Werbung BWE: Netzpaket europarechtlich unzulässig Erneuerbare & Ökologie Finanzierungen Produkte Techniken-Windkraft Verbraucherberatung Windenergie Windparks Wirtschaft 18. Februar 202618. Februar 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels BWE stellt Beschleunigungsagenda für Netze vor BWE fordert: Netzentgelte für Verbraucher einführen (WK-intern) – Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie vorgeschlagene Netzpaket mit dem zentralen Element eines Redispatch-Vorbehalts ist europarechtlich nicht zulässig. Dies geht aus einem Gutachten der Kanzlei RAUE hervor, das der Bundesverband WindEnergie in Auftrag gegeben hat. „Wir warnen davor, einen europarechtlich unzulässigen Weg weiterzugehen. Die daraus resultierenden Unsicherheiten und potenziellen rechtlichen Auseinandersetzungen können das gesamte Wertschöpfungsnetzwerk der Energiewende ausbremsen“, machte Bärbel Heidebroek deutlich. Gleichzeitig unterstreicht der Bundesverband WindEnergie, dass der Anspruch des Koalitionsvertrags, Netz- und Erneuerbarenausbau aufeinander abzustimmen, richtig ist. Dazu stellt der Verband eine Beschleunigungsagenda vor. Anwendung des von den Netzbetreibern bereits 2016 ausgelobten NOXVA-Prinzips (Netzoptimierung vor Flexibilitäten vor Verstärkung vor Ausbau) Digitalisierung der Netze vorantreiben und dynamische Netzentgelte für Verbraucher einführen Flexibilitäten nutzen und Recht auf Überbauung umsetzen Netzausbau beschleunigen und die Ertüchtigung von Verteilnetzen erleichtern Steuerung der Einspeisung anstelle der Erzeugung Anreizregulierung beibehalten, Energiewendeleistung berücksichtigen Einheitlichen Reservierungsmechanismus und Netztransparenz einführen, Windhundprinzip überarbeiten „Nutzen statt Abregeln“ nutzbar machen „Die Bundesregierung muss einen gesetzlichen Impuls geben, damit die vorhandene Netzinfrastruktur besser genutzt werden kann und Investitionen in die Digitalisierung und den Netzausbau an Tempo gewinnen. Die Netzbetreiber dürfen mit dem Problem angehäufter Netzanschlussbegehren nicht allein gelassen werden, indem man die Entscheidung der Priorisierung von Netzanschlüssen auf sie abwälzt. Das Netzpaket gibt keine Antwort, sondern schafft Rechtsunsicherheit und Bürokratie. Unsere Vorschläge sind ein Angebot an die Politik, es besser zu machen“, so Bärbel Heidebroek. Weitere Informationen: Ersteinschätzung des BWE zum Netzpaket Kurzgutachten der Kanzlei Raue zur unionsrechtlichen Zulässigkeit der im Netzanschlusspaket geplanten Einführung eines sogenannten Redispatchvorbehalts PM: BWE e.Verein Digitalisierung der Netze vorantreiben und dynamische Netzentgelte für Verbraucher einführen / Foto: HB Weitere Beiträge:Wie können Kundinnen und Kunden dazu beitragen, Stromnetze effizienter zu nutzenBerliner Wahlbetrugs-Senat verhindert Mitsprache der Bürger bei der EnergiewendeJahresbericht 2018: GGEW AG zieht positive Bilanz