere aber oft an bürokratischen Hürden und unsicheren Aussagen seitens der Politik. Auch die Knappheit der Netzanschlüsse sei laut Nachtwey im Landkreis Ahrweiler ein Problem. Fakten, die jüngst eine von Heimatwurzeln e.V. und der Initiative Klimaneutrales Deutschland durchgeführte bundesweite Bürgermeisterbefragung bestätigte: 97% der Befragten bezeichneten die Netzanschlüsse vor Ort als eine der größten Herausforderungen für die Energiewende. Umso wichtiger ist es, dass Projekte wie die von Landwirt Nachtwey gewürdigt werden, weshalb die Initiative „Deutsche Energie“ aktuell den Zukunftspreis auslobt. Noch bis zum 31.07.26 können Kommunen, Unternehmen und Vereine mitmachen und 5.000, – € Preisgeld plus öffentliche Aufmerksamkeit gewinnen. „In vielen Regionen Deutschland gibt es tolle Projekte, in denen erneuerbare Energien zum Einsatz kommen, ökologische und ökonomische Vorteile bieten und den Menschen vor Ort weiterhelfen”, sagt Florian Wagner, Geschäftsführer von Heimatwurzeln e.V. und Initiator. „Uns geht es darum, diese bekannt zu machen und damit andere Menschen, die noch auf der Suche nach klugen Lösungen sind, zu inspirieren.” Egal ob in der Gemeinde, im Betrieb, in der Schule oder im Seniorenzentrum: Jeder mit einem innovativen Energieprojekt kann beim Zukunftspreis mitmachen. Die Bewerbung dauert nicht länger als eine Viertelstunde. Eine unabhängige Jury aus Fachleuten, Praxisvertretern und Persönlichkeiten aus Gesellschaft und Energiewirtschaft bewertet die Projekte. Dabei werden u.a. gesellschaftliche Relevanz, Umsetzbarkeit, Innovationskraft und die Beteiligung der Menschen vor Ort berücksichtigt. Jetzt mitmachen und den Zukunftspreis gewinnen: Gesucht werden Projekte, die zur regionalen Energiewende beitragen Menschen einbinden und Akzeptanz schaffen Lösungen praxisnah umsetzen Die Online-Bewerbung dauert ca. 15 Min und ist noch bis zum 31.7.26 möglich. Mehr Infos unter: www.heimatwurzeln.de Zur Initiative „Deutsche Energie“ Der Zukunftspreis Deutsche Energie ist eine Initiative zur Förderung innovativer und praxisnaher Lösungen für die Energieversorgung von morgen. Ziel ist es, erfolgreiche Projekte sichtbar zu machen, den Wissenstransfer zu stärken und die Umsetzung erneuerbarer Energien in Deutschland zu beschleunigen. „Deutsche Energie“ ist ein Projekt von Heimatwurzeln e.V. mit Sitz in Bonn. Der Zukunftspreis wird gesponsert von DoppelErnte GmbH, einem Unternehmen, das Agri-PV-Modelle entwickelt. Schirmherrin Kerstin Schreyer ist Staatsministerin a.D. und CSU-Landtagsabgeordnete in Bayern. Partner der Initiative „Zukunftspreis Deutsche Energie“ ist der Bundesverband Neue Energiewirtschaft.e.V. (bne) und die Initiative Klimaneutrales Deutschland (IKND) Über heimatwurzeln e. V. heimatwurzeln e.V. ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Bonn und setzt sich für bürgerlichen Klimaschutz ein. Gemeinsam mit Partnerorganisationen aus dem bürgerlichen Spektrum will der Verein die Akzeptanz für Klimaschutzmaßnahmen in der Mitte der Gesellschaft fördern. Alles zum Zukunftspreis PM: P21 GmbH PB: Will mit seiner Agri-PV-Anlage den Zukunftspreis gewinnen: Obstbauer Christian Nachtwey Weitere Beiträge:UKA Erfurt nimmt zwei Windenergieanlagen mit Windstrombonus als "Best Practice-Beispiel" in BetriebVeränderungen auf dem Weg zur Industrie 4.0 Reform in den StrommärktenEnergiedienstleister baut hochmodernes Blockheizkraftwerk