Werbung Prozesswärme ohne Gas, nachhaltig und versorgungssicher? Das geht! Bioenergie Ökologie 12. Juni 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels GRÖßTER INDUSTRIEBETRIEB BAYERNS SPART IN DINGOLFING 20.000 TONNEN CO2 EIN – MIT BIOMASSE (WK-intern) – Zeitlarn/Ödenthal – Prozesswärme ohne Gas, nachhaltig und versorgungssicher? Das geht! Wie – beweist das Projekt der UP Energiewerke GmbH, Tochterunternehmen der Stadtwerke Dingolfing und Bayernwerk Natur GmbH. Ein Paradebeispiel dafür, wie mit erneuerbarer und CO2-neutraler Energie die Versorgung der Industrie zuverlässig klappt – und die Klimawende dazu. Die Anlage beweist einmal mehr, was Holzenergie alles kann – Grund genug für Ministerpräsident Söder, die Anlage persönlich mit einzuweihen. Dingolfing: 100.000 MWh Wärmeenergie, 20.000 Tonnen CO2-Einsparung: Nur zwei Zahlen, die das neue Biomasse-Heizwerk in Dingolfing beschreiben. Das dortige BWM-Werk wird damit bis zu 50 Prozent seines Prozess-Heißwasserbedarfs durch Wärme aus regionaler Biomasse und eigenen Verpackungsrestholzbeständen erhalten. Durch die Nutzung der Biomasse senkt das Unternehmen seine CO2-Gesamtemissionen am Standort Dingolfing pro Jahr um 10 bis 15 Prozent. Generalunternehmer für die Biomasse-Anlagentechnik ist die Firma Schmidmeier NaturEnergie GmbH aus der Oberpfalz. GÜNSTIG, KLIMANEUTRAL UND VERSORGUNGSSICHER „Das ist ein Leuchtturm für die Biomasse-Energie – und die Energiewende!“ sagt Geschäftsführer Stefan Pscheidl der UP Energiewerke GmbH. „Mit diesem großartigen Projekt wird ein weiterer Schritt Richtung Dekarbonisierung der deutschen Industrie gemacht!“ Robert Heider, Geschäftsführer der Stadtwerke Dingolfing GmbH, betont die enge Abstimmung über den gesamten Verlauf: „Für die Umsetzung eines solchen Projekts braucht es erfahrene Partner, die schnelle Lösungen finden und den Überblick behalten. Hier sind wir mit der Schmidmeier NaturEnergie fündig geworden.“ Auch der bayerische Ministerpräsident Markus Söder zeigt sich bei der feierlichen Einweihung der Anlage am 18. Mai überzeugt: „Klimaschutz und wirtschaftliche Stärke sind kein Widerspruch, sondern gehören zusammen. Die Partnerschaft zwischen BMW Group, Stadtwerken und Bayernwerk kann ein Modell für die Industrie in Bayern und ganz Deutschland sein“. Denn gerade angesichts der aktuellen Preisexplosionen und Verknappung von Öl und Gas zeigt sich, wie wichtig Versorgungssicherheit ist. „Unser Energieträger wächst vor der Haustür jedes Jahr nach, ist CO2-neutral und spekulationssicher“, sagt Thomas Schmidmeier von der Schmidmeier NaturEnergie GmbH. „Für heimisches Waldrestholz und Gebrauchtholz, das wir nutzen, verlässt kein Cent das Land an Personen, die unser Geld besser überhaupt nicht haben sollten. Viel besser: die komplette Wertschöpfung bleibt bei uns in Deutschland!“ VERPACKUNGSRESTHOLZ UND WALDHACKSCHNITZEL – DIREKT AUS DER REGION Bei dem eingesetzten Holz handelt es sich zu einem Viertel um unbehandeltes Restholz direkt aus dem BMW-Werk in Dingolfing – etwa um Einweg-Paletten und Transportkisten. Der andere Teil stammt aus der regionalen Forstwirtschaft aus einem Radius von ca. 60 Kilometern um Dingolfing. Es handelt sich um Restholz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern. Es kann anderweitig nicht genutzt werden, liegt aber in großen Mengen vor. Bislang wurde es in Form von Hackschnitzeln oftmals ins Ausland exportiert. Die energetische Nutzung von Hackschnitzeln aus nachhaltiger Forstwirtschaft anstelle fossiler Energieträger mindert die CO2–Emissionen. Denn bei der energetischen Nutzung wird nur so viel CO2 frei, wie während der Lebensphase von der Pflanze aus der Atmosphäre gebunden wurde. Das neue Heizwerk verfügt über drei ganzjährig laufende Heißwasserkessel sowie eine eigene Altholzaufbereitung. Mittels unterirdischer Leitungen gelangt die vor Ort produzierte Wärme in die Energiezentrale des Automobilherstellers und wird über das werksinterne Netz verteilt. HEIMISCHE BIOMASSE: WICHTIGER DENN JE Mit der Biomasse-Anlage hält der Dingolfinger Standort die Wertschöpfung vor Ort. Weil die Anlage regionalen und nachwachsenden Brennstoff nutzt, sind die Transportwege kurz. Aus dem Wald entnommen wird selbstverständlich – im Sinne der Nachhaltigkeit – weniger Biomasse als jene, die jedes Jahr in den Wäldern nachwächst. Zudem entspricht das Heizwerk in seiner Filtertechnik den neuesten umwelttechnischen Standards. „Regionaler, regenerativer und resilienter“, diese drei Schlüsselbegriffe nennt Ferdinand Schmidmeier. „Denn neben grünem Strom ist grüne Wärme der Schlüssel dazu, unsere Industrie vor Preistreiberei und Verknappung von Öl und Gas zu sichern. Und sie ist zudem ein wichtiger Beitrag zur Klimaneutralität in der Industrie.“ ÜBER DIE SCHMIDMEIER NATURENERGIE Die Schmidmeier NaturEnergie GmbH ist Marktführer für CO₂- neutrale Prozesswärme aus Biomasse. Mit unseren 80 Mitarbeitern entwickeln wir im Leistungsbereich von 500–25.000 kW Energielösungen für Industrie, Gewerbe und Kommunen – auch mit KWK zur Ökostromerzeugung oder als Hybridsystem mit Überschussstrom- Einbindung. Als Generalunternehmer übernehmen wir Tiefbau, Hochbau und Anlagentechnik – mit Fokus auf hochwertigen, langlebigen Anlagen für asche- und schlackereiche Problembrennstoffe. So erzielen unsere Kunden mit günstigen Brennstoffen kürzeste Amortisationszeiten. Keine halben Sachen: Neben dem klassischen Service bieten wir auch Beratung weit über den Anlagenbau hinaus: Brennstoffversorgung, Qualitätssicherung, Aschemanagement, regulatorische Unterstützung. Dabei immer mit an Bord: Unser Hauptstadtbüro in Berlin. Mehr Informationen unter www.schmidmeier.com. ÜBER DIE UP ENERGIEWERKE GMBH Die UP Energiewerke GmbH ist ein Unternehmen der Stadtwerke Dingolfing GmbH und des Bayernwerk Natur. Die neue Anlage versorgt das benachbarte BMW Werk Dingolfing mit CO2-neutraler Prozesswärme. PM: ENERGIEWERKE GMBH / Schmidmeier NaturEnergie GmbH PB: Gruppenfoto v.l.: Stefan Pscheidl (GF der UP Energiewerke GmbH), Ferdinand Schmidmeier (GF der Schmidmeier NaturEnergie GmbH), Robert Heider (GF der Stadtwerke Dingolfing GmbH) Weitere Beiträge:Vom Vorreiter zum Bremser: Laut neuer EWG Studie verfehlt Deutschland die Klimaziele erheblichTsunami-Übung NEAMWave14 erfolgreich absolviert Bundesentwicklungsministerium und Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) vertiefen Zusammen...