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Niedersachsen bei Windenergie an Land wieder auf Platz 1

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Branche schafft Versorgungssicherheit und die Investitionssicherheit bleibt entscheidend

(WK-intern) – Die gestern durch die Bundesnetzagentur (BNetzA) veröffentlichten Ergebnisse der Ausschreibungsrunde für Windenergieanlagen an Land zum Gebotstermin 01. Februar 2026 unterstreichen erneut die Leistungsfähigkeit der Branche:

Das Ausschreibungsvolumen von 3.445 Megawatt (MW) verteilt sich auf 439 Gebote, die einen Zuschlag erhalten haben.

Insgesamt gingen jedoch 924 Gebote mit einer Gebotsmenge von 7.858 MW ein. Damit war die Ausschreibung auch dieses Mal wieder mehr als doppelt überzeichnet.

Mit einem Zuschlagsvolumen von 957 MW bei 96 Zuschlägen belegt Niedersachsen dabei wieder den Spitzenplatz unter den Bundesländern. Das Land liegt damit deutlich vor Nordrhein-Westfalen und Brandenburg – mit einem bemerkenswerten Vorsprung von 296 MW auf den Zweitplatzierten Nordrhein-Westfalen.

Zuschlagswerte fallen deutlich: Herausforderung für Wirtschaftlichkeit

Auch in dieser Ausschreibungsrunde ist der durchschnittliche mengengewichtete Zuschlagswert noch einmal deutlich gefallen. Er liegt bei 5,54 Cent je Kilowattstunde (kWh) und damit deutlich unter dem Wert der vorherigen Ausschreibungsrunde (6,06 Cent/kWh). Gleichzeitig liegt er rund 24 Prozent unter dem gesetzlich festgelegten Höchstwert von 7,25 Cent/kWh. Die starke Überzeichnung und der intensive Wettbewerb haben die Gebotspreise entsprechend sinken lassen. Niedersachsen profitiert hierbei insbesondere von seinen guten Windstandorten, vor allem im (Nord-)Westen.

„Die deutlich gesunkenen Zuschlagswerte erhöhen den wirtschaftlichen Druck auf viele Projekte spürbar. Gleichzeitig zeigen die Ausschreibungsergebnisse: Viele Projekte sind genehmigt, das Kapital ist vorhanden und die Branche ist bereit zu investieren“, betont Bärbel Heidebroek, Vorsitzende des LEE NDS/HB. „Umso wichtiger sind verlässliche politische Rahmenbedingungen und Investitionssicherheit, damit der Ausbau auch weiterhin auf einem hohen Niveau stattfinden kann.“

Vor diesem Hintergrund fordert der Verband, das im Klimaschutzprogramm vorgesehene zusätzliche Ausschreibungsvolumen in Höhe von 12 GW Windenergie an Land bis 2030 nun zügig umzusetzen. „Wenn uns Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche nicht weiter ausbremst, kann die Windenergie auch kurzfristig noch mehr Verantwortung für die Energiesicherheit Deutschlands übernehmen und unsere Abhängigkeit von fossilen Energieträgern weiter reduzieren“, so Heidebroek weiter.

PM: Landesverband Erneuerbare Energien Niedersachsen|Bremen e.V.








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