Mannheims Weg zur Klimaneutralität erklärt in der „Energierahmenstudie Mannheim“ Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 1. März 2021 Wuppertal Institut untersuchte im Auftrag von MVV Rahmenbedingungen und Schwerpunkte, wie Mannheim bis spätestens 2050 vollständig klimaneutral werden kann – Strom, Wärme, Verkehr und Industrie im Blick (WK-intern) - Die Stadt Mannheim kann spätestens bis zum Jahr 2050 vollständig klimaneutral werden und damit einen maßgeblichen Beitrag zur Umsetzung der Ziele des Pariser Klimaabkommens auf kommunaler Ebene leisten. Das ist das zentrale Ergebnis der „Energierahmenstudie Mannheim – Wege zur Klimaneutralität“, die das Energieunternehmen MVV in Abstimmung mit der Stadt bei dem international renommierten Wuppertal Institut in Auftrag gegeben hat. Die Studie untersucht und beschreibt die Handlungsmöglichkeiten und Umsetzungsvoraussetzungen in den Bereichen Strom, Wärme, Verkehr und Industrie. In der Energierahmenstudie beschreiben die Autorinnen und
BEE fordert von der Gesetzgebung schnellere Dekarbonisierung des Mobilitätssektors E-Mobilität Ökologie 3. Februar 2021 Das Bundeskabinett beschließt heute den Entwurf des Gesetzes zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungsquote im Verkehrssektor. (WK-intern) - Danach soll diese fortgeschrieben und bis 2030 auf 22 Prozent THG-Einsparungen angehoben werden. Für den Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) ist die Steigerung gegenüber dem unzureichenden ersten Entwurf zwar eine Verbesserung, aber bei weitem nicht ausreichend. „Die THG-Quote wurde zwar von 14 auf 22 Prozent für das Jahr 2030 im Gesetzgebungsprozess erhöht, aber das reicht nicht aus, um den Anteil Erneuerbarer Energien im Verkehrssektor relevant zu steigern. Hierfür hätte ein Mindestanteil von 50 Prozent bis 2030 festgelegt werden müssen“, so BEE-Präsidentin Dr. Simone Peter. Auch steige die
Gase spielen eine wichtige Rolle bei der Transformation des Energiesystems Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik Wasserstofftechnik 27. Januar 2021 Statement von Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung, zur Bedeutung von Erdgas: (WK-intern) - "Gas spielt eine wichtige Rolle bei der Transformation des Energiesystems. Die gegenwärtige Debatte trägt dem nicht ausreichend Rechnung und schadet der Suche nach den bestmöglichen Pfaden in Richtung Klimaneutralität." "Über den Energieträger Gas wird dieser Tage viel gesprochen und geschrieben - und er wird auch viel gescholten. Der Bedeutung von Gas wird das vielfach nicht gerecht. Viele machen sich in der Debatte einen zu schlanken Fuß und ignorieren dabei die klima- und industriepolitische Bedeutung dieses Energieträgers und Rohstoffs für Deutschland und Europa. Gas hat eine wichtige Rolle bei der Transformation
Bundesverband Bioenergie regt an: Alle Technologieoptionen für mehr Klimaschutz im Verkehr nutzen! Bioenergie E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen Wasserstofftechnik 18. Januar 202118. Januar 2021 Internationaler Fachkongress für erneuerbare Mobilität (WK-intern) - Berlin - Zum Auftakt des 18. Fachkongresses für erneuerbare Mobilität „Kraftstoffe der Zukunft 2021“ am 18. Januar 2021, – dieses Jahr im digitalen Format - stellten Redner des Bundesverbandes Bioenergie, des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur, der deutschen Automobilwirtschaft, des Allgemeinen Deutschen Automobil-Club e. V. (ADAC) und aus der Wissenschaft vor 520 Kongressteilnehmern ihre Konzepte, Strategien und Forschungsergebnisse für eine erneuerbare Mobilität der Zukunft und für mehr Klimaschutz im Verkehr vor. Artur Auernhammer, MdB, und Vorsitzender des Vorstandes des Bundesverbandes Bioenergie (BBE) betonte in seiner Eröffnungsrede, dass für die Ausgestaltung und Weiterentwicklung einer nachhaltigen
nicht reparierbar: bne begrüßt Rücknahme des Gesetzentwurfes des SteuVerG durch das BMWI Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 18. Januar 2021 Der Bundesverband Neue Energiewirtschaft (bne) begrüßt, dass das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie den Gesetzentwurf zum Steuerbare-Verbrauchseinrichtungen-Gesetz (SteuVerG) zurückgezogen hat. (WK-intern) - Robert Busch, Geschäftsführer des bne: „Der Gesetzentwurf wäre für die Energiewende, die Verbraucher, die Verkehrswende und die Automobilwirtschaft schädlich gewesen.“ Aus Sicht des bne ist der Gesetzentwurf nicht reparierbar. Das BMWi sollte daher einen völlig neuen Gesetzentwurf erarbeiten, der die Flexibilitäten im System fördert statt behindert. Der bne vertritt marktbasierte Lösungen und steht für eine konstruktive Mitarbeit gerne zur Verfügung. Ein Lösungsvorschlag des bne liegt dem BMWi bereits vor. Bundesverband Neue Energiewirtschaft e.V. Der bne verbindet Wettbewerb, Erneuerbare und Innovation im Energiemarkt. Seine
Dr. Oliver Weinmann zum Präsidenten des Deutschen Wasserstoffverbands gewählt Mitteilungen Wasserstofftechnik 11. Dezember 2020 Die Mitgliederversammlung des Deutschen Wasserstoff- und Brennstoffzellenverbands (DWV) hat unlängst beschlossen, dass der Verband in Zukunft von einem ehrenamtlich tätigen Präsidium und einem hauptamtlich tätigen Vorstand geleitet werden soll. (WK-intern) - Die konstituierende Sitzung des Präsidiums erfolgte am 10. Dezember. Darin wurde Dr. Oliver Weinmann, Geschäftsführer der Vattenfall Europe Innovation GmbH, zum Präsidenten des DWV gewählt. Anlässlich der Wahl zum Präsidenten des DWV erklärt Oliver Weinmann: „Wasserstoff hat in der jüngeren Vergangenheit eine beeindruckende Entwicklung durchlaufen, das leichteste chemische Element gilt wegen seiner vielfältigen Einsetzbarkeit als Energieträger der Zukunft. Dies gilt insbesondere für diejenigen Bereiche in Industrie, Verkehr und im Wärmesektor, die ohne
Klimaziele durch die Digitalisierung im Energiebereich realisieren Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 25. November 2020 BEE sieht Digitalisierung als wichtigen Schlüsselfaktor für das Gelingen der Energiewende (WK-intern) - Eine gestern veröffentlichte Studie im Auftrag von Bitkom hat gezeigt, dass die Hälfte der nötigen Einsparungen zum Erreichen der Klimaziele durch die Digitalisierung realisiert werden könnten. Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) fordert die verstärkte Nutzung der Digitalisierung für die nächsten Stufen der Energiewende von Sektorenkopplung bis Gebäudemanagement. „Wir müssen die Digitalisierung im Energiebereich weiter forcieren, um den nachhaltigen Umgang mit neuen technischen Anwendungen zu stärken. Das alles hat unter Berücksichtigung der Aspekte Cybersicherheit und Praxistauglichkeit zügig vonstattenzugehen“, fordert BEE-Präsidentin Dr. Simone Peter. Der BEE bringe sich gemeinsam mit seinen Mitgliedsverbänden
Ein mutloser Entwurf ohne Perspektive für erneuerbare Kraftstoffe Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Ökologie 25. September 2020 Bundesumweltministerium verabschiedet sich vom Klimaschutz im Verkehr (WK-intern) - Ein Gesetzentwurf des Bundesumweltministeriums (BMU) für die Nutzung erneuerbarer Energien im Verkehr bietet nach Auffassung von drei Branchenverbänden der Biokraftstoffwirtschaft - Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe), Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP) und Verband der Deutschen Biokraftstoffindustrie (VDB) - keine Lösung für die drängenden Probleme im Klimaschutz des Verkehrssektors. "Das BMU verabschiedet sich mit seinen Vorschlägen ganz offensichtlich vom Klimaschutz im Verkehr. Der Anteil erneuerbarer Kraftstoffe soll in den kommenden Jahren sogar sinken. Damit wird der derzeitige Fahrzeugbestand mit fast 58 Millionen Benzin- und Dieselfahrzeugen praktisch nichts zum Klimaschutz beitragen können",
Klimaschutzlücke: Neuem EU-Haushalt fehlt die Klimawirkung Behörden-Mitteilungen Mitteilungen Ökologie Technik 15. Juli 2020 Der Plan für die Ausgestaltung des mehrjährigen EU-Haushalts steht im Widerspruch zu den Klimaschutzankündigungen von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. (WK-intern) - Nur 80 Milliarden Euro des 1,85-Billionen-Euro-Pakets, das beim bevorstehenden Sondergipfel des Europäischen Rates auf der Tagesordnung steht, sind laut Vorschlag der Europäischen Kommission im kommenden EU-Haushalt fest für Klimaschutzausgaben vorgesehen. Ohne Nachbesserungen droht die falsche Weichenstellung und eine „Klimaschutzlücke“, warnt Agora Energiewende. Kurz vor der Sondertagung des Europäischen Rates zum EU-Haushalt liegen die Klimaschutzversprechungen von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und die Vorschläge der Kommission zum EU-Haushalt weit auseinander. Nur 80 Milliarden Euro sind in dem Kommissionsvorschlag fest für Klimaschutzmaßnahmen vorgesehen.
Infektionsangst in Corona-Zeiten: Fahrrad fahren und zu Fuß gehen im Trend Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 10. Juli 2020 Eine aktuelle YouGov-Umfrage im Auftrag der DEVK Versicherungen zeigt, wie sich die Nutzung von verschiedenen Fortbewegungsarten durch die Corona-Pandemie verändert hat. (WK-intern) - Fast alle motorisierten Verkehrsmittel verlieren an Relevanz. Die Deutschen fahren seltener mit dem Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Dafür gehen sie häufiger zu Fuß oder fahren Rad. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Befragung von mehr als 2.000 Bundesbürgern. Im Auftrag der DEVK hat das Meinungsforschungsinstitut YouGov gefragt, welche Fortbewegungsmittel die Deutschen seit Beginn der Corona-Pandemie seltener oder häufiger nutzen. Obwohl das private Auto wegen der geringen Infektionsgefahr als Krisen-Gewinner gilt, greifen einige Deutsche nicht mehr so oft auf dieses Fortbewegungsmittel zurück.
Universal-Energieträger für die Energiewende – Sektorenkopplung mit Erneuerbaren Gasen Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Technik Windenergie 26. Juni 2020 In einem immer stärker durch Wind- und Solarstrom geprägten Energiesystem gewinnt die Erzeugung und Nutzung von Wasserstoff und Methan an Bedeutung. (WK-intern) - Die Herstellung dieser synthetischen Energieträger sowie ihre Speicherung und Nutzung sind ein wichtiger Baustein für die notwendige Flexibilität im künftigen Energiesystem. Wasserstoff (H2) spielt für die Verknüpfung der Sektoren Strom, Wärme und Verkehr („Sektorenkopplung“) eine wichtige Rolle. Das Gas kann in vielen Anwendungen genutzt werden, wie z.B. als Kraftstoff im Verkehr oder als Rohstoff in der Industrie. Es kann durch Einbindung von Kohlenstoff aus CO2 auch weiter umgewandelt werden in synthetisches Methan (CH4). Letzteres ist genauso vielseitig nutzbar wie herkömmliches
2019 sind die CO2-Emissionen aus energetischer Nutzung in der EU Energieträger gesunken Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik Verbraucherberatung 7. Mai 20207. Mai 2020 Eurostat schätzt, dass im Jahr 2019 die Kohlendioxidemissionen (CO2-Emissionen) aus der Verbrennung fossiler Energieträger (hauptsächlich Erdöl und Erdölprodukte, Kohle, Torf und Erdgas) in der Europäischen Union mit 27 Mitgliedstaaten (EU) gegenüber dem Vorjahr um 4,3% deutlich gesunken sind. (WK-intern) - Nach Schätzungen von Eurostat verringerten sich die Emissionen im Jahr 2019 in der Mehrheit der EU-Mitgliedstaaten. Der stärkste Rückgang wurde in Estland (-22,1%), gefolgt von Dänemark (-9,0%), Griechenland und der Slowakei (beide - 8,9%), Portugal (-8,7%), und Spanien (-7,2%) verzeichnet. Anstiege werden in 4 Mitgliedstaaten angenommen: Luxemburg (+7,5%), vor Österreich (+2,8%), Malta (+2,0%) und Litauen (+1,6%). Die CO2 Emissionen in Zypern bleiben